Beobachtungstage und Nächte im März 2025.

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Gerd K
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Gerd K

Aktives Mitglied
Beobachtungstage und Nächte im Februar 2025.

Hallo,

Im diesem Faden stelle ich ein paar meiner Beobachtungen am Tag und Nachthimmel im März 2025 vor.
In den ersten Märztagen widmete ich mich vor allem der Beobachtung der Sonne, aber auch am Abendhimmel konnte ich beobachten.


2025-03-02-Sonnenbeobachtung.jpg

Sonnenbeobachtung.



Mond, Merkur und Venus am Abendhimmel.



Am Abend vom 2. März hatte ich die Gelegenheit, den Mond, Merkur und die Venus in der Abenddämmerung zu beobachten.
Der Mond und die Venus hatten am diesem Abend einen Abstand von 9,5°. Der Mond war am diesem Abend zu 10% beleuchtet.


2025-03-02-Mond-Venus.jpg

Mond und Venus.


Die beiden inneren Planeten, Merkur und Venus konnte ich mit den freien Augen deutlich sehen. Merkur konnte ich wenig nach Sonnenuntergang deutlich sehen.
In meinem Bild ist die Venus am oberen Bildrand, Merkur unten im Bild.


2025-03-02-Merkur-Venus.jpg

Merkur und Venus am Abendhimmel.


Am Mond war der Erdschein gut zu sehen. Im Okular vom 110/770mm Refraktor sah der Mond besser aus als wie auf meinem Foto.


2025-03-02-Mond-2.jpg

Der Mond.


Dadurch das ich in der früh um dreiviertel vier schon aufstehen muss, beobachtete ich in den vergangenen Nächten nicht am Nachthimmel.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo,

Ein paar mal konnte ich im März die Sonne beobachten und auch immer wieder Bilder von der Sonne erstellen. Ein paar Versuche meiner Bilder der Sonne möchte ich hier vorstellen.

Die Sonne beobachtete ich entweder mit meinem 152/1200mm und/oder dem 110/770mm Refraktor im Weißlicht mit jeweils einem Herschelprisma. Für die H-alpha Beobachtung kam das 80mm Lunt mit zwei Etalons auf die Montierung.



Die Sonne vom 2. März 2025.


2025-03-02-Sonne.jpg

Weißlicht.


2025-03-02-Sonne-H-alpha.jpg

H-alpha.


Fleckengruppe 14009.



2025-03-02-AR-14009.jpg



Die Sonne vom 3. März 2025.


2025-03-03-Sonne-H-alpha.jpg

H-alpha.


Die Sonne vom 4. März 2025.



2025-03-04-Sonne.jpg

Weißlicht.


2025-03-04-Sonne-H-alpha.jpg

H-alpha.


Die Sonne vom 5. März 2025.



2025-03-05-Sonne.jpg

Weißlicht.


2025-03-05-Sonne-H-alpha.jpg

H-alpha.


Die Beobachtung der Sonne gefällt mir sehr. Es gibt jeden Tag neue Strukturen zu sehen.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo,

Ich konnte heute Nachmittag nach der Frühschicht wieder die Sonne beobachten und fotografieren.
Am heutigen Nachmittag war der Himmel blassblau und es zogen dünne Wolken auf. Die Sonne stand aber ruhig im Okular.
Mit der Gruppe 14012 war eine große und komplex aufgebaute Gruppe auf der Sonne zu sehen.


Die Sonne vom 6. März 2025.

Aufgenommen mit dem 110/770mm ED-Refraktor. Lichtdämpfung mit einem Lunt Herschelprisma. Kamera: TS 183 MA.


2025-03-06-Sonne.jpg

Die Sonne im Weißlicht.


2025-03-06-Sonne-2.jpg

NOAA - Fleckenregionen.


Die Fleckengruppen 14012/16.

Aufgenommen am 152/1200mm ED-Refraktor. Lichtdämpfung mit einem Lacerta Herschelprisma. Kamera: TS 183 MA.


2025-03-06-AR-14012-16.jpg

Fleckengruppen 14012/16.


Bei allen Aufnahmen der Weißlichtsonne habe ich einen Altair 540/8nm Kontrastfilter eingesetzt.

Viele Grüße und immer genug 🌟vor Linsen und Spiegeln
Gerd
 
Eine kleine Anmerkung und Bitte der Moderation:

Dieses Forum heißt "Beobachtungen visuell". Doch werden in diesem Thread viele Fotos gezeigt, wie hier die Sonne. Dafür gibt es eigene Foren. Bitte dort die Bilder veröffentlichen.

Eure Moderatoren
 
Liebe Moderation, ich finde - als rein visueller Beobachter gesprochen - diesen Thread ganz hervorragend. Es ist selten, dass jemand seine Beobachtungen so gut dokumentiert. Die ebenfalls hervorragend dokumentierten Fotos nehme ich gerne als Bonus dazu. Ich weiß aus Erfahrung wieviel Mühe es macht, die Dinge so sauber zu präsentieren. Wenn Gerd sein Material auf verschiedene Threads aufteilen müsste wird es ihm womöglich zu viel Aufwand und er stellt es einfach ein. Das wäre sehr schade. Bitte lasst ihn gewähren, Ihr tut dem Forum keinen Gefallen wenn Ihr Leute so dengelt.

Gerd, lasse Dich nicht entmutigen!

Christopher Hay
 
Hallo,

Dieses Forum heißt "Beobachtungen visuell". Doch werden in diesem Thread viele Fotos gezeigt, wie hier die Sonne. Dafür gibt es eigene Foren. Bitte dort die Bilder veröffentlichen.

Hallo Hans,

Ich gehe hier mit der Meinung von Christopher. Ich veröffentliche meine Berichte die auch Bilder enthalten in einem zentralen Faden. Ich möchte auch zukünftig meine Beobachtungen und Bilder in einem Thema zusammenfassen.
Falls das von euch nicht gewollt oder respektiert wird oder werden kann, dann lasse ich das auch sein. Es liegt an euch, ob ich hier weitere Berichte und/oder Bilder veröffentliche.


Vielen Dank für deinem Zuspruch.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo,

Die Frühschichtwoche ging gestern für mich zu Ende, ich konnte heute Vormittag die Sonne ausgiebig beobachten.
Auf der Sonne war mit der Gruppe 14012 eine große und ausgedehnte komplexe Gruppe zu sehen. Nahe am Ostrand der Sonne ist die Gruppe 14018 mit einem großen und wenigen sehr kleinen Flecken zur Sonne herein rotiert. Einen neuen Fleck konnte ich nahezu direkt am Ostrand der Sonne sehen.
Die photosphärischen Fackeln waren deutlich zu sehen.
Ich konnte heute in sieben Gruppen 88 Flecken zählen.

