Bitte um Hilfe bei der Teleskopwahl

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Chris_Klappi

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Hallo liebe Forenleser,

mein Name ist Christoph, ich bin 26 Jahre alt und komme aus Aachen. Meine Vorliebe für den Sternehimmel besteht schon eine gewisse Zeit, aus welchen Gründen auch immer, habe ich aber noch nie über ein Teleskop nachgedacht. Bis Jetzt!

Da ich mich gerne ausreichend informiere, bevor ich Geld ausgebe habe ich in den letzten Tagen fast jeden Thread durchgelesen, in denen es um Neuanschaffungen ging. Ausserdem habe ich auch schon die Seiten von Sven Wienstein und www.deepsky-brothers.de durchstöbert und habe schon eine Menge an Einzelheiten erfahren. Trotzdem habe ich noch einige Fragen und würde gerne eure Meinung hören.

Zuerst dann mal meine Absichten und Infos.

-Planetenbeobachtung erwünscht (Ich weiß ,dass die Jahre erstmal vorbei sind)
- Deep Sky wäre schön, allerdings reicht es mir auch, wenn ich ganz klein eine Galaxie oder einen Nebel sehen würde.Brauche also nicht unbedingt alles genau zu erkennen.
- Transport sollte unbedingt möglich sein, da ich gerne auf abgelegenen Feldern usw. den Himmel beobachten möchte.(Auto vorhanden) Und zu Hause sowieso keine Möglichkeit zum Aufstellen habe.
- Mein Budget liegt bei ca. 300€
- Astrofotografie brauch ich nicht bzw. weiß das es für das Budget nicht geht.

Soweit die Infos. Nun die Teleskope die ich im Augge habe.
Zur Zeit sagen mir die 114/900 mehr zu als das Dobson.Bin da aber noch unschlüssig und lasse mich gerne belehren.

Celestron 114/900
Dobson
Skywatcher 114/900

Zum Schluss noch die Fragen:
Welches könnt ihr mir empfehlen??
Wie sieht es bei dem Dobson mit dem Transport und dem Aufstellen in der "Wildnis" aus?
Ist die EQ2 für die Newton aussreichend oder doch besser die EQ3?
Ist es überhaupt möglich bzw. sinnvoll Teleskope immer erst zu transportieren?

Für eure Meinung und Anregungen wäre ich dankbar.

Schöne Grüße
Christoph
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Christoph,
das meiste Seherlebnis wird der Dob dringen.
Transport und aufstellen in der Wildnis geht natürlich mit dem DOb. Die Frage ist ob Du den Dob als transportabel beurteilst. Achtung: Eine parallaktische Montierung mit Tubus etc wiegt relativ viel und die Teileanzahl ist einThema mitunter.
CS
 
Hallo Christoph,

...auch meine Meinung. Dob ist die allererste Wahl, allerdings würde ich nicht unbedingt auf die abgespeckte Ausführung zurückgreifen:
Auszug: Plastik mit Plastikknöpfen. Nicht genau und nicht feinfühlig genug.
Rollenlager: Tauscht fast jeder nach 3x Beobachten aus, da die Nachführung (gerade bei einem Beginner) schwierig ist, ruckelt und Du dadurch nichts findest.
Okular(e): eines alleine macht Dich nicht glücklich. Es sollten mindestens 2 sein, eines für den Überblick und eines, um Planeten überhaupt zu erkennen.

Da Du dies alles mit Sicherheit nachrüsten müsstest und auch wirst, rate ich Dir zu:

ICS-Galaxy Dobson D8 CR mir Crayford-Auszug, Dicken Teflon-Pads mit Ebony-Scheibe (da läuft der Dob "wie geschmiert") und 32mm + 9 mm Plössels + Justier-Okular + Anleitung (auch zur Justage) + 8x50-Sucher für 399 Euro.
Nach wie gesagt 3 Beobachtungsnächten würdest Du das so und so nachrüsten und das würde dann am Ende teurer.

