Bitte um Hilfe bei der Kaufberatung zum Wiedereinstieg in die Astronomie

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas JoMei99
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Sehr cool, aber die Steuerung dafür zu programmieren liegt außerhalb meiner Fähigkeiten
 
Wie schwierig es doch ist das richtige zu finden :D
Ich bin aktuell richtig überfordert und weiß gerade weniger als davor was genau das richtige für mich ist.
Ich weiß auch nicht ob ich aktuell gerade einfach zu groß denke.
Aber eine Goto-Montierung und auch kein riesen Aufwand beim Aufbau wären mir schon wichtig.
Dann geht es in erster Linie um visuelles - später dann mal auch Fotografie, aber das hat dann Zeit und ist evtl. dann über ein Zweitteleskop denkbar.

Grüße
Josi
 
das C8, ich hatte mal ein orangenes vor diversen Erdzeitaltern, ist toll für kleine Objekte, also für die Betrachtung eines kleinen Gesichtsfeld, sowohl mit dem Auge oder der Kamera.
Naja. C8 mit 2"-Anschluss und Hyperion 36mm/72° liefert mir 3,6mm AP und 1,3° Bildfeld bei 55x, also 2,5 Vollmonddurchmesser. Sooo wenig ist das auch nicht. Für M31, Cirrus und Co nimmt man dann halt das 10x50 Fernglas; so viele ausgedehnte Objekte gibt's auch wieder nicht.

Ein 56mm-Okular mit zugegebn bescheidenen 47° bringt 5,6mm AP, bei leider identischem Himmelsausschnitt.

Die alten 40mm 1,25"-Okulare muss man sich ja nicht mehr antun.

Beste Grüße,
Alex
 
Wie schwierig es doch ist das richtige zu finden :D
Ich bin aktuell richtig überfordert und weiß gerade weniger als davor was genau das richtige für mich ist.
Ich weiß auch nicht ob ich aktuell gerade einfach zu groß denke.
Aber eine Goto-Montierung und auch kein riesen Aufwand beim Aufbau wären mir schon wichtig.
Dann geht es in erster Linie um visuelles - später dann mal auch Fotografie, aber das hat dann Zeit und ist evtl. dann über ein Zweitteleskop denkbar.

Grüße
Josi

Mein Vorschlag:

Besuch mal den Astrohändler Deines zukünftigen Vertrauens und schau Dir so ein C8 auf einer Goto-Montierung an. Laß Dir die Bedienung erklären. Dann hast Du ein Gefühl dafür, wie sich das alles praktisch anfühlt. Wie gesagt, ein schlechtes Gerät ist es nicht, es hat Stärken und Schwächen, wie eben alles. Dann kannst Du erstmal entscheiden ob das für Dich überhaupt handhabbar ist.
Dann läßt Du Dich wegen vernünftigen Okularen und Zubehör beraten, so dass Du ein einsatzfähiges Setup hast. Dann siehst Du wo das Budget liegt. Und das vergleichst Du mit Deinem Budget. Nächster Step.

Und wenn Zeit ist laß Dir mal Alternativen zeigen. Vieles was wir hier ansprechen muss man mal am Objekt gesehen haben, auch damit man weiß wie groß, schwer, handlich oder eben nicht das alles ist.

Das beste Teleskop nützt nix wenn Du es mangels bequemer Einsatzfähigkeit dreimal rausstellst, davon 2 x Wolken und dann bleibt es drin.

CS
Jörg
 
Ist halt auch eine Frage des Budgets ;-) Mit einer HEQ5 und einem Skywatcher 150PDS kann man bei dunklem Himmel visuell sicher eine Menge Spaß haben und auch fotografisch geht da (mit einer DSLR) schon eine Menge. Ist halt ein Kompromiss in jeder Hinsicht. Noch gut transportabel, relativ schnell aufgebaut. Einnorden kann man "technisch unterstützen lassen" z.B. mit einem iOptron, dann geht das auch relativ schnell. Die Brennweite liegt in einem Bereich in dem man auch an Mond und Planeten schon visuell etliche Details erkennen kann. Mit f/5 geht auch fotografisch eine Menge und das fotografische Feld reicht auch für M42, M33 und einige Nebel noch gut aus (mit einer APS-C DSLR). Und mit 2000-3000 € geht sich das auch aus und es ist auch noch etwas Luft für ein paar Okulare vorhanden. Stromversorgung kostet natürlich auch (kann man aber auch relativ günstig selbst bauen).

Ich persönlich bin mit einer EQ6-R Pro (wieder) eingestiegen. Ich bin allerdings männlich, groß und schwer und habe kein Problem damit die Teile herumzutragen. Das müsstest Du aber "live" irgendwo ausprobieren ob es in Frage kommt. Die Montierung bietet dafür etwas mehr Reserve und man könnte halt den besagten f/5 8" Newton draufpacken - auch fotografisch. Die HEQ5 ist deutlich transportabler - aber eben auch "schwächer".

