Bresser 76/700mm Newton mit Barlow ?

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Shahin

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Hallo,


ich freue mich sehr dieses Forum hier gefunden zu haben, es ist toll zu sehen, wie viele Leute sich heutzutage noch für Astronomie interessieren.
Ich habe mir vor kurzem ein Bresser 76/700 Newton Telekop gekauft und hab ne AZ-1 Montierung mit Holzfüßen noch dazu bekommen und bin eigentlich sehr glücklich. Im Paket gab es noch allerlei Zusätzliches Equipment wie:Mondfilter, 12,5mm Okular und 6mm und 25 mm .... einige ...
Meine Hauptsächliche Frage ist ob es sich bei dem Teleskop lohnt eine Barlowlinse zu kaufen oder ist die Vergrößerung von knapp 117x mit dem 6mm Okular schon das maximum was man erwarten kann bei dem Teleskop.
In Hamburg waren mir die Fachläden leider keine Hilfe, als ich bei denen angerufen habe um mich zu erkundigen gab es da ein müdes lachen und man meinte ab 300EUR lohnt es sich erst etwas zu kaufen an Teleskopen...*G*
 
Moin!

Wenn Dein Bresser noch das alte Holzstativ haben sollte, dann gehe ich auch davon aus, daß die Okulare auch noch das alte Steckmaß von 24,5 mm (0,96") besitzen. Neuere Teleskop dieses Typs (landläufig Tchibo-Torpedo genannt) besitzen ein Alu-Stativ und dann auch meist schon das gängige Okular-Steckmaß von 31,7 mm (1,25").
Für das alte Steckmaß gibt es so gut wie kein Zubehör mehr neu zu kaufen. Da lohnt nur, bei eBay oder im hiesigen A.de-Gebrauchtmarkt mal die Augen offenzuhalten oder eine Suchanzeige zu starten.
Die alten 24,5er Barlows gibt es auch noch in mehreren Varianten, u.a. auch spezielle für Newtons und Refraktoren. Könnte sein, daß Du mit der falschen Variante nicht in den Fokus kommst, weil einfach der Newton-Auszug zu kurz ist.
Eine Barlow hätte den Sinn, bei höheren Vergrößerungen langbrennweitigere Okulare einsetzen zu können, die einen angenehmeren Einblick bieten als bspw. das kurze 6-mm-Okular. Es ist schon richtig, daß man dem 76-mm-Spiegel nicht wesentlich mehr als die 117x zumuten sollte, außer man beobachtet mal Doppelsterne bei guten Verhältnissen mit ruhiger Luft.

Wenn Du magst, kannst Du dir das Tchibo-FAQ mal durchlesen, daß sich genau mit diesem Teleskoptyp befaßt. Download von meiner HP.

Zu der Aussage der Händler aus HH schreibe ich mal nix. Die scheinen es nicht nötig zu haben.
 
Ich bin sehr zufrieden für den Einstieg damit, sollte mich noch mehr begeisterung treffen bin ich auch ohne weiteres bereit mehr geld für ein besseres teleskop auszugeben aber bis dahin bin ich happy mit dem was ich habe.
15EUR sind kein teurer preis für das teleskop deshalb will ich mich nicht beschweren *G*

was ist denn deine meinung zu dem thema, sollte ich lieber bei der 6mm variante bleiben oder mal nach einem barlow suchen, bei meade gibt es eins(das einzige) für diese größe fur 19EUR was mich ein wenig stutzen lässt, ob es wirklich das halten kann was es verspricht.

zum stativ kann ich nur sagen, dass es sehr robust und schwer ist und nix wackelt. da mich am abendlichen himmel im moment am meisten der mond interessiert ist es noch nicht notwendig in ein EQ-2 zu investieren :D
 
Moin Unbekannter!

Miß bitte erstmal die Okular-Steckgröße / den Durchmesser der Steckhülse aus. Dann kann man Dir besser Tips geben.
Kurzbrennweitige, einfache Okulare besitzen i.d.R. einen sehr knappen Einblick - deshalb mein Hinweis mit der Barlow und dem längerbrennweitigen Okularen: Gleiche Vergrößerungen, aber bequemerer Einblick.