In der H-alpha Linie waren die chromosphärischen Fackeln deutlich zu sehen. Die Fackeln sind zum Teil sehr strukturiert.
Vor der Chromosphäre standen nur wenige Filamente. Am Südwestrand der Sonne ging ein Filament in eine Protuberanz über.
Am Südwestrand der Sonne stand eine große Protuberanz. Am West- und am Ostrand der Sonne standen noch weitere Protuberanzen.

Die Sonne vom 7. März 2025.

Aufgenommen mit dem 110/770mm ED-Refraktor. Lichtdämpfung mit einem Lunt Herschelprisma. Kamera: TS 183 MA.


2025-03-07-Sonne.jpg

Die Sonne im Weißlicht.


2025-03-07-Sonne-2.jpg

NOAA - Fleckenregionen.

  • Weißlichtbeobachtung 1.386
  • H-alpha Beobachtung 878.
  • Beobachtung 25/2025.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo @Moderator Hans

Ich war am vergangenen Abend wieder mit meinem Teleskopen draußen zur visuellen Beobachtung der Planeten und vom Mond. Dabei sind wieder viele Bilder entstanden.
Was mache ich jetzt damit? Hier im diesem Thema veröffentlichen oder nichts darüber schreiben?

Viele Grüße
Gerd
 
Guten Morgen Gerd, Guten Morgen Moderation.

Also ich finde die Form wie Gerd seine Berichte mit Bildern dokumentiert als eine Bereicherung.
Sie helfen seine Beobachtungen zu erklären bzw. anschaulich zu machen.
Darin sehe ich auch den Unterschied zu den "Bilder Sparten".

Wenn ich mir den Visuellen Bereich ganz ohne Fotos vorstellen müsste, fürchte ich dass es noch ruhiger wird in der Sparte :unsure:.

Ich würde die Moderation eher um belebende Maßnahmen bitten, als "regelmentierende".

Viele Grüße Hermann
 
Mond und Planetennacht.

Hallo,

Am Abend und in der Nacht vom 7. März konnte ich den Mond und die Planeten beobachten.
In dieser Nacht setzte ich meinen 254/3048mm Cassegrain und den 110/770mm Refraktor an meinem Platz an einer Windkraftanlage ein. Beide Teleskope montierte ich Seite an Seite auf einer Losmandy G11.
Vor Beginn der Nacht konnte ich noch den Sonnenuntergang beobachten. Auf der untergehenden Sonne sind einige Sonnenflecken und eine beginnende grüne Ablösung am oberen Sonnenrand zu sehen.


2025-03-07-Sonnenuntergang.jpg

Sonnenuntergang.



Himmel und Bedingungen:
Klarer Himmel ohne Wolken. Die Temperatur ging auf 0°C zurück bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 82%.

In der Dämmerung konnte ich den Schatten vom Jupitermond Io auf Jupiter gut sehen. Der Schatten war in beiden Teleskopen deutlich zu sehen.
Mein nächstes Ziel war die Venus.
Die schmale Sichel der Venus war in beiden Teleskopen deutlich zu sehen. Die Venus war am diesem Abend zu rund 9% beleuchtet. Durch ihre Nähe zum Horizont machte sich die unruhige Luft sehr negativ bemerkbar.
Die Venus habe ich vom Okular abfotografiert.


2025-03-07-Venus.jpg



Merkur konnte ich in der Dämmerung zusammen mit der Venus deutlich sehen. Merkur "sprang" ins Auge und war am Himmel nicht zu übersehen.
Der -0m4 helle Merkur und die -4m4 helle Venus hatten am diesem Abend einen Abstand von rund 7°32' zueinander.


2025-03-07-Merkur-Venus.jpg

Der Merkur und die Venus in der Abenddämmerung.


Jupiter beobachtete ich mit dem Cassegrain mit einer Vergrößerung von 346x und einem einem Neodymium Filter.
Jupiter stand sehr still im Okular und ließ sich hoch vergrößern.
Auf Jupiter konnte ich in den farbigen Bändern unzählige Strukturen sehen. Die Galileischen Monde konnte ich als deutliche Scheibchen sehen. Der Mond Ganymed erschien größer als der Mond Io.

Der Mond war mein nächstes Ziel in dieser Nacht, den ich ausgiebig beobachtete.
Das Bild vom gesamten Mond entstand am 110/770mm Refraktor mit einer TS 183 MA Kamera.


2025-03-07-Mond.jpg

Der Mond.


Den Mond habe ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 277x und einem ND 0.6 Neutralfilter beobachtet. Der Mond stand still im Okular und ließ sich hoch vergrößern.
Die bizarren Schattenwurf auf dem glatten Kraterboden vom Krater Archimedes war sehr schön im Okular zu sehen.

Mein Bild zeigt die Kraterlandschaft mit den Kratern (von oben nach unten) Arzachel, Purbach, Regimontanus, Werner und Walther. Das Bild habe ich am Cassegrain aufgenommen.


2025-03-07-Mondkrater-1.jpg

Die Kraterlandschaft um Purbach und Walther.


Die Dreierkette aus den Kratern Ptolemaeus, Alphonsus und Arzachel mit dem Krater Albategnius daneben war interessant anzusehen. Die Zentralberge der Krater Alphonsus, Arzachel und Albategnius warfen schöne Schatten auf die Kraterböden.

Mein Bild zeigt die Kraterlandschaft mit den Kratern (von oben nach unten) Herschel, Ptolemaeus, Albategnius, Alphonsus und Arzachel. Das Bild habe ich ebenfalls am Cassegrain aufgenommen.


2025-03-07-Mondkrater-2.jpg

Die Kraterlandschaft um Ptolemaeus und Arzachel.


Interessant war der Krater Moretus.
Von seinem dunklen, im Schatten liegenden Kraterboden war nur die Spitze vom Zentralberg beleuchtet und war bei der Beobachtung ein kleiner heller Fleck in der Mitte vom dunklen Krater.

Mein letztes Ziel war der Mars, den ich mit dem Cassegrain mit einer Vergrößerung von 346x und dem Neodymium Filter beobachtete.
Mars ist schon sehr klein und zeigt eine deutliche Phase.
Im Norden konnte ich die helle Polhaube sehen. Im Süden eine dunkle Struktur vor dem Südpol. Mars zeigte sich in dieser Nacht von seiner von Strukturen armen Seite.

Das war für mich gestern wieder eine schöne Nacht. Nach der Woche in der Frühschicht mit Lärm und Problemen mit der Technik in der Firma tat es sehr gut, draußen in der Natur zu sein.

