RoStMu
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Hallo,
nachdem ich gestern gegen 23.00 Uhr nach Hause gekommen bin habe ich mich noch kurzfristig dazu entschieden, das komplette Equipment alleine rauszutragen und aufzubauen. Sollte man übrigensnicht unterschätzen - so ne EQ6 hinzustellen und Tubus draufsetzen (mit festziehen bei gleichzeitigem Tubus-Nicht-Fallenlassen) ist nicht ganz einfach. Vor allem bitte beim Tubus rausnehmen darauf achten, dass die Feststellschrauben angezogen sind, sonst rummsen einem nämlich die Gegengewichte entgegen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Als alles fertig war noch schnell den Bewegungsmelder abgeklebt und Grenzgröße bestimmt. Hmmm...kleiner Wagen komplett da und ein etwas schwächerer dazu = sagen wir mal 5m3?
Das erste Objekt sollte dann eine Premiere an meinem Teleskop sein (achja: Ist übrigens ein 200mm/ 1200mm Newton, also der D8). Da der Schwan gerade dabei war, den Zenit zu überschreiten, man merkt halt, dass es Herbst wird, gleich mal seine Vega-Abgewandte Schwinge eingestellt (ist das seine rechte oder linke? Also wenn er dem Horizont entgegen fliegt, dann müsste es seine rechte sein). Dann in mein 2" 40mm-Kellner den Baader UHC rein und langsam nach unten bewegt. Ich hatte keine so richtige Vorstellung davon, was mich heute durch die Kombination meines Teleskops und des Himmels erwartet (fällts dir überhaupt auf oder hauts dich sofort um?). Tendentiell sollte sich aber eher letzteres bestätigen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> Obwohl ich den Cirrusnebel letzes Wochenende auf dem BTM durch einen 20Zöller + OIII-Filter beobachtet habe, fand ich den Anblick auch hier einfach wahnsinnig toll!
Es handelt sich hier übrigens um NGC 6992, also nur einen Teil des Cirrusnebels. Er sieht für mich irgendwie aus wie ein ausgestreckter Arm mit leicht geöffneter Hand. Etwas oberhalb von da, wo beim menschlichen Arm der Ellenbogen sein müsste, fiel mir ein relativ heller Stern im Nebel auf. Auch der Nebel selbst schien an dieser Stelle etwas heller zu sein. Ich weiß zwar, dass mit 8" unter einem Alpenhimmel oder zumindest 6m nochmal deutlich was rauszuholen ist (vor allem noch mit OIII), aber hier mal die Zeichnung davon:
Danach wurde es plötzlich enorm windig - und das, obwohl ich hinter einer schützdnen Mauer stand <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" /> . Egal, M33 sollte wenigstens nochmal visuell herhalten, für ne Zeichnung hat es zeitlich nicht mehr gereicht. Mit der Beobachtung von M33 habe ich übrigens gegen mein Prinzip verstoßen, Galaxien bei weniger als 5m5 Grenzhelligkeit nicht zu beobachten - ist für mich öffnungsunabhängig meist ungenießbar! Ebenfalls im 40mm-Oku (30fach) war das galaktische Zentrum hell und deutlich zu sehen. "Rechts oben" hatte ich mehrmals den Eindruck, einen Spiralarm zu erkennen, welcher einer Kette von 3 Sternen folgt. Muss ich aber mal anhand von Fotos prüfen. Eigentlich habe ich für M33 eine optimale Vergrößerung bei meinem Teleskop von 60fach bis 80fach ermittelt. Das würde ich durch den Einsatz meines 32mm-Okus + 1,5fach-Barlow ungefähr erreichen -> aber: Ich kann mich bei DeepSky mit einer zusätzlichen Linse und diesem Röhrenblick beim Versuch des Indirekten Sehens einfach nicht anfreunden. Deshalb: Neues Oku muss her <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> !!!
Da es heute Nacht wieder gut werden soll, sind weitere Zeichnungen geplant!
