Sondermann66
Aktives Mitglied
Dieses ist mein erster Bericht in diesem Forum.
Als absoluter Neuling, der durch ein ersteigertes ETX 70 auf´s Sternegucken heiß gemacht wurde, war heute meine erste richtige Nacht mit meinem neuen Bosma 80/500 Refraktor. Zwar ein kleines, dafür aber sehr schönes Gerät. Der Händler hatte nicht zuviel versprochen.
Zuerst also erst mal die Winter-Motorradklamotten an, meine Frau meinte, es wären schließlich minus 6°C, Teleskop geschnappt, und dann ab nach draußen.
Vorher noch das Teleskop auf das Videokamera-Stativ. Jawohl, ein Video -Stativ, da das Stativ, welches beim Teleskop dabei war, ein normales Fotostativ, sich in der Handhabung meiner Kenntnisse entziehen wollte.
Nun, was sich denn jetzt alles angucken, welches Okular? Erst mal das Größte, 25mm Plössl, eine Übersicht verschaffen. Keine Ahnung, was ich sehe, aber es sind Sterne. Nur, das mit dem Scharfstellen ist so eine Sache an sich. Hat man endlich das Stativ dahin bewegt, wo es leuchtet, muss man es krampfhaft festhalten, damit es nicht verrutscht. Aber es klappt dann doch endlich. Trotzdem weiß ich jetzt, warum es wichtig sein könnte, das ich mir dringenst eine ordentliche Montierung zulegen muss, und warum diese eine Motorsteuerung braucht.
Vorher habe ich mich auf diversen im Netz schlau gemacht, ob und wo Planeten zu sehen sind.
Aber zuerst einen Rundgang zu den hellsten Objekten, von denen ich schon ganz begeistert war. Anschließend mal das Teleskop versetzen, um auch an den Tannen vorbeisehen zu können. Sich erinnern, wo war Osten, dort war ungefähr der Saturn angegeben.
Mit dem 25mm sah ich dann auch etwas ziemlich alleine hell leuchten. Auch das Scharfstellen gelang. Die Neugier trieb mich dazu, die Barlow mit einzusetzen, machte das zu sehende aber immer noch nicht viel größer, außerdem wurde es schwerer, mit langsam, zwar behandschuhten, aber immer kälteren Fingern das Teleskop nachzuführen.
Egal, Barlow und 12mm rein. Und erst mal wieder suchen. Finden, festhalten und scharfstellen. Und dann sah ich ihn: den Staurn!
Voller Ehrfurcht sah ich das, was ich sonst nur auf Bildern gesehen habe. Zwar klein, aber mit seinen Ringen vorm schwarzen Horizont. Insgesamt habe ich ihn mir wohl, mit unterbrechen zwecks Nachführung und wiederfinden, 45 min . angeschaut.
Dann erst mal bewegen, um nicht zu erfrieren. Rumhüpfen und andere blöde Sachen machen, um wieder warm zu werden.
Dann weiterschauen. Irgendwelche Nebel sehe ich nicht, weiß aber auch gar nicht, wo ich suchen soll.
Dann, halt, es sollt e ja noch der Mars zu sehen sein. Rot ist er, er ich sehe mehrere rote Punkte am Himmel. Da er ungefähr auf der gleichen Höhe, aber an anderer Stelle als der Saturn liegen sollte, kann er nur knapp ( nach meinem Verständnis) über dem Horizont liegen.
Und da war auch ein Roter Punkt, welcher aber wieder mit dem Teleskop zu finden nicht einfach war. Erst Okularwechsel, größer, genaues ausrichten, und schließlich scharfstellen ließen mich den Mars erahnen.
Dabei blieb es dann auch, weil die Kälte dann doch zu stark wurde.
Für mich stellen sich natürlich viele Fragen, wie ich die ganzen Objekte finden soll, wie ich diese ganze Wissen bekommen kann, welches andere schon lange haben, aber auch, das ich eine vernünftige Ausrüstung brauche.