Dieses Gerät, das ich auch habe, gleicht dem GSO und stammt aus der gleichen Schmiede, ist aber kollimiert und optisch geprüft. Kannst Du Dir anschauen unter www.intercon-spacetec.de

Gruß
Winfried

 
Hallo Christoph,

in der Tat sind 8" nunmal ein derart merkliches Stück grösser als 4,5" (114mm) dass du weitaus mehr sehen wirst.

Die angedachten Montierungen sind für die 114/900er zu schwach, EQ3 ist gut geeignet.

Dobsontransport ist sehr unproblematisch, 8" f/6 passt auf nahezu jede Rückbank, Rockerbox auf den Beifahrersitz oder den Kofferraum, im Gegensatz zur parallaktischen Montierung heisst es auf dem Feld dann nur noch, auspackenm, einhängen los gehts. Da du keine Fotografie anpeilst (zumindest nicht zum Einstieg) wäre der Dobs wohl die erste Wahl, allerding gibts zwei Dinge zu bedenken:

1.) Winfried ist sehr zufrieden mit seinen ICS-Galaxy Dobsons, aber auch die GSOs sind mit wenig Bastelaufwand gut hinzubekommen, soweit ich das durchblicken konnte, sind sogar die "billigeren" Versionen besser was den Okularauszug angeht als die teurere GSO Version...

2.) Mit 299€ (zzgl. Versand) ist dein Budget aufgebraucht und weitere Okulare sind dringend angeraten, zumindest sehr kurzfristig, vieleicht nicht gleich am ersten Abend wobei es wohl nie verkehrt ist mit einem schönen Okular anzufangen. Es müssen nicht zwangsläufig teure Okulare sein, aber ein 2" Übersichtsokular wäre doch noch wichtig, ebenso sind bei kürzeren Brennweiten Okulare mit einem großen scheinbaren Gesichtsfeld (Weitwinkel) gerade am Dobson von Vorteil. Deshalb würde ich zunächst auf dem Gebrauchtmarkt Ausschau halten oder sogar eine Suchanzeige starten.

Eine kleine Alternative die zwischen den 114/900 und den 200/1200 Dobs liegt wäre vieleicht noch ein 5" 130/650 parallaktisch montiert, die Optiken sind wohl gar nicht so übel da sie im Gegensatz zu anderen 5"ern in dem Preissegment und auch im Gegensatz zu den 114ern über einen Parabolspiegel verfügen. Die mitgelieferte EQ2 (Paketpreis: ~200€) ist so lala, fest sitzt er auf einer EQ3 (Paketpreis: ~290€). Probleme: 1.) Das gleiche wie beim Dobson der fehlenden Mittel für andere Okulare und 2.) verlangt dieses Teleskop teurere Okulare um bis zum Rand des Gesichtsfeld scharfe Bilder zu liefern, den einen stört das mehr, den anderen weniger...

Aber welche der Teleskope es am Ende auch wird, ich würde unbedingt versuchen live einen Eindruck von verschiedenen Teleskopen zu bekommen, erst dann kannst du für dich entscheiden ob dir eher parallaktisch oder eher eine Dobsonmontierung zusagt und auch was du sehen willst (Öffnugn).

Viele Grüße Benny
 
Hallo Christoph,

zuerst mal die relativ "sicheren Fakten"

- für einen 114er sollte es besser eine EQ3 sein
- Optisch wäre der Dobson dem 114er weit überlegen
- beim 114er reicht das Budget
- beim Dobson wird es eher knapp, da WW Okulare sinnvoll sind

Mein Rat wäre, versuche Kontakt zu anderen Sternfreunden zu finden um mal einen Dobson auszuprobieren. Das Handling eines Dobsons ist völlig anders als das eines Teleskops mit parallaktischer Montierung.

Wenn Dir das "dobsen" gelingt und die 300 € keine harte Budgetgrenze sind wäre der Dobson die Variante, die mehr Freude bringt.