Eine Anmerkungen zu den Mondkarten:
Die Krater auf dem Mond identifiziere ich mit der App "Lunar Map HD". Für mich ein schönes und einfaches zu bedienendes Programm das ich auf dem Smartphone habe. Auf Startnext und hier wird der "Duplex Moon Atlas Deluxe" beworben, ein DIN A3 Kartenwerk, das auch für das Teleskop gedacht ist.
Als ich gestern mit dem Teleskop am Terminator entlanggewandert bin, habe ich mir überlegt, wie bringe ich einen solchen großen Atlas am Okular unter und beleuchte den zusätzlich noch mit einer Lampe. Mir erscheint der große Atlas zumindest am Okular als nicht praktikabel.
Eventuell schaffe ich mir irgendwann ein günstiges Tablett an, um darauf einen Mondatlas zu installieren. Das wäre für mich praxistauglicher.


Viele Grüße und immer genug :sternklar: und :jupiter: vor Linsen und Spiegeln
Gerd
 
Lieber Gerd, danke für Deinen erneuten schönen Bericht. Ich bin ebenfalls gestern abend auf dem Mond spazieren gegangen, mit einem 7-Zöller bei 130x. Ich fand die Gegend südlich von Archimedes besonders beeindruckend, da die Archimedes-Rillen und die Hadley-Rille auf Anhieb auffällig waren, das habe ich noch nie so erlebt. Da passte die Beleuchtungssituation genau, und der enorm hoher Stand des Mondes am Himmel - nördlich von M35! - half auch.

Dabei entstand in mir geradezu ein Verlangen nach dem neuen großen Mondatlas, sollte das Crowd-Funding zustande kommen. Ich will keinen Bildschirm anschauen wenn ich draussen bin. Und das Gefummel mit Karte und Licht am Okular ist auch nicht meins. Ich präge mir lieber das, was ich am Okular sehe, gründlich ein und gehe dann in einen beleuchteten Raum - sei es das Auto im Feld oder ein kleines Nebengebäude zuhause - um das Gesehene zu überprüfen. Beim Mond ist der Verlust der Dunkeladaption ja kein Thema. Im Nebengebäude lagere ich meine gesamte Mondliteratur und lese dann auch gleich ein wenig zum jeweiligen Krater, gehe dann wieder hinaus und schaue mir die Sache mit diesem Wissen an.

Kurzum: Mein Votum für das Moon Atlas Deluxe - möge es zustande kommen!

Christopher
 
Hallo Gerd!

Super Beobachtungsberichte und Fotos.

In der heutigen Zeit überschneidet sich visuelle Beobachtung eben auch mit dem ein oder anderen Bild, das von dem, was beobachtet wurde, entstanden ist. Ein Bild hält einen kurzen Moment fest während sich die visuelle Beobachtung über einen wesentlich längeren Zeitraum erstreckt. Ich finde es super wenn visuelle Beobachtungen auch mit Bildern dokumentiert werden.

Viele Grüße,
Andreas
 
Hallo,

Vielen Dank für eure Kommentare.

Kurzum: Mein Votum für das Moon Atlas Deluxe - möge es zustande kommen!

So hat jeder seine Vorlieben, die ich auch respektiere.
Ich habe in den Mondnächten meistens eine Kamera oder das Laptop für die Mondkamera dabei, so das ich ein wenig mehr Technik am Okular nicht so schlimm finde. Andererseits bin ein wenig technikverlieb, so das mir eine digitale Mondkarte mehr begeistert als eine gedruckte.
Bleibt zu hoffen, das der große Mondatlas dennoch zustande kommt, auch wenn es derzeit danach aussieht, als würde das sehr knapp werden.

Ich finde es super wenn visuelle Beobachtungen auch mit Bildern dokumentiert werden.

Mir gefallen Berichte mit Bildern deutlich mehr als Berichte in reiner Textform. Ich persönlich finde, Bilder lockern einen Bericht etwas auf und machen diesen lesbarer als ein Bericht in reiner Textform.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo,

Gestern Nachmittag konnte ich wieder die Sonne beobachten und ein paar Fotos von der Sonne erstellen.

Auf der Sonne zeigten sich nicht viele Flecken.
Die Gruppe 14012 ist sehr langgezogen, die Anzahl der Flecken in dieser Gruppe geht aber deutlich zurück. Diese Gruppe löst sich scheinbar auf. Neben den beiden großen Flecken auf der Osthälfte der Sonne konnte ich nur wenige kleine Flecken auf der Sonne sehen.
Ich konnte 80 Flecken in sechs Gruppen zählen.

Auf der Chromosphäre war ebenfalls nicht viel Aktivität.
Die Fackeln (Plage) in den Aktiven Regionen waren deutlich zu sehen, sie waren aber nicht sehr hell.
Vor der Chromosphäre standen nur wenige Filamente.
Am Ost- und am Westrand der Sonne standen helle und ausgedehnte Protuberanzen, die sehr sehenswert waren.

Die Sonne vom 8. März 2025.

Aufgenommen mit dem 110/770mm ED-Refraktor. Lichtdämpfung mit einem Lunt Herschelprisma. Kamera: TS 183 MA.


2025-03-08-Sonne.jpg

Die Sonne im Weißlicht.


2025-03-08-Sonne-2.jpg

NOAA - Fleckenregionen.


Ich habe noch einen G-Band Filter, der die photosphärischen Fackeln besser darstellen soll. Mit diesem Filter habe ich gestern ebenfalls die Sonne aufgenommen.


G-Band.jpg



2025-03-08-Sonne-G-Band.jpg

Die Sonne mit dem G-Band Filter.

Zwei Fleckenregionen nahm ich noch mit dem 152/1200 ED-Refraktor und dem Lacerta Herschelprisma auf. Auch hier kam ein Kontrastfilter zum Einsatz.


Die Fleckengruppe 14012.


2025-03-08-AR-14012.jpg

Fleckengruppe 14012



Die Fleckengruppe 14019.


2025-03-08-AR-14019.jpg

Fleckengruppe 14019.


  • Weißlichtbeobachtung 1.387
  • H-alpha Beobachtung 879.
  • Beobachtung 26/2025.

Viele Grüße und einen schönen Sonntag
Gerd
 
Mond und Planetennacht.

Hallo,

Am Abend und in der Nacht vom 8. März 2025 konnte ich ein weiteres mal den Mond und die Planeten beobachten.
An meinem Platz an einer Windkraftanlage setzte ich wieder meinem 254/3048mm Cassegrain und den 110/770mm ED-Refraktor ein. Beide Teleskope montierte ich wieder auf der Losmandy G11, Seite an Seite.
Vor Beginn der Nacht ging die Sonne sehr gerötet unter. Auf "GeoSphere Austria" war Wüstenstaub zu sehen, der sich über Europa ausbreitete und unter anderem zu farbigen Sonnenuntergängen führt.



