Beste Brennweite zum Einsteigen

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mountainlover

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Bisher habe ich nur mit normalen Objektiven mit 90mm und 200mm fotografiert.
Nun möchte ich den Schritt zu meinem ersten Teleskop gehen.
Laut Stellarium würde eine Brennweite von 800-1000mm für die meisten Nebel und Galaxien am besten passen. Für etwas größere wie z.B. Andromeda wäre halt ein Panorama nötig.
Jedoch sehe ich viele Astrofotografen mit 400-600mm fotografieren.
Welche Brennweite würdet ihr als erstes Teleskop empfehlen?
 
Hallo,

das hängt sehr viel von der Kamera ab. Sensorgröße / Pixelgröße ?

In der Freeware Stellarium kannst Du deine Kamera und Objektiv / Teleskop einrichten und dann in der Sensoransicht genau sehen wie viel vom Objekt zu sehen ist.

Gruß,
Holger
 
Hallo Holger,
Als Kamera verwende ich ich die Sony A7R, Vollformat und 4,88µm.
Laut Stellarium würde ich Richtung 800-1000mm tendieren, daher meine Frage.
Gruß Michael
 
Laut Stellarium würde ich Richtung 800-1000mm tendieren, daher meine Frage.
Der Bildausschnitt ist das wohl wichtigste Kriterium, denke ich. Größere Felder hat man eben bei 500-800mm.

Wie die Kamera dabei tut (Over- oder Undersampling) kann man hier abschätzen:

lg
Niki
 
Beachten sollte man dabei aber auch erstmal,daß mit steigender Brennweite auch die Anforderungen stark zunehmen.
1m Brennweite wiegt idR auch was und/oder ist groß-das will erstmal sauber nachgeführt werden.
Wenn du bisher nur mit 200mm Objektiven fotografiert hast,legt das zumindest die Vermutung nahe,daß du auch noch keine "große" Montierung hast....

LG
Tim
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Niki, laut dem Rechner sollte ich mit meiner Kamera schon eine größere Brennweite Richtung 1000mm verenden.
@Tim Bin vor kurzem von meinem selbst gebautem Star-Tracker auf eine GEM28 umgestiegen
 
Ahh ok:y:
Naja mancheiner denkt halt er könnte auch nen Newton auf einen StarAdventurer schnallen :LOL:
Daher die Anmerkung....

Ich empfinde den Bereich so um 700-800 als Sweetspot.
Andromeda usw passt in Gänze schön Vormatfüllend drauf ohne daß was abgeschnitten ist,und vieles andere bekommt man mit kleinen Crops auch adäquat aufs Bild.
Und als Galaxienjäger muss man sich eh in anderen Bereichen umgucken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo mountainlover,

ich habe selbst mit einer Canon M50 (150er Zoom) angefangen.
Als 2. Investition würde ich Dir erst mal eine elektr. Nachführung empfehlen (wenigstens 8kg/5kg Foto).
Die M50 nehme ich inzwischen nicht mehr so oft, weil:
- für Planeten eine kleine Astro-Videokamera geeigneter ist;
- ich Bedenken hatte, dass 100derte Fotos machen, zum Stapeln, (womöglich noch aufgenommen in Frostnächten) der Kamera schaden könnten;
- Halpa Nebel wie der Pferdekopfnebel damit einfach nicht erreichbar waren.
Dennoch war die Kombination M50+Nachführung ein schöner Einstieg.

Damit das nicht OT ist: die weiteren Ziele haben mich zweigleisig fahren lassen. Für Planeten und kleine Galaxien 1500mm und gerade erst für die größeren Nebel nochmal ein 2. Teleskop mit 400mm.
Vergrößerung steigern scheint mir mit Barlow einfacher, als reduzieren. Das solltest Du noch bei den Experimenten in Stellarium berücksichtigen.

Gruß
thomas314
 
Hallo Niki, laut dem Rechner sollte ich mit meiner Kamera schon eine größere Brennweite Richtung 1000mm verenden.
Nun ja, ich würde mir das Rohr kaufen, das mir gefällt, eben auch vom Bildwinkel her. Denk aber an einen Flattener oder Reducer, da hast Du mit dem Reducer (der auch Flattener ist) eine zweite Brennweite. Zumindest beim Linsenfernrohr ist das so standard, sag ich mal.

Wenn Du 800mm nehmen würdest, ist das auch kein Problem. Etwas Undersampling macht kleinere und vielleicht etwas eckigere Sterne, aber eine Galaxie geht tadellos. Vielleicht guck mal bei astrobin rein und gib in die Suche deie Kamera ein. Dann siehst Du sicher verschiedene Bilder mit verschiedenen Teleskopen.

lg
Niki
 
Hallo,

naja ist halt auch eine Budget-Frage !

Größeres Teleskop = mehr Gewicht was die Montierung schnell sehr teuer macht.
Mehr Brennweite = Mehr Genauigkeit erforderlich.

Das macht die Sache also kostspielig aber wenn das für dich in Ordnung ist, nimm die 800-1000mm Brennweite aber mach keine Abstriche bei der dann teuren Montierung.

