Bortle 3 in den niederösterreichischen Voralpen

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carex

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Schon einige Tage vor dem Freitag hatten mein Cousin, der mir vor mittlerweile schon wieder 30 Jahren die Astronomie näherbrachte, und ich laufend Kontakt wegen eines gemeinsamen Beobachtungsabends unter dunklem Voralpenhimmel. Mindestens ein Jahr hatte ich es nun aus unterschiedlichen Gründen nicht geschafft unter guten Bedingungen zu beobachten und noch länger liegt wahrscheinlich der letzte Beobachtungsbericht zurück. Nachdem ich einen tollen herbstlichen Freilandarbeitstag im oberösterreichischen Mühlviertel genossen hatte, war es dann am 12. 10. endlich so weit. Wir trafen uns gegen 19:30 und fuhren in die niederösterreichischen Voralpen, genauer ins Gebiet des Schlagerbodens. Dort angekommen wurden wir von einigen hochreichenden Wolkenbändern begrüßt. Die wolkenfreien Bereiche ließen aber schon die generell sehr guten Bedingungen erahnen.

Mein 16-Zoll-MF-Dobson war in 10 bis 15 Minuten aufgebaut und justiert. Ein altes C8 aus den 80-ern (mit einer sensationellen Optik!!) auf Gabelmontierung, mit dem die Tochter meines Cousins arbeitete, und ein 14 Zoll GPS-Meade-SC (LX irgendwas…) war nach etwa 30 Minuten ebenfalls betriebsbereit. Während sich mein Cousin noch lange mit der Grundjustage des GOTO herumärgerte, hatte ich schon M57 ins Visier genommen. Im 8,8 mm ES 82 bot er einen schönen Anblick. Ein guter Einstieg in den Abend. Ach wie liebe ich meinen unkomplizierten Dobson mit dem unschlagbar schnellen, manuellen GOTO…

Nachdem die Bedingungen sukzessive besser wurden, schwenkten wir alle Teleskope zum Cirrus-Komplex und führten allerhand Vergleichsbeobachtungen und Filtertests durch. Mein Noname UHC brachte schon eine merkbare Kontraststeigerung. Im 30 mm ES 82 bot sich ein sehr schöner Anblick. Feiner Verästelungen und Filamente schälten sich aus dem Nebelkomplex heraus. Ein ES-UHC-Filter zeigte die genannten Strukturen noch um einiges besser. Über den ganzen Abend hinweg hinterließ der ES-UHC einen ausgesprochen guten Eindruck. Es handelt sich um einen sehr ausgewogenen Filter, der den Kontrast schwacher Nebelbereiche gut anhebt aber das Licht der Sterne nicht zu sehr abdunkelt. Das GOTO des 14 Zoll funktionierte derweilen weiterhin nur in einem eher überschaubaren Rahmen…während mein Cousin vor sich hin schimpfte … er möge mir, wenn er das liest, diese Seitenhiebe verzeihen…

Hochliegende Wolkenfetzen beeinträchtigten über den ganzen Abend hin immer wieder kurz die Beobachtung - ohne insgesamt die tollen Bedingungen zu sehr zu beeinträchtigen. Als nächstes Objekt stand NGC7331 Auf dem Programm. Im 12 mm Delos und im 10 mm Pentax XW boten sich die besten Anblicke. Die Galaxie zeigte die Ansätze der Spiralarme deutlich und direkt, die äußeren Bereiche waren indirekt zu erkennen. Im Umfeld der Galaxie waren einige Begleitgalaxien sichtbar. Von dort ist es ja nur ein Katzensprung zum Stephans-Quintett. Alle 5 Komponenten waren sowohl im 14 Zoll SC als auch im 16 Zoll MF gut zu erkennen. Hier stellten wir Vergleichsbeobachtungen an. Die Unterschiede von 14 auf 16 Zoll sind erkennbar aber recht klein (da macht sich eventuell die nicht so exakt gearbeitete Kante meines GSO-Spiegels bemerkbar). Unterdessen wurden die Bedingungen immer besser. Eine reichstrukturierte Milchstraße zog sich quer über den Himmel. M31 war extrem auffällig mit bloßem Auge, M33 war indirekt erkennbar. Das Seeing war aufgrund der beginnenden Südostanströmung der Alpen und daraus resultierendem Föhn keine Sensation aber auch nicht schlecht – guter Durchschnitt würde ich meinen.

