komposer
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Hallo,
am 16.11.19 habe ich ab ca. 19 Uhr den Blasennebel- NGC 7635 mit meinem 76/300mm Selbstbau & Asi120mc aufgenommen.
Ich muss ja immer durch Ausprobieren herausfinden, was mit dem Low-Budget Equipment bei max. 8 Sek. Belichtungszeit möglich ist.
Hier war ich vorher schon ziemlich skeptich ob da bei der geringen Belichtungszeit etwas zu sehen sein wird.
Das Livebild stimmte mich dann aber positiv, denn einen Hauch von Blase konnte man ganz schwach erkennen.
Meine Selbstbaunachführung lief recht gut aber kurz vor 21.30 Uhr stieß mein Teleskop an der NAchführung an und ich musste einmal komplett umschwenken und den Nebel neu aufsuchen.
Insgesamt sind immerhin 999x8 Sek. Lights zusammen gekommen. Anschließend noch 19 Darks.
Hier nun das Endergebnis nach der Bearbeitung mit fitswork und gimp:
Ich habe zuletzt einige schwächere Objekte versucht und kann folgenden häufig zu findenden Hinweis nicht ganz nachvollziehen: Viele kurze Belichtungen = wenige längere, auf die Gesamtbelichtungszeit kommt es an.
Klar muss ich Abstriche bei der optischen Leistung machen aber über 2 Std. Gesamtbelichtungszeit bei einem F4 System ist ja nicht so wenig. Ich stacke ja mit der Fitswork-Stapelbearbeitung und sehe dort den Fortschritt direkt am sich entwickelnden Summenbild.
Zu Beginn tut sich da auch noch richtig was aber spätestens nach 300-400 Frames sind kaum noch Verbesserungen auszumachen.
Klar ich kann das Bild später mehr stretchen aber selbst wenn ich jetzt nochmal doppelt so viele Frames verwenden würde, so viel mehr von den schwächeren Nebelgebieten sind da wohl nicht mehr zu erwarten.
Daher komme ich ohne theoretische Kenntnisse zu einem für mich logischen Schluss: Die 8 Sek. reichen nicht aus, so dass der Sensor die einfach nicht erfassen kann, egal wie viele Einzelbelichtungen ich da aufaddiere.
Insgesamt bin ich aber mit diesem Ergebnis unter Berücksichtigung des Low-Budget Equipments zufrieden.
Gruß,
Holger
am 16.11.19 habe ich ab ca. 19 Uhr den Blasennebel- NGC 7635 mit meinem 76/300mm Selbstbau & Asi120mc aufgenommen.
Ich muss ja immer durch Ausprobieren herausfinden, was mit dem Low-Budget Equipment bei max. 8 Sek. Belichtungszeit möglich ist.
Hier war ich vorher schon ziemlich skeptich ob da bei der geringen Belichtungszeit etwas zu sehen sein wird.
Das Livebild stimmte mich dann aber positiv, denn einen Hauch von Blase konnte man ganz schwach erkennen.
Meine Selbstbaunachführung lief recht gut aber kurz vor 21.30 Uhr stieß mein Teleskop an der NAchführung an und ich musste einmal komplett umschwenken und den Nebel neu aufsuchen.
Insgesamt sind immerhin 999x8 Sek. Lights zusammen gekommen. Anschließend noch 19 Darks.
Hier nun das Endergebnis nach der Bearbeitung mit fitswork und gimp:
Ich habe zuletzt einige schwächere Objekte versucht und kann folgenden häufig zu findenden Hinweis nicht ganz nachvollziehen: Viele kurze Belichtungen = wenige längere, auf die Gesamtbelichtungszeit kommt es an.
Klar muss ich Abstriche bei der optischen Leistung machen aber über 2 Std. Gesamtbelichtungszeit bei einem F4 System ist ja nicht so wenig. Ich stacke ja mit der Fitswork-Stapelbearbeitung und sehe dort den Fortschritt direkt am sich entwickelnden Summenbild.
Zu Beginn tut sich da auch noch richtig was aber spätestens nach 300-400 Frames sind kaum noch Verbesserungen auszumachen.
Klar ich kann das Bild später mehr stretchen aber selbst wenn ich jetzt nochmal doppelt so viele Frames verwenden würde, so viel mehr von den schwächeren Nebelgebieten sind da wohl nicht mehr zu erwarten.
Daher komme ich ohne theoretische Kenntnisse zu einem für mich logischen Schluss: Die 8 Sek. reichen nicht aus, so dass der Sensor die einfach nicht erfassen kann, egal wie viele Einzelbelichtungen ich da aufaddiere.
Insgesamt bin ich aber mit diesem Ergebnis unter Berücksichtigung des Low-Budget Equipments zufrieden.
Gruß,
Holger