PS: Norden wird noch markiert... Link zur Grafik: http://www.arcor.de/palb/alben/73/596473/1280_6333313339303931.jpg
nachdem ich gestern gegen 23.00 Uhr nach Hause gekommen bin habe ich mich noch kurzfristig dazu entschieden, das komplette Equipment alleine rauszutragen und aufzubauen. Sollte man übrigensnicht unterschätzen - so ne EQ6 hinzustellen und Tubus draufsetzen (mit festziehen bei gleichzeitigem Tubus-Nicht-Fallenlassen) ist nicht ganz einfach. Vor allem bitte beim Tubus rausnehmen darauf achten, dass die Feststellschrauben angezogen sind, sonst rummsen einem nämlich die Gegengewichte entgegen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Als alles fertig war noch schnell den Bewegungsmelder abgeklebt und Grenzgröße bestimmt. Hmmm...kleiner Wagen komplett da und ein etwas schwächerer dazu = sagen wir mal 5m3?
Das erste Objekt sollte dann eine Premiere an meinem Teleskop sein (achja: Ist übrigens ein 200mm/ 1200mm Newton, also der D8). Da der Schwan gerade dabei war, den Zenit zu überschreiten, man merkt halt, dass es Herbst wird, gleich mal seine Vega-Abgewandte Schwinge eingestellt (ist das seine rechte oder linke? Also wenn er dem Horizont entgegen fliegt, dann müsste es seine rechte sein). Dann in mein 2" 40mm-Kellner den Baader UHC rein und langsam nach unten bewegt. Ich hatte keine so richtige Vorstellung davon, was mich heute durch die Kombination meines Teleskops und des Himmels erwartet (fällts dir überhaupt auf oder hauts dich sofort um?). Tendentiell sollte sich aber eher letzteres bestätigen! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> Obwohl ich den Cirrusnebel letzes Wochenende auf dem BTM durch einen 20Zöller + OIII-Filter beobachtet habe, fand ich den Anblick auch hier einfach wahnsinnig toll!
Es handelt sich hier übrigens um NGC 6992, also nur einen Teil des Cirrusnebels. Er sieht für mich irgendwie aus wie ein ausgestreckter Arm mit leicht geöffneter Hand. Etwas oberhalb von da, wo beim menschlichen Arm der Ellenbogen sein müsste, fiel mir ein relativ heller Stern im Nebel auf. Auch der Nebel selbst schien an dieser Stelle etwas heller zu sein. Ich weiß zwar, dass mit 8" unter einem Alpenhimmel oder zumindest 6m nochmal deutlich was rauszuholen ist (vor allem noch mit OIII), aber hier mal die Zeichnung davon:
Danach wurde es plötzlich enorm windig - und das, obwohl ich hinter einer schützdnen Mauer stand <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" /> . Egal, M33 sollte wenigstens nochmal visuell herhalten, für ne Zeichnung hat es zeitlich nicht mehr gereicht. Mit der Beobachtung von M33 habe ich übrigens gegen mein Prinzip verstoßen, Galaxien bei weniger als 5m5 Grenzhelligkeit nicht zu beobachten - ist für mich öffnungsunabhängig meist ungenießbar! Ebenfalls im 40mm-Oku (30fach) war das galaktische Zentrum hell und deutlich zu sehen. "Rechts oben" hatte ich mehrmals den Eindruck, einen Spiralarm zu erkennen, welcher einer Kette von 3 Sternen folgt. Muss ich aber mal anhand von Fotos prüfen. Eigentlich habe ich für M33 eine optimale Vergrößerung bei meinem Teleskop von 60fach bis 80fach ermittelt. Das würde ich durch den Einsatz meines 32mm-Okus + 1,5fach-Barlow ungefähr erreichen -> aber: Ich kann mich bei DeepSky mit einer zusätzlichen Linse und diesem Röhrenblick beim Versuch des Indirekten Sehens einfach nicht anfreunden. Deshalb: Neues Oku muss her <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> !!!
Da es heute Nacht wieder gut werden soll, sind weitere Zeichnungen geplant!
PS: Norden wird noch markiert... Link zur Grafik: http://www.arcor.de/palb/alben/73/596473/1280_6333313339303931.jpg