Gruß,
Holger
 
Die trägt maximal 12,x kg. Fotografisch nimmt man etwas weniger. 2/3 maximal.

Was an Brennweite geht, hängt vom Seeing ab. Normalerweise hast du bei uns hier Auflösungen von maximal 2-3" in Deepskybildern. 2" ist aber schon extrem selten bei mir. Das habe ich höchstens mal auf Einzelbildern. Im Durchschnitt einer Session komme ich kaum unter 2,5". Auf einem Berg mag das aber anders sein.

Normalerweise nimmt man als Sampling etwa 1/3 bis 1/2 der Auflösung, um die Gegebenheiten optimal auszureizen. Ein Sampling von ca. 1,5"/px finde ich am angenehmsten. 1"/px oder weniger kann ich nicht jeden Tag ausreizen. Das Bild ist dann schwammig. Lieber ein bisschen ins Untersampling. Da hast du auch mehr Signal pro Zeit.

Wenn das ganze Gerödel noch dran hängt, wiegt dein Setup 2kg mehr. D.h. dein Teleskop sollte nicht mehr als 6 oder maximal 7kg wiegen. Damit hat sich alles >800mm sowieso erledigt.
 
Was du auch beachten solltest ist, dass Vollformat schon ins Geld geht wenn du runde Sterne bis zum Rand haben möchtest. Ich bin von der DSLR Fotografie mit Vollformat ins Hobby eingestiegen und habe inzwischen nur Astrokameras mit maximal APS-C Format. Wie meine Vorgänger schon geschrieben haben, steigt mit zunehmender Brennweite auch die technische Anforderung an Nachführung etc an.

Meine Empfehlung an Einsteiger ist daher meistens, nicht über 500mm zu gehen. Es finden sich in jedem Brennweitenbereicht lohnenswerte Objekte. Wenn man z.b. ausschließlich Galaxien fotografieren will oder planetarische Nebel, so ist eine Vielzahl (natürlich nicht alle) nur mit höheren Brennweiten erreichbar. Die eierlegende Wollmilchsau an Brennweite gibt es nicht.
 
Hey mountainlover,

Ich stelle mir auch Grade mein Rig zusammen. Ich habe eine Canon 1000D und ein Teleskop SVbony SV503 80ED in meinen Augen ein gutes Teleskop, denn es hat 560 mm Brennweite. Bei Stellarium habe ich dann meine Daten eingeben und ich war erstaunt das viele Nebel nicht mal mehr komplett ins Bild passen. und bald werde ich mir noch eine schöne Montierung kaufen und dann geht's los ? was ich dir damit sagen will viele Objekte im Weltall sind nicht klein, sondern nur sehr dunkel und Leuchten schwach ich bin auch erst seit ein paar Monaten dabei und ich hatte noch schlechtere Ausrüstung wie du nur ein Handy und ein Tripot also 560mm Brennweite reichen für mich aus. Da das SVBony ein Linsenteleskop ist brauche ich noch ein Flattener aber da gibt's ja auch Möglichkeiten zb man nimmt ein 1.0 flattener dann geht keine Brennweite verloren. Also was ich dir jetzt eig sagen wollte 400-600mm Brennweite reichen vollkommen aus für den Anfang und wenn du dich immernoch steigern möchtest dann kannst du ja mal nach einem Skywatcher PDS schauen die sind nicht allzu teuer und die 150/750 hat ordentlich Bums für richtig gute Fotos und mit 5kg auch noch mit deiner Montierung zu machen :) ich hoffe ich konnte dir etwas helfen falls ich was falsches gesagt habe bitte korrigierte mich ich bin noch nicht allzulange dabei ?

LG Lukas
 
Moin,
das ist wieder eine typische Frage, wo keiner eine fundierte Antwort geben kann. Was für Objekte? Klar Galaxien, aber auch das ist nur ein Sammelbegriff, denn da gibt es die unterschiedlichsten Ausprägungen. Sollen es die größeren sein z.B. M31und M33, die schon formatfüllend in kleinen Refraktoren sind, oder Details in kleinen Galaxien, für die es Brennweiten oberhalb 1000mm benötigt.
Deine Montierung trägt nach Verkäuferangaben 12,5kg. Wieviel Gewicht sie sicher, stressfrei und mit niedrieger Ausschussrate trägt kann ich dir nicht sagen, aber sicher weniger als 12,5kg. Ein kleiner guter Apo, den du mit einem Reducer kombinieren kannst ist sicher eine gute Wahl und so einen kleinen feinen Refraktor hat man auch für ewig, wenn die Qualität stimmt, selbst wenn noch eines Tage ein größeres Teleskop dazukommt.
Schau dir in Galerien Bilder an, die deinem Geschmack entsprechen und die Teleskope mit dem die Bilder aufgenommen wurden, dann bist du schnell beim passenden Teleskop. Wenn du hier hundert Leute fragst bekommst du hundert Meinungen, weil jeder sein Traumteleskop mit der passenden Montierung nach seinen Bedürfnissen und Bedingungen zusammengestellt hat.


Gruß Thomas
 
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