Beobachtungen mit dem Canon 12x36 IS II

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Adson

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Hallo Leute,

auf Dauer konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und habe mir nun also mal ein Stabi gegönnt. Die Wahl fiel auf das Canon 12x36 IS II, die Gründe schreibe ich ins Fernglas-Board.

Daher möchte ich hier mal einen kleinen Beobachtungsthread aufmachen, vielleicht haben auch andere Besitzer dieses Fernglases schöne Beobachtungen zu bieten. Visuell geht damit allerhand, deshalb einfach mal hier posten :-)

Ich hatte gestern das unverschämte Glück, nun mit meinem eigenen neuen Canon Glas zu beobachten.

Der Mond ist immer wieder für Überraschungen gut. Dank Stabi kann man einfach freihändig draufhalten und sieht einen Detailreichtum, der für Fernglasverhältnisse einfach gigantisch ist. Im 10x50 Fujinon ist mir der Mond zu hell, das Canon mit 12x und 3 mm AP gibt ein kontrastreiches Bild, die Schärfe ist beeindruckend.

Ein Schwenk in die Plejaden zeigt dank Weitwinkel ein beeindruckendes Bild, auch die Hyaden sind bei 12x im Canon noch als Sternhaufen erkennbar.

Im Vergleich zu meinem Test mit einem Fujinon Stabi war der Unterschied in Sachen Gewicht deutlich bemerkbar. Das Canon kann ich auch länger locker halten. Übrigens sind mir auch bei Beobachtung im Zenit keine Änderungen in der Leistung des Stabilisierungs-Systems aufgefallen (wurde mir verschiedentlich so berichtet).

Wenn ich mein Beobachtungsbuch ergänzt habe, schreibe ich hier noch etwas dazu. Bis dahin lade ich die anderen Canon IS Nutzer ein, hier ihre Beobachtungen zu posten.

cs
Adson
 
Hi Adson,

ich hatte auch mal ein 10x30 IS und war sehr begeistert davon. Vor allem Mond, Jupiter mit Monden und Doppelsterne sowie offene Sternhaufen gehen gut damit.

Versuche doch mal enge Doppelstzerne zu trennen. Mit meinem 10x30 IS konnte ich Doppelsterne, deren Komponenten etwa gleich hell waren in nur noch 21" Abstand trennen..
(61 Oph 6,1/ 6,5/ 21")

Gruß

Lots
 
Gestern abend - 25.03. - habe ich leider nicht viel Zeit gehabt, aber mal eben vom Sofa aus durchs offene Dachfenster den Mond beobachtet. Ansonsten bin ich - von MoFi abgesehen - weniger am Mond interessiert. Fand es aber unglaublich interessant, in meinem 12x36 den Schattenwurf und das "Wandern" der Schattengrenze im Verlauf einiger Stunden zu beobachten. Ich habe extra meinen Kosmos Mondführer herausgeholt, um die großen Strukturen ein wenig zuordnen zu können. Ich glaube, demnächst werde ich wohl wieder öfter mal einen Blick auf den Mond werfen und den allmonatlichen Verlauf etwas aufmerksamer verfolgen. Der Mond hat den Vorteil, dass keine Dunkeladaption nötig ist, und ich so einfach mal schnell zwischendurch einen Blick werfen konnte, gewissermaßen während der Pausen bei der Arbeit.

cs
Adson
 
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