2025-03-08-Sonnenuntergang.jpg

Sonnenuntergang.



Himmel und Bedingungen:
Klarer Himmel ohne Wolken. Die Temperatur ging auf 0°C zurück bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 87%.

Mein erstes Ziel war die Venus.


2025-03-08-Venus.jpg



Die schmale Sichel der Venus war in beiden Teleskopen deutlich zu sehen. Die Venus war am diesem Abend zu rund 8% beleuchtet.
Mein Bild der Venus entstand am Cassegrain mit der TS 183 MA Kamera.


2025-03-08-Venus-2.jpg

Die Venus in der Abenddämmerung und am Monitor.


Merkur konnte ich erst spät in der Dämmerung sehen. Erst gegen 19 Uhr MEZ fiel mir Merkur am Himmel auf.
Der -0m2 helle Merkur und die -4m4 helle Venus hatten am diesem Abend einen Abstand von rund 6°46' zueinander.


2025-03-08-Merkur-Venus.jpg

Der Merkur und die Venus in der Abenddämmerung.



Jupiter beobachtete ich mit dem Cassegrain mit einer Vergrößerung von 346x und einem einem Neodymium Filter.
Jupiter stand unruhig im Okular und wirkte gedämpft.
Die Monde Io und Ganymed hatten verschiedene Größen. Das Scheibchen von Ganymed war sichtbar größer als das Scheibchen von Io. Ganymed wirkte weiß, Io hatte eine leicht rötliche Farbe.

Den Mond beobachtete ich in dieser Nacht ausgiebig.
Das Bild vom gesamten Mond entstand am 110/770mm Refraktor mit einer TS 183 MA Kamera und einem Grünfilter.


2025-03-08-Mond.jpg

Der Mond.


Den Mond habe ich am Cassegrain mit einer Vergrößerung von 218x und einem ND 0.6 Neutralfilter beobachtet.
Der Mond stand still im Okular und ließ sich hoch vergrößern.
Den Terminator habe ich lange beobachtet und mit einer (digitalen) Mondkarte die Krater und Strukturen identifiziert.

Mein Bild zeigt die Kraterlandschaft mit den Kratern (von oben nach unten) Plato, Cassini, Aristillus, Autolycus, Archimedes und Timocharis. Das Bild habe ich am Cassegrain aufgenommen.


2025-03-08-Mondkrater.jpg

Die Kraterlandschaft beim Mare Imbrium.



Mars beobachtete ich mit dem Cassegrain mit einer Vergrößerung von 346x und dem Neodymium Filter.
Der kleine Mars zeigt eine deutliche Phase.
Auf Mars kann ich die Nord- und die Südpolhaube deutlich sehen. Die nördliche Polhaube ist heller als die südliche. Vor den jeweiligen Polhauben kann ich deutliche dunkle Strukturen sehen. Der westliche Rand vom Mars wirkt aufgehellt.

Nach der Beobachtung vom Mars packte ich langsam zusammen und beendete die Beobachtungsnacht.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo,

Heute Vormittag konnte ich wieder die Sonne beobachten.

Meine Notizen von heute:
Über die Sonne verteilen sich nur wenige große Flecken. Neben diesen großen Flecken verteilen sich einige kleine Flecken über die Sonne. Am Nordwestrand rotiert ein neuer Fleck zur Sonne hinein.
Die Umbra vom Fleck der Gruppe 14018 wird nahezu von einer Lichtbrücke geteilt.
Die photosphärischen Fackeln sind nicht sehr hell.
Auf der Sonne kann ich in sieben Gruppen 98 Flecken sehen.

Die chromosphärischen Fackeln sind nicht sehr hell aber deutlich zu sehen.
Vor der Chromosphäre stehen wenige Filamente. Ein Filament geht am Südwestrand der Sonne in eine Protuberanz über.
Am Südostrand steht ein großes Areal mit großen und hellen Protuberanzen. Um dem Westrand stehen weitere helle, aber nicht so große Protuberanzen.

Die Sonne vom 8. März 2025.

Aufgenommen mit dem 110/770mm ED-Refraktor. Lichtdämpfung mit einem Lunt Herschelprisma. Kamera: TS 183 MA.

2025-03-09-Sonne.jpg

Die Sonne im Weißlicht.


Zu einem großen Bild der heutigen Sonne geht es hier entlang:
Bitte das Bild mit einem Rechtsklick öffnen.


Medienobjekt 61666 betrachten

2025-03-09-Sonne-2.jpg

NOAA - Fleckenregionen.

Ich habe am 152/1200mm Refraktor und dem Lacerta-Herschelprisma noch versucht zwei Fleckengruppen aufzunehmen:

Die Fleckengruppe 14012.


2025-03-09-AR-14012.jpg

Fleckengruppe 14012.



Die Fleckengruppe 14018.


2025-03-09-AR-14018.jpg

Fleckengruppe 14018.

Ein H-alpha Bild habe ich ebenfalls angefertigt.


2025-03-09-Sonne-H-alpha.jpg

H-alpha.


  • Weißlichtbeobachtung 1.388
  • H-alpha Beobachtung 880.
  • Beobachtung 27/2025.
Viele Grüße
Gerd
 

OrangeRot



Der Sonnenuntergang vom 9. März.

Merkur und die Venus in der Abenddämmerung.


Hallo,

Am Abend vom 9. März zogen von Westen dünne Wolken auf, die die Sonne verdeckten. Die Chancen standen gut, das es zu einem farbigen Sonnenuntergang kommt.


2025-03-09-Horizont.jpg

Wolken am Westhorizont.

Die Sonne ging stark gerötet am Horizont unter.


2025-03-09-Sonnenuntergang.jpg

Sonnenuntergang.


In der Dämmerung suchte ich wieder die Konstellation aus Merkur und Venus auf. Während ich die Venus problemlos sehen konnte, entdeckte ich Merkur erst gegen 18:45 Uhr MEZ am Himmel.
Merkur war am diesem Abend 0m0 hell, die Venus -4m4 hell. Beide Planeten hatten einen Abstand von 6°11' am Himmel.


2025-03-09-Merkur-Venus.jpg

Der Merkur und die Venus in der Abenddämmerung.


Die Sonne konnte ich sechs Tage ohne Unterbrechung beobachten. Die Rotation der Sonne in diesen sechs Tagen kann durch die Verschiebung der Flecken gesehen werden.


2025-03-04-09-Rotation.jpg
Rotation der Sonne innerhalb sechs Tage.


4. März 2025.​
5. März 2025.​
6. März 2025.​
7. März 2025.​
8. März 2025.​
9. März 2025.​


Viele Grüße und hoffentlich bald wieder schönes Wetter
Gerd
 
Die Venus am Taghimmel.

