Beobachtungsabend am 16.01.2005

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Trekkie1701

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Hallo Leute <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />.
Gestern, so gegen 19 Uhr dachte ich mir wie schön es doch wäre sich mit dem Teleskop rauszustellen um ein paar Beobachtungen zu machen. Ich habe stark gehofft, dass das Seeing gut ist und bin erst mal nur so rausgegangen um zu gucken, wie das Wetter so ist. Es war ein ungewöhnlich gutes Seeing. Ich habe mir sofort mein Dobson genommen und bin rausgegangen. Zu erst habe ich mein Dobson eine Zeit lang auskühlen lassen und mit meinem kleinen Fernglas ein wenig gespickt. Nach ca. einer halben Stunde habe ich mich dann an´s Dobson getraut und angefangen zu beobachten. Angefangen habe ich mit ein paar Sternen aus der Milchstraße. Weiter ging es dann mit Plejaden und Beteigeuze. Da der Mond ebenfalls gut zu sehen war, habe ich auch eine kurze Zeit damit verbracht ihn anzugucken <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />. Hinterher habe ich mir dann noch eine lange Zeit M42 angeguckt. Ich habe dann noch eine ganze Zeit lang so umhergespickt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> und habe dann schließlich wieder aufgehört, da ich noch etwas für die Schule machen musste. Aber alles in allem war es ein sehr gelungender Abend, der sehr interessant war.
Bilder habe ich leider keine gemacht. Aber ich hoffe, dass ihr euch mit dieser Erklärung zufrieden gebt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />.
mfg Jan K.
 
Ich hab das daran gesehen, dass man an dem Abend mehr Sterne als sonst sehen konnte <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />. Die Milchstraße war detailreicher und auch solche Objekte wie M42 waren einfach stärker zu sehen. Aber du hast recht, richtig gemerkt hab ich´s auch erst beim blick durchs Teleskop <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />.
mfg Jan K.
 
Hi Jan,

Du bringst offensichtlich zwei grundlegende Begriffe durcheinander.

Mit Seeing (wird auf einer Skala von 1-10 beschrieben) meint man die atmosphärische Luftunruhe (atmosphärische Turbulenzen, die das Bild zum "Wabern" bringen). Gestern herrschte z.B. an meinem Beobachtungsplatz ein extrem beschi**enes Seeing. Schon bei 80facher Vergrößerung war der Mond im 8Zöller (3Stunden vorher ausgekühlt) dermaßen unansehnlich, dass ich nach einer Stunde freiwillig abgebaut habe. War egal, ab 22.00Uhr war eh alles dicht. Hätte ich die Vergrößerung bis auf 350x oder gar 400x puschen können, ohne großartige Verluste in der Abbildungsqualität zu haben, dann wäre das ein extrem gutes (und extremst seltenes) Seeing gewesen.

Was Du hier meinst ist die Grenzgröße. Sie beschreibt, wie hell oder dunkel (natürlich scheinbar) die Sterne sind, die Du gerade noch mit bloßem Auge (also ohne optische Hilfsmittel) erkennen kannst. Hier wäre ein extrem guter Himmel z.B. >6mag, ein äußerst bescheidener Himmel z.B. <4mag.

Hoffe, Dir geholfen zu haben.

CS,

Mathias
 
Hm ok ^^.
Danke, und wieder ein Stück schlauer. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />.
mfg Jan K.
 
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