M27 war mein nächstes Ziel. Unter diesen tollen Bedingungen zeigte sich im 30 mm ES 82 ein heller Hantelförmiger Nebelklecks. Den besten Eindruck erhielt ich durchs 14 mm Delos. Neben den „Hantelscheiben zeigten sich auch die schwächeren Bereiche des Nebels sehr deutlich. In den helleren Partien blitzten immer wieder Sterne wie funkelnde Edelsteine auf. Strukturen innerhalb des Nebels waren ebenfalls zu sehen. Ich finde der Hantelnebel ist einer jener planetarischen Nebel, bie denen man keinen Filter einsetzen sollte. Der Eindruck mit den Sternen im Nebel leidet sonst.

Mit dem ES-UHC und dem 30 mm ES 82 visierte ich – eigentlich ohne zu große Erwartungen – die Gegend des Nordamerikanebels an. Der Anblick, der sich mir da bot ließ mir den Mund offenstehen. Sehr deutlich konnte ich die Umrisse des Nebels erkennen, im Golf von Mexiko blieb ich stehen und verharrte längere Zeit. Strukturen innerhalb des Nebels schälten sich heraus. Mittelamerika kam sehr deutlich zur Geltung. Das war der Beginn einer Reihe von Aha-Erlebnissen an diesem Abend.

M31 erschien im 30 mm ES 82 wie ein Gemälde. Ich kann diesen Anblick schwer in Worte fassen. „Unter“ dem sehr hellen Zentrum zeichneten sich deutlich zwei dunkle Staubbänder ab. In den Spiralarmen konnte man bei längerer Beobachtung auch zahlreiche Einzelheiten/Sternwolken erkennen. Das war umwerfend, ich schwenkte an diesem Abend noch ein paar mal zur Andromedagalaxie, da ich mich irgendwie nicht sattsehen konnte. M33 zeigte ich diesmal auch von seiner besten Seite. Neben den Spiralarmen war natürlich NGC604 deutlich zu erkennen. In den Spiralarmen waren zahlreiche knotige Strukturen auszumachen. Nach einiger Zeit am Okular begann sich die gesamte Dimension der äußeren Bereiche der Spiralarme schemenhaft abzuzeichnen um mit weiterer Fortdauer der Beobachtung immer deutlicher zu werden. Der beste Anblick bot sich mir im 17 mm Delos. M33 hatten wir zeitgleich in allen 3 Geräten im Visier. Der Unterschied zwischen 14 und 16 Zoll war wieder nur marginal aber doch sichtbar. Auffällig war aber die sensationelle Performance des C8 aus den 80-ern des letzten Jahrhunderts! Die Spiralstruktur war natürlich nicht mit der Detailfülle der großen Gerate zu sehen, aber eindeutig und direkt sichtbar. Ich kann mich noch gut an M33 in meinem 8Zoll-Newton, den ich vor etwa 15 Jahren nutzte, erinnern. Dieses C8 würde meinen alten Newton um Längen versägen!! Ich wäre mal neugierig, welche Strehlwerte man da bei einem Test zu bewundern hätte! NGC891 war die nächste Station im Reigen der Standardkerzen. Unter diesen Bedingungen konnte das Staubband fast über die gesamte Länge der Galaxienspindel. Wir waren einer Meinung, dass diese Galaxie ein echter Gradmesser für die Himmelsqualität sei. NGC7479 im Pegasus zeigte seht deutlich den Balken und indirekt auch die Spuralarme. Zu guter Letzt schwenkte ich noch zum Katzenaugennebel (NGC6543). Die ser helle planetarische Nebel leuchtet in einem intensiven Blau-Grün. Die Schalenstruktur zeigte sich aufgrund des doch nicht sooo guten Seeings nur blickweise bzw. konnte diese nur erahnt werden.

