Bilder von Foucault-Tester

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Harald_M

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Hallo zusammen!

Heute habe ich meinen ersten Foucault-Tester fertiggebaut. Es ist ein Slitless-Tester mit bewegter Lichtquelle.

Mich interessiert Eure Meinung zu meinem Tester. Im einzelnen habe ich folgende Fragen:
-- Habe ich irgendwas Grundlegendes falsch gemacht?
-- Gibt es Verbesserungsmöglichkeiten im Detail?
-- Die Messerschneide ist bei meinem Tester nie exakt senkrecht. Ist das egal?


Ansicht von hinten links:
Link zur Grafik: http://www.billiger-rein.de/Astronomie/Foucault_2_klein.jpg
Für die axiale Führung wurden die allseits beliebten Schubladenschienen verwendet. Die "Schlaufenschraube" dient dazu, die Neigung des Testers zu verändern. Das Gewinde für diese Schraube wurde direkt ins Holz geschnitten. Als Lichtquelle dient eine helle LED, welche zwecks Wärmeableitung wiederum in einem Stückchen Alurohr sitzt.


Detailansicht von oben:
Link zur Grafik: http://www.billiger-rein.de/Astronomie/Foucault_7_klein.jpg
Hier sieht man, dass die Flügelschraube in ein Gewinde greift, welches direkt in den Winkel geschnitten wurde; auf eine zusätzliche Mutter konnte daher verzichtet werden.


Ansicht von links:
Link zur Grafik: http://www.billiger-rein.de/Astronomie/Foucault_1_klein.jpg
Der Einblick wurde deshalb so hoch gewählt, damit der Tester auch bequem auf dem Boden benutzt werden kann. Die Gummis sollen später noch durch Zugfedern ersetzt werden.


Ansicht von vorne:
Link zur Grafik: http://www.billiger-rein.de/Astronomie/Foucault_5_klein.jpg
Die Messerschneide (Rasierklingenhälfte) wird mit dem Hebel vor die Lichtquelle geschwenkt. Als Diffusor dient Butterbrotpapier. Der Tester ist nicht so schief wie es hier aussieht, lediglich das Foto wurde nicht waagerecht aufgenommen.


P.S.: Ich habe den Tester bisher noch gar nicht benutzt, da die LED durchgebrannt ist. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Daher habe ich bisher noch keine praktischen Erfahrungen mit dem Tester machen können.


Gruß Harald
 
Hi Harald

Sieht wie gute Schreinerarbeit aus.

Was ich vermisse, ist die feinfühlige Verstellung nach links und rechts, oder habe ich das übersehen.
Diese Einstellung ist sehr kritisch für das Erzeugen der Bilder.


Wie die Messerschneide steht ist beim Slitless fast egal, Hauptsache Du kannst links von rechts und Licht von Schatten unterscheiden.

 
Hallo Muck!

Ich war mir bei der Seitenverstellung nicht sicher, ob die notwendig ist. Also habe ich die erstmal weggelassen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/laugh.gif" alt="" />

Heute habe ich dann erstmalig den Tester an meinem mit 15um geschliffenem Spiegel getestet und da habe ich dann auch festgestellt, dass eine Seitenverstellung recht sinnvoll wäre.

Wie kann man aber eine Seitwärtsführung so spielfrei machen, dass sich in Richtung der optischen Achse nichts verschiebt, wenn man seitlich korrigiert?
(Ich vermute, dass Schubladenschienen nicht günstig sind, weil die immer ein bisschen Spiel haben.)

Weiters habe ich festgestellt, dass ein so hochgebauter Einblick am Tester nicht notwendig ist, wenn man den Tester auf einen Tisch stellt und auch den Spiegel auf einen Tisch stellt. Ausserdem kommen noch unbedingt jeweils eine kleine Wasserwaage auf den Tester und die Spiegelhalterung, um erstmal beides horizontal auszurichten. Den Höhen-Feinausgleich plane ich dann mit drei Schrauben an der Spiegelhalterung vorzunehmen. Wenn jemand Einwände gegen diese Vorhaben hat, bitte melden.


Gruß Harald
 
Hallo Harald.

Wir haben einen Tester gebaut, dessen Messerschneidenträger auf einem Holzblock zwischen zwei Holzleisten verschoben wird. Führung etwa 15 cm lang. Verstellung mit M6 Gewindestange, darüber eine Druckfeder als Spielausgleich. Bild kann ich dir mailen, schick mal eine Privatnachricht.

