Reimer22
Aktives Mitglied
Hallo Zusammen,
ich plane demnächst einen Betonsockel als Basis für eine Stahlsäule + Montierung + Teleskop zu gießen. Ich habe einiges recherchiert (diverse Selbstbauprojekte), aber selbst keine praktische Erfahrung. Da ich kein Handwerker bin, wollte ich sicher gehen, dass ich auch nichts übersehen habe oder einen Fehler mache. Ich habe einfach etwas Respekt davor und falls es schief geht habe ich 1 Tonne unnützen Beton im Garten vergraben. Daher wollte ich bitten, dass sich diejenigen, die sich damit auskennen meine Planung anzusehen, ob sie so ok ist und mir die eine oder andere Frage zu beantworten. Dafür im Voraus vielen herzlichen Dank!
Anforderungen:
Der Sockel soll eine Stahlsäule mit einer Gesamthöhe von 90 cm, eine EQ6 und ein GSO 200mm F5 tragen. Da man so etwas nicht jedes Jahr baut soll er aber so ausgelegt sein, dass er evtl. auch etwas schwereres Gerät tragen kann. Der Sockel soll 20 cm unterhalb der Erdoberfläche enden, so dass nur die Stahlsäule aus dem Boden ragt.
Bodenbeschaffenheit:
So weit mir bekannt ist (von einem Terassenbau vor einigen Jahren) besteht der Untergrund aus eher lehmigen Boden. Je tiefer man kommt desto häufiger findet man vereinzelte Steine, aber man trifft weder auf Sand noch auf Fels.
Planung:
1. Größe des Sockels:
Zur Größe des Sockels habe ich die unterschiedlichsten Meinung/ Umsetzungen gefunden. Während manche sich mit einem Sockel von 90l Volumen begnügen, habe ich auch schon gelesen, dass man auf keinen Fall kleiner als 1m x 1m x 1m bauen sollte.
Aktuell habe ich geplant den Sockel 80cm x 80 cm x 80cm zu bauen. Ist dies ausreichend oder evtl. sogar Overkill?
2. Unterbau
Ich habe gelesen, dass unter einen solchen Betonsockel unbedingt eine Kiesschicht angelegt werden soll. Ich habe daher vor eine ca. 20cm starke und festgestampfte Kiesschicht einzubringen. Sind 20 cm ok? Und welche Körnung sollte der Kies haben?
3. Art des Betons / Armierung
Ich möchte nach Möglichkeit vermeiden den Beton komplett zu mischen. Ich wollte etwas nehmen, dass man nur mit Wasser anrühren muss - auch wenn dies etwas teuerer ist. Im Baumarkt wurde mir Estrichbeton empfohlen. Die Druckfestigkeit wird mit C25 angegeben. Mir sagt diese Zahl nichts. Ist diese Art von Beton in Ordnung?
Ein Sack (40kg) wird mit 4l Wasser angerührt. Weiß jemand wie flüssig der Beton dann ist? Es geht darum, dass ich alle 10 cm eine Matte Baustahlgitter einlegen will. Muss ich damit rechnen, dass die Matte im Beton einsinkt, wenn ich sie in frischen Beton lege?
Die Stahlmatte wird so gross gewählt, dass sie mindesten mit 5 cm Beton umschlossen wird.
Verschalung
Da es wohl recht schwierig werden würde ein 80 x 80 und 120 cm tiefes Loch zu graben, wollte ich zunächst ein etwas größeres 120 cm tiefes Loch ausheben (ca. 1m x 1m oder wie groß auch immer es sein muss um es auszuschaufeln zu können). Dann würde ich die 20 cm Kiesschicht einbringen und den Kies feststampfen. Auf den Kies setze ich dann eine zusammengeschraubte Verschalung aus Spanholz. Meine Frage hierzu: Ist es ein Problem, wenn ich diese Verschalung nach dem Giessen des Betonsockels einfach im Boden lasse? (Irgendwann wird sie ja verrotten). Dies wäre insofern praktisch, dass ich dann den Raum um die Schalung gleich mit Erde auffüllen könnte und ich keine Angst haben muss, dass mir die Schalung beim Giessen durchbricht.
