Lindauer
Neues Mitglied
Hallo Astrofreunde!
Hier ist ein kleiner Beobachtungsbericht eines Anfängers. Mein Beobachtunsplan für gestern Abend/Nacht sah wie folgt aus:
Ort: Lindau/Bodensee
Objekte Abends: Jupiter, Mond
Anschließend: Superbowl
Objekte Nachts/früh Morgens: Saturn, Mars
Teleskop: Dobson Skywatcher 200/1200
So gegen 18.30Uhr machte ich mich auf den Weg nach draußen. Gut eingepackt, schnappte ich mir meinen Okularkoffer, das Dobson aus dem Keller geholt und ab in den Garten hinters Haus. Es war schön klar nur der Mond hellte den Himmel doch ziemlich auf. Zu dem Zeitpunkt war die Kälte recht erträglich. Ich schätze etwa -5 bis -10 Grad.
Nach der Auskühlung konnte es losgehen. Mein erstes Ziel, der Jupiter. Ich habe ihn ca 45 Minuten beobachtet und konnte schon sehr schöne Details erkennen.
Ich hab das Dobson jetzt ca 3 Wochen. Anfangs war ich etwas verwundert das Jupiter nur recht klein dargestellt wird. Hab auch hier im Forum danach gefragt. Doch mittlerweile kommt es mir gar nich mehr so auf die Größe an.
Schon allein wegen dem Nachführen des Dobsons. Details lassen sich auch kleiner sehr schön zeigen.
Mittlerweile merkte ich langsam die Kälte. Aber dies hielt mich nicht davon ab nun auf den Mond zuschwenken. Er zeigt sich zwar im Moment ziemlich hell aber die Randgebiete sind schon wunderschön anzusehen.
Nach ungefähr 90 Minuten packte ich meine Sachen zusammen und beendete die erste Session. Nun ging es ins Warme. Da ich außerdem American Football Fan bin, stand nun Superbowlgucken mit Freunden an. Das Spiel ging bis ca 4Uhr.
Mein Plan war, nach dem Spiel nochmals nach draußen zu gehen.
Gesagt, getan! Um ca halb 5 bin ich dann wieder raus. Doch leider musste ich feststellen, das leichte Wolken den Blick auf Saturn verhinderten. In der Nacht zuvor habe ich hier meine ersten Beobachtungserfahrungen mit Saturn gesammelt und war komplett beeindruckt. Ich habe mein Equipment trotzdem nochmals in den Garten gepackt um noch ein paar Blicke auf Mars zu erhaschen. Die Auskühlungszeit kam mir hierbei wie Stunden vor. Ich denke das ich zu dem Zeitpunkt nicht genügend Geduld hatte, war halt auch sehr sehr kalt, denn ich habe kein wirklich gutes Bild von Mars hinbekommen. Noch ein kurzer schenker zum Mond und meine Beobachtungsnacht neigte sich dem Ende zu.
Alles in allem wieder schöne Erfahrungen, schöne Beobachtungen und ein gutes Footballspiel.
Vor allem Jupiter hat es mir angetan.
Ich hab noch eine Frage zum Seeing. Bei null Erfahrung stellt sich die Frage ob man im Winter besser beobachten kann als im Sommer? Oder spielt hierbei die Jahreszeit keine Rolle?
Grüße Mathias
Hier ist ein kleiner Beobachtungsbericht eines Anfängers. Mein Beobachtunsplan für gestern Abend/Nacht sah wie folgt aus:
Ort: Lindau/Bodensee
Objekte Abends: Jupiter, Mond
Anschließend: Superbowl
Objekte Nachts/früh Morgens: Saturn, Mars
Teleskop: Dobson Skywatcher 200/1200
So gegen 18.30Uhr machte ich mich auf den Weg nach draußen. Gut eingepackt, schnappte ich mir meinen Okularkoffer, das Dobson aus dem Keller geholt und ab in den Garten hinters Haus. Es war schön klar nur der Mond hellte den Himmel doch ziemlich auf. Zu dem Zeitpunkt war die Kälte recht erträglich. Ich schätze etwa -5 bis -10 Grad.
Nach der Auskühlung konnte es losgehen. Mein erstes Ziel, der Jupiter. Ich habe ihn ca 45 Minuten beobachtet und konnte schon sehr schöne Details erkennen.
Ich hab das Dobson jetzt ca 3 Wochen. Anfangs war ich etwas verwundert das Jupiter nur recht klein dargestellt wird. Hab auch hier im Forum danach gefragt. Doch mittlerweile kommt es mir gar nich mehr so auf die Größe an.
Mittlerweile merkte ich langsam die Kälte. Aber dies hielt mich nicht davon ab nun auf den Mond zuschwenken. Er zeigt sich zwar im Moment ziemlich hell aber die Randgebiete sind schon wunderschön anzusehen.
Nach ungefähr 90 Minuten packte ich meine Sachen zusammen und beendete die erste Session. Nun ging es ins Warme. Da ich außerdem American Football Fan bin, stand nun Superbowlgucken mit Freunden an. Das Spiel ging bis ca 4Uhr.
Mein Plan war, nach dem Spiel nochmals nach draußen zu gehen.
Gesagt, getan! Um ca halb 5 bin ich dann wieder raus. Doch leider musste ich feststellen, das leichte Wolken den Blick auf Saturn verhinderten. In der Nacht zuvor habe ich hier meine ersten Beobachtungserfahrungen mit Saturn gesammelt und war komplett beeindruckt. Ich habe mein Equipment trotzdem nochmals in den Garten gepackt um noch ein paar Blicke auf Mars zu erhaschen. Die Auskühlungszeit kam mir hierbei wie Stunden vor. Ich denke das ich zu dem Zeitpunkt nicht genügend Geduld hatte, war halt auch sehr sehr kalt, denn ich habe kein wirklich gutes Bild von Mars hinbekommen. Noch ein kurzer schenker zum Mond und meine Beobachtungsnacht neigte sich dem Ende zu.
Alles in allem wieder schöne Erfahrungen, schöne Beobachtungen und ein gutes Footballspiel.
Vor allem Jupiter hat es mir angetan.
Ich hab noch eine Frage zum Seeing. Bei null Erfahrung stellt sich die Frage ob man im Winter besser beobachten kann als im Sommer? Oder spielt hierbei die Jahreszeit keine Rolle?
Grüße Mathias