Martin_B
Aktives Mitglied
Hallo Leute,
ich möchte gerne mal Eure Meinung hören.
Ich möchte einen 10" Newton bauen, mit erstklassiger Optik und f/6, hauptsächlich für Mond und Planeten, sowie etwas Deepsky. Rein visuell und Planeten CCD mit Plattform. Das ist aber alles nicht das Thema, nur ergänzende Information.
Das Problem ist, dies Teil einigermaßen transportabel zu machen.
Mein erster Gedanke war ein Gitterrohr, aber bei f/6 und einer Spiegeldicke von 35mm wird das Teil 'unten' einfach nicht schwer genug. Ein paar Gewichte reinpacken wäre zwar möglich, aber nicht unbedingt ideal. Auch die offene Bauweise wäre m.E. für den geplanten Einsatz nicht optimal.
Nächster Gedanke, Volltubus, der irgendwie auf ein transportables Maß von ca. 1m gebracht werden kann.
Ein zweigeteilter Tubus wäre möglich und relativ einfach zu realisieren, aber ich möchte nicht gerne 2 Tubusteile von 30cm Durchmesser haben.
Gerne würde ich die Überlegungen durch Bilder oder Skizzen verdeutlichen, aber ich habe noch keine, deshalb eine (anstrengende) Beschreibung der Konstruktion:
- 2 Tubusteile aus HP
- Einer ist im Durchmesser kleiner und schiebt sich in den anderen.
- Im 'ausgezogenen' Zustand überlappen beide Tuben auf einer Breite von 50mm.
- Innen im kleineren Tubus ist ein Holzring, Breite 50mm (=Überlappungsbreite), dicke 15mm fest mit dem Tubus verbunden.
- Aussen am 'dickeren' Tubus ist auch ein Holzring, Breite auch 50mm, Dicke 10mm.
In die Ringe und die Tuben werden jetzt radial 3 oder 4 Bohrungen gesetzt. Ich setzte voraus, die Bohrungen in den Ringen und den Tuben sind exakt und koaxial.
Von innen (in den Ring des dünneren Tubus) werden Gewindehülsen (Nietmuttern verklebt mit Epoxy) eingesetzt.
Beide Tuben werden zur Montage einfach auseinandergezogen, bis die Löcher deckungsgleich sind.
Dann werden von aussen radial Schrauben eingesetzt, die einerseits eine Passung für den Aussenring haben und andererseits in die Gewindehülsen des inneren Ringes greifen.
Wenn jetzt die Durchmesser der Tuben noch einigermaßen gut zusammenpassen (Toleranzen können ggf. durch Aufbringen von Klebefolie o.ä. ausgeglichen werden), sollte sich eine stabile und reproduzierbare Verbindung ergeben.
Was sagt Euer 'Bauchgefühl'?
Ich selbst bin mir relativ sicher, dass es gut und stabil funktioniert, bin aber etwas verunsichert, durch einen Kommentar, diese Konstruktion sei 'völlig ungeeignet', (leider nicht konkretisiert).
Hat jemand so etwas schon gebaut?
Gruß
Martin
ich möchte gerne mal Eure Meinung hören.
Ich möchte einen 10" Newton bauen, mit erstklassiger Optik und f/6, hauptsächlich für Mond und Planeten, sowie etwas Deepsky. Rein visuell und Planeten CCD mit Plattform. Das ist aber alles nicht das Thema, nur ergänzende Information.
Das Problem ist, dies Teil einigermaßen transportabel zu machen.
Mein erster Gedanke war ein Gitterrohr, aber bei f/6 und einer Spiegeldicke von 35mm wird das Teil 'unten' einfach nicht schwer genug. Ein paar Gewichte reinpacken wäre zwar möglich, aber nicht unbedingt ideal. Auch die offene Bauweise wäre m.E. für den geplanten Einsatz nicht optimal.
Nächster Gedanke, Volltubus, der irgendwie auf ein transportables Maß von ca. 1m gebracht werden kann.
Ein zweigeteilter Tubus wäre möglich und relativ einfach zu realisieren, aber ich möchte nicht gerne 2 Tubusteile von 30cm Durchmesser haben.
Gerne würde ich die Überlegungen durch Bilder oder Skizzen verdeutlichen, aber ich habe noch keine, deshalb eine (anstrengende) Beschreibung der Konstruktion:
- 2 Tubusteile aus HP
- Einer ist im Durchmesser kleiner und schiebt sich in den anderen.
- Im 'ausgezogenen' Zustand überlappen beide Tuben auf einer Breite von 50mm.
- Innen im kleineren Tubus ist ein Holzring, Breite 50mm (=Überlappungsbreite), dicke 15mm fest mit dem Tubus verbunden.
- Aussen am 'dickeren' Tubus ist auch ein Holzring, Breite auch 50mm, Dicke 10mm.
In die Ringe und die Tuben werden jetzt radial 3 oder 4 Bohrungen gesetzt. Ich setzte voraus, die Bohrungen in den Ringen und den Tuben sind exakt und koaxial.
Von innen (in den Ring des dünneren Tubus) werden Gewindehülsen (Nietmuttern verklebt mit Epoxy) eingesetzt.
Beide Tuben werden zur Montage einfach auseinandergezogen, bis die Löcher deckungsgleich sind.
Dann werden von aussen radial Schrauben eingesetzt, die einerseits eine Passung für den Aussenring haben und andererseits in die Gewindehülsen des inneren Ringes greifen.
Wenn jetzt die Durchmesser der Tuben noch einigermaßen gut zusammenpassen (Toleranzen können ggf. durch Aufbringen von Klebefolie o.ä. ausgeglichen werden), sollte sich eine stabile und reproduzierbare Verbindung ergeben.
Was sagt Euer 'Bauchgefühl'?
Ich selbst bin mir relativ sicher, dass es gut und stabil funktioniert, bin aber etwas verunsichert, durch einen Kommentar, diese Konstruktion sei 'völlig ungeeignet', (leider nicht konkretisiert).
Hat jemand so etwas schon gebaut?
Gruß
Martin