Bilder meiner Montierung

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Skywalker

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Hallo,
ich möchte nur mal schnell aktuelle Bilder meiner Montierung vorstellen, da sie nun (fast) fertig ist.
Die Schrittmotoren fehlen noch, aber das wird auch noch.
Einige Features:
10x10x30cm Aluminiumblöcke als Lager
40mm Stahlachsen
100mm Schneckenräder von Kremp
Der Rest ist aus 10mm starkem ST70 Stahl.
Und Als Säule dient ein 300´er KG Rohr, welches 1m tief im Beton steckt.
Als Getriebe kommen 1:125 Industriegetriebe zum Einsatz.

Achso, tragen soll sie einen 8" / 1200mm Eigenbau Newton... incl. Fotoausrüstung.

und so sieht es jetzt aus (Oktober 2003):
Link zur Grafik: http://webmaster.superbuffy.de/AstroBilder/Rimg0123.jpg
nähere Infos für alle Interessenten: Homepage

MfG Torsten
 
HI!
Willst du währen des fotografierens auf der Montierung mitfahren? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Dann komm ich auch mal und wir bauen eine Hütte drum und nehmen für jede Fahrt 3 Euro! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

@all: Ich war der erste, der gesagt hat, dass ich das mit ihm mache!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />
mfG Michael
 
Hallo Torsten

Boa ey! Das sieht doch ordentlich nach was aus, und die Daten
lesen sich ebenfalls sehr gut!

Sowas mit 40mm Achsen könnte mir auch nochmal gefallen.

Darf ich mal vorsichtig fragen das die gute so auf die Waage bringt?
Is bestimmt kein Leichtgewicht, oder?

Aber auf jeden Fall meinen Glückwunsch dazu, und meinen Respekt, den sowas werde ich wohl niemals hinbekommen.

gruß,
André
 
Hallo Leute,
danke für die Blumen. Ich muss aber gestehen, das nur die Idee und Konstruktion von mir ist. Mit ner CNC Maschine kann ich leider nicht umgehen....
Naja, und 2 Wochen schaufeln und Beton mischen... Das war schon heftig. Aber dafür freue ich mich jetzt umso mehr auf klare Winternächte!

@Michael: Kriegst ne Fahrt auch schon ab 2 € :-)

MfG Torsten

PS: Lebendgewicht ohne Teleskop ca. 25 kg, aber nur geschätzt...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Bei mir meldete sich grad ein Österreicher und fragt:

Du heaschd, Herbert, kooscht den Erbauer need kuaz amoi frogn, oba de Grundplattn (de blaue dünne ganz obn, de mit de drei kloan Schräuberl befestigt is) valeicht ned noo a wenna schmäla mochn kannt, dann daad de Freifoad mit'm Karussell no vui meara Gschpaß mochn.
 
Hi Torsten,

super Teil!!!

Ich bin auch gerade in der Planung für eine Monti, muss aber transportabel sein.

Wie hast Du die Schneckenwelle gelagert? Das ist sehr kritisch für die Gesamtsteifigkeit, hier kann man sich eine Menge kaputt machen. Sehr gut sind vorgespannte(!!!) Schrägkugellager, okay sind vorgespannte(!!!) Rillenkugellager.

Ich bin übrigens _seeeehr_ (vor)gespannt wie die Kremp-Schneckensätze bei Dir funktionieren, die will ich auch verwenden!

Viel Erfolg weiterhin!
Martin
 
Hi,
ja da haste allerdings recht. Zur Zeit kann man noch nicht von einer Lagerung sprechen. Es wurden normale Kugellager verwendet.
Das Problem ist aber, das man mit meiner Methode die Schnecke nur so "lala" ausrichten kann. Das wird noch behoben, die Schneckenwellen müssen irgendwie justierbar gelagert werden. Naja, an einem kalten Winterabend hab ich dafür vielleicht noch ne Idee?!
Ich hätte nicht gedacht, das die Lagerung so "entscheidend" für das Gesamtsystem ist, aber es ist wirklich so...
Nun ja, heute scheint mal klarer Himmel zu sein, da könnte ein "First-Light" stattfinden!