> zum stativ kann ich nur sagen, dass es sehr robust und schwer ist und nix wackelt.

Das ist relativ, und gerade bei diesen kleinen Newton, dem sehr oft nachgesagt wird, extrem wackelig zu sein, kaum glaubhaft. Probie das Gerät am Himmel erstmal aus, dann siehst Du schon, wo die Schwachstellen liegen.
 
@Winnie:
Vielen Dank für deine rasche Antwort.
Ich denke ich werd mal mein Glück mit der Barlow versuchen
im Zweifelsfall werde ich dann einfach einen bequemeren Einblick haben durch die Größeren Okulare.

Die Okulargröße des Teleskops ist 24,5mm also die kleinen, was ein wenig schade ist aber wie ich gesehen habe bei der Größe kein großes Problem darstellt anscheinend.

Könnt ihr mir noch etwas empfehlen, was ich zu beachten habe bezüglich dieses Teleskops? Wie gut kann man damit den Mond sehen(das ist sicherlich immer sehr relativ). Mir wurde gesagt, dass man beim Mond unter normalen Umständen selten mehr als eine 80x Vergrößerung wählen kann da sonst alles unschaf wird, stimmt das?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
http://imageshack.us/photo/my-images/840/hamburg2011081100314.jpg/

hier das bild des guten teleskops und ich hab es trotz dem sehr schlechten wetter in hamburg ausprobieren können(ich wohne zum glück außerhalb der stadt und habe einen blick auf den mond erhaschen können und bin beeindruckt wie toll das alles durch das teleskop aussieht.
wie würde ich merken, dass es neu justiert werden muss ?

ich bin auch nicht allzu sehr von dem stativ gestört worden, es hat eingestellt und festgezogen keinerlei wackler mehr gemacht die einem den spaß verderbern würden, nun ist meine erfahrung vielleicht auch nicht die beste um das zu beurteilen, da ich den mond betrachtet habe und nicht den jupiter oder ein kleineres himmelsobjekt.
was kann man alles so machen mit meinem teleskop ? ich bin bislang sehr zufrieden.
 
Moin ImmernochNamenloser!

Ahja - der schwarze Bresser also - so'n Teil hatte ich vor langer Zeit auch mal...

> wie würde ich merken, dass es neu justiert werden muss?

Du als völliger Anfänger solltest erstmal einiges beobachten, anstatt Dir über Justage den Kopf zu zerbrechen. Wenn Dir nichts Schwerwiegendes auffällt, solltest Du das Gerät benutzen und nicht groß dran rumschrauben und wohlmöglich nur die Optik verschlimmbessern. In HH gibt's als örtlichen Astro-Verein die GvA, * die auch einen Anfänger-Wokshop bieten. Vielleicht nimmst Du da mal Kontakt auf...

* www.gva-hamburg.de

> was kann man alles so machen mit meinem teleskop?

Tja, watt 'ne Frage...! ?) Beobachten bis der Arzt kommt, natürlich! Besorge Dir den Karkoschka "Atlas für Himmelsbeobachter" und ein Freeware Planetariumsprogramm wie Stellarium. Dazu eine Rotlichtlampe und ggf. eine drehbare Sternenkarte. Dann kann's losgehen mit den Objekten, die für Dein Teleskop geeignet sind.

Anregungen stehten auch in meinem "Tchibo-FAQ", das ich oben schon einmal erwähnt hatte.
 
Was meinst du mit namenloser, bei mir steht doch direkt meine name, ich heiße shahin :D
gibt es eigentlich ein 10mm oder 5mm okular welches ich für die 24,5mm steckgröße benutzen kann?
ich würde das 10mm mit einem barlow benutzen oder das 5mm ohne barlow :D dann hätte ich auch so ziemlich das maximum aus dem rohr rausgeholt.
 
Moin Shahin!

> bei mir steht doch direkt meine name, ich heiße shahin

Tschuldige, wenn man solche exotischen (Vor-) Namen nicht gleich erkennt... ;)
Männlein oder Weiblein, woher kommt Dein Name?

> gibt es eigentlich ein 10mm oder 5mm okular welches ich für die 24,5mm steckgröße benutzen kann?

