Lots
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Beobachtungsbericht vom 15/16.07.2007 von 23:00 – 1:45 in Herchenrode/Odw.
Gestern fuhr ich mal wieder auf meinen Stammplatz in Herchenrode im Odenwald. Das Wetter war traumhaft und sehr warm. Die Temperaturen lagen etwa bei 27° So konnte bis nach Mitternacht im T-Shirt beobachten.
Equipment: 8“ f/ Dobson mit Stratus/Hyperion Oklaren 17mm, 13mm, 8mm und 5mm. Sowie ein 10x50 HD Fernglas.
Die Anzahl der Objekte und deren Beschreibung würde wohl mehere Seiten füllen, weshalb ich mich hier recht kurz halte. Ziel war natürlich Karkoschka E20 mit allen wunderschönen Objekten im Schützen, die ich auch alle sah. Weitehin der Komet C/2006 VZ13 Linear, die Nova 5558 Sgr im Schützen, einige unbekannte offene Haufen im Hercules und natürlich Kugelsternhaufen von M2 bis M92!
Auch wollte ich meine Neuerwerbung das „China-Fujinon“ 10x50 ausgiebig testen. Um es vorweg zu nehmen. Der Kauf hat sich wirlich geloht. Noch nie habe ich durch 50mm Obtik den Himmel so klar und scharf gesehn. Auf den Rücken liegend durch die Milchstraße zu surfen, machte rießig Spaß. M34, M29 klar erkennbar. Sogar die Form des Hantelnebel war schon leicht erkennbar und auch M57 war zu sehen! Von M11 bis runter zu M8 (Lagunen-Nebel) war die Milchstraße mit ihren Knoten und offenen Haufen sowie Nebel schön zu sehen.
Die visuelle Grenzhelligkeit im Zenith lag etwa bei 5m8 bis 6m0 (nach 0:30 Uhr). Diese guten Bedinungen hatte ich in den letzten Jahren selten in Herchenrode. Die Milchstraße war vom Cepheus bis hinunter zum Schützen sichtbar. In der Gegend um den Schwarm war die Milchstraße schön strukturiert mit Dunkelbereichen sichtbar. Die Durchsicht nahm zum Horizont hin stark ab. Die Luft war trocken, die Durchsicht sehr gut und das Seeing mäßig.
Zu Beginn konnte ich endlich den kleinen, sehr tief stehenden Kugelsternhaufen NGC6144 indirekt erkennen. NGC6144 war indirekt aber oberhalb eines 11m Sternchen sichtbar. M4 ist ja sein größerer Bruder und der war zwar schwach, aber aufgelöst im Dobson erkennbar.
Danach ging es weiter zur Novae. Die Nova 5558 Sgr war schnell gefunden. Die Helligkeit schätze ich anhand von Vergleichsternen auf 8m2. Im 10x50 Fernglas war die Novae ebenfalls sichtbar.
Der Komet C/2006 VZ13 Linear war besser im 10x50 Fernlas, seine Helligkeit betrug ca. 8m0. Größe gut 10’. Rundliche Form zur Mitte hin eine leichte Konzentration. Deutlich ist die schnelle Bewegung zum Sternenhintergrund sichtbar.
Mein 370. Herschel 400 Objekt NGC5631 im Ursae Majoris. Die etwas größere und lichtschwächere Galaxie NGC 5585 habe ich auch noch gesehen.
Des weiteren habe ich 3 Dolidze-Dzimselejsvili Haufen Nr. 5, 6 und 7 im Herkules gesehen.
Zum Abschluß noch eine kleine Herbsttour durch Cassiopeia und Andromeda. Bei M31 war sogar im 17mm Startus ein Spiralenarm zu erkennen, war für die sehr gute Durchsicht spricht.
Um 1:45 fuhr ich überglücklich ab, das war wieder mal eine Nacht an die man sich noch lange erinnern wird. Ich wollte eigentlich noch länger bleichen, aber Morgen rief die Arbeit und man soll aufhören wenn am schönsten ist.
