Gerd K
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Beobachtungsnächte im Januar 2024.
Frostige Nächte im Steigerwald. ?
Frostige Nächte im Steigerwald. ?Für die zweite Januarwoche wurden klare aber kalte Nächte vorhergesagt. Da ich an diesen Tagen frei hatte, nutzte ich die Gelegenheit um am Nachthimmel zu beobachten.
Meine letzte Gelegenheit am Nachthimmel zu beobachten war am 17. Oktober 2023: Beobachtungsnacht aus Mittelfranken, 17. auf dem 18. Oktober 2023. Es wurde Zeit, diese lange Flaute zu beenden.
In der ersten Nacht beobachtete ich an einem Platz der nicht so weit von mir entfernt liegt, in den drei folgenden Nächten an meinem dunklen Platz mitten im Steigerwald.
Ich stelle die vier Nächte hier nach und nach vor, so wie ich mit dem auswerten meiner Aufzeichnungen dieser Nächte nachkomme.
Die Nacht vom 8. Januar.
An diesem Tag war die Wettervorhersage sehr unsicher. Eventuell könnte es eine klare Nacht geben, eventuell aber auch nicht.
Den Tag über bis in den späten Abend hinein war der Himmel komplett bewölkt. Die Wettervorhersage zeigte die Wolkengrenze genau für meinem Standort an. Die Wolken lösten sich aber nicht auf. Gegen 20 Uhr zogen sich die Wolken doch zurück.
Für diese Nacht packte ich spontan nur meine kleine Ausrüstung ein. Mit meinem 110/770mm ED-Refraktor beobachtete ich an meinem nahen Platz im Steigerwald
Himmel und Bedingungen:
Aufgehellter Himmel mit guter Durchsicht. Sehr kalt. Im Süden steht eine Dunst- oder Wolkenschicht.
In dieser Nacht beobachtete den Jupiter und Sternhaufen, Nebel und Galaxien.
Jupiter, im Sternbild Widder. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 164x.
Den Großen Roten Fleck kann ich deutlich sehen. Die Monde Io und Europa stehen direkt neben Jupiter.
Messier 31, Messier 32 und Messier 110, Galaxien im Sternbild Andromeda. Beobachtet mit Vergrößerungen von 26 und 43x.
Messier 31 ist groß und hell im Okular. Ich kann ein Staubband westlich vom Kern sehen.
Messier 110 ist ein schwaches Wölkchen.
Messier 32 ist ein kleines nebliges Wölkchen.
Messier 33, eine Galaxie im Sternbild Dreieck. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 70x.
Die Galaxie kann ich gut sehen.
Der Kern wirkt klein und hell. Die Scheibe der Galaxie wirkt sehr strukturiert. Ich kann darin viele unterschiedlich helle Strukturen sehen. Zwei Arme der Galaxie kann ich eindeutig sehen.
NGC 752, ein Offener Sternhaufen im Sternbild Andromeda. Beobachtet bei einer Vergrößerung von 26x.
Heller und großer Sternhaufen.
Die Sterne sind locker im Sternhaufen angeordnet. Im Sternhaufen sind Blasen ohne Sterne. Die Sterne sind leicht unterschiedlich hell. Am Sternhaufen steht der Doppelstern 56 And, zwei helle weise Sterne.
Messier 42 und Messier 43, Galaktische Nebel im Sternbild Orion. Beobachtet mit Vergrößerungen von 43 und 164x mit einem [OIII] Filter (12nm)
Die Nebelregion ist sehr hell und formatfüllend im Okuar (1,9°).
Den südlichen Bogen kann ich deutlich sehen.
Bei einer Vergrößerung von 164x mit dem [OIII] Filter ist die zentrale Region sehr strukturiert und in kleinräumige Strukturen aufgelöst.
Statistik (nur Deep-Sky): 1.643 unterschiedliche Objekte in 2.957 Beobachtungen beobachtet.
Viele Grüße
Gerd