Natürlich gibt es die - das Problem ist nur, solche Brennweiten in dem Steckmaß zu beschaffen. Neu gibt's die nicht mehr. Also: Suchanzeige hier bei A.de im Gebrauchtmarkt starten und / oder eBay im Auge behalten!
 
Kein Problem :D
Ich komme aus Persien, und Shahin ist ein männlicher Vorname :D
Vielen Dank dir für die große Hilfe ich hab auch gleich die PDF von deiner Seite heruntergeladen und finde es sehr aufschlussreich für einen Anfänger wie mich.
Ich werde mal eine Suchanfrage stellen hier im Forum und werde auch bei Ebay mal gucken :D
Was ist eigentlich das Problem mit den kleineren Okularen?
Steigert man mit den größeren die Lichtleistung oder ist es auch der Komfort wegen der größe ?
Ich denke mal das ich kleinere Brötchen backen sollte und erstmal mit dem was ich habe Spaß haben sollte :D
 
Hallo Shahin,

eine einfache Antwort auf
Zitat von Shahin:
Was ist eigentlich das Problem mit den kleineren Okularen?
könnte lauten: Man bekommt kaum noch welche. Hilfreicher ist freilich folgende:

Blickt man in ein Okular, so sieht man ein bestimmtes Gesichtsfeld. Der Winkel, den man am Himmel vorliegen hat, ist das wahre Gesichtsfeld, der Winkel, unter er im Okular erscheint, das scheinbare Gesichtsfeld. Wie groß ersteres ist, hängt auch von der Teleskopbrennweite ab, währende letzteres nur durch das Okular festgelegt wird.

Zeichne ein gleichschenkliges Dreieck und blicke von der Ecke, an der die gleichen Schenkel zusammenlaufen, auf die dritte Seite. Der Winkel, unter der Du sie siehst, ist davon abhängig, wie weit sie von der "Beobachtungsecke" entfernt ist, und auch, wie lang sie ist. Ist der Abstand, der ungefähr der Okularbrennweite entspricht, klein, so wirkt auch eine kleine dritte Seite groß, ist der Abstand groß, so muß für einen gleich großen Beobachtungswinkel auch diese Seite wachsen.

In einem Okular nennt man die dritte Seite des Dreiecks "Feldblende", da sie das Gesichtsfeld scharf begrenzt, und sie ist rund, weil das Okular ja nicht flach, sondern ein rotationssymmetrischer Körper ist. Macht man die Brennweite größer, so wirkt die Feldblende kleiner, also muß man sie vergrößern, soll das scheinbare Gesichtsfeld gleich bleiben. Soll es bei gleicher Brennweite wachsen, muß man sie auch vergrößern.

Offensichtlich kann man die Feldblende nicht größer machen als den Innendurchmesser des Okularkörpers an ihrer Stelle, und das ist bei den meisten Okularen der Innendurchmesser des Steckhülse. Der wiederum ist der Steckhülsenaußendurchmesser abzüglich deren doppelten Wandstärke.

Bei einem Okular mit 24,5 mm Steckmaß beträgt der Feldblendendurchmesser somit immer unter 23,5 mm - 0,5 mm Wandstärke betrachte ich mal als Untergrenze). Bei einem 5-mm-Okular selbst bei großem scheinbaren Gesichtsfeld kein Problem, während ein 30-mm-Okular nicht einmal 43 Grad bietet.
Bei 1,25" kann die Feldblende auf 30,8 mm wachsen, was immerhin 54 Grad erlauben würde, nimmt man wieder 30 mm als Brennweite an. Bei 2" Steckmaß kann die Feldblende noch weiter wachsen.

Ein größeres Steckmaß erlaubt also größere Gesichtsfelder bei gleicher Brennweite bzw. größere Brennweiten bei gleichem scheinbaren Gesichtsfeld.