Schönen Abend,
Sven
Als absoluter Neuling, der durch ein ersteigertes ETX 70 auf´s Sternegucken heiß gemacht wurde, war heute meine erste richtige Nacht mit meinem neuen Bosma 80/500 Refraktor. Zwar ein kleines, dafür aber sehr schönes Gerät. Der Händler hatte nicht zuviel versprochen.
Zuerst also erst mal die Winter-Motorradklamotten an, meine Frau meinte, es wären schließlich minus 6°C, Teleskop geschnappt, und dann ab nach draußen.
Vorher noch das Teleskop auf das Videokamera-Stativ. Jawohl, ein Video -Stativ, da das Stativ, welches beim Teleskop dabei war, ein normales Fotostativ, sich in der Handhabung meiner Kenntnisse entziehen wollte.
Nun, was sich denn jetzt alles angucken, welches Okular? Erst mal das Größte, 25mm Plössl, eine Übersicht verschaffen. Keine Ahnung, was ich sehe, aber es sind Sterne. Nur, das mit dem Scharfstellen ist so eine Sache an sich. Hat man endlich das Stativ dahin bewegt, wo es leuchtet, muss man es krampfhaft festhalten, damit es nicht verrutscht. Aber es klappt dann doch endlich. Trotzdem weiß ich jetzt, warum es wichtig sein könnte, das ich mir dringenst eine ordentliche Montierung zulegen muss, und warum diese eine Motorsteuerung braucht.
Vorher habe ich mich auf diversen im Netz schlau gemacht, ob und wo Planeten zu sehen sind.
Aber zuerst einen Rundgang zu den hellsten Objekten, von denen ich schon ganz begeistert war. Anschließend mal das Teleskop versetzen, um auch an den Tannen vorbeisehen zu können. Sich erinnern, wo war Osten, dort war ungefähr der Saturn angegeben.
Mit dem 25mm sah ich dann auch etwas ziemlich alleine hell leuchten. Auch das Scharfstellen gelang. Die Neugier trieb mich dazu, die Barlow mit einzusetzen, machte das zu sehende aber immer noch nicht viel größer, außerdem wurde es schwerer, mit langsam, zwar behandschuhten, aber immer kälteren Fingern das Teleskop nachzuführen.
Egal, Barlow und 12mm rein. Und erst mal wieder suchen. Finden, festhalten und scharfstellen. Und dann sah ich ihn: den Staurn!
Voller Ehrfurcht sah ich das, was ich sonst nur auf Bildern gesehen habe. Zwar klein, aber mit seinen Ringen vorm schwarzen Horizont. Insgesamt habe ich ihn mir wohl, mit unterbrechen zwecks Nachführung und wiederfinden, 45 min . angeschaut.
Dann erst mal bewegen, um nicht zu erfrieren. Rumhüpfen und andere blöde Sachen machen, um wieder warm zu werden.
Dann weiterschauen. Irgendwelche Nebel sehe ich nicht, weiß aber auch gar nicht, wo ich suchen soll.
Dann, halt, es sollt e ja noch der Mars zu sehen sein. Rot ist er, er ich sehe mehrere rote Punkte am Himmel. Da er ungefähr auf der gleichen Höhe, aber an anderer Stelle als der Saturn liegen sollte, kann er nur knapp ( nach meinem Verständnis) über dem Horizont liegen.
Und da war auch ein Roter Punkt, welcher aber wieder mit dem Teleskop zu finden nicht einfach war. Erst Okularwechsel, größer, genaues ausrichten, und schließlich scharfstellen ließen mich den Mars erahnen.
Dabei blieb es dann auch, weil die Kälte dann doch zu stark wurde.
Für mich stellen sich natürlich viele Fragen, wie ich die ganzen Objekte finden soll, wie ich diese ganze Wissen bekommen kann, welches andere schon lange haben, aber auch, das ich eine vernünftige Ausrüstung brauche.
Schönen Abend,
Sven