Blenden in Newton-Tubus?

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Harald_M
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Harald_M

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Hallo!

Ich baue momentan einen 6" f/8.

Macht es eigentlich Sinn, mehrere Blenden in den Tubus zu bauen oder ist die Wirkung solcher Blenden zu vernachlässigen?


Gruß Harald
 
Hallo,

ich habe in meinen Newton Blenden eingebaut und bin mit dem Resultat sehr zufrieden. Neben der Streulichtunterdrückung ist die einfachere Velourauskleidung ein netter Nebeneffekt. Denn nun kann die Veloufolie einfach zwischen den Ringen in den Tubus geschoben werden.
Anders als bei einem Refraktor ist der eintretende Lichtstrahl jedoch nicht konisch, sondern verläuft parallel. Deshalb werden die Blenden nicht in unterschiedlicher Größe und festen Abständen benötigt.

Der Bereich um den Okularauszug ist der erste Ansatzpunkt. Ich habe bei mir je einen Ring ein Stückchen vor und hinter dem OAZ mit einem größeren Innendurchmesser als der Hauptspiegel montiert.
Einen weiteren Ring habe ich direkt vor dem Hauptspiegel angebracht, um hinten eintretendem Streulicht vorzubeugen. Gleichzeitig kann mit diesem Ring eventuell die Kante des Hauptspiegels abgeblendet werden.
Wenn man möchte, kann man noch ein oder zwei weitere Ringe dazwischen setzen.
Und zur besseren Tubusbelüftung habe ich noch kleine Aussparungen in den Außenbereich der Ringe geschnitten.

Natürlich wieder Wolken zum Wochenende ...
Mega
 
Hallo,

Deshalb werden die Blenden nicht in unterschiedlicher Größe und festen Abständen benötigt.

Negativ...

Da sagt NEWT z.B. was ganz anderes: Dort werden die Blenden mit unterschiedlichen Durchmessern erstellt, zumindest in der Default-Einstellung.

Wenn man die Blenden einfach alle so groß macht wie der HS, dann vignettiert man das System. Kann man mit NEWT nett ausprobieren, einfach einen Tubusdurchmesser nehmen, der genau dem HS-Durchmesser entspricht...bei "richtiger" Auslegung wird dann nicht mal mehr das 100%-Feld ausgeleuchtet.

Ansonsten sind Blenden im Newton nicht prinzipiell falsch, vor allem eine ziemlich nahe am HS würde ich auf alle Fälle reinmachen, alleine um die HS-Zelle abzudecken. Eine reine Auskleidung mit Velours bringt allerdings auch einiges.
Meine beiden Eigenbauten haben eine bzw. der neue jetzt 2 Blenden, den Rest macht das Velours.
 
Hallo,

dann werde ich meinen Newton mit Blenden ausstatten. So viel zusätzliche Arbeit stellen die Blenden ja nicht dar.

Dass die Blenden unterschiedlich groß sein müssen, habe ich auch bei NEWT gesehen. U.a. deshalb muss ja auch ein deutlich größerer Tubusinnendurchmesser gewählt werden als der Hauptspiegel groß ist, weil sein sonst sogar die Tubus-Eintrittsöffnung vignettiert. Der Grund dafür liegt im Winkel des wahren Gesichtfeldes, welcher vom HS aus gesehen nicht durch Blenden oder einen zu engen Tubus vignettiert werden darf.


Gruß Harald
 
Hallo Spatz,

erst lesen ...
Der Innendurchmesser sollte kleiner sein als der Durchmesser des Hauptspiegels, sonst kommt es in der Tat zu der von dir angesprochenen Vignettierung. Ausgenommen natürlich der Ring vor dem Hauptspiegel, mit dem dieser auch abgeblendet werden kann um beispielsweise einer abgesunkenen Kante entgegenwirken kann.
Außerdem meinte ich in erster Linie den Unterschied zu den Blenden im Refraktor, die feste Positionen und Durchmesser zur optimalen Arbeitsweise benötigen.
Selbstverständlich kann man die Blenden im Newton mit unterschiedlichen Innendurchmessern verwenden, aber was macht das für einen Sinn??? Die einfallenden Lichstrahlen sind parallel und ob ich Streulicht nun am ersten oder am vierten Ring abfange, wo ist der Unterschied???