Der Wind wurde im Laufe des Abends immer stärker und die Temperatur sank natürlich auch stetig. Nach etwa dreieinhalb Stunden fror ich doch schon etwas und ich wurde müde. Ich baute also meinen Dobson ab und verstaute alles im Auto. Mein Cousin hüpfte derweilen von Objekt zu Objekt im Schnellgang. Während meiner Abbauarbeiten besuchte uns noch ein junger Mann, der vor einigen Minuten an uns vorbeigefahren war und dann wohl aus Neugier wieder gewendet hatte. „I bin da Max“ verkündete er lallend und warf dann einen kurzen Blick durchs 14-Zoll Meade auf eine Galaxie im Kepheus. Nach einer Erklärung des Gesehenen suchte er kurz nach seinem Auto, das neben ihm stand und verabschiedete sich wieder.
Unbedingt muss ich mir aber demnächst eine Rotlicht-Stirnlampe besorgen. Die rote Folie, die ich früher über die Stirnlampe geklebt hatte, war irgendwo im Nirvana verschwunden und meine daraus resultierenden Weißlichtausflüge in Sternatlanten stießen nur auf recht begrenzte Gegenliebe. Wieder war ich von dem MF-Dobson und der tollen Mechanik begeistert – in Verbindung mit den Delos-Okularen ein Genuss! Ein hochwertigerer Spiegel geistert aber konstant in meinem Kopf herum. Das würde allerdings einen Umbau der Spiegellagerung nach sich ziehen…hmm…

Wir verfrachteten schließlich auch die beiden SCs wieder ins Auto. Dieser sehr schöne Beobachtungsabend voller „Wows“ und „Oohs“ bleibt mir wohl lange im Gedächtnis. Am Heimweg kam wieder dieses ganz spezielle Gefühl, das man nach so einem Abend hat – so eine tiefe Zufriedenheit mit einer nicht kleinen Portion an Erhabenheit…

CS, David
 
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Moin David,
für Deinen schönen Beobachtungsbericht kann es nur(y) geben. Bei uns am nördlichen Ende Deutschlands konnten wir die letzten Tage zwar auch mit tollem Herbstwetter glänzen, die nächtlichen Bedingungen waren aber weit von dem entfert, was Du beschreibst. Obwohl ich extra in die Pampa gefahren bin und auch einige Deiner ausgewählten Objekte beobachtet habe, war ich weit davon entfernt, so viele Einzelheiten zu erkennen wie Du. Wie gut, daß niemand da draußen mein Fluchen hören konnte. So einen Himmel wie Du ihn vorgefunden hast, ist bei uns nicht häufig anzutreffen.

Neidische Grüße aus dem Norden,
Wolfgang.
 
Danke Wolfgang,

ja mit diesen Bedingungen in nur 20 Minuten Entfernung bin ich echt gesegnet. Dabei geht dort noch ein bisschen mehr wenn es ganz perfekt ist... Ich hab dann immer das Problem, wenn ich ein paar Abende dort oben verbracht hab, dann schaff ich es nicht mehr in meinen Garten. Im Garten is es auch nicht sooo übel, aber eben kein Vergleich zum Schlagerboden..

CS, David
 
(da macht sich eventuell die nicht so exakt gearbeitete Kante meines GSO-Spiegels bemerkbar).
Moin David,
mit einem ähnlichen Problem wie dem oben zitierten hatte ich auch zu tun. Nach einiger Suche im "www" lief es wohl auf eine abgesunkene Kante hinaus. Die verschlechtert u. A. den Kontrast und die Sternabbildung. Da eine Spiegelretusche oder gar ein neuer Spiegel für meine Finanzen nicht tragbar waren, habe ich den Spiegel auf etwas über 15" abgeblendet. Mit dieser Maßnahme hat sich die Abbildungsleistung sichtbar verbessert. Der Verlust an Grenzgröße ist da meiner Meinung nach verschmerzbar. Diese liegt je nach verwendeter Formel für 16" bei 16,9/15,5mag, für 15" sind das 16,8/15,4 mag. Vielleicht ist das ja auch für Dich einen Versuch wert.

