Binoprojekt 4

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hallo Stefan,

schönes Bino, wenn ich die größere Öffnung und die höhere Vergrößerung gegenüber meinem 23x80 Flakglas bedenke bestimmt ein beeindruckendes Durchgucken. Damit den Fuhrmann oder Cassiopeia absuchen... :super:


Hallo Hans,

nette lange Röhre, wie gut ist das Antaresobjektiv? Bisher habe ich nicht viel darüber gelesen aber wenn nur gutes.

Viele Grüße Felix
 
Hallo Felix,

ich betrachte das Objektiv schon als sehr gut. Ein Farbfehler ist kaum noch sichtbar. Vergrößern geht bis ca.180 fach sehr gut, darüber lässt die Helligkeit nach. Am Mond ging etwas mehr. Nachteilig ist eigentlich das geringe Gesichtsfeld und dass man für so einen Prügel halt schon `ne ordentliche Montierung braucht. Es war 3 Jahre lang nach meinem Newton mein Hauptteleskop in der Sternwarte, bis ich die beiden TAL Geräte erworben habe. Danach lag es fast nur noch rum, die EQ5 war etwas wackelig und mittlerweile hab ich es verkauft. Es war mein erster vollständiger Selbstbau, inclusive justierbarem Zenitspiegel. Bis aufs Glas natürlich.

Grüße
Hans
 
Hallo Stefen,

na dann lass uns Mal einen Fristlightbericht zukommen, wenn es passt.
Sieht richtig gut aus, der
Säulendobsondoppelrefraktorbinoeigenbau.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Konstruktionen gibts?
:o Also als Aussenstehnder würde auch die Funktionsweise anzweifeln.... :D

Als nachstes Bino werde ich doch mal die 3, bzw. 6 Spiegelvariante versuchen, vielleicht ist die optisch ansprechender.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin,
gerade komme ich vom ersten Test rein. Die Justierung gestaltet sich wie immer schwierig, weil das Gehirn die beiden Bilder schnell zusammenschiebt. Je enger der Stern desto schneller geht das. Aber die Binobenutzer kennen das ja. Durch die 3 M10 Madenschrauben bleibt das auch justierstabil. Auch die Skywatcher OAZ haben nach drehen an den ganz kleinen Madenschrauben kaum Shifting, man kann damit leben. Die Rockerbox läuft sehr gut, feinfühlig und nicht zu schwer. Ist ja auch nicht meine erste. Die Optiken, ja die Optiken. Das sind echte FH´s, die sind wirklich nur für Deep Sky zu gebrauchen. Hier machen sie ihre Sache ganz gut. Saturn, na ja, irgenwas ist da immer ein wenig farbig oder krumm. Gestochen scharf ist was anderes. Die ED´s vorher hatten da keine Probleme. Ich möchte die Geräte nicht madig machen, sie erfüllen bei Deep Sky sehr gut ihren Zweck.
Das Leo-Triplett war wunderbar zu sehen, hat mich an die Aufnahmen erinnert, nur nicht so hell, ist ja klar. M3 zwar bei 46 fach nicht aufgelößt, mag an den Bedingungen gelegen haben. M51, schöner Nebelfleck. Mehr mach ich jetzt nimmer, morgen noch Feinjustieren. Ein echtes 3-D Erlebnis mit großen Optiken, ich bin begeistert. Vor allem, wenn ich die Baukosten bedenke...
 
Zitat von ACV_Stefan:
Die Justierung gestaltet sich wie immer schwierig, weil das Gehirn die beiden Bilder schnell zusammenschiebt. Je enger der Stern desto schneller geht das. Aber die Binobenutzer kennen das ja. ...

Das Problem kenne ich, lässt sich jedoch easy umgehen.
Ich stelle beim Kollimieren immer ein Okular unscharf und das andere scharf.
Dann den Punkt in die Mitte der Scheibe bringen ... . Notfalls noch mit sehr hoher Vergrösserung wiederholen.
Das Hirn geht dann davon aus, dass das 2 verschiedene Objekte sind - zumindest bei mir ... .
 
Abend,
ich bin schockiert!
Nach erneutem Justieren habe ich trotz Dämmerhimmel und Mond neben M42 mal auf denselbigen draufgehalten. Dermaßende Einzelheiten im grünlichen Nebel, das ist schon phantastisch. Unglaublich.
Mond war schön plastisch, jedoch naturgemäß mit mal grünem oder blauem Rand.
Die Plejaden formatfüllend im Gesichtsfeld.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben