Bitte um Rat: Teleskopeinstieg schrittweise

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RoStMu

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Sicher habt ihr schon oft Fragen von Einsteigern gehört, was sie sich für ein Teleskop kaufen möchten. Ich werde euch mal meine Ideen und Vorschläge erzählen, wie ich einsteigen möchte. Bitte sagt mir, was ihr davon haltet.

Was ich möchte: Ich möchte nicht mehr als 300 Euro auf einen Schlag ausgeben, nicht gleich enttäuscht sein, wenn ich statt einem kleinen roten PUnkt nur einen großen roten Punkt sehe (Planeten) und fotografieren. Beobachtung sowohl Planeten, Mond und DeepSky.

Deshalb möchte ich mir zuerst ein Spiegelteleskop (150mmm oder 200mm - je nach Preis) zulegen, auf dieser ,,Kanonenmontierung". Ich hoffe, nach einigen Monaten etwas Erfahrung gesammelt zu haben. Dann würde ich mir ein entsprechendes Stativ (paralaktische Montierung) und einen Nachführmotor kaufen. Dazu noch ne Spiegelreflexkamera, die beliebige Belichtungszeiten zulässt.

Ich hoffe, dass ich für das Teleskop so 250 - 300 zahle. Für das Stativ und den Motor nochmal so 200 - 300 und für die Kamera ca. 50?

Wäre nett, wenn ihr mir sagen könntet, ob das Sinn macht bzw. konkrete Vorschläge habt, welches Teleskop... ich kaufen sollte.

Vielen Dank im Voraus


Betreff geändert vom Boardmaster
 
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Re: Bitte um Rat

Hi RostMu (äh, sollen wir Dich wirklich so anreden?),

Was Du machen kannst, ist, mit 50mm und 135mm Objektiv die Kamera auf die motorisiert Montierung zu laden und so zu fotografieren. Es wäre aber gut, wenn dann wenigstens auch ein kleines Teleskop zur Nachführkontrolle auf der Montierung säße.
Das ist auch ein guter Einstieg in die Astrofotografie, denn man kann sich ja später steigern.
Allerdings sind die Preise arg knapp. Spiegelreflex 50 Euro haut bei Ebay hin, sogar mit 2 Objektiven je nachdem. Aber Du solltest auch die richtige Kamera erwischen, die keine Batterie braucht und ein Drahtauslöser wird auch fällig.
Der 200mm Dobson wird vom Preis arg knapp, sieht eher nach Gebrauchtkauf aus. Und was ist mit Okularen?
Montierung mit Motor und kleinem Teleskop ist ebenso sehr knapp kalkuliert.
Warum nicht Geduld aufbringen und mit einem 150mm f/5 Newton auf parallaktischer Montierung den Mittelweg gehen? Da können dann die Motoren (oder wenigstens einer) für nachgekauft werden und die Kamera kommt Huckepack auf das Teleskop.

Clear Skies
Sven
 
Re: Bitte um Rat

Hallo

also bei den Teleskopen sollen mal die Experten ran. Nehme aber mal an das Du auch Tips zu den Dobson bekommst.

Als Stativ kann ich Dir ein Vermessungsstativ aus Holz empfehlen!
www.goecke.de

Kostet mit Versand rund 209 Euro. Also erheblich weniger wie die Baader und Co Stative. Nur man muss sich um einen Adapter für das Teleskop kümmern. Kann man aber auch leicht selbers basteln. Thema basteln, sicher kann man sich auch ein Holzstativ selber machen, wenn man die "Hand" und Werkzeug dafür hat.

Sven hat Recht, spare vielleicht noch etwas und kaufe nicht gleich das erste "billig" Teil. Ich wollte auch erst für 200 Euro was haben, dann wurde es aber 800Euro (ohne das Stativ und die Motorsteuerung) <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/tongue.gif" alt="" />
 
Re: Bitte um Rat

Wird wohl auf einen Newton mit 150mm Durchmesser rauslaufen. Wie siehts mit der Brennweite aus? Eher 750mm oder 1200mm? Ich tendeiere eher zu den 1200mm.
Okulare? Es steht doch immer dabei, dass 2 oder 3 mitgeliefert werden und somit in dem Preis enthalten sind. Oder täusche ich mich da?





 
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Re: Bitte um Rat

Hi,

der mit 1200mm hat einen verdammt langen Hebel und belastet so sehr die Montierung. Unter einer Astro 5 oder GP oder HEQ-5 würde ich den nicht nehmen. Das gibt dann wieder Ärger mit dem Preis. Ein 150/750 ist wesentlich genügsamer, sicher aber auch nicht so stark am Planeten wie der 150/1200.
Bei den meisten Paketen dieser Preisklasse sind 2 Okulare dabei. Damit kann man sich behelfen, aber letztendlich braucht man zum vernünftigen Beobachten doch 3 Okulare, oder 2 Okulare und eine gute Barlow.
Ein Übersichtsokulr mit grosser Brennweite (bei 1,25" so 32mm Plössl, oder wenn beigelegt auch irgendwas um 20mm), dann ein Okular, welches so Öffnung in mm mal 1,5 Vergrössert, um nahe an die Maximalvergrößerung zu kommen. Und dann nach ein Vergrösserungswert zwischen den beiden, oder Öffnung in mm/2 um eine ideale DeepSky-Vergrößerung zu haben.

Clear Skies
Sven
 
Als erstes müßtest Du Dich mal am Himmel auskennen lernen: drehbare sternkarte (selbstleuchtend von Kosmos)
und Einführungsbuch (z.B. der Sternenhimmel - s. hier vor ca. 2 Wochen oder Kosmos Astronomie für Einsteiger
oder Steinbach's Sternführer oder so) und Fernglas (am besten ein 10x50 brauchbarer Qualität - s. Forum Ferngläser).
Damit kannst Du fast alles außer Mond und Planeten sehen. Für Mond und Planeten ist dann ein Teleskop angesagt-
aber das wird teuer - schau mal hier im Forum ein bißchen rum.

Nur zur Orientierung: ich habe keine sehr teuren Sachen, aber es waren so 500€ für Teleskope (114/900 und 200/1000
Newtons) 1000€ für Okulare und 500€ für Montierung. Vielleicht ein optimaler Anfang: falls Lidl dieses Jahr wieder einen
"Lidl-Refraktor" auf EQ-Monti bringt der war für so 100€ mit 2 Oularen immer das absolut preisgünstigste ausbaufähige
(auf die Monti kannst Du später einen 114/900er setzen)

Gruß
 
Hallo Rostmu!
Wenn Du auch fotografieren möchtest...wie wärs denn mit einer Russentonne?
Eine Russentonne ist ein 1000mm Teleobjektiv f10 mit einem Gewindeanschluss für eine Spiegelreflexkamera (ggf. ist noch ein Adapter für wenige Euro nötig. Mir einem M42 auf 1 1/4 zoll-Steckanschluss und einem Zenitspiegel hast Du auch ein schönes Teleskop. Klar, es sind nur 100mm Öffnung - aber eine Russentonne wird man immer nutzen. Wegen der kompakten Bauweise besitzt eine Russentonne auch keinen Hebel und wird von preiswerteren Montierungen spielend getragen. Desweiteren ist so eine Russentonne ein feines Reiseteleskop...
Sternklare Nächte
Berthold vom WIDATO
www.widato.de
proud member of ALBi REO
Astrostation # 16
 
Ok, danke für eure Tipps. Also an Sternenhimmel kenn ich mich bereits gut aus, da ich mich eigentlich schon immer damit beschäftigt habe (als Kind Sternbilder, Sternnamen auswendig gelernt, schon hundert mal im Planetarium gewesen... das wäre nicht das Problem denke ich).
Aber ein Teleskop sollte es schon sein. Ich möchte ja nicht NUR fotografieren (vor allem die ersten paar Monate werdi ich wohl NUR beobachten).

Habe bei ebay folgendes Angebot gefunden. Was haltet ihr davon?
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=2961180129&category=10596

Das Teleskop steht auf der DOBSON-Montierung, welche im Preis enthalten ist. Zum Beobachten wird es das ja tun. IN einigen Monaten kann ich mir dann ja ne entsprechende Montierung (EQ3 aufwärts) kaufen mit Nachführung und ne Spiegelreflex.

Oder?
 
Guten Morgen

Prinzipiell kein schlechtes Angebot, allerdings wirst du dich von dem Gedanken verabschieden müssen den Newton dann auf eine EQ3 setzen zu können. Vor allem wenn du noch fotografieren willst. Ohne aus Erfahrung sprechen zu können, schätze ich das da mindestens eine GP her muss. Das ist dann preislich auch gleich eine ganz andere Liga.

Gruß

Aredhel
 
Hi,

ein schöner Einstieg, auf jeden Fall. Allerdings: Ich rate Dir dringend davon ab, als Einsteiger bei Ebay zu schauen, dort sind zuviele Nepp-Angebote. Dieses hier ist von einem bekannten Händler, bei dem das Gerät auch auf der Homepage ganz normal in dieser Preisklasse angeboten wird.

