Bitte um Beratung zu Stativ u Monti für Großbino

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Maiko

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Hallo, liebe Astrofreunde

ich möchte ein neu erworbenes 100mm Bino mit 45 ° Einblick u 7kg Masse montieren.

Es soll so leicht wie möglich sein

Dabei soll eine ruckelfreie Bewegung bis 90fach möglich sein.

Auch wichtig ist mir ein bequemer Einblick im Stehen, vermute, es muss deswegen ein Stativ mit Hubsäule ran...

welche Kombinationen bis ca 400€ kommen in Frage?
Welche Erfahrungen habt ihr, worauf muss ich achtgeben?


Meine beiden Überlegungen:

1)
eine Giromonti ohne Gegenwicht mit L - Winkel auf Stativ mit Hubsäule (lässt sich die Giro überhaupt vom Anschluss her auf ein schweres Photostativ montieren??)

2)
Ein Kinoneiger von Manfrotto http://www.manfrotto-shop.de/Stativkopf/Manfrotto/MA_229_Super_Pro.htm
(ist der geeignet für Binos mit hoher Vergrößerung, bleibt er ohne Klemmung in Balance, ist die Bewegung feinfühlig genug?)

oder muss es der teurere http://www.manfrotto-shop.de/Stativkopf/Manfrotto/MA_503HDV.htm sein?

Ein Stativ von Manfrotto http://www.manfrotto-shop.de/Kamerastativ/Manfrotto/MA_028B_Triman.htm


oder was fällt euch sonst noch ein?

hoffe, jemand kann mir ein wenig weiterhelfen.

Vielen Dank schon mal,

Maiko
 
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Hallo Maiko,

ich verwende für mein 25x100 ein Manfrotto 475 Stativ, welches
von der Stabilität excellent ist. Dieses sollte auch Dein Glas
tragen können. Ich würde es mir im Fotofachhandel mal ansehen.

"So leicht wie möglich" ist natürlich so eine Sache, da es dann
in die Richtung der Gitzo Carbonstative geht und da heißt auch
sofort "superteuer"! ;)

Clear skies und viele Grüße,

Jörg
 
hi Jörg,

danke für die info... hab mal bei manfrotto geguckt... kostet 300€ - und ist nur 188 hoch - wie kommst du mit der Arbeitshöhe klar? Wie läuft die Mittelsäule?
Was hast du als Stativkopf???

Danke,

Maiko
 
Hallo Maiko,

so leicht wie möglich mit Kinoneiger und Fotostativ ist
vielleicht nicht gerade ergonomisch. Eine Giro macht da
aus meiner Sicht eine bessere Figur. Der L-Winkel ist
eine gute Idee, bei 90-facher Vergrößerung solltest Du
aber ein Gegengewicht vorsehen. Also wäre der notwendige
Ausbau fällig.

Ein Manfrottostativ hat als Befestigung von Stativköpfen
einen 3/8" Gewindezapfen. Da passt auch ne Giro drauf.
Das habe ich selber ausprobiert. Aber ich verwende für
mein 5kg Flakglas als Unterbau ein Vermessungsstativ.
Mit einer M10 Sternschraube von unten verschraubt sitzt
die Giro stabil auf der Geräteplatte des Stativs. Du stehst
beim Beobachten etwas neben dem Stativ und dessen Beine
sind weniger häufig im Weg.

Mein Vermessungsstativ ist von Fischinger in Stuttgart.
Etwas über die Hälfte runter scrollen und da ist es dann.
Achtung, der Preis ist netto angegeben, die Mehrzweck-
steuer kommt noch dazu.

Mit diesem Unterbau sind mir einige meinerer schönsten
Weitfeldbeobachtungen gelungen. Auch eine Tagsichtung
der Venus mit dem 110er Schiefspiegler meines Kumpels
war im mittleren Vergrößerungsbereich beeindruckend.

Gruß Micha
 
Hallo Maiko,

wenn ich mich recht erinnere, läßt sich die Mittelsäule bis ca. 217 cm
ausziehen. Dann verwende ich noch eine Fernglasmontierung von
Universal Astronomics, zusammen mit einem L-Adapter für Ferngläser.

UA

Schau mal unter "Unistar de Luxe" nach.

Mit dieser Kombi erreiche ich jede Höhe, die für die Beobachtung mit
geradegesichtigen Feldstechern notwendig ist.

Clear skies,

Jörg
 
Hallo Maiko

Zur Giro, ich habe ein EQ5 Stativ mit 25cm Verlängerung drauf
und ein L-Winkel und komme auf etwa 1,80m . Diese Stative kann man oft für kleines Geld gebraucht kaufen. Hab auf jeder Seite eine Prismenklemme und mein Gegengewicht ist ein kleiner RF.
Ein Bino hättsch auch gern, hab ein 20x80 Glas mit 3,5kg.

Gruß Manfred
 
Hallo,

Du wirst für ein 100 mm Bino mit 7 kg keine ganz leichte Stativlösung finden. So ein großes Fernglas würde ich nicht auf einen L-Winkel oder irgendeinen Stativkopf schrauben, das wird nie vernünftig in die Waage gebracht werden können und schon gar nicht ruckelfrei nachführbar sein.

Als gute Alternative könnte man auf die Vixen Gabelmontierung zurückgreifen, darin ist das Glas perfekt austariert und sitzt im Schwerpunkt des Gesamtsystems. Bei den Auslegerlösungen (Giro, Ayo, etc.) ist das nicht der Fall. Darunter kann man ein Vermessungsstativ (z.B. von Nedo) setzen, eventuell nur ein kleines, und dann im Sitzen beobachten. Ansonsten müsste das Stativ in die Richtung 2 Meter gehen, um in Zenitnähe beobachten zu können. Das bedingt dann ein Kurbelsystem. Allerdings ist die Sache mit der Mittelkurbel recht wackelig, selbst die großen Berlebach werden hier nicht 90-fach ruckelfrei halten. Die Idee würde ich eher verwerfen. Ganz ausgefahrene Mittelsäulen wackeln, auch die von Berlebach oder Manfrotto, bei dem Gewicht/Hebel oben drauf.

Was vielleicht als Kombi funktionierte:

- Fernglas - 7 kg
- Adapter - ? kg
- Vixen Gabel - 3 kg
- EQ6 Stativ ca. 6 kg ?
- Stativsäule 4 kg ?

Gewicht: > 20 kg...

Wie schon gesagt, im Sitzen wäre alles leichter und billiger, da gingen z.B. das einfache Vixen Alustativ, oder das H-EQ5 Stativ. Gewichtsmäßig haben die größeren Photostative ebenfalls kein Problem mit dieser "Im-Sitzen" Kombination, verglichen mit sonstigen teleskopischen Ladungen.

Grüße
Andreas
 
Hallo Leute,

danke für die Anregungen...

schade, dass die idee mit Manfrotto stativ und stativkopf grenzwertig erscheint

@Andreas an die Vixen gabel hab ich auch gedacht... wobei mit adapter käme man auf über 500 euronen...

noch mehr ideen?

Gruß,

Maiko
 
ok, suche mal eben die Vixen gabel gebraucht, vllt meldet sich wer, dann kommt sie in frage...

CS, Maiko
 
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Hallo,

hab jetzt die Gabelmonti von Vixen... die zugehörige Montageplatte ist bei Vixen Europe wegen eines groben Baufehlers zur Reparatur/ Umtausch (!!!)

CS, Maiko
 
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