MfG Torsten
 
Hi Torsten,

die Nabe der Schneckenräder hast Du doch bestimmt aufbohren (lassen) müssen. Wie ist das denn vonstatten gegangen?

- Gleich von Kremp mit der erforderlichen Bohrung bezogen (falls das geht, ich werde wohl mal anfragen)

- selbst aufgebohrt/ausgedreht, bzw. machen lassen. Hier würde mich interessieren wie die Räder eingespannt wurden. Normalerweise spannt man bei Schneckenrädern wohl an der Verzahnung, aber die Kremp-Räder haben dort offenbar keine Spannfläche. Die Nabe an ihrem Aussendurchmesser einzuspannen ist wohl zu ungenau, vermutlich sind die Räder doch aus Guss-Rohteilen hergestellt.
Kannst Du mir hierzu einen Tip geben?

Viele Grüsse
Martin
 
Hi Michael,

...aber die Platte da oben <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> guckst du dir nicht ab, wäre schade um deine Monti...

Johann
 
Hallo Martin,

zum Aufbohren der Nabe: Ich habe so etwas schon mal gemacht. Dazu muß das Schneckenrad in der Drehbank auf einer Plandrehscheibe exakt ausgerichtet werden. Auf http://zellix.bei.t-online.de/montierung.htm Bild 3 kannst du sehen, dass der Abstand der Zahnräder nach außen mit einem speziell angefertigten Messuhrtaster überprüft und ausgerichtet werden kann. Das sollte unbedingt beachtet werden, da die Nabe nicht immer exakt zu den Zahnrädern zentriert ist. Das stellte ich jedenfalls bei meinen Schneckenrädern fest.

Freundliche Grüße, Herbert Zellhuber
VdS-Fachgruppe Amateurteleskope/Selbstbau
http://www.vds-astro.de/fg-amateurteleskope
http://www.vds-astro.de/fg-selbstbau
 
Hallo Herbert,

im Katalog eines Schneckenradherstellers (Atlanta) ist zu lesen dass für max. Rundlaufgenauigkeit das Rad mit der Verzahnung ins Dreibackenfutter zu spannen ist.
"Normale" Industrieschneckenräder haben links und rechts von der Hohlkehle wo die Schnecke eintaucht eine schmale Spannfläche (1-2mm). Wenn dort plastische Verformungen auftreten stört das später nicht beim Betrieb.

Die Kremp-Räder haben anscheinend eine recht schmale Verzahnung, und deshalb wohl keine Spannfläche. Allerdings hatte ich so ein Rad noch nicht in der Hand, das schliesse ich aus den Katalog- und CAD-Daten die man Online abrufen kann.

Ich werde mal eine Mail an Kremp schicken und nachfragen.

Viele Grüsse
Martin
 
Hallo ,Martin
kann ich bestätigen:das kremp schneckenrad hat von oben auf die Verzahnung gesehen beidseitig ein Steg von 2 mm,die rechtwinklig zur Flankenseite sind !und das soll reichen zur einspannung ins dreibackenfutter <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" /> ,besteht nicht die gefahr des Abrutschens
andere Frage:die Nabe hat D 44 -Bohrung 16- material Messing
wie weit max. Aufbohren :30 mm!?
 
Hallo Martin...

> im Katalog eines Schneckenradherstellers (Atlanta) ist zu lesen dass für max. Rundlaufgenauigkeit das Rad mit der Verzahnung ins Dreibackenfutter zu spannen ist.