Und einen Tubus mit Spiegeldurchmesser halte ich aufgrund des Temperaturausgleichs für wesentlich kritischer als das nicht 100% ausgeleuchtete Bild ...

CS
 
Hallo MegaRoi!


Die einfallenden Lichstrahlen sind parallel
Das ist eben nicht so. Die einfallenden Strahlen sind konisch! Wie gesagt ist dieser Konuswinkel gleich dem halben Winkel des wahren maximalen Gesichtsfeldes.

Ein zum Tubus paralleles Strahlenbündel kommt nur von einer Punktlichtquelle, welche sich genau auf der optischen Achse befindet! Da das Gesichtsfeld aber nicht nur auf diesen Punkt beschränkt ist, ist das gesamte einfallende Licht, welches auch im Okular abgebildet wird, nicht parallel.

Daher müssen optimale Blenden im Newton unterschiedliche Durchmesser haben und die Positionen der Blenden müssen auch wie im Refraktor genau berechnet und festgelegt werden.

Die Positionierung der Blenden in einem Refraktor hat überhaupt nichts mit der Konizität des Strahlenganges zu tun, sondern beruht auf der Bildfeldgröße und der Tubusgeometrie. (Die Form des Strahlengangs beeinflusst lediglich die Durchmesser der Blenden.) Aus den gleichen Gründen müssen auch in einem Newton die Blenden an bestimmte Positionen gebracht werden, wenn sie optimal funktionieren sollen und eine möglichst geringe Anzahl von Blenden zum Einsatz kommen sollen. Selbst wenn die eintretenden Lichtstrahlen im Tubus parallel wären, so müssten diese Positionen beachtet werden, denn es gibt ja auch immer Streulicht.


Gruß Harald
 
Hallo,

Keine Angst, ich lese durchaus richtig...meistens jedenfalls, aber in diesem Fall definitiv <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Wie Harald_M schon schreibt, die Blenden in einem Newton sind nichts für Schnelldenker...man muß diese genauso berechnen wie in einem Refraktor und der Knackpunkt liegt bei beiden eben darin, das man ein BildFELD haben möchte und keinen BildPUNKT...daher muß man sehr wohl die Blenden größer machen als der Hauptspiegel und an genau berechneten Positionen einbauen. Man vignettiert sich sonst u.U. nämlich alles weg, weil das 100%-Bildfeld punktförmig wird....ähnliches passiert, wenn man den FS zu klein wählt, dann wirkt dieser nämlich als "Blende".

Bei meinem 8-Zöller mit seinen zwei Blenden kann man das schön sehen, wenn ich jetzt vom Tubusrand (beim FS) reinpeile, dann bilden der Tubusrand, beide Blenden und der Rand des Spiegels eine Linie...der Tubus hat 258mm innen, die erste Blende 221 und die zweite 213mm...der Spiegel hat 206mm, das 100%-Bildfeld nacher 24mm Durchmesser...

Wirf einfach mal NEWT an (kann man sich for free runterladen) und spiel ein wenig mit den Daten Spiegeldurchmesser, Tubusdurchmesser und FS-Größe rum, dann siehst du, was gemeint ist.
 
Hallo Spatz1!

Was mich noch interessiert:
Wie ist das Tubusseeing in einem Newton Tubus mit Blenden im Vergleich zu einem Newton-Tubus ohne Blenden? Wird durch die Blenden nicht ein Abtransport der Wärmeschlieren verhindert?


Gruß Harald
 
Hallo,

Also zum exakten Durchsehen und für fotografisches First Light hats bei meinem Selbstbau noch nicht gereicht...u.a. sind die Rohrschellen vom Meister noch in der Post <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Allerdings sieht es mit dem Bildfeld eines Newtons so aus, das gibt zumindest NEWT so aus:

Zunächst hat man einen 100% Bildkreis, dieser würde von den Blenden vignettiert, wenn man diese falsch setzt. Hatten wir ja schon. Außerhalb des 100%-Bildkreises tritt eine Art Vignettierung auf, diese kommt daher, das der FS nur begrenzt groß ist und man daher defacto nur noch einen Teil des HS vom OAZ aus sieht...es tritt praktisch eine außeraxiale Abblendung des HS auf..kann man gut sehen, wenn man schief in den OAZ linst.

