Quanten
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Hallo zusammen,
gestern klarte es gegen Mittag schon auf und die Wettervorhersage sagte eine klare kalte Nacht voraus.
Mond und Jupiter standen optimal, worauf ich gegen 15:00 Uhr meinen 16" Newton auf den Balkon geschoben habe.
Dank Grenzschichtabsaugung via Lüfter konnte ich schon vor der Dämmerung einen Blick riskieren und siehe da es herrschte ein top Seeing.
Ich konnte gleich mit meinen 15mm Plössl auf 432x vergrößern und das Bild war scharf.
Jupiter war übersät mit einer Feinstruktur von Farben und Fitzelchen in allen Bändern bis hinauf in beide Polarregionen.
Dabei war interessant zu sehen wie momentweise bei Seeingbewegungen die Feinstruktur verschwand und als das Bild fast stehen blieb, die Feinstruktur wieder zum Vorschein kam.
Das ließ mir keine Ruhe, und voller Hoffnung auf weitere Jupiterereignisse holte ich das Handy um zu sehen ob es Mondereignisse oder den GRF zu sehen gab?
Doch leider war nichts dergleichen in Aussicht, nur der GRF würde gegen 22:00 Uhr bei 36° Höhe zu sehen sein.
So ein Mist dachte ich, da ist mal top Seeing und dann ist nur die "langweilige" Seite zu sehen.
Doch so langweilig war es garnicht immerhin zeigte sich die Jupiteroberfläche mir eine Feinstruktur wie ich sie nur sehr selten zu sehen bekam und die Monde Europa, Io, Kallisto standen so dicht beieinander, so das ich alle drei bei 648x in das Gesichtsfeld meines 10mm Ortho ohne Jupiter hinein bekam.
Und siehe da Kallisto als größtes Scheibchen in Braun, Io als mittleres Scheibchen in Gelb und Europa als weißes Scheibchen.
Eine Zeitlang lag meine Konzentration auf Kallisto und ich bildete mir doch ein Farbunterschiede darauf ausmachen zu können?
Dann ein Schwenk auf den Mond mit 432x einfach nur phantastisch welche Detailfülle sich mir offenbarte.
Die Headley Rille bis in die feinsten Ausläufer.
In der Vallis Alpes war die Kraterkette zu sehen und momentweise Teile einer hauchdünnen Linie.
Im Alphonsus die dünne Rille am Zentralberg.
Im Arzachel ebenfalls die feinen Ausläufer der Rille welche sich wie ein Hünerfuß aufteilt.
Auf der Kante von Rupes Recta der langen Wand, an der Schattengrenze waren kleine Krater zu sehen.
Die Rille an Bird B klar und deutlich.
Gespenstisch lange Schatten im Krater Clavius.
Tycho mit gleißenden weißen Terrassen und Kraterwänden dank ADC, dahinter schwarz, ein hochgenuss an Kontrast und Schärfe.
Eigentlich, nur noch zahllose Details die ich hier garnicht alle aufzählen kann.
Dann fing ich an zwischen Jupiter und Mond hin und her zu switchen und spielte dabei mit den Vergrößerungen.
Bei 720x mit den 9mm Plössl Okularen war subjektiv die Grenze erreicht.
Das Bild war dann riesig, Jupiter war dann gefühlt eine ca. 3cm große Scheibe, die Monde 2-3mm große Scheibchen.
Die drei blau-grauen Knoten im EZ ca. 3-4mm groß.
Beim Mond sahen kleine Krater wie die großen aus, mit unglaublich vielen Details.
Allerdings hatte das Bild bei 720x nicht mehr den Biss wie bei 518x und war deutlich weicher, doch war ich erstaunt was gestern an Vergrößerung möglich war.
Um ca. 21:30 Uhr musste ich dann dank der Hauswand, bzw. Dach abbauen und im Garten weiter zu machen hatte ich nach ca. 4h Beobachtung auch keine Lust mehr.