Es ist ein prima Gerät für den Einstieg, zeigt sehr schöne Planetenbilder und auch schon brauchbare DeepSky-Eindrücke. Sehr vielseitig also.
Zur Baulänge hatte ich mich ja geäussert, daß der 150/1200 recht lang ist. Den musst Du dann eben auf eine entsprechend größere Montierung setzen. Also GP-Klasse (GP, HEQ-5, Astro 5, u.ä.). Wenn Dir die Fotografie ernst ist, wird Dir eine solche Montierung aber ohnehin "nicht erspart" bleiben, weil diese Klasse meiner Meinung nach die kleinste für den Zweck zufriedenstellende Montierungsgröße darstellt.
Ich kann in dem Zusammenhang auch nur empfehlen, nach gebrauchten Montierungen Ausschau zu halten.
Der Dobson ist üblicherweise recht schwer gebaut, oft sind hier mit Absicht dicke und schwere Spiegelhalterungen eingebaut, um ein Gegengewicht zur langen Röhre zu bieten. Das wäre von Nachteil, weil dies natürlich die parallaktische Montierung unnötig belastet.
Ich weiss nicht, wie das bei dem Konkreten Gerät gebaut ist, aber es gibt wohl auch Dobson-Konstruktionen bei denen einfach ein Balastgewicht verbaut ist, welches man dann beizeiten einfach abmontiert. Ich meine aber, bei den günstigen Geräten ist das heute nicht mehr so.

Also wäre es wirklich von wesentlichem Vorteil, Montierung und Teleskop zusammen zu kaufen. Sonst hast Du doch erhebliche Nachteile. Auch wenn das natürlich jetzt Deinem "Kaufdrang" widerstrebt noch einige Zeit zu sparen, es wird sich hinterher in einer besser handhabbaren Ausrüstung rentieren. Denk dran: Wenn Du soviel Geld ausgibst, möchtest Du dann auch Spaß mit der Ausrüstung haben. Da ist es wichtig, keine Kompromisse einzugehen, besonders da Du zwischen den einzelnen Käufen nicht viel Zeit verstreichen lassen willst.

Clear Skies
Sven
 
Ok,

dan fassen wir einmal zusammen. Ihr schlagt eine EQ5 bzw. GP vor. Kommt dann das Stativ noch extra dazu???
1.000 Euro für Teleskop, Montierung, Stativ... wären mir ehrlich gesagt zu viel für den Einstieg.

Alternativlösung: Newton 114/900 auf einer EQ2 mit Nachfürhung und CCD-Cam???

 
Re: Bitte um Rat

Hallo Sven,

mir geht es so ähnlich wie RoStMu. (schade, das er seinen Namen nicht nennt) Welche Fernrohre zum Fotografieren kannst du mir denn empfehlen. Ich wollte auch nicht soviel Geld ausgeben.

Gruß Roman

 
Warum ist die Wahl nur soooo schwer? Also nochmal ausführlich die Alternativen:

Möglichkeit 1:
Ich kaufe zuerst einen Newton auf einer Dobson-Montierung (Durchmesser 150mm oder 200mm). Kostenpunkt: ca. 300 Euro für den 150mm und 400-500 Euro für den 200mm.

Ein Jahr lang dann NUR Beobachtung. Wenn ich dann mal wieder Kohle gespart habe leiste ich mir ne EQ5 oder GP... Montierung. Kostenpunkt: 300 - 400 Euro? ABER BRAUCH ICH DANN EXTRA NOCH EIN STATIV ODER IST DIE BEI DER MONTIERUNG DABEI???

Dazu irgendwann noch ne Nachführung und Kamera.

Möglichkeit 2:
Newton 150/1200 auf Montierung Astro-5 mit Alu Stativ
25mm / 9mm Plössl , Mondfilter , 6x30 Sucher
-> 648,-- Euro
Müsste darauf eben noch etwas sparen. Irgendwann dann die Nachführung und ne CCD-Cam.


Möglichkeit 3:
Newton 114/900 auf einer EQ2 (wird meist so engeboten). Laut Angaben relativ stabil und Astrofotografie möglich - vorausgesetzt ich kauf noch ne Nachrührung für ca. 80 Euro.

Also, was meint ihr?

PS WICHTIG: Was haltet ihr von diesem Angebot?
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=2960507838&category=32943
 
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Hi

Also
Das Astrofotografie mit nem 114/900 mm Newton auf EQ 2-3 Machbar ist bestätigt der Kollege von www.balkon-sternwarte.de .

150/1200 mm Newton auf EQ5 für astrofotografie ?
Is schon ein ziemlicher Hebel welcher da auf die Montierung drückt.
Man sollte noch erwähnen das für Deepskyfotografie noch ein Leitrohr zusätzlich auf die Montierung drücken wird.
Ich denke da wird es recht wackelig werden.