Gruß aus dem Norden,

Wolfgang.
 
Lieber Wolfgang,

so eine Blende hab ich schon gebastelt und auch schon mal probiert. Eine Verbesserung war wie bei dir zu sehen. Die Blende hab ich aber dann wieder abgenommen und am Freitag blieb sie dann leider daheim. Nächstes mal dann...

LG, David
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Wolgang und David,

ich hatte bis vor kurzem auch mit einem 12,5" Spiegel zu tun, der ein massives Kantenproblem hatte. Hellere Sterne hatten zig Strahlenbündel, die eigentlichen Spikes kamen kaum hervor. Doppelsterne waren kaum zu trennen, kontrastreiche Planeten Beobachtung nicht möglich. Ich war mega enttäuscht und super unglücklich darüber. Sternfelder litten immer darunter, dass schöne Sternpunkte nicht zu fokussieren waren (vielleicht kennt ihr dieses Problem so ja auch).
Bei der DeepSky Beobachtung sind mir keine direkten Nachteile aufgefallen aber es fehlte auch der direkte Vergleich mit einem gleich großen System in Parallelbeobachtung. Nur einmal, unter sehr guten aber nicht perfekten Bedingungen, gelang eine Vergleichsbeobachtung an NGC891 - ein nennenswerter Detailverlust zu einem perfekten Spiegel war nicht wirklich auszumachen.

Lange Rede, kurzer Sinn.... Abblenden hilft, ja (Planeten / Doppelsterne), kostet aber Licht! bei der DS-Beobachtung würde ich daher darauf verzichten, da zählt eher die Lichtsammelleistung... so mein Eindruck bzw. durch Testabblendung an M51 festgestellt. Abblendung auf ca. 298mm keine Spiralarme, volle Öffnung von 318mm Spiralarme sofort sichtbar!

Ich hatte das Glück, das der Hersteller des Spiegels auf meine Reklamation gehört hat und ich nun einen sehr guten neuen Spiegel zur Verfügung habe und das, obwohl ich das Teleskop gebraucht gekauft hatte!

Gruß
Holger
 
Hi Holger,

der M 51-Test erstaunt mich! Hm... dass 2 cm derartige Wirkung haben, kann ich mir bald nicht vorstellen. Womit hast Du abgeblendet - mit einem stark reflektierenden Aluring? :ROFLMAO:;) Nee, sehr interessant, nehm ich mal so hin.

Der 891-Vergleich fand glaube ich mit 13mm-Okular statt... ggf. zu wenig Vergrößerung für einen richtigen Vergleich an diesem Objekt ....

Und natürlich: schöner Bericht David, danke fürs Reinstellen!

Schöne Grüße und CS
Norman
 
Moin Norman,

du bringst es auf den Punkt - das hatte ich hier nicht bedacht - die Vergrößerung! Je höher die Vergrößerung, desto stärker fällt der "fehlsichtige" Rand (was anderes ist es ja nicht) stärker ins Gewicht! Bei Galaxien im Bereich von 100 bis 150 fach sicherlich noch nicht tragisch, versuchst du aber einen PN mit 350 fach, bricht der schlechte Spiegel weg! Sorry, dass ich das nicht berücksichtigt habe in meinen Ausführungen!
Und ja, ich war selbst extrem überrascht, was diese paar Zentimenter ausmachen. ich habe es mir so erklärt, dass bezogen auf den gesamten Durchmesser ja die lichtsammelnde Fläche überproporzional zunimmt! Da wird einfach mal deutlich mehr Licht gesammelt! Dazu fällt mir ein, dass dann unser Vergleich an NGC891 auch entsprechend bewertet werden muss..... aber wir sind jetzt hier massiv off toppic! Sorry dafür David!

Gruß
Holger
 
Moing Holger und Hallo David,

umso halbwegs wieder zum Eingangstext zurückzukommen... :) - den HS kannste auch retuschieren lassen, dann muss nix an der Lagerung geändert werden und: es ist ökologisch da wiederverwertend :D

Kleines Vergleichsbeispiel aber mit 4" Unterschied: M 51 bei hervorragendem Alpenhimmel jenseits 7m0 fst im 12" genauso spiralig und wunderschön wie im 16er. In letzerem einfach etwas größer bei gleicher AP.