In Sachen Transport schenken sich beide Varianten nichts.

grüße Aebbby
 
Hallo Winfried,

OAZ aus Plastik? Diese Eigenschaft wäre mir neu! Plastik-Drehknöpfe sind hingegen völlig unproblematisch, frieren bei Minusgeraden auch nicht an den Fingern fest und halten bei normaler Behandlung ein Leben lang. Alu-Drehknöpfe sind für jeden ehrlichen Sternfreund nur ein Mode-Kick!
Der GSO Zahn&Trieb-Auszug wie er seit Jahren verbaut wurde, mit Metall-Rohr und Metall-"Fassung" ist für visuelle Zwecke mehr als nur in Ordnung, er ist sogar fotografisch durchaus geeignet.

Rollenlager ruckeln nicht, sondern sind zu leichtgängig und werden daher von den meisten gebremst.

Hast Du SICHERE Beweise dafür, dass der Auszug der Billigversion nun eine Plastik-Fassung hat? Wenn nein geraten wir ob Deiner offensichtlichen ICS-Pusherei mit zweifelhaften Argumenten wieder aneinander! (Und nur um die Zweifelhaften Argumente geht es dabei, weil das dann schlicht eine Falschberatung ist.)

Clear Skies
Sven
 
Hallo Benny!

Dobsontransport ist sehr unproblematisch, 8" f/6 passt auf nahezu jede Rückbank, Rockerbox auf den Beifahrersitz oder den Kofferraum, im Gegensatz zur parallaktischen Montierung heisst es auf dem Feld dann nur noch, auspackenm, einhängen los gehts.

Ich würde auch sagen, dass für Christoph vermutlich ein 8" Dobson das geeignete Gerät wäre, wegen des Budgets. Mein Tipp ist an dieser Stelle immer, gebraucht kaufen!

Allerdings vestehe ich nicht, wieso ein Dobson schneller aufgebaut sein soll, als ein par. Newton. Letztendlich muss man nur den Tubus auf die Montierung setzen, die man zusammen mit dem Stativ auf die Rückbank oder in den Kofferraum legen kann. Die Unhandlichkeit ein par. Montierung ist so eine Mähr, die immer wieder gerne erzählt wird.

Eine Rockerbox ist doch ebenfalls recht schwer und sperrig, die billigen von ICS und GSO sowieso, da sehe ich keinen Vorteil für den Dobson. Also ein 8" Newton auf einer GP ist noch kanz gut transportabel; man hat eben den Vorteil, genauer nachführen zu können, als im Dob. Wenn das Gerät halbwegs eingenordet ist, sitzt man entspannt davor und dreht locker an einer Welle, um die Nachführung zu machen. Das ist auf jeden Fall einfacher und genauer, als zu dobsen.

Wenn es schnell gehen soll, nutzt man die Montierung azimutal, dann geht das Aufbauen genau so schnell, wie beim Dobson, weil das Einnorden entfällt.

Parallaktisch wird es erst zu schwer bei großen Montierungen, sagen wir mal ab EQ6, und elektrischem Nachführungsgerödel.

Viele Grüße
Andreas
 
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Hi Andreas,

ich habs einfach mal gestoppt ;)

8" GSO: Aussteigen, Kofferraum auf, RB neben das Auto stellen, Tubus von der Rückbank ziehen und in die RB hängen, Federn einhängen Deckel ab, Oku rein - los gehts.

5" Vixen auf EQ3: Stativ aus dem Kofferraum, aufklappen, Montierung auf das Stativ setzen, festschrauben, nach Norden ausrichten, Tubus von der Rückbank ziehen, in die Rohrschellen, beide zuziehen, Steuerung anstöpseln, Deckel ab, Oku rein - los gehts

Ich muss dazu sagen, dass ich Stativ und Montierung trenne weil ich die Montierung dann sicherer verstauen kann damit mit den Motoren nix passiert, und klar gehts auch ohne Nachführung aber das ist der einzige Grund warum ich eine parallaktische Montierung habe...

