Berechnung von Blenden in Teleskopen

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Ehemaliges Mitglied [22957]

Hallo,

bin wieder am Basteln...
Ich habe früher immer die Blenden in meinen Teleskopen gerechnet. Gibt es heute eine andere Vorgehensweise? Vielleicht eine Excel-Liste? Würde mir ein bisschen Arbeit sparen.

CS *entfernt*
 
Hallo Bernd,

Ich nehme an es geht um Ausleuchtung und Streulichtunterdrückung? Schau mal in diese Threads:

Ausleuchtung 1

Ausleuchtung 2

Für einfache Abschätzungen reicht der simple Strahlensatz in der Hauptebene. Ob Du die Auswertung dann mit Papier und Beistift, auf Deinem Taschenrechner, oder mit Excel auf Deinem Computer durchführst, ist nur eine reine Verfahrensfrage.

Für exakte Auswertungen außerhalb der Hauptebene empfiehlt sich der Einsatz einer optischen Simulationssoftware wie Oslo oder Zemax. Vor 50 Jahren hat man solche Berechnungen gewöhnlich auch noch analytisch gemacht, aber das tut sich heutzutage wohl niemand mehr an.

Gruß, Peter

 
Hallo zusammen,

ich habe mir den Thread "Ausleuchtung 1" mal durchgelesen (angetan) (wo bin ich denn hier hingeraten?)

Ich meinte auch nicht die rechnerische Umsetzung der grafischen Methode (wenn ich es grafisch mache, wozu dann noch rechnen?). Die grafische Umsetzung hat auch begrenzende Nachteile: Wieviel Blenden benötige ich bei gegebenen Parametern? Wo liegt exakt die 1. Blende bei gegebenen Tubusinnendurchmesser und Bildfelddurchmesser (Reflexionen an der Tubusinnenwand?)
Der (nutzbare) Bildfelddurchmesser ergibt sich aus der optischen Rechnung, der Rest kann matematisch genau bestimmt werden. Ohne Taschenrechner war das früher etwas mühsam- heute würde ich das mit einer Excel-Tabelle machen. Nur- für ein Bastelprojekt lohnt sich wahrscheinlich der Aufwand nicht.

Vielen Dank trotzdem

CS *entfernt*
 
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