Aua... tue das bitte nicht, das geht garantiert in die Hose !
Ein Schneckenrad nachträglich aufbohren zu müssen ist eine üble Angelegenheit. Beim Verzahnen wurde das Rad in der Innenbohrung gespannt und der Teilkreis der Verzahnung stimmt genau in Bezug auf diese Bohrung. Davon hängt nicht nur der radiale Rundlauf ab, sondern auch der Sirnrundlauf (taumeln).
Als erstes würde ich den Hersteller ansprechen das Rad direkt mit dem gewünschten Innendurchmesser zu fertigen und anschliessend die Verzahnung zu fräsen. Bei Kremp-Wetzlar sollte das kein Problem sein.
Wenn man um's nachträgliche Aufbohren überhaupt nicht rumkommt, sollte das Rad in ein Vierbackenfutter mit einzeln einstellbaren Backen gespannt werden. Das ganze wird dann radial und axial auf 1/100 genau mit einer Messuhr ausgerichtet und erst dann kann man ausdrehen und "hoffen" das noch alles stimmt.

Beste Grüsse
Jörg
 
Hallo Jörg,

ist es nicht üblich die Standard-Schneckenräder für normale Maschinenbauzwecke aufzubohren? Die haben doch meistens recht kleine Bohrungen im Verhältnis zum Nabendurchmesser, sehr wenig Platz z.B. für eine Passfeder.

Wie wäre z.B. folgender Weg: mit Originalbohrung einspannen, Nabe aussen überdrehen. Dann zum Aufbohren die Nabe einspannen.

Viele Grüsse
Martin
 
Hi Marc,

das 150er Kremp hat also auch diesen Rand... klingt ja schon mal recht gut. Wenn man es wirklich riskieren kann dort zu spannen. Diese Angabe von Fa. Atlanta hat mich ja auch gewundert. Aber vielleicht ist es deshalb machbar weil der Kontakt Schnecke/Radverzahnung weiter innen an den Zähnen stattfindet, und deshalb eine kleine Beschädigung auf der Oberkante des Zahns nicht stört. Aber trotzdem, eine andere Lösung wäre mir lieber :-))

Was Jörg zum Taumelschlag gesagt hat gibt mir auch zu denken.

Ich wollte das 150er Rad mit einer Bohrung von 30mm verwenden. Da bleibt wohl noch genug Restwandstärke der 45er Nabe (7,5mm).

Die 30er Bohrung brauche ich wegend der Polsucherbohrung. 20mm Durchlass sollte die Polwelle schon haben um einen Polsucher reinzubasteln.

Viele Grüsse
Martin
 
Hi,

bei meinem Schneckenrad hab ich das auch meinen Mechaniker machen lassen, werd ihn mal fragen wie das genau funktioniert. Es ist aber wirklich Präzision gefragt, ich schätze mein Rad hat eine Exzentizität(???) von 0,3-0,4 mm, wobei das auch woanders herkommen könnte, bin mir nicht sicher, da meine ganze Lagerung noch nicht so doll ist. Aber man merkt es schon erheblich.
Am besten wirds sein wenn der Hersteller das gleich mitmacht.

MfG Torsten
 
Hallo Martin...

> ist es nicht üblich die Standard-Schneckenräder für normale Maschinenbauzwecke aufzubohren?

Ja durchaus... bei Anwendungen bei denen diese Räder zur reinen Erergieübertragung verwendet werden ist das OK. Da werden Schnecke und Rad sowiso mit Spiel gegeneinander angestellt.
Hier aber dreht es sich um die Realisierung eines hoch genauen Antriebs und da hätte ein Taumelfehler dramatische Auswirkungen.

> Wie wäre z.B. folgender Weg: mit Originalbohrung einspannen, Nabe aussen überdrehen. Dann zum Aufbohren die Nabe einspannen.

Das würde funktionieren wenn man vorraussetzt das dass Dreibackenfutter wirklich zentrisch spannt, das tut es aber leider nur teoretisch. In der Praxis können so Fehler von bis zu 2/10 auftreten, sei es weil eine Backe sich etwas mehr eindrückt als eine andere oder sei es weil das Futter schon etwas betagt ist und ungenau leuft. Man darf sich auf die Genauigkeit dieser Spannfutter nur bedingt verlassen.
Auch die anderen möglichen Spannflächen sind kritisch zu sehen da man nicht weis in welcher Aufspannung die gefertigt wurden.