Hallo,

Gegen Mittag vom 16. März konnte ich die Venus am Taghimmel beobachten.
Die Venus war am diesem Tag zu 3% beleuchtet bei einer Helligkeit von -4m2. Die Venus hatte einen Abstand von 13°35' zur Sonne.

Für die Beobachtung der Venus setzte ich meinem 152/1200mm Refraktor und meinem 110/770mm Refraktor ein. Beide Teleskope montierte ich Seite an Seite auf der Losmandy G11. Den 110mm Refraktor richtete ich mit Leitrohrschellen zum 152mm Refraktor aus.

Himmel und Bedingungen:
Klarer Himmel ohne Wolken. Böiger Wind und sehr unruhige Luft.


2025-03-16-Teleskope.jpg

Die Teleskope für die Beobachtung der Venus.

Ausgehend von der Sonne suchte ich die Venus mit den Teilkreisen der Montierung und den aktuellen Koordinaten die Venus auf. Das 110mm Teleskop fokussierte ich zuvor an den Abgasfahnen hochfliegender Flugzeuge.
Nach nur kurzer Suche konnte ich in beiden Teleskopen die Venus als helle und schmale Sichel im Okular sehen.


2025-03-16-Venus.jpg

Die Venus am Taghimmel.


Viele Grüße
Gerd
 
Die Sonne am 16. März 2025.

Hallo,

Heute Vormittag konnte ich die Sonne ausgiebig beobachten.
Im Weißlicht zeigten sich unzählige Flecken auf der Sonne.
Ich konnte in vierzehn Gruppen 159 Flecken zählen. Die Flecken verteilten sich vor allem auf der Nordhalbkugel der Sonne. Im Süden der Sonne standen nur wenige Flecken.


2025-03-16-Sonne.jpg

Die Sonne im Weißlicht.


In der H-alpha Linie war die Aktivität ebenfalls mehr im Norden der Sonne.
Die Fackeln in den Aktiven Regionen waren deutlich zu sehen. Ein großes und viele kleine Filamente standen vor der Chromosphäre. Rings um die Sonne standen viele kleine aber helle Protuberanzen, von denen einige über dem Sonnenrand schwebten.


2025-03-16-Sonne-H-alpha.jpg

Die Sonne in der H-alpha Linie.


Bei der Fotografie der Sonne flog ein Flugzeug vor der Sonne vorbei.


2025-03-16-Flugzeug.jpg

Das Flugzeug vor der Sonne.


Viele Grüße
Gerd
 
Kurze Beobachtungsnacht am 16. März.

Hallo,

In dieser Nacht wollte ich nur testen, ob ich beide Teleskope, den Cassegrain und den 110mm Refraktor zusammen mit Leitrohrschellen auf die Montierung bekomme.
An die Leitrohrschellen kam ich günstig beim Baader Schnäppchenmarkt.
Am Teleskop passte dann alles, und so sah es auf dem Feld aus:


2025-03-16-Teleskope-Nacht.jpg


Da ich am nächsten Tag erst nachmittags arbeiten musste, beobachtete ich noch ein wenig am Nachthimmel.

Himmel und Bedingungen:
Der Himmel an meinem Standort war klar und ohne Wolken, aber sehr aufgehellt. Es ging ein kalter Wind und die Temperatur ging auf -1C° bei einer relativen Luftfeuchte von 70% zurück.

Meine Notizen von dieser Nacht:

In dieser Nacht beobachtete ich die Planeten Jupiter und Mars und noch zwei Offene Sternhaufen.

Jupiter konnte ich in beiden Teleskopen gut sehen.
Jupiter stand unruhig im Okular. In ruhigen Phasen konnte ich viele Strukturen auf Jupiter sehen.

Messier 35, ein Offener Sternhaufen im Sternbild Zwillinge.
Messier 35 ist im Refraktor bei einer Vergrößerung von 43x am besten zu sehen. Für dem Casegrain ist der Sternhaufen zu groß.
Der Sternhaufen ist in unzählige Sterne aufgelöst. Im Sternhaufen sind Lücken ohne Sterne und viele deutliche Sternketten. Im Sternhaufen steht ein rötlicher Stern.

NGC 2158, ein Offener Sternhaufen im Sternbild Zwillinge.
Der Sternhaufen steht dicht am Sternhaufen Messier 35. Zwischen beiden Sternhaufen kann ich eine markante Sternkette aus drei Sternen sehen.
Im Refraktor bleibt der Sternhaufen bei einer Vergrößerung von 115x ein schwaches Wölkchen. In diesem Wölkchen kann ich einige einzelne Sterne sehen.
Im Cassegrain ist der Sternhaufen bei einer Vergrößerung von 277x deutlich zu sehen. Der Sternhaufen ist in viele schwache Sterne aufgelöst. Der Hintergrund vom Sternhaufen bleibt neblig. Am Sternhaufen steht ein hellerer Stern.

Mars habe ich mit dem Cassegrain mit einer Vergrößerung von 346x und dem Neodymium Filter beobachtet.
Mars steht unruhig im Okular und hat eine deutliche Phase.
Auf dem kleinen Mars kann ich beide Polhauben und einige dunkle Strukturen sehen.



Sonnenbeobachtung am 18. März 2025.

Der Himmel war heute Vormittag blau und ohne Wolken. Es ging aber ein kalter Wind und die Sonne stand sehr unruhig im Okular. Durch die unruhige Luft bekam ich nur in wenigen Momenten ein scharfes Bild im Okular. Auch bei der Fotografie machte sich die unruhige Luft sehr ungünstig bemerkbar.

Der größte Teil der Flecken stand heute im Nordwestviertel der Sonne. Ein kleineres Areal stand nahezu in der Mitte der Sonne, südlich vom Sonnenäquator. Am Nordwestrand rotiert die Gruppe 14035 zur Sonne hinein.
Ich konnte heute Vormittag in zwölf Gruppen 106 Flecken zählen.


2025-03-18-Sonne.jpg

Die Sonne im Weißlicht.

Aufgenommen am 110/770mm Refraktor mit Herschelprisma und einer ToupTek 183MA Kamera.

In der H-alpha Linie waren die Fackeln in den Aktiven Regionen deutlich zu sehen.
Über die Chromosphäre verteilten sich viele kleine Filamente.
Am Südwestrand der Sonne stand eine große Protuberanz. Rings um dem Sonnenrand konnte ich noch weitere Protuberanzen sehen, auch eine kleine und helle Protuberanz die abgelöst über dem Sonnenrand schwebte.


2025-03-18-Sonne-H-alpha.jpg

Die Sonne in der H-alpha Linie.

