Beobachtung unt Okulartest am 8" f6

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Berberich

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So, nach der Nacht der Nächte, viele haben darüber geschrieben, auch ich, möchte ich nun einen Okulartest nachreichen, den ich gerade eben gemacht habe.

Teleskop: 8" f6 Galaxy-Dobson
Okulare: Die Meade 4000-Serie und GSO-Originalokulare

Objekt: Jupiter und Doppel-Doppel im Cygnus


Jupiter:
die Bedingungen heute waren nicht optimal, aber zwischen den Okularen vergleichbar, da die Seeingbedingungen abgewartet wurden, um kein Kauderwelsch zu verursachen.

1. 32mm GSO in 1-1/4" und Meade SWA-32mm in 2"
Erstaunlicherweise taten sich diese beiden Okulare kaum etwas, abgesehen vom Bildwinkel.
Beide zeigten ein "relativ" scharfes Bild, wobei Jupiter leicht überstrahlt war. Bander waren in beiden 2 zu sehen.

2. 14mm UWA/Meade
4 Bänder deutlich zu sehen, nach Abwarten auf einen guten Augenblick auch 5 Bänder. Die Wolkenstruktur im unteren Band mit den Verwirbelungen war heute nicht zu sehen.

3. 9mm GSO-Plössel
3 Bänder ab und zu sichtbar, bei absoluter Ruhe der Athmosphäre einmel 4 Bänder, doch leicht unscharf und nicht srukturiert.

4. Meade UWA 8,8mm
5 Bander deutlich, wenn auch nur zeitweise zu erahnen. Die Luftruhe scheint heute nicht optimal. Trotzdem der beste Anblick in der heutigen Nacht.

5. Meade UWA 4,7mm
- bei den derzeitigen Bedingungen kein schöner Anblick. Bänder verwaschen, nicht aufgelöst, liegt aber an den Bedingungen heute Nacht.

Beobachtungin Kurzform des Doppel-Doppel im Cygnus.

Der Einfachheit halber, da unter 9mm nicht oder kaum möglich, nur die kurzbrennweitigen:

1. 9mm GSO
Erstaunlicherweise voll getrennt. Der obere weiter, ein Treichholz würde dazwischen passen. Der untere senkrecht getrennt, aber ich habe den Eindruck, er ist näher als vor Jahren (10 Jahre).

2. UWA 4000, 8,8mm Meade
Klar getrennt, bessewr als im GSO 9mm. Trotzdem Schwierigkeiten im Trennen des unteren, vertikalen Paares. Zwar deutlicher als im 9mm GSO, aber heute nicht überzeugend.

3. Meade UWA 4,7mm
hier knallt`s. Beide Komponenten klar getrennt, mehr als deutlich. Ich hatte wohl eine absolute Ruhe der Atmo erwischt, anders kann ich es mir nicht vorstellen, denn das 8,8mm müsste das meinen Erfahrungen nach genauso zeigen. Nochmal gewechselt und festgestellt, das 4.7 war (heute) besser. Warum? - Fragt mich was leichteres.

So, das war mal ein Bericht mit dem 8" f6 Galaxy Dobson. Er steht noch draussen und, obwohl ich nicht an einen Erfolg wie am 14-15 glaube, möchte ich mir noch den Cirrus reinziehen. Die Bedingungen sind zwar heute nicht optimal, aber ich probiere es einfach nochmal.

Bis dann,
Winfried
 
Hallo Winfried,

schade, dass es mit dem Cirrus nichts mehr geworden ist.
Hat ganz den Anschein als ob die UWA eine ganz gute Figur machen, allerdings habe ich auch mit nichts anderem gerechnet.
Selbst bin ich gestern nicht mehr zum beobachten gekommmen, die Transparenz war grässlich und es war so diesig, keine Beobachtungsgelegenheit also.
Hoffentlich wirds am 22. was, wenn C/2006 VZ13 LINEAR in der Nähe von M3 steht, darauf bin ich nämlich schon gespannt.

Schöne Grüße
Daniel Martins
 
Hallo Winfried,
also hast Du den Cirrus auch nicht reinbekommen? Dann lags doch am Seeing hoffentlich....sonst schmeiss ich meinen Filter weg! Biege rechts ran, geh in die Seile und heule....ich hatte ihn nur erahnen können im 26iger mit DS-Filter gestern Nacht...Grüssle von Anette
 
Hi Anette,
am 14. auf den 15. habe ich (wie fast alle hier) von diesem excellenten Himmel geschwärmt. Waren keider nur 2 Tage.
Ausgerechnet beim Optik-Test war Cirrus "sauer" und hat sich mir davongemacht.
Aber es gibt ja noch genug Nächte und es wird mal wieder klappen. Zwischenzeitlich habe ich mal unsere beiden Dobs getestet, auch in Bezug zu unseren vorhandenen Okularen. Der Bericht folgt in ein paar Tagen.
Heute wird`s wohl wieder was werden. Ich stelle die Teleskope aber erst um 21 Uhr auf die terasse, will sie ja schließlich auskühlen lassen und nicht kochen...

Ehrlich gesagt kann ich`s kaum erwarten, wieder den Cirrus anzuschauen, ist immer wieder einmalig. Werde wohl mein Filtersortiment um den O-III erweitern müssen, der ist doch noch härter als der UHC. Und im UHC habe ich bei meinem Meade 12" haum etwas besser gesehen als ohne. Im Newton hingegen bringt er eine ganze Menge. Liegt aber wohl mehr an meinen müden Augen.
Tagsüber 6 Stunden Fotografieren und abends 4 Stunden Bildbearbeitung am Mac, welche Augen machen da noch mit !?!

Und nach einem 14 Stunden-Tag noch beobachten, da fehlt einem einfach nachts die Energie, noch alles wahrzunehmen.

Gruß
Winfried
 
Hi Winfried und Anette,
ich kann euch einen OIII nur empfehlen, der ist viel enger als ein UHC oder Deepsky-Filter. Damit klappts dann auch wunderbar, die Cirren stehen wie ausgestanzt vor einem schwarzen Hintergrund. Ein weiterer Vorteil ist das sehr viele Sterne ausgeblendet werden, das hilft zB beim Aufinden von kleinen Planetarischen Nebeln oder bei Gasnebeln wie NGC281 in der Cassiopeia, ohne Filter = Sternenmeer, mit Filter = Blingbling, hier ist der Nebel. Echt Wahnsinn was das Stück Glas kann.

Grüßle, Stefan
 
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