Tinman
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Hallo,
nach langer Zeit konnte ich mal endlich wieder mein Teleskop ins freie schleppen und mal richtig schön spechteln gehen. Da ich wegen Umzugs, lange nicht mehr mein neues Hobby nachgehen konnte, hatte ich schon Entzugserscheinungen. Aber am Montag war es endlich soweit. Bin im Urlaub und klarer Himmel. Also mein 8er Dobsen ab ins freie und los geht’s. Glücklicherweise habe ich direkt vor der Haustür im Garten einen überraschend guten Beobachtungsplatz. Kann zwar nicht den kompletten Himmel sehen, aber Richtung Westen, SW und NW ist schön zu überblicken.
Nun wußte ich wieder was ich vermisst habe. M13 im Herkules war mein erstes Objekt. Mit meinen verschiedenen Okularen bis zum Maximum heran getastet. Dann einen Augenblick einfach mal den Himmel mit bloßem Auge beobachtet. Hier und da raschelt es im Gebüsch, eine Eule, da ne Katze. Und weiter geht’s. Inzwischen schob sich der „Schwan“ in meinem Blickfeld. Schnell mal den „Karkoschka“ hervor geholt. Bin noch nicht mit allen Objekten vertraut. Dann M27 ins Visier genommen. Ohne Nebelfilter war er schon schön zu erkennen. Mit UHC natürlich noch besser. Am Anfang nur als nebeliger Fleck zu erkennen, nahm ich nach einer weile mehr Details war. Schon irre wie weit diese Nebel entfernt sind, wie lange das Licht braucht bis hierher.
Dann weiter NGC 6992 und NGC 6960. Wahnsinn! Vorher noch nie im Teleskop gesehen. Ein zartes Band mit Ausfranzungen. Zu groß als es im Okular komplett zu überblicken. Das selbe mit NGC 6960. Nicht so groß und doch schön zu sehen. Beide mit UHC Filter. Habe gelesen das ein OIII noch bessere Ergebnisse liefert. Bin dort länger hängen geblieben und habe später beide Nebel nochmals ins Visier genommen. Einfach toll.
Ok, dann zu Lyra. M57, leicht zu finden. Dann wollte ich nochmal H Persei und Chi Persei ins Okular nehmen. Diese zwei Sternhaufen faszinieren mich immer wieder.
Dann war es schon fast 2 Uhr morgens. Meine Augen wurden müde und außerdem zogen Wolken auf. Also alles ins Haus geräumt und ins Bett zu meiner Frau gelegt. Und mich aufgewärmt.
Alles im allem ein toller Abend, mit Lust auf mehr. Mein Umzug zurück aufs Land hat sich also voll gelohnt. Vorher hatte ich das Rhein-Main Gebiet vor meiner Haustür. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Mit freundlichen Grüßen
Tinman
nach langer Zeit konnte ich mal endlich wieder mein Teleskop ins freie schleppen und mal richtig schön spechteln gehen. Da ich wegen Umzugs, lange nicht mehr mein neues Hobby nachgehen konnte, hatte ich schon Entzugserscheinungen. Aber am Montag war es endlich soweit. Bin im Urlaub und klarer Himmel. Also mein 8er Dobsen ab ins freie und los geht’s. Glücklicherweise habe ich direkt vor der Haustür im Garten einen überraschend guten Beobachtungsplatz. Kann zwar nicht den kompletten Himmel sehen, aber Richtung Westen, SW und NW ist schön zu überblicken.
Nun wußte ich wieder was ich vermisst habe. M13 im Herkules war mein erstes Objekt. Mit meinen verschiedenen Okularen bis zum Maximum heran getastet. Dann einen Augenblick einfach mal den Himmel mit bloßem Auge beobachtet. Hier und da raschelt es im Gebüsch, eine Eule, da ne Katze. Und weiter geht’s. Inzwischen schob sich der „Schwan“ in meinem Blickfeld. Schnell mal den „Karkoschka“ hervor geholt. Bin noch nicht mit allen Objekten vertraut. Dann M27 ins Visier genommen. Ohne Nebelfilter war er schon schön zu erkennen. Mit UHC natürlich noch besser. Am Anfang nur als nebeliger Fleck zu erkennen, nahm ich nach einer weile mehr Details war. Schon irre wie weit diese Nebel entfernt sind, wie lange das Licht braucht bis hierher.
Dann weiter NGC 6992 und NGC 6960. Wahnsinn! Vorher noch nie im Teleskop gesehen. Ein zartes Band mit Ausfranzungen. Zu groß als es im Okular komplett zu überblicken. Das selbe mit NGC 6960. Nicht so groß und doch schön zu sehen. Beide mit UHC Filter. Habe gelesen das ein OIII noch bessere Ergebnisse liefert. Bin dort länger hängen geblieben und habe später beide Nebel nochmals ins Visier genommen. Einfach toll.
Ok, dann zu Lyra. M57, leicht zu finden. Dann wollte ich nochmal H Persei und Chi Persei ins Okular nehmen. Diese zwei Sternhaufen faszinieren mich immer wieder.
Dann war es schon fast 2 Uhr morgens. Meine Augen wurden müde und außerdem zogen Wolken auf. Also alles ins Haus geräumt und ins Bett zu meiner Frau gelegt. Und mich aufgewärmt.
Alles im allem ein toller Abend, mit Lust auf mehr. Mein Umzug zurück aufs Land hat sich also voll gelohnt. Vorher hatte ich das Rhein-Main Gebiet vor meiner Haustür. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Mit freundlichen Grüßen
Tinman