Aufgenommen am 80mm Lunt-Sonnenteleskop ToupTek 183MA Kamera.

Viele Grüße
Gerd
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

Gestern, am 19. März 2025, konnte ich wieder die Sonne beobachten und ein paar Aufnahmen anfertigen.
Der Himmel war blau und ohne Wolken, die Luft und das Sonnenbild war aber sehr unruhig.
Meine Notizen von dieser Beobachtung:

Weißlicht.
Ein großes Areal mit Flecken steht auf der Westhälfte der Sonne. In der Mitte der Sonne steht ein kleines Areal mit Flecken. Am Nordostrand der Sonne stehen weitere Flecken.
Die Fackeln sind ausgedehnt und gut zu sehen.

Auf der Sonne kann ich in zehn Gruppen 130 Flecken sehen.

H-alpha.
Die Fackeln in den Aktiven Regionen sind deutlich zu sehen. In den Aktiven Regionen ist aber keine besondere Aktivität. Die Fackeln sind Ost-West in die Länge gezogen.
Vor der Chromosphäre stehen viele kurze Filamente.
Rings um die Sonne stehen zum Teil große und helle Protuberanzen in den verschiedensten Formen. Zum Teil schweben abgelöste Protuberanzen über dem Sonnenrand.

Das gesamte Bild der Sonne habe ich am 110/770mm Refraktor mit Herschelprisma und einer ToupTek 183MA Kamera angefertigt.

Die Sonne vom 19. März 2025:


2025-03-19-Sonne.jpg

Die Sonne im Weißlicht.


Ich habe noch versucht, am 152/1200mm Refraktor die Fleckengruppen aufzunehmen. Die Luft war aber so unruhig, das ich kein richtig scharfes Bild bekam.
Auch an diesem Teleskop setzte ich ein Herschelprisma und die ToupTek 183MA Kamera ein.


Fleckengruppen am Westrand:


2025-03-19-AR-Westrand.jpg


Fleckengruppen 14028/30:


2025-03-19-AR-14028-30.jpg


Die Sonne in der H-alpha Linie:


2025-03-19-Sonne-H-alpha.jpg

Die Sonne in der H-alpha Linie.

  • Optik: 80/560mm Lunt H-alpha Sonnenteleskop.
  • Kamera: ToupTek 183MA.

  • Weißlichtbeobachtung 1.391.
  • H- alpha Beobachtung 883.
  • Beobachtung 30/2025.

Viele Grüße
Gerd
 
Hallo,

Leider geht heute das schöne Wetter wieder zu Ende.
Die Sonne konnte ich in den letzten drei Tagen ohne Unterbrechung beobachten. Aus den Bildern dieser drei Tage habe ich ein großes Bild zusammengesetzt in den die Rotation der Sonne zu sehen ist.


2025-03-18-20-Rotation.jpg

Die Rotation der Sonne in drei Tagen.



Weißlicht (Photosphäre - obere Bildreihe).
18. März 2025.​
19. März 2025.​
20. März 2025.​
H-alpha (Chromosphäre - untere Bildreihe).

Viele Grüße
Gerd
 
Die Beobachtungsnacht vom 19. März.

Hallo,

Selten hält sich das Wetter an meine freien Tage, am diesem Tag war eine Ausnahme. Ich konnte die Nacht vom Mittwoch auf dem Donnerstag nutzen, um am Nachthimmel zu beobachten.

In dieser Nacht beobachtete ich mit meinen 300/1200mm Newton und den 110/770mm Refraktor an meinem dunklen Platz im Steigerwald. Beide Teleskope baute ich Seite an Seite auf der Losmandy G11 auf. Den Refraktor richtete ich mit Leitrohrschellen zum Newton aus.


2025-03-19-Sonnenuntergang.jpg

Sonnenuntergang.


Himmel und Bedingungen:
Klarer Himmel ohne Wolken. Gute Durchsicht. Im Laufe der Nacht kommt Wind auf.


2025-03-19-Gegendaemmerung.jpg

Gegendämmerung.


In dieser Nacht beobachtete ich verschiedene Objekte, von Kleinplaneten bis hin zu den Galaxien.

NGC 2420,
ein Offener Sternhaufen im Sternbild Zwillinge. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 179x.
Den Sternhaufen kann ich deutlich sehen.
Er ist ein kleiner Sternhaufen mit dicht zusammen stehenden Sternen. Im Sternhaufen sind viele, sehr unterschiedlich helle Sterne. Den größten Teil bilden eng stehende schwache Sterne, in denen wenige mittelhelle Sterne stehen.
Der Sternhaufen hat eine unregelmäßige Form.
Im Refraktor kann ich den Sternhaufen bei einer Vergrößerung von 88x deutlich sehen und in viele Sterne auflösen.

Messier 48 (NGC 2548), ein Offener Sternhaufen im Sternbild Wasserschlange. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 40x.
Messier 48 ist ein großer und ausgedehnter Sternhaufen der im Feld sofort auffällt.
Im Sternhaufen sind viele helle und einige schwächere Sterne die unregelmäßig im Sternhaufen verteilt sind.
An der Nordkante vom Sternhaufen steht ein Bogen aus Sternen an den sich nach Süden eine lange sternleere Lücke anschließt.
Im Refraktor kann ich den Sternhaufen mit einer Vergrößerung von 43x deutlich sehen.
Der Sternhaufen ist in viele einzelne Sterne aufgelöst. Die sternleere Lücke kann ich deutlich sehen.

NGC 2841, eine Galaxie im Sternbild Großer Bär. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 179x.
Die Galaxie fällt im Feld sofort auf.
Die Galaxie hat einen kleinen und hellen Kern und eine lang gestreckte Gestalt. Die schwache und schmale Scheibe der Galaxie ist 6:1, nahezu Nord-Süd ausgerichtet. Ich meine westlich vom Kern eine dunklere Stelle sehen zu können.
Im Refraktor kann ich die Galaxie deutlich sehen.

Kleinplanet (29) Amphitrite, im Sternbild Löwe. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 40x.
(29) Amphitrite kann ich mit einer Karte identifizieren und deutlich im Feld sehen.
(29) Amphitrite ist ein deutlich sichtbares, mittelhelles Sternchen.
Mit dem Refraktor kann ich (29) Amphitrite deutlich sehen.

NGC 2903, eine Galaxie im Sternbild Löwe. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 179x.
NGC 2903 ist eine helle und deutlich sichtbare Galaxie die im Feld sofort auffällt.
Die Galaxie hat eine länglich ovale Form mit einem kleinen, ebenfalls länglich ovalen Kern. Östlich vom Kern kann ich einen dunklen Einschluss sehen. Der Kern wirkt dadurch von der Scheibe der Galaxie abgesetzt. Die Scheibe der Galaxie ist gleichmäßig hell und läuft sanft in den Hintergrund aus.
Im Refraktor ist die Galaxie mit einer Vergrößerung von 164x deutlich zu sehen.

