klingonio
Aktives Mitglied
Hallo Leute,
vielleicht könntet Ihr mir weiterhelfen. Laut div. Medien ist durch den Einschlag des Projektils der Sonde DEEP IMPACT eine Helligkeitsänderung am Kometen 9P/Tempel 1 um das 40fache zu erwarten. Jetzt habe ich mir Gedanken gemacht, wie das wohl im Teleskop aussehen würde, also welche Helligkeitsänderung sich für den Beobachter ergeben würde.
In der SUW 2/2005 wird auf Seite 59 die "Standardformel" zur Berechnung der Helligkeit eines Kometen erläutert. In der Formel gibt es eine Faktor n, der laut Definition die "Physik des Leuchtens" darstellt und im Normalfall mit 1 bis 2 angenommmen wird.
Definition aus "Handbuch für Sternfreunde" Seite 279 (Auflage 1 1989): "Mit dem Parameter n versucht man die Physik des Leuchtens zu beschreiben. Bei einer Reflexion des Sonnenlichts gilt n=2, kommt das Resonanzleuchten der Gase dazu, kann n Werte bis über 7 annehmen."
Hier die Formel:
m=m_0 + 5*log Delta + 2,5*n*log r
m = scheinbare Helligkeit; m_0 = absolute Helligkeit; "Delta" = Abstand Komet-Erde in AE, r = Komet-Sonne in AE.
Meine Lösung:
Ich habe den Aktivitätsfaktor aus logischen Gründen mit 40 multipliziert und komme bei n=1*40 auf m=7,5 mag scheinbare Helligkeit.
Laut den Daten des Minor Planet Center hat der Komet am 9 Juli 2005 eine Helligkeit von 9,8.
Also würde sich eine Änderung von 2,3 mag für den Beobachter ergeben und damit ein durchaus sinnvoller Wert bzw. gut sichtbarer Helligkeitsausbruch.
Da ich in Mathe nie ein AS war, könnte es gut sein das ich hier absoluten Blödsinn gerechnet habe. Vielleicht macht sich einer von Euch die Mühe, auch dem Ganzen auf die Spur zukommen.
Gruß
Ingo <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />
vielleicht könntet Ihr mir weiterhelfen. Laut div. Medien ist durch den Einschlag des Projektils der Sonde DEEP IMPACT eine Helligkeitsänderung am Kometen 9P/Tempel 1 um das 40fache zu erwarten. Jetzt habe ich mir Gedanken gemacht, wie das wohl im Teleskop aussehen würde, also welche Helligkeitsänderung sich für den Beobachter ergeben würde.
In der SUW 2/2005 wird auf Seite 59 die "Standardformel" zur Berechnung der Helligkeit eines Kometen erläutert. In der Formel gibt es eine Faktor n, der laut Definition die "Physik des Leuchtens" darstellt und im Normalfall mit 1 bis 2 angenommmen wird.
Definition aus "Handbuch für Sternfreunde" Seite 279 (Auflage 1 1989): "Mit dem Parameter n versucht man die Physik des Leuchtens zu beschreiben. Bei einer Reflexion des Sonnenlichts gilt n=2, kommt das Resonanzleuchten der Gase dazu, kann n Werte bis über 7 annehmen."
Hier die Formel:
m=m_0 + 5*log Delta + 2,5*n*log r
m = scheinbare Helligkeit; m_0 = absolute Helligkeit; "Delta" = Abstand Komet-Erde in AE, r = Komet-Sonne in AE.
Meine Lösung:
Ich habe den Aktivitätsfaktor aus logischen Gründen mit 40 multipliziert und komme bei n=1*40 auf m=7,5 mag scheinbare Helligkeit.
Laut den Daten des Minor Planet Center hat der Komet am 9 Juli 2005 eine Helligkeit von 9,8.
Also würde sich eine Änderung von 2,3 mag für den Beobachter ergeben und damit ein durchaus sinnvoller Wert bzw. gut sichtbarer Helligkeitsausbruch.
Da ich in Mathe nie ein AS war, könnte es gut sein das ich hier absoluten Blödsinn gerechnet habe. Vielleicht macht sich einer von Euch die Mühe, auch dem Ganzen auf die Spur zukommen.
Gruß
Ingo <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/blush.gif" alt="" />