Es gibt sich nicht sehr viel, und wer die Muse zur Astronomie hat dem sind ein paar Minuten mehr oder weniger eigentlich egal :)

Ja, die GSO RB ist schwer und sperrig, ein parallaktisches Teleskop kommt bei gleicher Öffnung i.d.R. auf mehr Gesamtgewicht, die Einzelteile sind aber leichter...

Wie ich schon gesagt habe, was die richtige Montierungsart ist lässt sich nicht allgemeingültig sagen, man muss es selbst ausprobieren, alles hat seine Vor- und Nachteile.

Dann noch zur Rollenlagerung, sicher nicht perfekt, aber ruckelt von Haus aus nicht, ist im Gegenteil zu leichtgängig und muss gebremst werden ;)

CS Benny
 
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Hallo Christoph,

noch eine Stimme aus dem 'off' ;-)

Ich habe vor ein paar Monaten ebenfalls (wieder) mit der Astronomie begonnen, und ich möchte mich in meiner Empfehlung nicht mit den "alten Hasen" messen.

Aber auch ich wuerde Dir zu einem Dobson raten, da er einfacher zu bedienen ist.

Als ich mir am Anfang ein erstes *entfernt* für den Start zusammengekauft habe, ist das ganz schön ins Geld gegangen. Doch es braucht sehr viel Lern- und Lehrzeit, um hochwertige und größere Instrumente zu bedienen, angefangen vom Aufbau der Montierung bis zur Justierung des Newtons, der Steuerung usw. - ich habe diese Phase längst noch nicht überstanden. Immerhin reicht es schon, sich an Kugelsternhaufen, Galaxien usw. zu erfreuen.

Hätte ich am Anfang einen Dobson genommen, wäre es vielleicht einfacher geworden, na ja, genau weiß man das ja ohnehin nie vorher. Wahrscheinlich kommt bei mir ein größerer Dobson noch dazu.

Vielleicht solltest Du Dir einmal einen 150/750 Newton (z.B. GSO, Skywatcher, Orion usw.) anschauen - der ist lichtstark und bietet auch schon viele Möglichkeiten, auch kann man bereits einiges gut sehen. Aber, wie gesagt, die Profis sind da wohl kompetenter, und ein 8" Dobson, wenn er einen guten Spiegel und vor allem eine solide, leicht gängige Rockerbox besitzt, ist schon eine gute Wahl.

Allerdings wird ein gutes Gerät wohl mehr als 300 Euro kosten. Vielleicht hast Du aber Glück und findest ein gutes gebrauchtes Instrument. Jedoch solltest Du bei allen Geräten die nicht unerheblichen Kosten für gute Okulare und weiteres Zubehör, auch Literatur zur Orientierung am Himmel etc., nicht unterschätzen.

Benny's Rat würde ich an Deiner Stelle beherzigen, denn so kannst Du bestimmte Geräte "im Einsatz" sehen und ggf. auch ausprobieren. Mir hat das jedenfalls sehr geholfen, vor allem auch die Kontakte, die sich daraus ergeben.

Viel Glück bei der Auswahl!

Ralf
 
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Zu Sven:

da wir im Club 2 dieser Geräte haben, kann ich dazu folgebdes sagen:

Die aus sehr billigem Plastik bestehenden Knöpfe wackeln. Zieht man sie fester an (Imbus), dann läuft man Gefahr, daß sie brechen.

Zahntrieb: zumindest einer der beiden, die wir im Club haben, hat einen ziemlichen Wackel-Zahntrieb, der ungenau läuft. Dadurch ist eine akurate Scharfstellung durch Schräglage des Triebs kaum möglich. Zieht man ihn fester an, läßt er sich kaum noch verstellen.

Zudem ist es wie beim Essen: Das Auge ißt mit. So sehe ich das auch bei Teleskopen. Ein Mindestmaß an Ästhetik sollte schon vorhanden sein.