Kleinplanet (8) Flora, im Sternbild Löwe. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 40x.
(8) Flora kann ich mit einer Karte identifizieren und deutlich im Feld sehen.
(8) Flora ist ein mittelhelles Sternchen.


2025-03-19-Teleskope.jpg

Die Teleskope für diese Nacht.



NGC 3773, eine Galaxie im Sternbild Löwe. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 255x.
Die Galaxie ist bei niedriger Vergrößerung ein leicht unscharfes schwaches Sternchen.
Erst bei höherer Vergrößerung ist die Galaxie eine kleine neblige Aufhellung, die dann im Feld gut zu sehen ist.
Die Galaxie ist sehr klein und schwach. Ich kann sie besser sehen, wenn ich das Teleskop leicht bewege.

NGC 3810, eine Galaxie im Sternbild Löwe. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 179x.
NGC 3810 ist eine mittelgroße Galaxie die im Feld deutlich auffällt.
Die Galaxie ist ein nahezu gleichmäßig helles Oval. Sie wird zur Mitte etwas heller. Die Galaxie hat keinen Kern.
Im Refraktor kann ich die Galaxie mit einer Vergrößerung von 88x deutlich sehen. Sie ist eine schwache ovale neblige Aufhellung.

Messier 64 (NGC 4826), eine Galaxie im Sternbild Haar der Berenike. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 255x.
Eine große und helle Galaxie die im Feld nicht zu übersehen ist.
Die Galaxie hat einen kleinen etwas ovalen Kern. Direkt nördlich am Kern schließt sich eine kleine dunkle und deutlich sichtbare Lücke an. Die Scheibe der Galaxie macht einen diffus nebligen Eindruck. Sie läuft schwächer werdend sanft in den Hintergrund aus.
Im Refraktor kann ich die Galaxie mit einer Vergrößerung von 115x deutlich sehe. Die dunkle Lücke am Kern kann ich deutlich sehen.

Messier 51 (NGC 5194) und NGC 5195, Galaxien im Sternbild Jagdhunde. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 179x.
Beide Galaxien sind unübersehbar im Feld.
Beide Galaxien sind sehr hell.
Messier 51 ist eine große und helle Galaxie. Die Galaxie hat einen kleinen und hellen Kern. Um diesem Kern winden sich Spiralarme die ich deutlich sehen kann. Die Strukturen in der Galaxie sind unbeschreiblich.
Zwischen Messier 51 und NGC 5195 kann ich eine neblige Aufhellung sehen die beide Galaxien verbindet.
Die Galaxie NGC 5195 ist eine kleine Galaxie. Sie hat einen hellen, leicht ovalen Kern. Der Halo der Galaxie ist gleichmäßig hell und geht sanft in den Hintergrund über.
Im Refraktor kann ich beide Galaxien deutlich sehen.

NGC 5198, eine Galaxie im Sternbild Jagdhunde. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 179x.
Die Galaxie ist eine schwache Aufhellung die im Feld noch gut auffällt.
Die Galaxie ist ein kleines Oval das zur Mitte heller wird.

NGC 5173, eine Galaxie im Sternbild Jagdhunde. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 255x.
Eine kleine und schwache Galaxie die im Feld noch gut auffällt.
Eine sehr kleine flächig neblige Aufhellung die gleichmäßig hell ist. Die Galaxie bildet mit zwei schwachen Sternen ein Dreieck.


2025-03-19-Mondaufgang.jpg

Mondaufgang.


Mit dem aufgehenden Mond beendete ich diese Beobachtungsnacht. Es tat gut wieder draußen in der Natur zu sein.

Die Messwerte für diese Nacht.


2025-03-19-SQM-L.jpg

SQM-L

2025-03-19-T-F.jpg

Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit.


Viele Grüße
Gerd
 
Hallo,
....und ich freue mich, wenn ich z. Zt. noch (abd) den Orion / Trapez und weitere Var. im C 8 beobachten kann. Daz eigentl. Trapez immer noch wie ausgestanzt, Beob.Beginn um 18.30 MEZ.

Gruß Günther
 
Hallo,

Ein paar Bilder und Ergebnisse der Sonnenbeobachtung von mir.
In den letzten beiden mir möglichen Beobachtungen zeigte sich die Sonne mit nur wenigen Flecken. Am 25. März 2025 waren auf der Sonne nur sehr wenige Flecken zu sehen. Bei meiner nächsten Beobachtung am 28. März 2025 waren immer nur wenige Flecken auf der Sonne zu sehen, am Ostrand rotierte mit der Nummer 14046 ein großer Fleck zur Sonne herein.
Diese Gruppe sorgte am Nachmittag vom 28. März 2025 für einem X1.1 Ausbruch am Sonnenrand:


Meine Bilder der Sonne in den vergangenen Tagen:

Die Sonne vom 25. März 2025.


2025-03-25-Sonne.jpg

Die Sonne im Weißlicht.


2025-03-25-Sonne-H-alpha.jpg

Die Sonne in der H-alpha Linie.


Die Sonne vom 28. März 2025.



2025-03-28-Sonne.jpg

Die Sonne im Weißlicht.


2025-03-28-AR-14046.jpg

Fleckengruppe 14046.


2025-03-28-Sonne-H-alpha.jpg

Die Sonne in der H-alpha Linie.


Bisher ist die Aktivität der Sonne sehr schwankend. Meine einfachen Relativzahlen wechseln nahezu bei jeder Beobachtung der Sonne. An einem Tag zeigen sich viele Flecken auf der Sonne, an anderen Tagen wieder nur wenige Flecken.
Ich habe versucht das nachzustellen und in der Kurve die Relativzahlen meiner Beobachtungen aufgetragen. Die grüne Trendlinie weist leicht nach oben, die Aktivität der Sonne nimmt leicht zu.


Aktivitaet.jpg

Relativzahlen meiner Sonnenbeobachtungen.


Viele Grüße und viel Glück mit dem Wetter :sonnewolke:
Gerd
 
Die Beobachtungsnacht vom 27. März.

Hallo,

Es ist selten, das sich das Wetter mit meinem Schichtplan abspricht, aber es kommt immer mal wieder vor. Am Donnerstag musste ich um 3:45 Uhr zwar früh heraus, dafür hatte ich am Freitag frei. Das frühe Aufstehen machte sich in der Nacht bemerkbar. Gegen Mitternacht machte ich Schluss, die Augen vielen mir vor Müdigkeit zu.

