Brauche Hilfe bei Hausarbeit über Fernglas

tobiasNeu

Neues Mitglied
Guten Tag zusammen!

Ich bin neu in diesem Forum und habe mich angemeldet in der Hoffnung, dass mir hier geholfen werden kann.
Ich habe vor im Rahmen meines Universitätsseminars über Objektgeschichten eine Hausarbeit über das Fernglas meines Uropas zu schreiben.
Durch Onlinerecherche habe ich bisher rausgefunden, dass es sich um ein Fernglas aus Japan handelt. Aufgrund der eingravierten Buchstaben könnte man die Fabrik ermitteln in die sie hergestellt wurde. Leider sind die eingestanzten Buchstaben nicht genau zu lesen. Ich vermute dass dort steht JB119 was bedeuten würde dass sie von Yoshikawa Koki Co. Ltd. G zusammengesetzt (?) wurde.

Viel mehr habe ich bisher nicht erfahren können.
Online hatte ich gelesen, dass diese Ferngläser qualitativ nicht so hochwertig waren.
Die Hausarbeit soll anhand eines spezifischen Objektes ein gesellschaftliches Phänomen / Wandel erklären. Bisher habe ich mir vorgestellt dass die Hausarbeit sich darum dreht, dass in den 60er/70er Jahren die Mobilität in Deutschland stieg, mehr Leute in den Urlaub fahren könnten und sich deshalb auch dementsprechendes Equipment geholt haben. Konkret hat mein Uropa dieses Fernglas mit in den Urlaub in den Alpen genommen.

Ich bin nun eigentlich auf der Suche nach jeglichen Informationen die ihr zu diesen Ferngläsern habt bzw. Ob ihr Literatur kennt, die sich um Ferngläser 60er/70er Jahren dreht. Ist das auf dem Mitteltrieb die Seriennummer?

Vielleicht kann mir ja irgendwer dabei helfen.
Schon einmal einen großen Dank an alle!

Herzliche Grüße,
Tobias
 

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Moin Tobias!

Hilfestellungen bei "Hausarbeiten" sind ja immer so eine Sache, schließlich soll sich der Delinquent Schüler/Stundent das Thema eigenständig erarbeiten.
Sich nach dem AAL-Prinzip* die Infos von anderen Leuten aus dem Netz besorgen zu lassen, ist nicht Sinn der Übung.

Nur ein paar kleine Tips:
Die JB-Nummer bezeichnet den Hertsller der Optik, die JE-Nummer die des Gehäuseherstellers, in diesem Fall JB-166 und JE-22, sobei die Schlüsselzahlen für beide Baugruppen gelten, also JB-22 = JE-22.

Hier gibt es umfangreiche Infos zum Thema: https://www.miniaturebinoculars.com/part9/Page289.htm

"S I B" ist der Vertrieb bzw. Name des Importeurs hier in D. Wer dahinter steckt, weiß ich allerdings nicht.

> Online hatte ich gelesen, dass diese Ferngläser qualitativ nicht so hochwertig waren.

Ohne jetzt weiter auf diese (hergeholte) Aussage nun einzugehen - dazu gehört immer die Quellennennung! Ansonsten hat die Aussage soviel Wert wie ein Gerücht. Ich habe von Japan-Optiken der Zeit eine durchaus andere Meinung - aber das ist nicht das Thema.
Immerhin gab es zu der Zeit in Japan ein sehr durchorganisiertes Prüfsystem für Ferngläser und ein gewisses Qualitätsniveau wurde dadurch gewährleistet.

Das Glas oben ist jedenfalls ein Weitwinkel mit 7,5° Gesichtsfeld. Das ist schon mal von der Papierform her gut für die Herstellungszeit (60er/70er Jahre).
Die "1375" konnte eine interne Modellnummer, eine Seriennummer oder auch Woche/Jahr der Herstellung bedeuten. Müßte man weiter recherchieren.
Alles in allem erinnert mich das Äußere an mein TASCO Modell 321 (8x30 mit 140 m/ 1000 m bzw. 8° Gesichtsfeld, JB-250).

(* "Andere arbeiten lassen")
 
Danke euch allen schon einmal für eure Hilfe! Da ich mich wie erwähnt überhaupt nicht mit Ferngläsern auskenne bin ich sehr dankbar für euer Feedback!

Natürlich war meine Intention nicht die Nutzer dieses Forums meine Hausarbeit schreiben zu lassen. Vielmehr wollte ich schauen, ob es bereits Literatur, oder Experten in diesem Bereich gibt an die man sich wenden kann/lesen kann.

Liebe Grüße,
Tobias
 
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