Wasserwaage ist nicht notwendig. Mit so einem Tester kannst du auch im Winkel von 30° vom Tisch runter auf den Fußboden messen, wo der Spiegel schräg in einer Vorrichtung liegt.

Gruß,
Chris
 
Genau das wollte ich mit den Wasserwaagen vermeiden. Somit wären dann nämlich zumindest schon mal 2 von 3 Drehachsen korrekt ausgerichtet. Wenn man es nicht mit Wasserwaagen macht, dann muss man doch irgendwie die Anstellwinkel vom Tester und von der Spiegelhalterung messen und anpassen. Ist das nicht viel komplizierter als mit Wasserwaagen zu arbeiten und beides auf gleiche Höhe zu bringen?


Gruß Harald
 
Hi Harald

Ich richte meinen Spiegel lediglich auf den Tester aus, mit einer Schraube die den Spiegelhalter am vorderen der drei füße kippt. Ansonsten habe ich den Tester so hoch gebaut, daß er in der optischen Achse des Spiegels liegt.

Das genaue Ausrichten geht dann sehr gut mit einem Blatt Papier wo nur die Lampe durchscheinen kann. Ich stehe dann am Spiegelhalter und richte diesen nach der reflektierten Diode auf dem Blatt Papier aus, bis die Reflektion auf der Klinge steht.

Der Rest ist dann Feineinstellung vom Tester aus. Die Verstellung dieses Testers geht bei mir über einen Krueztisch mit nur je 10mm Verstellweg, wobei ich in Querrichtung Federn eingebaut habe um spielfrei justieren zu können.

Sowohl Tester als auch Spiegelhalter stehen auf einer "optischen Bank" aus einer brückenartigen Spanplattenkonstruktion mit Kugelmittelpunktslänge plus 50 cm. Darauf habe ich die Spiegelhalterposition mit Bleistift markiert und der Tester wird auf einer Seite an ein Anschlagsbrett justiert und festgeklemmt.
 
Hallo zusammen!

Ich habe meinen Foucault-Tester nun um die Seitwärtsbewegungsmöglichkeit erweitert und noch ein paar Änderungen vorgenommen:


Ansicht von schräg hinten:
Link zur Grafik: http://www.billiger-rein.de/Astronomie/Foucault_neu_1.jpg

Ansicht von schräg vorne:
Link zur Grafik: http://www.billiger-rein.de/Astronomie/Foucault_neu_2.jpg

Wie man sieht, ist der Tester in 3 Ebenen aufgebaut:
1. Ebene: Lichtquelle mit Messerschneide, Messerscheidenschwenkmechanismus, Batterien, Plattform mit Bewegungsmöglichkeit vorne/hinten
2. Ebene: Verstellschraube, Messuhr, Plattform mit Bewegungsmöglichkeit links/rechts
3. Ebene: Basis-Plattform mit Verstellschraube für Seitwärtsbewegung, Justageschrauben für waagerechte Ausrichtung des Testers

Damit zwischen Ebene 2 und Ebene 3 kein Spiel in Richtung der optischen Achse vorhanden ist (das würde sonst die Messgenauigkeit negativ beeinflussen), habe ich die Gummis von der Ebene 1 direkt mit der Ebene 3 verbunden.

Als Lagerung für die Seitwärtsbewegung habe ich wieder Schubladenschienen gewählt.

Kurzfristig werde ich wahrscheinlich folgendes am Tester ändern bzw ergänzen:
-- Mini 2-Wege-Wasserwaage auf Tester montieren
-- Gummis durch Federn ersetzen

Kritik und Verbesserungsvorschläge sind sehr willkommen.


Gruß Harald
 
Hi Harald

Soweit, so gut, wenn nichts wackelt. Mein letzter Tip, wenn Du offensichtlich eine Digicam hast, mach eine solide Befestigung für die Digicam an den Tester.

Und dann schaust Du Dir die Bilder nur noch im Monitor der Kamera an oder noch besser im Fernseher, das wackelt dann nicht mit jeder Augenbewegung und dient bei Bedarf der Dokumentation des Fortschritts.
 
Das ist eine gute Idee! Hoffentlich ist der kleine Bildschirm der Kamera gross genug, einen TV-Anschluss hat sie nämlich nicht.


Gruß Harald
 
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