Grüße

fquadrat
 
@ fquadrat:

Vielen Dank für deine sehr sehr hilfreiche Antwort. Ich habe nun verstanden, welche Gründe es hat dass man das 1,25Zoll Okular eher benutzt oder vielleicht die 2Zoll Versionen die jetzt so langsam kommen(obwohl die wegen der größeren Optik echt teuer sind).
Ich denke aber, dass es für den Anfang für mich erstmal ok sein sollte mit dem was ich derzeit habe.
Ich müsste mir ja ein komplett neues Teleskop kaufen um die besseren okulare benutzen zu können :D Ein wenig doppelt gemoppelt wenn ich doch gerade erst einmal den Mond bewundern konnte bei dem tollen Wetter der letzten Tage, es brennt mir schon ordentlich unter den Nägeln mehr zu erforschen am Himmel.

Da das Wetter nicht so gut ist und es zu Mindest im Norden kaum was zu sehen gibt am abendlichen Himmel, wollte ich fragen ob man was von den "Webcam an Teleskop" Anleitungen bei Youtube halten kann?


Vielen Dank nochmal, für die tollen Antworten.
 
Zitat von Shahin:
@ fquadrat:

Vielen Dank für deine sehr sehr hilfreiche Antwort. Ich habe nun verstanden, welche Gründe es hat dass man das 1,25Zoll Okular eher benutzt oder vielleicht die 2Zoll Versionen die jetzt so langsam kommen(obwohl die wegen der größeren Optik echt teuer sind).
Schön, daß ich Dir helfen konnte.

Ich denke aber, dass es für den Anfang für mich erstmal ok sein sollte mit dem was ich derzeit habe.
Ich müsste mir ja ein komplett neues Teleskop kaufen um die besseren okulare benutzen zu können
Bessere gibt es auch mit 24,5 mm Steckmaß. Nur mehr wahres Gesichtsfeld bekommst Du nicht. Bei www.meade.de sind noch Dreilinser mit 12,5 und 6 mm Brennweite gelistet, allerdings halte ich es für sinnvoller, ein paar Plössls und einen Adapter "24,5 mm auf 1,25 Zoll" zu kaufen, solltest Du die Okularqualität steigern wollen. Allerdings braucht so ein Adapter etwas Platz (>> 30 mm), um den der Okularauszug bei Verwendung der bisherigen Okulare ausgefahren sein muß. Andernfalls kannst Du die neuen nicht fokussieren.

Das 25-mm braucht nicht ersetzt zu werden, beim Rest wird der Adapter das Bildfeld nicht beschneiden, sofern Du nur die vorhandenen Okulare durch Plössls ersetzt. Die 1,25"-Okulare haben hier auch keine sonderlich großen Feldblenden. Später kannst Du diese Okulare dann am nächsten Teleskop verwenden.

Grüße

fquadrat
 
Ich hab auch schon darüber nachgedacht mir einen Aufsatz zu kaufen für die 1,25Zoll Okulare aber dann hab ich gelesen, dass es nicht überall möglich ist die anständig zu benutzen und da ich nicht weiß ob es bei meinem möglich ist, hab ich entschieden nochmal die finger davon zu lassen bis ich es sicher weiß.
Ansonsten hab ich derzeit schon 25mm/20mm/12,5mm und 6mm Okulare und auch einen Mondfilter :D mir fehlt nur noch ein 10mm damit ich die max Vergrößerung von 140X mit einer barlow schaffe was auch den Feierabend einleutet für die Leistung meines Ofenrohrs :)

 
Welche Okularbrennweiten Du hast, habe ich schon gelesen, aber es handelt sich vermutlich um Huygens oder Ramsden. Bei 25 oder 20 mm Brennweite sind die auch noch einsetzbar, aber 12,5 mm sind unterhalb Kellner nicht sinnvoll. und das 6-mm sollte man nur als (mindestens) Vierlinser kaufen, also Plössl oder Ortho.

Ich hatte von 1986 bis 1990 einen der berüchtigten Catadiopter 114/1000, aber der Schärfeeinbruch beim Wechsel von 20 auf 6 mm Okularbrennweite war so extrem, daß er nicht nur an der Teleskopoptik gelegen haben kann, sondern eher die Okularbauart nach Huygens die Ursache gewesen sein dürfte.