Nochwas zum Thema :) Bei NGC 7331 ist im 12er unter gutem bis sehr gutem Himmel deutlich das Staubband als Kante zu erkennen und ein weitläufiger abgehender diffuser Bereich auf einer Seite, der wohl das war, was David als Spiralarm betitelte.
Auf eine mögliche Aufhellung unterhalb des Staubbands müsste ich nochmal achten.

Übrigens, wenn das C8 den alten Newton zersägt hätte, war der Newton einfach schlecht/ schlecht justiert/ megadreckig/ anderweitig fehlerhaft. Denn die Obstruktion ist beim Newton ja massiv kleiner, was normal einen besseren Kontrast liefern sollte. Man ist ja ohnehin geneigt, sich alte Eindrücke "schönzumerken", wenn es die ersten an einem größeren Gerät waren. Vergleiche mit Jahren dazwischen sind m. E. nicht haltbar aus verschiedenen Gründen.

Schöne Grüße
Norman
 
Liebe alle, nix zu entschuldigen...

...darüber denk ich auch oft nach. Ich werde den nächstes mal wieder Abblenden und dann an einem aussagekräftigen Objekt - vielleicht am besten eh gleich NGC851 - ausgiebig vergleichen. Und ich denk nicht, dass durch das Abblenden eines schlechten Randes viel Licht verloren geht. Dieses von der Kante reflektierte Licht landet ja ohnehin nicht wirklich exakt im Beugungsscheibchen, streut also irgendwo herum. Ergo fehlt es dann auch nicht - so meine Logik dazu.

Vielmehr frag ich mich ob es ein hochgezogener oder ein abfallender Rand ist. Aus dem Sterntest werd ich nicht recht schlau - is eigentlich ganz gut - etwas ausgefranster Rand intrafokal und extrafokal und äusserer Beugungsring extrafokal (deutet auf eine marginal abfallende Kante hin). Die Ausprägung des Phänomens hängt auch von der Temperatur das Spiegels ab. Im beigelegten Testzertifikat (über das hier eh schon mal diskutiert wurde - will ich jetzt nicht mehr aufwärmen, is eben so) gehen die Linien am Rand etwas nach oben - sonst alles schön parallel wie man es sich wünscht. Ich werd das nächste mal eingehend - und nicht nur kurz - vergleichen - gleich am Anfang der Beobachtung und auch in voll temperiertem Zustand. Ansonsten wurde dem Spiegel 1/4 pv und 1/24 rms mit resultierendem 0,93 Strehl bescheinigt... najo schlecht is er sicher eh nicht aber sooo gut? Nun eigentlich alles Erbsenzählerei - ich werd nächstes Mal die vergessene Blende raufgeben und von meinen Vergleichen hier berichten.

CS, David
 
Norman, wo kann man denn einen Speiegel retuschieren lassen. Wer macht denn sowas - wäre natürlich der Königsweg!

LG, David
 
Moin David,
Deine Anfrage richtet sich zwar an Norman, aber ich stelle hier einfach mal einen entsprechenden Link ein.

Gruß,
Wolfgang.
 
Hallo David,
Wolfgangs Link ist natürlich super :giggle: Aber auch Christian Busch (Spacewalk Telescopes) bietet das kommerziell an.
Sonst fällt mir gerade keiner weiter ein.

Es ist aber anzumerken, dass eine Retusche auch ein sehr hoher Aufwand ist. Man darf nicht erwarten, dass das nur 2 Hunnis sind dann... V.a. die Verspiegelung selbst haut natürlich nochmal mit ein paar Hundertern rein ... Kurzum: es wäre sicher günstiger als ein neuer Topspiegel (etwa Materialkostenersparnis) aber kann durchaus noch teurer ausfallen als ein neuer Fernost-Spiegel. Mal so grob - bitte nicht auf die Goldwaage legen.

Schöne Grüße
Norman
 
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