Der zweite Wert, den NEWT daher angibt, ist der 75% Kreis, 75% deswegen, weil man da visuell schon was sieht, man verliert ca. eine halbe Grenzgröße. Der Bereich zwischen dem 75% Kreis und dem 100% Kreis wird daher in erster Näherung linear verlaufen. Außerhalb des 75% Kreises verliert man natürlich noch mehr Licht, nur tritt da dann meist der Effekt auf, das der OAZ irgendwann total "zu" macht, da er ja auch nur einen begrenzten Durchmesser hat.

Bei meinem 10-Zöller ists z.B. so, das der 75%-Kreis nominell 54mm Durchmesser hat...da der OAZ aber nur 50mm (2 Zoll eben) durchläßt, tritt hier eine Vignettierung des 75%-Kreises auf...zusammengenommen dürfte das Bildfeld also etwas weniger Durchmesser als 50mm haben, und am Rand bei ca. 80% liegen...die inneren 24mm liegen dann bei 100%.


Wird das Bild ab einem Bildfeld von 24mm (ca. 1.25") scharf begrenzt vignettiert, ähnlich einem Tunnelblick?

Da ich neulich am 10-Zöller einige Weitfeld-Okus getestet habe: Nein, man sieht es nicht...was aber auch daran liegen kann, das die Okus eine Feldblende von ca. 27mm hatten, und das 100% Bildfeld knapp 25mm hat...d.h. am Rand des Gesichtsfeldes im Okular hat man vielleicht noch 95% der Helligkeit, sowas geht in der Randverzerrung unter.

Man müßte diesen Versuch mit einem dicken 2-Zoll-Oku machen, das eine Feldblende von wenigstens 40mm aufweisen müßte...sowas hab ich aber nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Selbst da würde man aber nur ein langsames, sanftes Absinken der Grenzgröße sehen, wie oben beschrieben.


Die Blenden jedoch befinden sich ja vor dem HS, daher vermute ich, dass diese das Gesichtsfeld scharf vignettieren. Ist das so?

Nach meiner Vorstellung wäre es so, ja, denn wenn die Blenden so falsch gesetzt sind, sodaß sie das 100%-Bildfeld abschneiden, dann schneiden sie das 75%-Feld erst recht ab...von daher würde bei einem solchen Newton das Bildfeld wirklich abrupt von 100% auf einen Wert weit unter 75% abfallen, und das würde man sehen. Müßte man mal probieren, an sich würde es reichen, ein Kappe auf die Öffnung zu setzen, die genau den HS-Durchmesser hat...und dann noch ein Oku rein, das eine möglichst große Feldblende hat.


Wie ist das Tubusseeing in einem Newton Tubus mit Blenden im Vergleich zu einem Newton-Tubus ohne Blenden? Wird durch die Blenden nicht ein Abtransport der Wärmeschlieren verhindert?

"Im Prinzip ja": Man kann aber zwei Dinge dagegen tun, einmal die Blenden mit randnahen Löchern versehen und gegeneinander verdrehen, oder, und das mache ich, man belüftet elektrisch...bei mir ziehen 2 bzw. beim neuen jetzt 3 Lüfter (40x40mm) die Luft direkt über dem HS heraus, und da sie nur von vorne wieder rein kann, erhält man eine gleichmäßige Strömung von vorne nach hinten...da diese angesaugte Luft dann die Umgebungstemperatur hat, stören auch die sich an den Blenden bildenden Luftwirbel kaum, bei nicht ganz ausgekühltem Spiegel wird das Bild im 10-Zöller jedenfalls schlagartig besser, wenn die Lüfter eingeschaltet werden.

