MacAndStars
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Hallo Sternenfreunde,
vergangenen Sonntag war endlich mal wieder leidliches Wetter in Landsberg. Die Chance, für einen kurzen Beobachtungstripp im heimischen Garten.
Mit dabei: Mein Astrotech 66 ED Halb-Apo (Öffnung 66mm, Brennweite 400mm). Ein Teleskop, das ich während meines Aufenthaltes in den USA auf einer "Star-Party" gewonnen habe. Manchmal geht der Zufall seltene Wege. Das Scope ist auf einem Celestron 60GT Goto montiert mit dem Baader Umrüstsatz und ist eigentlich nebem meinem C8 mein Reise-Scope. Da ich wegen dem konstant ungeeigneten Wetter wenig Gelegenheit hatte, die Montierung zu testen, war es neben dem Beobachten auch ein Equipment Test.
Die Sicht war eher Mittelklasse und wurde nach Start (21:00 Uhr) immer schlechter. Der Mond, wie immer mit dem AT 66 ein Genuß. Die Kraterlanschaft entlang des Separators scharf und kontrastreich, zum Anfassen (9,5mm Okular). Man kann schön mit dem Auge entlang der Trennungslinie fahren. Die Montierung findet nach dem Alignment zuverlässig den Mond; das macht Hoffnung auf weitere Objekte.
Der Mars stellt sich nur im Randbereich des 25mm Okulars ein. Ein leichter Dämpfer bezüglich Positionierungsgenauigkeit. Auch mit sehr hoher Vergrößerung (3,7 mm Okular) ist die Abbildung noch relativ gut aber Details wie z.B. die Polkappen lassen sich nicht ausmachen.
M44, der Beehive-Cluster wird gut angefahren und ist mit dem 25mm Okular schön anzusehen, verglichen mit dem, was 200mm Öffnung im C8 aber bieten doch zurückhaltend. Ich schaue mir in der Folge noch M35, M36 an. Das Erlebnis ist aber eher enttäuschend, weil die Sicht immer weiter verschleiert. M81, M82 werden vermutlich angefahren, sind aber für mich nicht sichtbar.
Als Fazit bleibt: Das 66mm Scope ist ein tolles, leichtes Planetengerät, aber Öffnung bleibt Öffnung. Bei besserer Sicht und dunklem Himmel wird sicherlich auch noch mehr gehen. Mit der Montierung muß ich mich noch weiter anfreunden. Sie erfüllt aber für den günstigen Preis (100€) ihren Zweck,
Clear Skies
Wolfram
vergangenen Sonntag war endlich mal wieder leidliches Wetter in Landsberg. Die Chance, für einen kurzen Beobachtungstripp im heimischen Garten.
Mit dabei: Mein Astrotech 66 ED Halb-Apo (Öffnung 66mm, Brennweite 400mm). Ein Teleskop, das ich während meines Aufenthaltes in den USA auf einer "Star-Party" gewonnen habe. Manchmal geht der Zufall seltene Wege. Das Scope ist auf einem Celestron 60GT Goto montiert mit dem Baader Umrüstsatz und ist eigentlich nebem meinem C8 mein Reise-Scope. Da ich wegen dem konstant ungeeigneten Wetter wenig Gelegenheit hatte, die Montierung zu testen, war es neben dem Beobachten auch ein Equipment Test.
Die Sicht war eher Mittelklasse und wurde nach Start (21:00 Uhr) immer schlechter. Der Mond, wie immer mit dem AT 66 ein Genuß. Die Kraterlanschaft entlang des Separators scharf und kontrastreich, zum Anfassen (9,5mm Okular). Man kann schön mit dem Auge entlang der Trennungslinie fahren. Die Montierung findet nach dem Alignment zuverlässig den Mond; das macht Hoffnung auf weitere Objekte.
Der Mars stellt sich nur im Randbereich des 25mm Okulars ein. Ein leichter Dämpfer bezüglich Positionierungsgenauigkeit. Auch mit sehr hoher Vergrößerung (3,7 mm Okular) ist die Abbildung noch relativ gut aber Details wie z.B. die Polkappen lassen sich nicht ausmachen.
M44, der Beehive-Cluster wird gut angefahren und ist mit dem 25mm Okular schön anzusehen, verglichen mit dem, was 200mm Öffnung im C8 aber bieten doch zurückhaltend. Ich schaue mir in der Folge noch M35, M36 an. Das Erlebnis ist aber eher enttäuschend, weil die Sicht immer weiter verschleiert. M81, M82 werden vermutlich angefahren, sind aber für mich nicht sichtbar.
Als Fazit bleibt: Das 66mm Scope ist ein tolles, leichtes Planetengerät, aber Öffnung bleibt Öffnung. Bei besserer Sicht und dunklem Himmel wird sicherlich auch noch mehr gehen. Mit der Montierung muß ich mich noch weiter anfreunden. Sie erfüllt aber für den günstigen Preis (100€) ihren Zweck,
Clear Skies
Wolfram