Hallo, Astro-Kollegen,
Ralf burkart, "30sec" hat freundlicherweise mein Bild bearbeitet und ist nur zu einem sehr leicht besseren Ergebnis gekommen, als Thomas mit PI und auch ich mit meiner ersten BB. Hier mal sein Ergebnis und seine BB:
Das Bild ist noch nicht voll ausgearbeitet. Die Sterne, besonders die hellen, sehen noch sehr komisch aus. Geglättet oder Rauschen minimiert habe ich nicht. In der Tiefe ist nichts mehr drin. Zum Schluß kommt ein streifenförmiger Hintergrund heraus, das bedeutet, dass die Kalibrierungsdaten nicht perfekt gearbeitet haben. (Ralf wußte nicht, dass ich keine Flats, Bias, Darks gemacht hatte!). Ein bisschen könnte man hier also noch herausholen. Weiter fällt auf, dass die Sterne keine gaußsche Helligkeitsverteilung besitzen. Sie sind eher sehr kleine Scheiben. Die Details im Nebel sind ordentlich scharf, aber event. ist doch eine ganz kleine Defokussierung vorhanden. Die Farbe war sehr zurückgedrängt, das kann beim Stacken passiert sein oder bei der Umwandlung in ein 16 bit tiff. Die Daten waren aber noch da und ich habe sie entsprechend wiederhergestellt.
Die Schärfe ist sehr gut. Die Tiefe leidet durch Lichtverschmutzung, relativ geringes Öffnungsverhältnis und event. durch nicht perfekte Flats und Darks.
Meine Schritte waren:
- Trennen von Luminanz und Farbe
- Gradationskurve mehrfach angewendet
- Sterne verkleinert über "dunkle Bereiche vergrößern"
- Lichter leicht geschärft
- Hintergrund geglättet (hier manuell mit Verlaufsfilter)
- Farbbild etwas gestreckt, mehr gesättigt, und in Ebenenfunktion "Farbe" zugeführt.
Jetzt meine Meinung:
Meine Quintessenz ist, ich habe wieder einiges dazugelernt! Diese Methode lohnt sich nur bei dunklerem Himmel. Dafür muß ich wegfahren. Der Vorteil des Aufwärmens fällt dann aber weg. Man dara auch keine Flats und Darks vergessen.
Die BB ist aber beherrschbar!
viele Grüße und wieder dunkle, klare Nächte
Andreas
Link zur Grafik: http://www1.minpic.de/bild_anzeigen_thumb.php?img=236834.jpg