Clear skies
Lots
Gestern fuhr ich mal wieder auf meinen Stammplatz in Herchenrode im Odenwald. Das Wetter war traumhaft und sehr warm. Die Temperaturen lagen etwa bei 27° So konnte bis nach Mitternacht im T-Shirt beobachten.
Equipment: 8“ f/ Dobson mit Stratus/Hyperion Oklaren 17mm, 13mm, 8mm und 5mm. Sowie ein 10x50 HD Fernglas.
Die Anzahl der Objekte und deren Beschreibung würde wohl mehere Seiten füllen, weshalb ich mich hier recht kurz halte. Ziel war natürlich Karkoschka E20 mit allen wunderschönen Objekten im Schützen, die ich auch alle sah. Weitehin der Komet C/2006 VZ13 Linear, die Nova 5558 Sgr im Schützen, einige unbekannte offene Haufen im Hercules und natürlich Kugelsternhaufen von M2 bis M92!
Auch wollte ich meine Neuerwerbung das „China-Fujinon“ 10x50 ausgiebig testen. Um es vorweg zu nehmen. Der Kauf hat sich wirlich geloht. Noch nie habe ich durch 50mm Obtik den Himmel so klar und scharf gesehn. Auf den Rücken liegend durch die Milchstraße zu surfen, machte rießig Spaß. M34, M29 klar erkennbar. Sogar die Form des Hantelnebel war schon leicht erkennbar und auch M57 war zu sehen! Von M11 bis runter zu M8 (Lagunen-Nebel) war die Milchstraße mit ihren Knoten und offenen Haufen sowie Nebel schön zu sehen.
Die visuelle Grenzhelligkeit im Zenith lag etwa bei 5m8 bis 6m0 (nach 0:30 Uhr). Diese guten Bedinungen hatte ich in den letzten Jahren selten in Herchenrode. Die Milchstraße war vom Cepheus bis hinunter zum Schützen sichtbar. In der Gegend um den Schwarm war die Milchstraße schön strukturiert mit Dunkelbereichen sichtbar. Die Durchsicht nahm zum Horizont hin stark ab. Die Luft war trocken, die Durchsicht sehr gut und das Seeing mäßig.
Zu Beginn konnte ich endlich den kleinen, sehr tief stehenden Kugelsternhaufen NGC6144 indirekt erkennen. NGC6144 war indirekt aber oberhalb eines 11m Sternchen sichtbar. M4 ist ja sein größerer Bruder und der war zwar schwach, aber aufgelöst im Dobson erkennbar.
Danach ging es weiter zur Novae. Die Nova 5558 Sgr war schnell gefunden. Die Helligkeit schätze ich anhand von Vergleichsternen auf 8m2. Im 10x50 Fernglas war die Novae ebenfalls sichtbar.
Der Komet C/2006 VZ13 Linear war besser im 10x50 Fernlas, seine Helligkeit betrug ca. 8m0. Größe gut 10’. Rundliche Form zur Mitte hin eine leichte Konzentration. Deutlich ist die schnelle Bewegung zum Sternenhintergrund sichtbar.
Mein 370. Herschel 400 Objekt NGC5631 im Ursae Majoris. Die etwas größere und lichtschwächere Galaxie NGC 5585 habe ich auch noch gesehen.
Des weiteren habe ich 3 Dolidze-Dzimselejsvili Haufen Nr. 5, 6 und 7 im Herkules gesehen.
Zum Abschluß noch eine kleine Herbsttour durch Cassiopeia und Andromeda. Bei M31 war sogar im 17mm Startus ein Spiralenarm zu erkennen, war für die sehr gute Durchsicht spricht.
Um 1:45 fuhr ich überglücklich ab, das war wieder mal eine Nacht an die man sich noch lange erinnern wird. Ich wollte eigentlich noch länger bleichen, aber Morgen rief die Arbeit und man soll aufhören wenn am schönsten ist.
Clear skies
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