Der Aufbau meiner Astrofoto-Ausrüstung (EQ6, 200PDS, Guiding- und Imagingkamera, Astroberry) dauert mittlerweile bei mir ca. 10-15 Minuten. Den Kram aus dem Haus in den Garten tragen, zusammenbauen, verkabeln. Anschließend Einnorden (mit Hilfe der Kamera und Software) und fokussieren (auch mit Software und mittlerweile Motorfokus). Also nicht wirklich viel Zeitaufwand. Abbauen liegt im selben Zeitrahmen. Da ich im Garten fotografiere baue ich meist schon in der Dämmerung auf - dann geht keine Beobachtung-/Aufnahmezeit verloren. Wenn ich zu einem besseren Beobachtungsplatz fahren würde, hätte ich ca. eine Stunde Fahrzeit zusätzlich einzuplanen (pro Weg), dafür aber dunkleren Himmel. Im Vergleich zum Auf-/Abbau wäre die Fahrt also der Haupt-Zeitfaktor.

Ciao, Udo
 
Hallo Josi,
wenn es klein, transportabel und flexibel sein soll, dann denk mal über ein Nextstar SE nach. Die Montierung ist azimutal und parallaktisch, das SCT ist zwar nur 4 Zoll, aber sehr hochwertig. Dazu ein 80mm ED und eine gebrauchte Astro DSLR. Dann bist du super ausgestattet für Planeten und Deep Sky. Den PC brauchst du für die Bildbearbeitung, es reicht einer, der schon da ist oder ein vergleichsweise preiswerter. Es dauert dann halt ein wenig.
So bleibst du auf jeden Fall im Budget und wenn du dich irgendwann vergrößerst, hast du ein tolles Reiseequipment. Und ein 89er ED sieht auf La Palma mehr als ein C8 in Deutschland.
CS Harald
 
Ich bin aktuell richtig überfordert und weiß gerade weniger als davor was genau das richtige für mich ist.
Das sind alle (und warn wir alle) am Anfang - und danach sind sie überfordert von den 100 Antworten, die in Foren gegeben werden, wenn man genau diese Frage stellt... :D

Besuch mal den Astrohändler Deines zukünftigen Vertrauens und schau Dir so ein C8 auf einer Goto-Montierung an. Laß Dir die Bedienung erklären. Dann hast Du ein Gefühl dafür, wie sich das alles praktisch anfühlt.
Das wäre ein guter Plan A von Jörg, Josi.

Und bei einem Verein in Deiner Nähe mal durch ein paar Teleskope zu gucken, wäre anfangs immer wieder wertvoll. Tausend Forenposts können Deine eigenen Erfahrungen nicht postulieren oder ersetzen. Guck durch, und schau, ob Du das siehst, und ob die Monti so funzt, wie Du Dir das vorgestellt hast. :coffee:

lg
Niki
 
So, jetzt sind alle Teleskop-Arten, die es zu kaufen gibt, genannt worden. ;)
 
Witzigerweise war ich erst letzten Freitag bei TS Nähe München - eben die meinten, dass ein C8 keine schlechte Wahl für mich wäre. Auch fotografisch sollte das klappen zwar mit paar Einschränkungen wie Belichtungszeit aber wie gesagt allzu hohe Ansprüche an die Fotografie hab ich da (noch!) nicht.
Der Astroshop in Landsberg ist zwar nur gute 25min von mir allerdings hat die Beratung dort zu wünschen übrig gelassen. Hatte eher das Gefühl der wollte mich loswerden und wieder auf sein Bürostuhl zurück - und das mehrmals...
Aber was ich auf jeden Fall machen werde ist, einen Verein in der Nähe aufzusuchen und mich da mal schlauer machen.

Grüße
Josi
 
Nein, meiner Meinung ist es gar nicht sooooo schwierig. ;)

Es kommt auf die Prioritäten an:

Visuell (und Transportabilität) steht im Vordergrund:
Grosser Dobson, möglichst Gitterrohr

Fotografisch und transportabel, ausbaufähig:
Refraktor 80-120mm oder Foto Newton 150/750 mit günstiger (zB AZ-GTi) oder besserer GoTo Montierung

Von allem etwas, aber nichts richtig ;). Cooler Status (Werbung) und Kompaktheit :
8 Zoll SC auf GoTo

Gruß
Peter
 
Kurz,
Montierung EQ-5 synscan Goto mit Stativ
150er Newton, oder 120er Refraktor
Canon DSLR
Das bekommt man alles zusammen unter 1000€.
Visuelles Beobachten und Astrofotografie ist gut damit für den Anfang abgedeckt.

Später kann man sich immer vergrößern, oder erweitern.
 
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