Hinzu kommt, das die Strömungswirbel an den Blenden nur das hereinfallende Licht beeinflussen, nicht das vom HS zurückgeworfene...dieser Kegel verläuft ja steiler als die Blenden. Allerdings ist Strahlensatz beim Newton schnell mal Glückssache <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Man könnte auch noch unterhalb der Blenden Löcher in den Tubus machen, sodaß sich die aufsteigende Luft nicht um die Blenden rumquält, sondern direkt nach außen weg kann...das würde sich für "stromlose" Dobsons empfehlen. Einige 20mm-Löcher direkt unterhalb der Blenden dürften da reichen.

 
Hallo Spatz!

Da hast Du aber fix geantwortet. So fix sogar, dass Du auf eine Frage geantwortet hast, die ich zwischenzeitlich wieder gelöscht hatte. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Meine Frage
Wird das Bild ab einem Bildfeld von 24mm (ca. 1.25") scharf begrenzt vignettiert, ähnlich einem Tunnelblick?
hatte ich wieder gelöscht. Denn ich meine nun, dass man keine scharfe Begrenzung sieht! Der Grund liegt ganz einfach darin, dass auch Licht von ausserhalb des 100% Gesichtsfeldes auf den Hauptspiegel fällt und bis zum Oku vordringen kann. Da die Blenden aber eben eine volle Ausleuchtung des Hauptspiegels von Objekten ausserhalb des 100%-Bereiches verhindern, aber eben nicht eine teilweise Ausleuchtung verhindern, wird der Helligkeitsabfall auch bei Einsatz von Blenden sanft sein. Also so ähnlich wie bei einem kleinen Fangspiegel.


Zu den Turbulenzen bei den Blenden:
Einige große Russenmaks mit Innenblenden haben zur Vermeidung von Wirbeln an den Blenden, die Blenden selbst durchlöchert. Und zwar dort, wo sie die Tubuswand berühren. Dadurch kann die warme Luft, welche primär an der Tubuswand entlangkriechen möchte, "durch" die Blenden hindurchziehen und muss nicht um die Blenden herum.
Vielleicht wäre das auch bei einem Newton keine schlechte Idee!? Hattest Du das mit "randnahen Löchern" gemeint?

Eine elektrische Belüftung werde ich auch auf jeden Fall verwenden!
Es wurden in einem Artikel einer Zeitschrift verschiedene Belüftungsmöglichkeiten von Newtons getestet. Es stellte sich heraus, dass die effektivste Art der Newton-Belüftung ein Querlüften direkt über dem HS ist. Rein saugende oder blasende Lüfter sollen also nicht so viel bringen wie zwei Lüfter, von denen einer bläst und der gegenüberliegende saugt. Der Nachteil dieser Lösung ist, dass die Lüfter in die Tubuswand eingebaut werden müssen.


Gruß Harald
 
Hallo,

Ja, das mit dem Tunnelblick sehe ich (jetzt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ) ähnlich...Strahlensatz ist beim Newton eben immer Glückssache, zu kleine Blenden würde wohl eher wie ein kleinerer HS wirken, d.h. das Bild würde auch gleichmäßig dunkler, da das Öffnungsverhältnis sinkt. (Gleiche Brennweite, weniger effektive Öffnung)

Das mit den Blenden mit Löchern, so meinte ich das...könnte in der Tat auch im Newton was bringen. Blöd ist nur, das solche Blenden relativ schwierig zu befestigen sind, da sie ja überall Löcher haben...reinkleben wäre vermutlich noch das einfachste. Meine Blenden (ohne Löcher) sind geschraubt.

Das mit den Lüftern beim Newton hab ich damals auch gelesen, ich hatte nur mit einem saugenden Lüfter direkt über dem Boden Probleme...weil grade bei einem Dobs, aber auch bei einem parallaktisch montierten Tubus ist ein saugender Lüfter in Bodennähe halt prädestiniert dazu, das er jeden Dreck ansaugt und auf dem Spiegel ablegt...wohingegen bei meiner Lösung die Luft in ca. 2m Höhe angesaugt wird, und da sollte sie relativ staubfrei sein...
 
