nicolai0512
Aktives Mitglied
Guten Abend,
ich wollte hier nur mal kurz darstellen, wie es mir in Wolfsburg ergangen ist.
Ein großer, allgemein bekannter industrieller Betrieb in Wolfsburg (ohne hier Namen nennen zu wollen), hat uns Hobby-Astronomen im Winterhalbjahr einiges abverlangt: Mit einer riesigen Skybeamer-Anlage wurde ein verdammt helles Lichterfeuerwerk in den Wolfsburger Himmel "gezaubert", dass man sogar ca. 30-40 km weiter noch sehen konnte. Das ganze fand nicht einmal im Monat statt, sondern täglich (bzw. nächtlich) für die Dauer eines halben Jahres. Damit war es natürlich vorbei mit Sterne beobachten und Fotografieren. Hier mal ein Beispielfoto (nicht von mir):
Link zur Grafik: http://www.nicolai-wiegand.de/autostadt_beamer.jpg
Da dachten wir uns, dagegen müssen wir mal etwas tun. Wir holten uns noch einen Umweltschutzbund ins Boot (wegen der Tiere und Insekten) und gingen an die Presse. Es gab einen relativ guten Artikel in einer Wolfsburger Zeitung, in dem auf unser Problem der Lichtverschmutzung hingewiesen wurde.
Daruafhin kontaktierte uns der o.g. Betrieb und bat um einen Gesprächstermin. In einem Gespräch wurde uns gesagt, dass es schön gewesen wäre, wenn wir uns zuerst an den Betrieb direkt gewendet hätten. Es gab einen einigermaßen fruchtbaren Gesprächsverlauf und wir trafen uns wieder und übergaben viele Informationen über die Lichtverschmutzung. Man sichert uns auch zu, dass im nächsten Jahr nicht wieder solche Lichtaktionen geplant seien.
Am Ende wurde uns sogar angeboten, dass wir ja mal an zwei Tagen im Sommer in der Autostadt Wolfsburg den Besuchern mit unseren Teleskopen eine Sonnenvorführung bieten könnten. Das ist am Wochenende geschehen. Vielleicht haben wir uns etwas "kaufen" lassen mit gutem Essen usw., aber die Beobachtungen waren sehr fruchtbar, wir haben viel astronomisches Wissen weitergegeben und hatten auch selbst viel Spass beim Beobachten der Sonne.
Insgesamt kann man also auch durchaus etwas erreichen im Kampf gegen die Lichtverschmutzung!
Hier ist ein kleiner Bericht mit Fotos:
klick mich
Grüße, Nicolai
ich wollte hier nur mal kurz darstellen, wie es mir in Wolfsburg ergangen ist.
Ein großer, allgemein bekannter industrieller Betrieb in Wolfsburg (ohne hier Namen nennen zu wollen), hat uns Hobby-Astronomen im Winterhalbjahr einiges abverlangt: Mit einer riesigen Skybeamer-Anlage wurde ein verdammt helles Lichterfeuerwerk in den Wolfsburger Himmel "gezaubert", dass man sogar ca. 30-40 km weiter noch sehen konnte. Das ganze fand nicht einmal im Monat statt, sondern täglich (bzw. nächtlich) für die Dauer eines halben Jahres. Damit war es natürlich vorbei mit Sterne beobachten und Fotografieren. Hier mal ein Beispielfoto (nicht von mir):
Link zur Grafik: http://www.nicolai-wiegand.de/autostadt_beamer.jpg
Da dachten wir uns, dagegen müssen wir mal etwas tun. Wir holten uns noch einen Umweltschutzbund ins Boot (wegen der Tiere und Insekten) und gingen an die Presse. Es gab einen relativ guten Artikel in einer Wolfsburger Zeitung, in dem auf unser Problem der Lichtverschmutzung hingewiesen wurde.
Daruafhin kontaktierte uns der o.g. Betrieb und bat um einen Gesprächstermin. In einem Gespräch wurde uns gesagt, dass es schön gewesen wäre, wenn wir uns zuerst an den Betrieb direkt gewendet hätten. Es gab einen einigermaßen fruchtbaren Gesprächsverlauf und wir trafen uns wieder und übergaben viele Informationen über die Lichtverschmutzung. Man sichert uns auch zu, dass im nächsten Jahr nicht wieder solche Lichtaktionen geplant seien.
Am Ende wurde uns sogar angeboten, dass wir ja mal an zwei Tagen im Sommer in der Autostadt Wolfsburg den Besuchern mit unseren Teleskopen eine Sonnenvorführung bieten könnten. Das ist am Wochenende geschehen. Vielleicht haben wir uns etwas "kaufen" lassen mit gutem Essen usw., aber die Beobachtungen waren sehr fruchtbar, wir haben viel astronomisches Wissen weitergegeben und hatten auch selbst viel Spass beim Beobachten der Sonne.
Insgesamt kann man also auch durchaus etwas erreichen im Kampf gegen die Lichtverschmutzung!
Hier ist ein kleiner Bericht mit Fotos:
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Grüße, Nicolai