Maiko
Aktives Mitglied
Hallo,
hier ein Bericht von vorgestern zur Beobachtung mit dem Doppeldobson 300/ 1800.
DSO und Planeten...
Christian und ich trafen uns gegen 16Uhr30. Nach dem bei mir
obligatorischen Kaffee ging es ans einräumen. Wir nahmen neben dem
Doppeldobson auch unseren selbst konstruierten Luxus-Hubsitz mit,
einen bequemen, elektrisch verstellbaren Beobachtungsstuhl.
Nachdem ich die letzten 5 Jahre kein mal mit dem Gerät im Winter draußen war,
war ich ganz heiß auf M42 trotz Eis.
Am nahegelegenen
Burgberg bauten wir während der Dämmerung in Ruhe auf. Ich stellte
fest, dass mir im Eisangelanzug während des Aufbaus doch sehr warm
war. Das änderte sich 4 Stunden später natürlich.
Nach Grundjustage
ging es an die Überlagerung. Da wollten wir einige Methoden
probieren.
Letztlich
funktionierte Christians Ansatz hinreichend: Beide Optiken justieren,
in einer Optik Polaris mittel Montierung zentrieren, in der anderen
Optik mittels HS Versteller ebenfalls mittig stellen.
M42 war recht
beeindruckend in den Nagler 22t4 bei 81 fach. Man bedenke, der Mond
stand noch recht hoch, ca 4 Tage alt.
Dunst und Wolken
waren immer wieder Thema.
Ich schaute beim
Eskimo vorbei, nutze 150 fach. Da war wenig zu sehen, stellarer Kern
und Flaum drum rum, da schienen auch Dunst und Mond etwas zu stark zu
wirken.
Ein Blick zu
Jupiter: Schön bei 150 fach, Seeing war okay, mehrere Bänder neben
NEB und SEB zu sehen, ansprechende Färbung.
Mars war besonders
beeindruckend für mich: Bei 258 fach konnte ich erstmals Polkappe
und mehrere Verdunklungen auf dem Scheibchen sehen.
Leider bewirkten
Nachführschwenks ziemlich lästige Überlagerungsprobleme. Nachdem
an den FS getätigte Vorspannung der lagernden Feder
offenbar hilfreich war, werden nächstes mal die Tertiäre
vorgespannt, indem alle drei Versteller synchron fester gezogen
werden.
Nachdem der Mond
unterging und die Dunstthematik nachlies, war der Himmel endlich
dunkel. Bis 21,2 MPSAS zeigte das SQM!
Noch mal M42 bei 150
fach in den Nagler 12t4: Unglaublich, wie viel Detail, Struktur und
Variationen in dem Nebelkomplex zu sehen war! E und F im Trapez
eindeutig, wobei F etwas schwieriger als E.
Leider war uns
beiden schon so kalt, dass wir abbauen mussten… als die Nacht
eigentlich richtig losging… aber -5° insgesamt 5 Stunden draußen
haben dann doch gereicht.
CS und VG,
Christian und Maiko
Unten ein Foto des Gerätes. Bilder aus der Nacht leider allesamt untauglich, Linse wohl dicht gewesen...
hier ein Bericht von vorgestern zur Beobachtung mit dem Doppeldobson 300/ 1800.
DSO und Planeten...
Christian und ich trafen uns gegen 16Uhr30. Nach dem bei mir
obligatorischen Kaffee ging es ans einräumen. Wir nahmen neben dem
Doppeldobson auch unseren selbst konstruierten Luxus-Hubsitz mit,
einen bequemen, elektrisch verstellbaren Beobachtungsstuhl.
Nachdem ich die letzten 5 Jahre kein mal mit dem Gerät im Winter draußen war,
war ich ganz heiß auf M42 trotz Eis.
Am nahegelegenen
Burgberg bauten wir während der Dämmerung in Ruhe auf. Ich stellte
fest, dass mir im Eisangelanzug während des Aufbaus doch sehr warm
war. Das änderte sich 4 Stunden später natürlich.
Nach Grundjustage
ging es an die Überlagerung. Da wollten wir einige Methoden
probieren.
Letztlich
funktionierte Christians Ansatz hinreichend: Beide Optiken justieren,
in einer Optik Polaris mittel Montierung zentrieren, in der anderen
Optik mittels HS Versteller ebenfalls mittig stellen.
M42 war recht
beeindruckend in den Nagler 22t4 bei 81 fach. Man bedenke, der Mond
stand noch recht hoch, ca 4 Tage alt.
Dunst und Wolken
waren immer wieder Thema.
Ich schaute beim
Eskimo vorbei, nutze 150 fach. Da war wenig zu sehen, stellarer Kern
und Flaum drum rum, da schienen auch Dunst und Mond etwas zu stark zu
wirken.
Ein Blick zu
Jupiter: Schön bei 150 fach, Seeing war okay, mehrere Bänder neben
NEB und SEB zu sehen, ansprechende Färbung.
Mars war besonders
beeindruckend für mich: Bei 258 fach konnte ich erstmals Polkappe
und mehrere Verdunklungen auf dem Scheibchen sehen.
Leider bewirkten
Nachführschwenks ziemlich lästige Überlagerungsprobleme. Nachdem
an den FS getätigte Vorspannung der lagernden Feder
offenbar hilfreich war, werden nächstes mal die Tertiäre
vorgespannt, indem alle drei Versteller synchron fester gezogen
werden.
Nachdem der Mond
unterging und die Dunstthematik nachlies, war der Himmel endlich
dunkel. Bis 21,2 MPSAS zeigte das SQM!
Noch mal M42 bei 150
fach in den Nagler 12t4: Unglaublich, wie viel Detail, Struktur und
Variationen in dem Nebelkomplex zu sehen war! E und F im Trapez
eindeutig, wobei F etwas schwieriger als E.
Leider war uns
beiden schon so kalt, dass wir abbauen mussten… als die Nacht
eigentlich richtig losging… aber -5° insgesamt 5 Stunden draußen
haben dann doch gereicht.
CS und VG,
Christian und Maiko
Unten ein Foto des Gerätes. Bilder aus der Nacht leider allesamt untauglich, Linse wohl dicht gewesen...