brauche hilfestellung

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Hallo proppl,

ein ganz preiswertes Gerät hat meistens große Einschränkungen, welche einem das Hobby fast vermiesen können. Das beginnt bei der Optik, führt über den Okularauszug und endet bei der Montierung, welche bei hohen Vergrößerungen derart wackelt, dass das Scharfstellen schier unmöglich ist. Deine Gebiete (Mond, Planeten) benötigen aber eine hohe Vergrößerung. Die Montierung sollte also okay sein.

Ein bisschen mehr Öffnung schadet nicht, ist bei Mond, Planeten und Sonne (immer mit Astrosolar-folie vor dem Objektiv) jedoch nicht so zwingend notwendig, wie bei Galaxien, Sternenhaufen und ähnlichem.

Als Einsteiger ist eine geringe Vergrößerung und ein großes Gesichtsfeld sehr entgegenkommen. D.h. ein entsprechendes Okular mit langer Brennweite sollte dabei sein, bzw. hinzugenommen werden.

In Summe kommt dann meistens ein Gerät heraus, was mehr Spaß macht und ausbaufähig ist. Es ist aber selten ein Gerät von der Stange, welches du verlinkt hattest. Das Gerät hat zumindesten ein Öffnungsverhältnis f/12,x (Brennweite/Objektivdurchmesser), was den Farbfehler einer Linse gering halten sollte. Der Rest wird nach sehr kurzer Zeit als Mangel empfunden und muss durch Nachkaufen ergänzt / verbessert werde.

Wenn du nicht weißt, ob du bei dem Hobby bleibst, dann verstehe ich den Grund sehr wenig Geld ausgeben zu wollen. Das Gerät fördert aber nicht die Lust auf das Beobachten ... könnte also contraproduktiv auf dein Hobby wirken.

Wenn nur sehr wenig Geld verfügbar ist, dann schau auch mal nach einem Newton als 114er mit EQ2 oder Astro3. Nicht nehmen würde ich persönlich an deiner Stelle einen 76er-Newton auf azimutal - da ist mir noch kein halbwegs brauchbares Teil untergekommen - auch mit Abstrichen nicht.

CS,
Stefan
 
Hallo Stefan,

bei deiner Aussage zum 76er-Newton hast du dich doch hoffentlich nur auf die Montierung bezogen. Schau mal hier:

http://forum.astronomie.de/phpapps/.../topics/626175/Astrofotografie_mit_einem_76_7

Von solchen Ergebnissen habe ich da schon öfters gelesen. Mit etwas Geschick kann man die azimutalen Montierungen so optimieren, dass man ein akzeptables Kleinteleskop erhält.

Hier ein weiteres Beispiel für das Leistungspotential "kleiner" Teleskope:

http://forum.astronomie.de/phpapps/...php/topics/635403/Jupiter_im_Kaufhausfernrohr

Bei der Mond- und Planetenbeobachtung ist gutes Seeing und die Beherrschung der Ausrüstung viel wichtiger als die reine Öffnung.

CS und VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Christian,

bezogen habe ich mich vor allem auf die Montierung und eine 76/700-Variante, welche ich sehen durfte. Ein Test im interstellarum Sonderheft "Teleskope" war auch nicht erbauend. Da war der OAZ sehr lang und sorgte für eine heftige Abschattung. Nebenbei ist er 'verchromt'...

Alles in allem ein Newton, welchen ich einem Einsteiger so nicht empfehlen kann - ganz egal, was sehr erfahrene Hobbyastronomen mit viel Geduld aus diesen (gepimpten?) Geräten herauszuholen in der Lage sind.

CS,
Stefan

 
Hallo Stefan,

mir ist schon klar, dass das Gerät und die nötigen Optimierungen nichts für den Anfänger sind. Es ging mir mit meiner Aussage eben um das grundsätzliche Potential von der besagten Öffnung.

CS und VG Christian
 
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