Das war nun schon die 4. Nacht im neuen Jahr mit Vergrößerungen von über 400x, hoffentlich geht es so weiter
LG
gestern klarte es gegen Mittag schon auf und die Wettervorhersage sagte eine klare kalte Nacht voraus.
Mond und Jupiter standen optimal, worauf ich gegen 15:00 Uhr meinen 16" Newton auf den Balkon geschoben habe.
Dank Grenzschichtabsaugung via Lüfter konnte ich schon vor der Dämmerung einen Blick riskieren und siehe da es herrschte ein top Seeing.
Ich konnte gleich mit meinen 15mm Plössl auf 432x vergrößern und das Bild war scharf.
Jupiter war übersät mit einer Feinstruktur von Farben und Fitzelchen in allen Bändern bis hinauf in beide Polarregionen.
Dabei war interessant zu sehen wie momentweise bei Seeingbewegungen die Feinstruktur verschwand und als das Bild fast stehen blieb, die Feinstruktur wieder zum Vorschein kam.
Das ließ mir keine Ruhe, und voller Hoffnung auf weitere Jupiterereignisse holte ich das Handy um zu sehen ob es Mondereignisse oder den GRF zu sehen gab?
Doch leider war nichts dergleichen in Aussicht, nur der GRF würde gegen 22:00 Uhr bei 36° Höhe zu sehen sein.
So ein Mist dachte ich, da ist mal top Seeing und dann ist nur die "langweilige" Seite zu sehen.
Doch so langweilig war es garnicht immerhin zeigte sich die Jupiteroberfläche mir eine Feinstruktur wie ich sie nur sehr selten zu sehen bekam und die Monde Europa, Io, Kallisto standen so dicht beieinander, so das ich alle drei bei 648x in das Gesichtsfeld meines 10mm Ortho ohne Jupiter hinein bekam.
Und siehe da Kallisto als größtes Scheibchen in Braun, Io als mittleres Scheibchen in Gelb und Europa als weißes Scheibchen.
Eine Zeitlang lag meine Konzentration auf Kallisto und ich bildete mir doch ein Farbunterschiede darauf ausmachen zu können?
Dann ein Schwenk auf den Mond mit 432x einfach nur phantastisch welche Detailfülle sich mir offenbarte.
Die Headley Rille bis in die feinsten Ausläufer.
In der Vallis Alpes war die Kraterkette zu sehen und momentweise Teile einer hauchdünnen Linie.
Im Alphonsus die dünne Rille am Zentralberg.
Im Arzachel ebenfalls die feinen Ausläufer der Rille welche sich wie ein Hünerfuß aufteilt.
Auf der Kante von Rupes Recta der langen Wand, an der Schattengrenze waren kleine Krater zu sehen.
Die Rille an Bird B klar und deutlich.
Gespenstisch lange Schatten im Krater Clavius.
Tycho mit gleißenden weißen Terrassen und Kraterwänden dank ADC, dahinter schwarz, ein hochgenuss an Kontrast und Schärfe.
Eigentlich, nur noch zahllose Details die ich hier garnicht alle aufzählen kann.
Dann fing ich an zwischen Jupiter und Mond hin und her zu switchen und spielte dabei mit den Vergrößerungen.
Bei 720x mit den 9mm Plössl Okularen war subjektiv die Grenze erreicht.
Das Bild war dann riesig, Jupiter war dann gefühlt eine ca. 3cm große Scheibe, die Monde 2-3mm große Scheibchen.
Die drei blau-grauen Knoten im EZ ca. 3-4mm groß.
Beim Mond sahen kleine Krater wie die großen aus, mit unglaublich vielen Details.
Allerdings hatte das Bild bei 720x nicht mehr den Biss wie bei 518x und war deutlich weicher, doch war ich erstaunt was gestern an Vergrößerung möglich war.
Um ca. 21:30 Uhr musste ich dann dank der Hauswand, bzw. Dach abbauen und im Garten weiter zu machen hatte ich nach ca. 4h Beobachtung auch keine Lust mehr.
Das war nun schon die 4. Nacht im neuen Jahr mit Vergrößerungen von über 400x, hoffentlich geht es so weiter
LG