Für ein noch nicht verwirklichtes Projekt habe ich mir Mitte oder Ende der Neunziger ein 5-mm-Ortho im Steckmaß 24,5 mm gekauft, das hätte garantiert gezeigt, was der Catadiopter wirklich am Planeten hätte leisten können.

Grüße

fquadrat
 
bei ebay gibt es grad zeiss (jena) okulare in 10mm größe für sagenhafte 220 EUR !!!!
 
Die wollte ich Dir dann vom Preis her doch nicht antun ... ;)
 
ich hab schon eine kräftige nachfrage gestellt wegen okularen in der suchabteilung und hoffe bald schon fündig zu werden. :D
 
Moin Shahin!

Nochmal zum Adapter uf 1,25": Damit wirst Du beim Tchibo-Torpedo nicht in den Fokus kommen, sorry! Die Idee hatten vor x-Jahren auch schon andere. Ich habe vor ungefähr 10-12 Jahren, als ich dasselbe Teleskop besesen habe, Plössl-Okulare bei TS eingekauft, die wahlweise mit einer 24,5-mm-Steckhülse geliefert wurden. Das funktionierte natürlich wunderbar. Leider ist diese Sonderaktion nach einiger Zeit wieder eingestellt worden.

BTW: Es muß kein Zeiss sein - es gibt auch gute Japan-Okulare. Schau mal nach Vixen- oder Celestron-Kellner oder -Ortho. Die werden zwar auch immer seltener, erzielen aber keine abgehobenen Sammlerpreise wir die Zeiss-Okus.
 
Moin Winnie,

das ist ein guter Tipp, ich werd mir erstmal bei Meade eine Barlow bestellen und falls du noch ein paar von den alten Okularen hast, werfe ich gerne mein Eisen mit ins Feuer :)
 
Nein, die Okulare gingen seinerzeit komplett mit dem Teleskop weg, als ich es verkauft hatte. Ich hab' zwar jetzt wieder eine kleine Batterie an 24,5-mm-Okus für meinen kleinen Japan-Refraktor, aber nicht mehr so "moderne" wie damals.
Andere 76er Newtons, die ich später besessen habe, hatten alle schon das 1,25"-Steckmaß bzw. wurden entsprechend umgebaut. (Wie oben geschrieben: den letzten habe ich vor gut einem halben Jahr abgegeben.)
 
Hi Zusammen,

mal als Hinweis: Die Plössls die man gemeinhin Taiwan-Plössl nennt (sie kommen letztendlich/inzwischen doch aus China und - egal unter welchem Label sie gerade vertickt werden) sind alle so aufgebaut, dass man die Steckhülse einfach abschrauben kann, ohne dass das Okular auseinanderfällt und ohne dass man damit eine Linse herausoperiert. Danach kann man im Zweifel auch den Händler fragen.
Dadurch kann man einfach das ganze Ding zu einem Dreher bringen und sich anstelle der 31,8mm Hülse für dasselbe Gewinde eine Hülse mit 25mm machen lassen (25,4mm ist der Einsteckdurchmesser, das kann der Dreher ja auch selbst vermessen so dass es passt).
Das treibt zwar wieder die Kosten in die Höhe, ist aber eine einfache Möglichkeit um noch brauchbare Okulare für diesen Einsteckdurchmesser zu erhalten. Es macht in etwa bis 20mm Okularbrennweite Sinn, während man bei 32mm Plössls eine sehr deutlich spürbare Randabschattung hat.
Wie gesagt, nur sinnvoll wenn man unbedingt noch Okulare in dem Format braucht. Ansonsten ist der Umbau auf 1,25" oder der Umstieg auf ein anderes Teleskop eher angebracht. Andererseits sind wohl solche Plössls auch gebraucht ganz gut zu beschaffen, da es die Teile schon recht lange gibt.

Clear Skies
Sven
 
@ Sven:Wienstein:

Danke für die Info, das ist wirklich sehr hilfreich, ich bin in meiner Freizeit schon seit Jahren mit einer Kamera unterwegs und schieße Fotos, sowohl Landschaften, Straßen und Portraits. Mir ist über all die Jahre aufgfallen dass es kaum einen bereich gibt wie die "Optik" in der man wirklich mit viel Geld erst an das gute Zeug kommt.
Das persische Sprichwort: "Mab bekommt so viel Suppe wie man bezahlt hat." trifft hier absolut zu denn man muss schon die gute Optik kaufen und dann wird man auch glücklich mit den Ergebnissen :D

Also kann ich auch ohne die billigen Okulare getestet oder gekauft zu haben nur sagen, dass sich billige Optik echt nicht lohnt......
 
