Bochumer1981
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Hallo zusammen,
am 27.03.23 ergab sich nach langer Wartezeit die (unsichere) Möglichkeit zur Beobachtung des Mondes bei mäßigem Seeing und niedriger Temperatur.
Da ich mein neu erstandenes Gerät, einen Vixen ED 102S f9, unbedingt testen wollte und das Wetter mir weiterhin unbeständig erschien, habe ich bereits vor der Dämmerung auf dem Balkon aufgebaut. Dort schwingen leider die Holzdielen, aber ich wollte bei Wetterwechsel die Möglichkeit für einen möglichst schnellen Abbau absichern und gleichzeitig die Beobachtungsmöglichkeit unbedingt nutzen.
Meine ersten Blicke auf den Mond durch das neue Gerät beeindruckten mich, da ich selbst bei 205x keine Farbsäume, dafür aber ein knackig scharfes und vor allem ruhiges Bild genießen konnte. Bislang hatte ich einen 8" f5 Gitterrohr Dobson mit Streulichtsocke und Taukappe genutzt, da sorgte aber häufig das Tubus- und Bodenseeing sowie die Auskühlzeit des Spiegels bei kurzfristigen Beobachtungsmöglichkeiten für anhaltende Unruhe im Bild...aber mit dem APO konnte ich gleich loslegen.
Ich konzentrierte mich dann auf Rupes Altai, welche sich durch die Beleuchtungssituation (Mondalter 5,5 Tage bei 31 %) insbesondere im nördlichen Teil seitlich gut ausgeleuchtet mit kontraststarkem Schattenwurf präsentierte.
Anschließend habe ich meinem 12jährigen Sohn, der zur Beobachtung ganz komfortabel zwischen (warmer) Wohnzimmercouch und Balkon hin und her wechselte, die Apollo 11 Landestelle sowie die Zentralberge von Theosophilus präsentiert. Nach etwa 1 Std. Beobachtungszeit zogen dann auch wieder Wolken auf und ich habe abgebaut.
Zur Dokumentation meiner Beobachtungserinnerungen habe ich dann meine alte Nikon 5100 genutzt und ein
single shot Überblicksbild bei ISO 200 mit 1/16 Sekunden Belichtung ohne weiteres Zubehör erstellt.
Eine Detailaufnahme von Rupes Altai konnte ich nur mit dem Smartphone freihändig anhand von Okularprojektion tätigen. Die Bildqualität ist hierbei nur mäßig und die Bilddaten sind mir unbekannt, ich finde aber dennoch, dass das "Knipsbild" von Rupes Altai die Beobachtungssituation gut eingefangen hat.
Liebe Grüße,
Stephan
am 27.03.23 ergab sich nach langer Wartezeit die (unsichere) Möglichkeit zur Beobachtung des Mondes bei mäßigem Seeing und niedriger Temperatur.
Da ich mein neu erstandenes Gerät, einen Vixen ED 102S f9, unbedingt testen wollte und das Wetter mir weiterhin unbeständig erschien, habe ich bereits vor der Dämmerung auf dem Balkon aufgebaut. Dort schwingen leider die Holzdielen, aber ich wollte bei Wetterwechsel die Möglichkeit für einen möglichst schnellen Abbau absichern und gleichzeitig die Beobachtungsmöglichkeit unbedingt nutzen.
Meine ersten Blicke auf den Mond durch das neue Gerät beeindruckten mich, da ich selbst bei 205x keine Farbsäume, dafür aber ein knackig scharfes und vor allem ruhiges Bild genießen konnte. Bislang hatte ich einen 8" f5 Gitterrohr Dobson mit Streulichtsocke und Taukappe genutzt, da sorgte aber häufig das Tubus- und Bodenseeing sowie die Auskühlzeit des Spiegels bei kurzfristigen Beobachtungsmöglichkeiten für anhaltende Unruhe im Bild...aber mit dem APO konnte ich gleich loslegen.
Ich konzentrierte mich dann auf Rupes Altai, welche sich durch die Beleuchtungssituation (Mondalter 5,5 Tage bei 31 %) insbesondere im nördlichen Teil seitlich gut ausgeleuchtet mit kontraststarkem Schattenwurf präsentierte.
Anschließend habe ich meinem 12jährigen Sohn, der zur Beobachtung ganz komfortabel zwischen (warmer) Wohnzimmercouch und Balkon hin und her wechselte, die Apollo 11 Landestelle sowie die Zentralberge von Theosophilus präsentiert. Nach etwa 1 Std. Beobachtungszeit zogen dann auch wieder Wolken auf und ich habe abgebaut.
Zur Dokumentation meiner Beobachtungserinnerungen habe ich dann meine alte Nikon 5100 genutzt und ein
single shot Überblicksbild bei ISO 200 mit 1/16 Sekunden Belichtung ohne weiteres Zubehör erstellt.
Eine Detailaufnahme von Rupes Altai konnte ich nur mit dem Smartphone freihändig anhand von Okularprojektion tätigen. Die Bildqualität ist hierbei nur mäßig und die Bilddaten sind mir unbekannt, ich finde aber dennoch, dass das "Knipsbild" von Rupes Altai die Beobachtungssituation gut eingefangen hat.
Liebe Grüße,
Stephan
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