Gruß
Micha
 
Ich glaube, das mit der Astrofotografie habt ihr etwas falsch verstanden. In einem Jahr oder so würde ich das schon ganz gerne machen. Zuerst steht für mich aber das Beobachten im Vordergrund. Von Stern zu Stern ,,hoppel", die Sternbilder etc. kennenlernen, die Planeten anscheuen, Mondbetrachtung, Galaxien, Nebel, Sternhaufen, und Phänomene wie veränderliche Sterne... beobachten. Dazu reicht mir ja vorerst ne Dobson-Montierung, auf die ich ein 150mm oder 200m Newton stelle. Zu gegebener Zeit kaufe ich mir dann eine parallaktische Montierung (welche das sein wird, überlege ich mir zu gegebenem Zeitpunkt). Abre generell halte ich es als Einsteiger eben nicht für sinnvoll, gleich zu fotografieren.

Und dann kommt eben die Überlegung auf, wo genau die Unterschiede zwischen 114mm, 150mm und 200mm liegen. Ich denke der größte optische Sprung ist der zwischen 114mm und 150mm. Finanziell der größte Sprung ist zwischen 150mm und 200mm - auch was eine spätere Montierung anbelangt.

Also mit allem wird mich ein 200mm Newton sicher 300-400 Euro mehr kosten als ein 150mm. Also versucht mal bitte einfach geradeaus zu beschreiben, was ich denn mit nem 200er mehr sehe.

PS: Ihr könnt mich gerne Rolf nenen. Der Name war nur leider schon vergeben :-)
 
Hi Rolf,

hm. Also mal knallhart folgendes: Wer in die Astrofotografie einsteigen will, der hat ein hartes Leben, für 1000 Euro eine Ausrüstung zusammen zu bekommen. Es ist keineswegs unmöglich, aber nur über Schnäppchenjagd und Gebrauchtkauf.
Wenn Du das also hintenan stellst, was vernünftig ist, dann gibt es zwei Wege. Zum einen den Weg für DeepSky-Beobachtung, der zum Dobson führt, zum anderen den Weg für komfortable Planetenbeobachtung mit einem parallaktisch montierten Gerät.
Optisch liegt der Dobson dank der deutlich grösseren Öffnung vorn. Bei der Planetenbeobachtung allerdings ist es nicht jedermanns Sache, bei 150 oder gar 200x einen Planeten zu verfolgen, der binnen 60 Sekunden durch das typische Okulargesichtsfeld läuft, so daß man prinzipiell so alle 20 Sekunden gaaaanz vorsichtig dem Objekt der Begierde hinterherdobsen muß. Das die günstigen Dobson nicht so wirklich Butterweich in den Lagern laufen, treibt manchen zur Verzweiflung, woraus dann (recht gute) Bastellösungen zur Verbesserung der Handhabung entstehen.
Das ist mit einer parallaktischen Montierung schon einfacher, aber die will eben auch bezahlt werden, so daß man zum gleichen Preis eben "nur" ein 114/900 bekommt, und eben auch noch keine motorisierte Montierung. Die typische EQ-2 die da drunter sitzt zittert auch ganz gut mit dem Rohr, was beim scharfstellen Probleme macht.
Beide Geräte (150/1200, 114/900) sind prima Allrounder und für den Einstieg gut geeignet. Der Dobson ist leichter aufs Objekt zu richten, die EQ-2 hat auch noch gewisse Stabilitätsprobleme.

Da aber auch der 200mm Dobson im Spiel ist: ein 200/1200 ist schon mehr als ein Einsteigergerät und ich möchte behaupten, daß diese Anschaffung etwas zukunftssicherer ist. Den Himmel eines Achtzöllers zu erforschen kann schon ein Leben lang beschäftigung bieten, und so lohnt es bei einem solchen Gerät auch viel eher, selbst kleine Nachbesserungen anzubringen.

Ich denke, welchen Weg Du einschreiten willst, kannst nur Du allein entscheiden. Mit beiden Systemen, Dobson und parallaktische Montierung, muß man sich auseinandersetzen. Niemand kann sagen, mit welchem Du besser zurechtkommen wirst. Im Endeffekt entscheidet, wieviel Willen zum Erlernen des Handlings du aufbringst.