Und wie gesagt: ich verabscheue billiges Plastik als Knöpfe und bezeichnete diesesn Auszug dementsprechend auch so. Das sind keine Falschaussagen, sondern Tatsachen.

Und daß ein Galaxy anders verarbeitet ist, steht außer Frage. Vielleicht hattest Du noch keinen in der Hand gehabt.

Gruß
Winfried
 
Nachsatz zu Sven, da Zeitüberschreitung:

Rollenlager:
Warum, so frage ich mich dann, werden von mindestens 50% der Leute, die Dobsons mit Rollenlager besitzen, diese gegen Teflon-Pads und Ebony-Scheibe ausgetauscht? Beide GSO`s aus unserem Club wurden von mir umgebaut, Anette Aslan ist mit Ihrem Gerät auch erst zufrieden, seit sie dieses Tuning-Kit eingesetzt hat.
Zu den Galaxies:
Wenn in den Foren, - wir hatten das schon des Öfteren, - immer wieder nur GSO und Skywatcher genannt werden, steht es mir offen, auch Galaxy ins Spiel zu bringen, um ein Gleichgewicht der Anbieter zu schaffen. Das hast Du selbst vor einiger Zeit als richtig empfunden.

Gruß
Winfried
 
Hallo,

vielen Dank für eure Meinung.

Ich werde wohl als erstes den Rat befolgen und mir die Teleskope mal "live" ansehen bevor ich mich entgültig entscheide.

Meine wichtigsten Fragen sind jetzt geklärt. Ich werde wohl den Dobson ins Auge fassen. Dafür werde ich dann wohl noch ein wenig warten, um das Budget aufzustocken.

Zwei kleine Fragen hätte ich dann noch.
Habe gelesen, dass mit Rohrschellen ein Dobson jederzeit erweitert werden kann, um später auch parallaktisch montieren zu können. Richtig?

Und zu dem Galaxy: Auf der Produktseite steht noch was von "Gleitlager-Set: ICS Laufbelagscheibe und Teflonpads".
Die sind aber nicht dringend erforderlich, und könnte man Notfalls später auch noch nachrüsten?Also das Galaxy D8-K-CR, Plössl 32 + 9 für 349€ wäre ein guter Kauf mit dem man lange Freude hat und nicht sofort wieder Zubehör kaufen muss?

Vielen Dank nochmal für die schnellen Antworten

Gruß
Christoph
 
Statt APO vs. Newton geht es jetzt GSO vs. ICS??? :augenrubbel:

Zur Ausgangsfrage: Vor über 25 Jahren, als ich mein erstes Teleskop bekam, war ein 114/900 DAS Einsteigergerät schlechthin - allerdings auch - weil es preislich kaum anderes in dem Bereich gab. Ein 8"-Newton gehörte damals fast schon zu den semiprofessionellen Geräten. Heute scheint mir ein 8-Zöller vom Preis-Leistungsverhältnis deutlich attraktiver als ein kleiner 4 1/2"-Newton - denn der kleine wird sicher sehr schnell Begehrlichkeiten wecken, vor allem durch den nur etwas höheren Preis der größeren Geräte.
Meine Empfehlung wäre also ein 8"-Dobson. Da die 300,- wie schon geschildert durch den Teleskopkauf komplett aufgebraucht würden, käme evtl. ein Gebrauchtgerät in Frage oder ein Sonderangebot (wenn man die Geduld hat, darauf zu warten). Vor einiger Zeit hatte IMHO ein Landsberger Teleskophändler den 8"-SkyWatcher für 249,- im Angebot (aktuell: 279,-, allerdings Versand 22,-€)).