Beste Grüsse
Jörg
 
Hi,
was man auch machen könnte beim kremp schneckenrad ein Planteller mit 16er Nabe anfertigen darauf das Schneckenrad aufstecken u.befestigen,dann Nabeaußenfläche seitlich abdrehen(grobe oberfläche!)
dann die Nabe vom Schneckenrad ins Dreibackenfutter rein und "aufbohren"od aufdrehen
 
Hallo,

ich gebe Jörg bei seinen Ausführungen unbedingt recht. Wer ein Präzisionsschneckengetriebe braucht, muß sich ein solches *fertig* besorgen. Wenns nicht so genau gehen braucht, dann tut's auch ein "normales" aus dem Maschinenbau. Ich habe kürzlich auf http://zellix.bei.t-online.de/schn.htm etliches über Schneckenradgetriebe zusammengetragen. Es geht um die Herstellung und Berechnung eines solchen und wie der periodische Fehler entsteht. Außerdem gibt es noch Antworten zu oft gestellten Fragen. Falls noch weitere Fragen dazu auftreten, bitte melden!

Freundliche Grüße, Herbert Zellhuber
VdS-Fachgruppe Amateurteleskope/Selbstbau
http://www.vds-astro.de/fg-amateurteleskope
http://www.vds-astro.de/fg-selbstbau
 
Hallo Herbert,

interessante Seite! Was evtl. noch ergänzt werden könnte, aber natürlich viel Arbeit macht: Wie verhält es sich mit der Steifigkeit von Schneckenantrieben? Insbesondere die Verformung der Schneckenwelle, die Lagersteifigkeit, die Verformung am Zahneingriff. Mich hat bei meinen Betrachtungen dazu die Grössenordnung der Getriebe-Nachgiebigkeit überrascht! Was nützen einem die dicksten Hauptachsen, wenn das Getriebe 10 mal stärker nachgibt?


Wie erkennt man eigentlich den Unterschied zwischen einem Maschinenbau-Getriebe und einem Präzisionsgetriebe?

Z.B. bei Mädler gibt es Schneckensätze und Präzisionsschneckensätze (leider nur bis z=80). Was immer auch der Unterschied ist. Kann es sein das bei Präz.Sätzen die Schnecke besonders gut zum Rad passt, also z.B. der Werkzeugverschleiss beachtet wird?

Kremp hat "Präzision" in seinem Firmennamen, spezifiziert aber nichts. Allerdings wird auf astronomische Eignung verwiesen.

Gierlinger redet von Präzision, spezifiziert diese aber auch nicht.

Von OTE bzw. Jörg habe ich gelernt dass wirkliche Präzision bei Schneckengetrieben ohnehin eigentlich gar nicht möglich ist :-))

Nach jetzigem Stand habe ich eigentlich folgendes Gefühl: wenn ich einen halbwegs präzisen Antrieb will muss ich mir Gierlinger-Teile besorgen. Davon hört man jedenfalls nichts Schlechtes. Aber irgendwie schrecken mich die 650-850 EUR für 2 Sätze doch ab...

Oder,
ich vertraue auf eine brauchbare Qualität von Kremp und lasse mir dort 2 Räder mit grösserer Bohrung anfertigen (gebohrt vorm Verzahnen). Dad dürfte pro Rad dann aber auch kaum unter 150 Euro zu machen sein.

oder,
ich baue mir doch eine Harmonic-Drive Montierung und gebe die >2000 EUR für beide HDs mit dem Gefühl aus, was _ganz_ anderes zu haben *grins*

Ach so, was ich gar nicht verstehe: Wie schafft Vixen mit einer 74mm-Alu-Verzahnung +/- 13 Bogensekunden, bzw. +/-10 bei der Ms-Variante???