Hallo Harald,

wäre das nicht ein mögliches Design für die Blenden,
http://www.dnsolutions.at/binoviewer/equipment/w_hoehle/TMB_APO_105_650/tmb_105_650_galerie.html +
http://www.dnsolutions.at/binoviewer/equipment/w_hoehle/TMB_APO_105_650/Kegelblende5.jpg + http://www.dnsolutions.at/binoviewer/equipment/w_hoehle/TMB_APO_105_650/Kegelblende4.jpg entpechend angepasst und für den größeren Duchmesser vestärkt dürften Die, die Luft nahe der Tubuswand verwirbelfrei passieren lassen.

Gruß Günter
 
Hallo,
sehr interessantes Thema. Ich bin derzeit auch am Newtonbau(werde sogar bald fertig sein), und habe mich auch mit diesem Thema befasst. Ich habe mich für 5 Blenden mit Löchern entschieden. Diese habe ich aus 6mm Birke Multiplex auf der Dekupiersäge ausgesägt und dann mit der Feile exakt auf Tubusinnen- und Blendeninnenmaß gebracht. Anschließend in Position geschoben und mit 3 Klecksen Heißkleber besestigt, fertisch. Die geben auch noch zusätzliche stabilität für den Tubus der bei mir aus 3mm Hartpapier besteht. Hatte sie erst aus 4mm Sperrholz hergestellt die waren aber so labberig, dass man nix mit denen Anfangen konnte.
Zusätzlich habe ich 2 saugende 40mm Lüfter über dem HS sowie einen saugenden 60mm Lüfter zwischen die beiden Multiplexscheiben der HS-Zelle eingebaut (hab ich mir beim Frank abgekuckt, Danke Frank!)

Gruß
Ralf
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Spatz1!

Stimmt, beim Dobs wird unten mögicherweise Dreck angesaugt. Dagegen weiss ich aber schon zwei Gegenmittel:

1.) Filter vor den blasenden Lüfter (der die Luft in den Tubus bläst)
2.) Luftzuleitung über Kunststoffrohr vom vorderen Tubusende zu dem gefilterten blasenden Lüfter am hinteren Tubusende

Bei den beiden Möglichkeiten kommt auf jeden Fall weniger Schmutz/Staub in den Tubus als wenn Luft ungefiltert durch die vordere Tubusöffnung reingesogen wird. Dabei hätte ich mehr bedenken, dass Staub auf dem HS landet.

Jezt seh ich mir erstmal Günthers Links an und dann wird der Jupp ins Visier genommen, es klart nämlich gerade auf! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />


Gruß Harald
 
Hallo,

Zu meiner HS-Lüfter-Sache noch einen Tip, es ist bei dieser Konstruktion (Lüfter bläst von unten den Spiegel an, andere Lüfter saugen oberhalb des HS aus dem Tubus) wichtig, das man die beiden Luftströmungen voneinander entkoppelt, d.h. die Tubuslüfter sollen die Luft von vorne (FS) ansaugen und nicht durch den hinter dem Spiegel befindlichen größeren Lüfter "bedient" werden. Wenn der größere Lüfter auch saugt, arbeiten sonst alle drei Lüfter evtl. sogar gegeneinander...

Ich habe daher um die HS-Zelle (das bewegliche Teil, in dem der Spiegel sitzt) eine Lage Tesamoll geklebt, damit dichte ich die HS-Zelle gegen den Tubus ab, sodaß der hintere Lüfter die vorderen nicht mehr "sieht" (strömungstechnisch gesehen). Außerdem kann so kein Staub von unten auf dem Spiegel landen.

 
Hi

Ich würde auf die Blenden nicht verzichten. Sie verhindern ja die Streustrahlung. Gegebenfalls könnte man auch den Tubus mit Velours auskleiden.
Vor Jahren gab es in Sky and Telescope einen Bericht über Blenden im Tubus. Fazit des Berichtes: man kann viele kleine oder einige grosse Blenden verwenden, jedoch so dass sie die Optik nicht obstruhieren.

Viele Grüsse

Thomas Knoblauch
 
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