In dieser Nacht beobachtete ich mit meinen 300/1200mm Newton und den 110/770mm Refraktor an meinem dunklen Platz bei B***h. Beide Teleskope baute ich Seite an Seite auf der Losmandy G11 auf. Den Refraktor richtete ich mit Leitrohrschellen zum Newton aus.

Himmel und Bedingungen:
Klarer, aufgehellter Himmel ohne Wolken. Gute Durchsicht. Die Umgebung kann ich deutlich sehen.

In dieser Nacht beobachtete ich Galaxien und Planetarische Nebel.

NGC 2903,
eine Galaxie im Sternbild Löwe. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 179x.
Eine große und helle Galaxie die im Feld sofort auffällt.
Die Galaxie ist ein längliches Oval mit einem kleinen, hellen und ebenfalls länglichen Kern. Die Galaxie wird zu ihren Rändern etwas schwächer, ansonsten ist sie gleichmäßig hell.
Im Refraktor kann ich die Galaxie sehr deutlich sehen.

NGC 2916, eine Galaxie im Sternbild Löwe. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 255x.
Die Galaxie ist eine kleine, rund-ovale Aufhellung die im Feld noch auffällt.
Die Galaxie hat keinen Kern und ist gleichmäßig hell.

NGC 3079, eine Galaxie im Sternbild Großer Bär. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 179x.
Die Galaxie fällt im Feld gut auf und ist deutlich zu sehen.
Die Galaxie ist eine lange und schmale Aufhellung die 7:1 Nord-Süd ausgerichtet ist. Die Galaxie wirkt nicht gleichmäßig hell. Ich meine dunkle Einschlüsse in der Galaxie sehen zu können. Die Galaxie ist auch leicht gebogen.
An der Nordkante der Galaxie steht ein schwacher Stern.

NGC 3073, eine Galaxie im Sternbild Großer Bär. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 255x.
Die Galaxie ist eine sehr schwache, kleine neblige Aufhellung.
Sie ist ein gleichmäßig helles, kleines Oval.
Die Galaxie kann ich besser sehen wenn ich das Teleskop leicht bewege. Der Stern HD 86661 im Osten der Galaxie stört sehr bei der Beobachtung.

NGC 3242, ein Planetarischer Nebel im Sternbild Wasserschlange. Beobachtet mit Vergrößerungen von 179 und 255x und einem [OIII] Filter.
Der Planetarische Nebel ist bereits im Aufsuchokular ohne Filter deutlich im Feld zu sehen. Der Planetarische Nebel ist ein grünliches nebliges Bällchen.
Mit einer Vergrößerung von 179 und dem [OIII] Filter ist der Planetarische Nebel ein helles grünliches und gleichmäßig helles Scheibchen. Einen Zentralstern kann ich nicht sehen.
Mit einer Vergrößerung von 255x und dem [OIII] Filter hat der Planetarische Nebel einen deutlich höheren Kontrast zum Hintergrund. Um den hellen Planetarischen Nebel meine ich noch einen schwachen Halo sehen zu können. In der Mitte vom Planetarischen Nebel ist ein kleines dunkles Loch, so das der Eindruck eines breiten Rings entsteht.
Im Refraktor kann ich den Planetarischen Nebel mit einer Vergrößerung von 115x und dem [OIII] Filter deutlich sehen. Er ist ein helles Scheibchen.

NGC 3521, eine Galaxie im Sternbild Löwe. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 255x.
Eine helle und etwas größere Galaxie die im Feld gut auffällt.
Die Galaxie ist ein langgezogenes großes Oval das Nord-Süd ausgerichtet ist. Die Galaxie hat einen kleinen und hellen Kern der ebenfalls länglich und Nord-Süd ausgerichtet ist.
Im Refraktor ist die Galaxie deutlich zu sehen.

(Messier 97) NGC 3587, ein Planetarischer Nebel im Sternbild Großer Bär. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 179x und einem [OIII] Filter.
Den Planetarischen Nebel kann ich im Aufsuchokular gut und deutlich sehen.
Er ist ein großes rundes Scheibchen.
Mit einer Vergrößerung von 179x und dem [OIII] Filter hat der Planetarische Nebel einen deutlich höheren Kontrast zum Hintergrund. Das große Scheibchen ist rund und nicht gleichmäßig hell. Im Scheibchen kann ich viele dunkle Einschlüsse sehen. Diese dunklen Stellen kann ich auch ohne Filter sehen. Einen Zentralstern kann ich nicht sehen.
Im Refraktor kann ich den Planetarischen Nebel deutlich sehen.

Messier 108 (NGC 3556), eine Galaxie im Sternbild Großer Bär. Beobachtet mit einer Vergrößerung von 179x.
Eine helle und große Galaxie die sofort im Feld auffällt.
Die Galaxie ist lang und schmal, 10:1 Ost-West ausgerichtet.
Die Galaxie ist nicht gleichmäßig hell sondern sehr "fleckig". An der Nordkante, in der Mitte der Galaxie steht ein schwacher Stern. Einen deutlichen Kern konnte ich in der Galaxie nicht erkennen.

Statistik (nur Deep-Sky): 1.670 unterschiedliche Objekte in 3.073 Beobachtungen beobachtet.

Die Messwerte für diese Nacht.


2025-03-27-SQM-L.jpg

SQM-L.

2025-03-27-T-F.jpg

Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit.


Viele Grüße
Gerd
 
Die partielle Sonnenfinsternis am 29. März...

...viel mal wieder dem Wetter zum Opfer.

An diesem Tag hat es eine partielle Sonnenfinsternis gegeben, die aber leider komplett hinter dichten Wolken stattfand. Die Wolken wurden zu Beginn der Finsternis dann doch so dünn, das ich die Finsternis nahezu in ihrer gesamten Länge beobachten konnte.


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Die Sonnenfinsternis beobachtete ich mit meinem 110/770mm Refraktor mit einem Herschelprisma und einer Vergrößerung von 39x. Fotografisch kam mein 80/400mm Refraktor mit ND 5.0 Filterfolie und der Panasonic LUMIX G70 zum Einsatz. Die Kamera ließ ich im Automatikprogramm die Sonne fotografieren.


2025-03-29-SoFi-03.jpg
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2025-03-29-Teleskope.jpg

Die Teleskope für die Beobachtung der Finsternis.


2025-03-29-SoFi-05.jpg
2025-03-29-SoFi-06.jpg


2025-03-29-SoFi-07.jpg

Die Zeiten der Aufnahme der Bilder (von links nach rechts/ von oben nach unten):

11:34 Uhr.11:43 Uhr.
11:55 Uhr.12:15 Uhr.
12:29 Uhr.12:41 Uhr.
12:53 Uhr.

Viele Grüße
Gerd
 
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