Viele Grüsse
Martin
 
Hallo Jörg,

das klingt in der Tat nicht allzu ermutigend was die Aufbohrerei angeht. Sinn macht also nur ein Aufbohren vor dem Verzahnen.

Besteht eigentlich die Möglichkeit die Schneckensätze der OTE 500 Montierung von Dir /OTE zu beziehen? Die dürften für mein Projekt ziemlich ideal sein was die Abmessungen angeht.

Viele Grüsse
Martin
 
Hallo Martin,

Zitat:
Was evtl. noch ergänzt werden könnte, aber natürlich viel Arbeit macht: Wie verhält es sich mit der Steifigkeit von Schneckenantrieben? Insbesondere die Verformung der Schneckenwelle, die Lagersteifigkeit, die Verformung am Zahneingriff. Mich hat bei meinen Betrachtungen dazu die Grössenordnung der Getriebe-Nachgiebigkeit überrascht! Was nützen einem die dicksten Hauptachsen, wenn das Getriebe 10 mal stärker nachgibt?

Guter Vorschlag, werde ich weiter verfolgen! Ich kann ja mal ein paar Steifigkeitsmessungen an meinem Getriebe machen, ähnlich wie ich es schon mit der Säule und dem Dreibein auf http://zellix.bei.t-online.de/dreib.htm und der Montierung auf http://zellix.bei.t-online.de/steif.htm durchgeführt habe.


Freundliche Grüße, Herbert
 
Hallo Torsten,
ich wünsche Dir viel Freude mit Deiner Monti,
nur ist mir nicht klar,wer den Unsinn begonnen hat, aus wuchtigen Betonsäulen drei gakelige Schräubchen rauskommen zu lassen, an denen dann freischwebend der ganze Polarblock
aufgehängt wird??Das ist doch schwingungsanfällig. Bei Dir sieht es besonders kraß aus.
Da gehört eine Metallplatte mit Durchgangslöchern direkt
auf die Säule gelegt, auf der dann die Polplatte gleitet.
Die Sabilität wäre sicher um 300% höher.
Link zur Grafik: http://people.freenet.de/astropit/montier.jpg
An meiner alten Monti kannst Du sehen, was ich meine.
Noch kannst Du es locker so hindeichseln.
Nichts für ungut, aber so ein Anblick tut mir richtig weh <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" />
M.frdl.Gr. Peter Böhm.
 
Danke für die ehrlichen Worte.
Aber ich bin nun mal kein Maschinen- bzw. Werkzeugschlosser.
Die vorgestellte Montierung ist meine erste derartige Konstruktion und für die (von mir) gestellten Forderungen ist die Lagerung so ok.
Natürlich würde ich beim nächsten Mal einiges anders machen, die Lagerung stört aber am wenigsten. Grösstes Problem sind zur Zeit die ungenauen Schneckenlager, die aber noch überarbeitet werden.

MfG Torsten
 
Hallo Torsten,

da du Kritik akzeptierst, wollte ich dir noch etwas zu deiner Grundplatte (dünne blaue oben) sagen. Also mit einer solch dünnen Platte, die noch dazu nur mit mickrigen Schräubchen befestigt ist, wirst du beim Fotografieren mit einem Achtzöller keine Freude haben. Ich hoffe, du kannst dies noch irgendwie in den Griff bekommen, um eine genügend hohe Steifigkeit zu erreichen.

Es wäre sicher besser gewesen, hättest du deine Konstruktionszeichnung vorher der Fachgruppe Selbstbau vorgelegt, um dir die Meinung von erfahrenen Montierungsbauern (Werkzeugmacher, Feinmechaniker) einzuholen. Auch wenn du kein VdS-Mitglied gewesen wärst, hätten wir dich gerne beraten.