Clear Skies
Sven
 
Re: Bitte um Rat

Hi Roman,

tja, ist eben schwierig. Während man mit einem kleinen Mak auf parallaktischer Montierung schon prima Planetenfotos schiessen kann, dafür aber für DeepSky-Bilder völlig im Regen steht, wollen bessere Geräte für Fotografie schon wieder größere Montierungen sehen.
Am besten, Du schreibst mal individuell für Dich auf, welche Ausrüstung eventuell schon vorhanden ist, wieviel Geld Du anlegen willst und mit welchen Objekten und mit welchen Teleskopen Du liebäugelst.
Klar sollte Dir sein, daß ein sinnvoller Einstieg in die DeepSky-Fotografie eigentlich eine chemische Kamera mit 50mm und 135mm Objektiven ist, die dann Huckepack aufs Teleskop gesetzt wird.

Clear Skies
Sven
 
Re: Bitte um Rat

Also die Wahl zwischen 150mm und 200mm ist noch nicht endgültig gefallen. Aber am Anfang wird es auf jeden Fall ne Dobson-Montierung. Das ist ja keine Einbahnstraße. Falls mich das Hobby wirklich so fazsiniert (wovon ich ausgehe), dann wird meine nächste Anschaffung ein Jahr später sicherlich ne entsprechende Montierung sein. Und dann bin ich mit Teleskop und ordentlicher Montierung von der 1.000-Euro Grenze ja nicht mehr weit entfernt. Das ist auch kein Probelm - ich kann nur keine 1.000 auf einmal ausgeben. Aber immer wieder was investieren ist schon drin. Und mit nem 150mm oder 200mm und ner ordentlichen Montierung müssten doch auch ordentliche Fotos drin sein - da ich natürlich auch ne automatische Nachführung kaufen werde...

Die Dobson-Montierung ist doch keine Einbahnstraße, oder?
 
Re: Bitte um Rat

Hi Rolf,

ne, die Dobsonmontierung ist absolut keine Einbahnstrasse.
Wie sowas aussieht, siehst du hier .
Ist mein verflossener GSO 680 Dobson auf eine EQ-6 gesetzt.
War eine schöne Kombi, nur zu klein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />.
 
Hallo Rolf,

sag mal: hast Du noch nicht bei TS in der Liste geschaut? Neben den Neugeräten (da wäre z.B. das TAL 2M für
650€ oder der Skywatcher 200/1000 auf Astro5 für 700€) gibt es da auch immer wieder gute Schnäppchen!
Ich würde jedenfalls keinen 150er nehmen wenn ich einen 200er bekommen kann (schon wegen deep sky
und bei Foto ist ja auch ein 8" f5 Klassen besser als die üblichen 114/900er (den hab ich gerade mal 1/4 Jahr
benutzt und nur deshalb nicht wieder verkauft weil er halt so schön transportabel ist. Hinterher ärgert man
sich aber doch jedesmal wenn man den großen 8" nicht aus dem Stall geholt hat)

Das Teleskop mit Monti mußt Du leider "am Stück" kaufen - Einzelteile sind das teuerste: z.B. 8x50 Sucher
allein 100€, 2" Auszug auch mindestens, Prismenschiene, T2 Anschluß für Foto, 2 Basisokulare -
ist im Skywatcher 200/1000 "Paket" für 700€ alles drin. Ist ähnlich wie bei Fahrrädern: Einzelteile kosten
ein Vielfaches und sollten daher unbedingt bereits im Grundpaket drin sein! Und die Idee mit dem Dobson
auf der Monti recherchier mal hier im Forum näher - das ist schon X-mal diskutiert worden und meist halt
doch dann nicht die Lösung weil unbezahlbare und bleischwere Monti (s.oben EQ6!!!)

Bei Okularen kannst Du Dir dann Zeit lassen und den Gebrauchtmarkt nutzen!

Gruß
 
Re: Bitte um Rat

Hi Rolf,

sieht eigentlich nach dem richtigen Weg aus. Bedenke aber, daß eine fototaugliche Montierung für Fotos durch die ausgesuchten Newtons wohl in Größenklassen von Montierungen wie EQ-6, GP-DX, Gm-8, OTE 150 usw. geht. Da wird es mit dem Geld dann wieder knapp. Egal ob 8-Zoll oder 6-Zoll: Lang und schwer, viel Arbeit für die Montierung, und ein Leitrohr muß auch noch dran.
Natürlich, der Fotografie mit 50mm und 135mm Objektiv steht nichts im Wege, wenn Du dazu ein kleines Leitfernrohr auf die Montierung setzt. Aber kann man ja dann besprechen.
Lies mal die verschiedenen Einsteigerseiten (Einsteiger-Ecke) und überlege Dir, ob Du nicht ein Buch über Astrofotografie für Einsteiger anschaffst. Du solltest Dich unbedingt besser über die Fotografie informieren.

Clear Skies
Sven
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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