Zu den GSO-Auszügen:
Ich habe selber einen 10"-GSO mit dem LowCost-Auszug und hatte schon einige weitere in der Hand. Manche Auszüge kippeln wirklich deutlich, das stimmt (meiner gehörte auch dazu). Allerdings ist dies mit einigen Lagen Tesafilm unter den Teflonstreifen leicht selbst zu beheben (siehe die Tipps unter Pteng.de), bei der Preisersparnis zu der teureren Variante bastelt man doch gerne mal ein bisschen, vor allem, wenn es so simpel zu machen ist. ;)



Grüße,

Paolo
 
Hallo Christoph,
zunächst mal Glückwunsch zu deiner Entscheidung ein Teleskop zu kaufen!Du wirst es nicht bereuen ;)
Die Montierungsfrage ist nicht nur eine Glaubensfrage,sondern hängt eben auch vom Budget ab.Ich nutze mittlerweile sowohl parallaktisch als auch einen Dobson.Die Größe des Teleskopes hängt von der Größe der Montierung ab - und eine Monti der GP-Klasse ist mit 8" schon sehr an ihrer Grenze...Darüber wird es dann sehr teuer.
Beide Montierungsvarianten haben ihre Vorteile.
Zu dem ICS Angebot : mit den 2 Okus kann man schon was anfangen - aber der Wunsch nach besseren Okus auch anderer Brennweiten wird nicht lange auf sich warten lassen.Ich hatte Anfangs auch zwei Plössl(13 und 25mm)Das 25er hat bis jetzt "Überlebt" und 3Wochen später war das nächste Okular da....Ich empfehle dir auch ein Teleskoptreffen zu besuchen,nur so kannst du wirklich Einschätzen was dir zusagt.
Zudem ist der Gebrauchtmarkt auch nicht zu verachten,meine 2 Röhrchen habe ich gebraucht gekauft,zu einem Bruchteil des Neupreises,und ich habe viel Freude damit.
Grüße Rainer
 
Hallo Christoph,

auch ich finde Deine Entscheidung gut.
Ich selbst betreibe den Galaxy in beiden Varianten. Einmal als Dobson und einmal mit preisgünstigen Rohrschellen auf der Vixen GP-DX, beidseitig motorisiert. Beim 8" f6 geht das visuell sehr gut, die Montierung ist aufgrund des langen Hebels des Newton aber bereits an der Grenze der Belastbarkeit. Vielleicht würde die EQ-6, die neue Variante, noch etwas mehr Stabilität bringen, auch wenn ich kein Freund chinesischer Produkte bin (aber der Sohnemann/Töchterchen kann den Dobson ja so und so nicht komplett in den Mund stecken.... wegen der Farbe...).
Wie gesagt, visuell kann man ihn nachrüsten, fotografisch eher nicht zu einem akzeptablem Preis. Mond und Planeten gehen aber mit der Webcam auf jeden Fall noch.

Gruß
Winfried
 
moinsen christoph,

also, von den beiden von dir angesprochenen 114ern .. finger weg! sind wackelpeter auf restlos ungenügenden montierungen, du wirst keinen spass dran haben.
wenn 114er newton parallaktisch, dann mal schnell auf zur bekannten plattform, da gäbe es was für dich: nen 114er auf ner NP-Monti; die ist nämlich erst das richtige für so nen 114er 114er auf NP

ansonsten würde ich für deine wünsche auch so nen 8er dobson ins auge nehmen. habe meinen siehe hier unter pimpomania und dann "mr.rotten ...." für 160 Ocken ersteigert. wenn man mal die drei verkauften okulare abzieht, habe ich für den 104 € bezahlt. und der ist sehr anständig.
habe den dann für einige dutzend euros gepimpt. macht nun spass, das teil.

also ... mein tip gebraucht kaufen, vor allem geduld haben und dann kannst du für deine 300 ocken schon was schönes bekommen.

dann nochn tip: solltest du günstig ein teleskop bekommen, spare nicht an den okularen. lieber 2 gute als 4 dieser ... na sagen wir mal ... mittelprächtigen china-gedöns teile, mit denen der markt zugeknallt wird. die meisten davon genüngen m.e. nur minderen ansprüchen.

greetz und vielleicht 3...2...1.. ist ja morgen der 114er newton auf np ... deins, Hannes
 
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