VdS-Fachgruppe Amateurteleskope/Selbstbau
http://www.vds-astro.de (Vereinigung der Sternfreunde)
 
Hui, ähm, ja ok.

Da muss ich kurz was zur Entstehung sagen.
Mein Kumpel, Industriemechaniker von Beruf sagte (weiss über meine Hobbys bescheid...) er könnte mir alles bauen, egal wie gross... Da es jedoch zeitlich schwer hinzubekommen war, musste es schnell gehen. So, also hingesetzt und losgezeichnet... (ca. 1 Woche)
Entstanden ist diese Montierung. Hat mich alles zusammen ca. 1 Päckchen Kaffee gekostet. (und einen Kasten Bier... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" /> ) Und Geld spielt nunmal eine ziemlich grosse Rolle.
Ich muss natürlich noch erwähnen, das man für eine Teleskopmontierung etwas mehr braucht, als Fertigkeiten an einer CNC Maschine oder drehbank, es muss SEHR genau gearbeitet werden. Jetzt weiss ich das.

2 Wochen nach der Fertigstellung der Einzelteile war er den Job los. Das lag aber nicht an dem Bau, waren "betriebliche Gründe" wie man so schön sagt...
Deshalb bin ich doch heilfroh das alles noch so gut gelaufen ist.

Wenn ich wiedermal zu einer solchen Gelegenheit komme, werde ich mir vorher gern alle Tipps anhören, aber nun muss es so gehen...
Wobei ich nach ersten Tests weder die dünnen Stehschrauben, noch die 5 mm Teleskop-Montage-Platte als Problemstellen sehe. Das sind andere Punkte wesentlich kritischer. Da ich aber gerne noch ein gutes Haar an mir lassen will, zähl ich sie lieber nicht auf <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
Ich hoffe ihr versteht jetzt "meinen Weg" etwas besser.
Wenn die Motoren dran sind und alle "Kleinarbeiten" erledigt sind, werde ich gern Fotografische Ergebnisse vorlegen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Bis dahin
MfG Torsten
 
Hallo zusammen

Ich hätte da noch ein paar Fragen zu dem Bild Deiner Montierung:
In Deklination kein Schneckenrad, sondern ein Tangentialspindeltrieb, gefällt mir gut. V.a. die Version ohne Feder, sondern mit einer Führung der Mutter in einer Nut?! Sehe ich das richtig?
@ die Steifigkeitsmesser: Müßte von der Steifigkeit doch dann auch mit einem Schenckenrad konkurrieren können?
Preislich wohl so wie so.

Wozu sind dann noch die Zahnriemenscheiben?
-Schnellverstellung für den Flak-Einsatz?

Was ist das für eine Oberflächenbehandlung?
-Irgend wie farbig eloxiert? -Schaut echt edel aus!

Wozu sind die langen Knebelschrauben?
-Wird damit die Klemmung für die Schnellverstellung gelöst?

... Wenn das die alte ist, wie schaut dann erst die neue aus??? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />
 
Hallo Torsten,
also für ein Päckchen Cafe kann man zufrieden sein.
Da kannst Du Dir auch noch ne passende Metallplatte leisten,
die dann alles wesentlich stabilisiert.
Mit dem Getriebeproblem bist Du nicht alleine, aber astronomische Präzision giebt es normalerweise nicht zum
Nulltarif, die Zeit und die wachsende Erfahrung wir aber sicher eine akzeptable Lösung bringen.
Frdl.Gr. Peter Böhm.
 
Hallo Peter,
ich will ja nicht als Nörgler dastehen, aber von offen laufenden Schneckengetrieben halte ich nicht so viel. Wie leicht kann da Staub und Schmutz draufkommen...

Hallo Martin,
ich habe nun Steifigkeitsmessungen an meinem Schneckengetriebe durchgeführt. War echt interessant! Ich werde den Bericht auf meine Seite stellen, sobald die Bilder fertig sind.

Freundliche Grüße, Herbert
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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