Vielen Dank für eure Hilfe und schöne Grüße
Reinhard
ich plane demnächst einen Betonsockel als Basis für eine Stahlsäule + Montierung + Teleskop zu gießen. Ich habe einiges recherchiert (diverse Selbstbauprojekte), aber selbst keine praktische Erfahrung. Da ich kein Handwerker bin, wollte ich sicher gehen, dass ich auch nichts übersehen habe oder einen Fehler mache. Ich habe einfach etwas Respekt davor und falls es schief geht habe ich 1 Tonne unnützen Beton im Garten vergraben. Daher wollte ich bitten, dass sich diejenigen, die sich damit auskennen meine Planung anzusehen, ob sie so ok ist und mir die eine oder andere Frage zu beantworten. Dafür im Voraus vielen herzlichen Dank!
Anforderungen:
Der Sockel soll eine Stahlsäule mit einer Gesamthöhe von 90 cm, eine EQ6 und ein GSO 200mm F5 tragen. Da man so etwas nicht jedes Jahr baut soll er aber so ausgelegt sein, dass er evtl. auch etwas schwereres Gerät tragen kann. Der Sockel soll 20 cm unterhalb der Erdoberfläche enden, so dass nur die Stahlsäule aus dem Boden ragt.
Bodenbeschaffenheit:
So weit mir bekannt ist (von einem Terassenbau vor einigen Jahren) besteht der Untergrund aus eher lehmigen Boden. Je tiefer man kommt desto häufiger findet man vereinzelte Steine, aber man trifft weder auf Sand noch auf Fels.
Planung:
1. Größe des Sockels:
Zur Größe des Sockels habe ich die unterschiedlichsten Meinung/ Umsetzungen gefunden. Während manche sich mit einem Sockel von 90l Volumen begnügen, habe ich auch schon gelesen, dass man auf keinen Fall kleiner als 1m x 1m x 1m bauen sollte.
Aktuell habe ich geplant den Sockel 80cm x 80 cm x 80cm zu bauen. Ist dies ausreichend oder evtl. sogar Overkill?
2. Unterbau
Ich habe gelesen, dass unter einen solchen Betonsockel unbedingt eine Kiesschicht angelegt werden soll. Ich habe daher vor eine ca. 20cm starke und festgestampfte Kiesschicht einzubringen. Sind 20 cm ok? Und welche Körnung sollte der Kies haben?
3. Art des Betons / Armierung
Ich möchte nach Möglichkeit vermeiden den Beton komplett zu mischen. Ich wollte etwas nehmen, dass man nur mit Wasser anrühren muss - auch wenn dies etwas teuerer ist. Im Baumarkt wurde mir Estrichbeton empfohlen. Die Druckfestigkeit wird mit C25 angegeben. Mir sagt diese Zahl nichts. Ist diese Art von Beton in Ordnung?
Ein Sack (40kg) wird mit 4l Wasser angerührt. Weiß jemand wie flüssig der Beton dann ist? Es geht darum, dass ich alle 10 cm eine Matte Baustahlgitter einlegen will. Muss ich damit rechnen, dass die Matte im Beton einsinkt, wenn ich sie in frischen Beton lege?
Die Stahlmatte wird so gross gewählt, dass sie mindesten mit 5 cm Beton umschlossen wird.
Verschalung
Da es wohl recht schwierig werden würde ein 80 x 80 und 120 cm tiefes Loch zu graben, wollte ich zunächst ein etwas größeres 120 cm tiefes Loch ausheben (ca. 1m x 1m oder wie groß auch immer es sein muss um es auszuschaufeln zu können). Dann würde ich die 20 cm Kiesschicht einbringen und den Kies feststampfen. Auf den Kies setze ich dann eine zusammengeschraubte Verschalung aus Spanholz. Meine Frage hierzu: Ist es ein Problem, wenn ich diese Verschalung nach dem Giessen des Betonsockels einfach im Boden lasse? (Irgendwann wird sie ja verrotten). Dies wäre insofern praktisch, dass ich dann den Raum um die Schalung gleich mit Erde auffüllen könnte und ich keine Angst haben muss, dass mir die Schalung beim Giessen durchbricht.
Vielen Dank für eure Hilfe und schöne Grüße
Reinhard