Hallo Shahin,

Ich hatte vor einigen Jahren auch so ein Teil (Anfang 90'er, mit Holzstativ), nicht von Tchibo sondern von Bresser,
und da war der Okularauszug schon für 1,25" gemacht. Da steckte dann ein Plastering für 0,96"
Okulare drin, man konnte aber auch einen Plastering für 1,25" Okulare bestellen.
Den hatte ich mir bestellt,hab ihn leider aber nicht mehr. Mess doch einfach mal das 'Rohr' vom
Okularauszug, vielleicht kannst du ja was basteln.

Gruß
Andreas
 
Hi,

es gibt ab und an bei EBAY ein Zoom Okular in 24,5mm Steckmaß.
Kostet meist um die 25€ also verschmerzbar.
Mehr sollte man in das Steckmaß bestimmt eh nicht investieren.

Kann leider zur Qualität nichts sagen da Ich das Dingen nie live gesehen oder benutzt habe.

Tunnelblick wird Fakt sein aber immerhin ein Oku für viele Brennweiten.

Hatte selber schon überlegt mir das zu holen.
Aber da mein altes Tele mit 24,5mm Steckmaß null mehr genutzt wird hab ich drauf verzichtet.

Google einfach mal nach dem 1" Zoom.
Glaub das Label ist von "Bresser"


Klaren Himmel wünscht
Andreas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von Shahin:
Also kann ich auch ohne die billigen Okulare getestet oder gekauft zu haben nur sagen, dass sich billige Optik echt nicht lohnt......
Billige nicht, sehr wohl aber preiswerte. Bleibt man bei Plössls und verzichtet auf den Kauf von "Universalversendern", die Okulare, Föns und Felgen anbieten, so kann man wenig falsch machen. Ein ordentliches Nonameplössl zwischen 6 und 25 mm Brennweite sollte sich für unter 30 Euro auftreiben lassen, teilweise für unter 20.

Visuelle Beobachtungen unterscheiden sich sehr von der Fotografie, was zum Teil Probleme bei ersteren verursacht, aber auch eine Menge Probleme löst. Beispielsweise muß die Schärfe auf der optischen Achse bei Teleskopen sehr gut sein, will man ihre Vergrößerungsleistung visuell ausreizen. Dagegen braucht im Deep-Sky-Bereich der Rand nicht unbedingt perfekt scharf zu sein, wenn man Weitwinkelokulare benutzt, denn unser Auge hat dort weniger Auflösungsvermögen, und wir konzentrieren uns auch weniger auf den Randbereich.

Grüße

fquadrat
 
ist ein zeiss 10mm okular für knapp 50 euro gut?
 
So, ich hab mir aus dem forum(es ist wirklich sehr toll) ein paar angebote einholen können und ich kann eine zeiss jena 10 mm okular mit 2x barlow für 55eur haben oder eine ortho 5mm (24,5mmsteckmaß) und wenn ich will noch einen 1,25 zoll adapter für 25 eur.

Was meint ihr, ist die bessere wahl für mein teleskop? Ich hätte mir beiden lösungen einen max zoom von 140x was absolut das maximum des rohrs ist, nun ist die frage, mit welcher lösung ich besser bedient bin.
Ich persönlcih tendiere zur günstigeren lösung, da ich mit der 10mm zeiss zwar gute optik habe, aber das barlow ist notwendig wegen der leistungssteigerung und das soll nicht das beste sein.
 
Von was für einer Bauart ist das Zeiss, und von welchem Hersteller ist das Ortho? Ist die Barlow von Zeiss?
 
die barlow linse ist nicht von zeiss, lediglich das okular, die bauart wurde nicht mit angegeben, aber es soll wohl auch eins sein, welches man mit mikroskopen benutzen kann...
 
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