Beobachtung der Mondoberfläche ganz komisch !!!!!

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steini14

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Hallo an alle Mondbeobachter

Ist Euch das auch schon mal passiert?

Ich habe gestern Abend mit dem Bino intensiev die Mondoberfläche beobachtet. Nach ca. 10 Sekunden mit meinen 9mm Okularen haben sich bei mir die Krater (teilweise die ganze Beobachtungsfläche) nach aussen gewölbt. Das ganze konnte ich wieder normalisieren indem ich auf einen anderen Fleck schaute oder die Beobachtung für ein paar Sekunden unterbrochen habe.Diese ist mir an diesem Abend öffters passiert, aber auch das erste mal beim Beobachten. Es sah ja ganz interresant aus aber es war schon komisch. Solche Bilder habe ich auch schon im neuen Fotografischen Mondatlas gesehen. Vielleich ist es durch die intensieve Beobachtung gekommen.


Schreibt mir doch bitte mal euere Meinung dazu.


Besten Dank und CS

Matthias
 
Hallo Matthias,

am Mond ist mir das auch "einäugig" schon mal passiert. Offenbar führt die Konzentration hier der Wahrnehmung einen Streich.

Google mal nach "Escher Grafiken". Der Mann hat das künstlerisch genutzt.

Man kann das an einem Würfel selbst provozieren, entweder man sieht drei Linien einer Ecke nach aussen oder innen geneigt.

Der Effekt ist aber nicht immer erzeugbar. Meiner Meinung gehört die richtige Beleuchtung und die richtige Stimmung (Konzentration) dazu, so etwas zu sehen.

Mir ist das beinahe mal beim Modellfliegen zum Verhängnis geworden. Im kontrastarmen Gegenlicht kurz nach Sonnenuntergang war ich beim Hangfliegen, kurz durch andere Modelle abgelenkt.
Nachdem ich meines wieder im Blickfeld hatte, war die räumliche Wahrnehmung umgekehrt. Da die Steuerbewegungen nicht zur Wahrnehmung passten, hätte es beinahe gekracht. Lediglich die Bewegung signalisierte die tatsächliche Lage.

Es war eine einprägsame Schrecksekunde.

Ich hoffe der Exkurs stört hier niemenden.


CS
Porsti
 
Zuletzt bearbeitet:
hi

ganz klar. ein kleiner "fehler" im gehirn/der 3 dimensionalen wahrnehmung! ist nicht böse gemeint. kann passieren, wenn man sich zu viel kontentriert oder auch falsch konzentriert. ist schwer zu erklären, aber ein lustiger effekt. gewisse dinge basieren zb auf der ausnutzung diesen 3D fehlers. kennst de die kleopatra büste mit dem licht unten drin? sie ist nach innen gewölbt, erscheint dir aber auf den ersten blick als normales gesicht. oder die bereits genannten bilder, wasserfall läuft nachoben, die treppe die nie endet...
einige sekunden die augen entspannen hilft da bereits, wie du gemerkt hast. trotzdem ein verblüffendes ereignis, der mond mit beulen...

bye michael

wichtig ist hierfür der licht-schatten kontrast, da das die 3d. wahrnehmung erst so richtig unterstützt bsp mond Tag/nacht grenze oder kleopatra statue mit dem licht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Michael


kann passieren, wenn man sich zu viel kontentriert oder auch falsch konzentriert
Ich denke der Effekt kommt vom intensieven Beobachten. Die 9mm Okulare von Meade habe ich das erste mal benutzt. Zuvor hatte ich die 9mm Planetary, aber da ging meine Nase schlecht dazwischen. Die 9mm von Meade machen das Bild dunkler und so muß man sich mehr auf die Feinheiten kontzentieren. Bei den Planetary ist mir das noch nicht passiert.
Wir werden ja beim nächsten mal sehen.

CS Matthias
 
hi

ist eigentlich auch das, was ich gemeint habe. manchmal kann ich mich nicht so gut ausdrücken ;-) könnte mir auch vorstellen, dass einfach auch ermüdung allgemein oder auch der augen etwas damit was zu tun haben könnte.
wäre evtl auch ne erklärung: dass die okulare beim ersten mal etwas "anspruchsvoll" sind.
ist mir am sw zoom aufgefallen. hatte da anfangs echt kopfschmerzen und augenschmerzen bekommen, wegen großem feld immer saturn hin und her, ganz am rand beobachtet. war einfach zu viel zu sehen.
übrigens ist es jetzt wieder gut und alles ist normal. vielleicht nur ne eingewöhnungsphase...

bye michael
 
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