Bresser 76/700mm Newton mit Barlow ?

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Dann wird es sich zwar wegen der 10 mm Brennweite nicht um ein Huygens handeln, aber ein Kellner wäre astronomisch eher unterer Bereich. Ein Problem sind die in der Mikroskopie meist üblichen kleinen scheinbaren Gesichtsfelder.

Das Zeiss könntest Du probieren, allerdings könnte die Barlow das Bild wieder verschlechtern.

Ich würde das Ortho nehmen, da wird die Barlow nicht verwendet.

Grüße

fquadrat
 
Hallo Shahin..

Nachdem ich den Treat hier so aufmerksam gelesen habe, dachte ich guggste mal in deine sammel Kiste, was so alles sich in den tagen angesammelt hat...Jo, und siehe da^^
Ich hab auch von dem Bresser, noch ein paar Okulare in deiner grösse rumliegen.Ich hab das Bresser mit einem anderen okular Auszug umgebaut, und konnte so, auch die heutzutage gängige grösse nutzen,

Keller 20mm,9mm,6,mm
und ne 2X Barlow
Und sogar noch einen Mondfilter:-)

Wenn du Interesse haben solltest,kleine pm an mich,
Die Okulare sind gebraucht,nicht kaputt und funktionieren.

Das Bresser als solches ist ein schönes gerät, man kann damit viele schöne sachen beobachten,Sternenhaufen ebenso wie ein paar nebel und Natürlich auch gevatter Mond ^^

immer schönen klaren Himmel..

gruss Andy
 
@ Havanna:
hi, ich bin absolut an der barlow interessiert :D schreib mir bitte eine pm mit dem preis usw :D vielen dank schon im voraus.

@alle:

ICH habe gestern das erste mal den Jupiter, samt 4 Monden über den perfekten Hamburger Himmel gesehen und bin sehr sehr begeistert !
Natürlich ist es kein Bild wie aus dem Magazin, aber die Idee, dass man selbst etwas sieht wie es grad durchs Weltall fliegt ist sensationell, vielen Dank euch allen für die tolle Hilfe die ihr mir gegeben habt :D

Ich bin sehr gespannt, was man noch so alles entdecken kann. Das Programm Stellarium ist ebenfalls eine imense Hilfe für einen Neuling wie mich, das macht es mir sehr einfach Objekte am Himmel zu finden.
Die Frage ist nur, wie und wann merk ich, dass ich mein Teleskop(spiegel) neu ausrichten muss ? Ist es schlimm, wenn ich es im Auto transportiere(natürlich vernünftig und ich rase auch nicht über Kopfsteinpflaster damit) :D
 
Ja, mit eigenen Augen sehen ist schon toll, da unmittelbar. Fotografien können noch so gut aufgenommen sein, sie wirken zumindest bei Planeten und Mond nie so faszinierend wie eine direkte Beobachtung.

Justagebedarf kann man einfach dadurch feststellen, daß man einen mittelhellen Stern (Polaris) in die Mitte des Okulargesichtsfeldes bringt und dort etwas unscharf stellt. Die dann zu sehenden Ringe sollten konzentrisch zueinander und zum Scheibchen in der Mitte sein. Ovale oder Dreiecke lassen sich durch Justage nicht entfernen, aber "Kometen" sind ein deutliches Zeichen für Justagebedürfnis.

Der Transport im Auto ist wegen der leichten Spiegel wenig problematisch, macht eine schlechte Justage natürlich auch nicht besser ...

Grüße

fquadrat
 
Moin f²!

> Ovale oder Dreiecke lassen sich durch Justage nicht entfernen

...sehr wohl mit Bordmitteln:
- Oval: Falsch justierter Fangspiegel (Astigmatismus).
- Dreieck: Verspannter Hauptspiegel --> Halteschrauben lösen.

Da ich ja nun sehr lange selbst mit diesem Tchibo-Torpedo rumgemacht habe, nur noch ein Wort: Ein f/9,2-Newton verzeiht so einiges an Fehljustage, was aber keine Entschuldigung sein soll, auch hier auf sowas zu achten. Allerdings sind Justagefehler für absolute Laien wie den TE 1. nicht oder kaum zu erkennen, und 2. ohne Hilfe meist nicht zu beheben. (Siehe mein Hinweis weiter oben im Thread!) Also: Wenn nichts Schwerwiegendes im Bild auffällig ist, erstmal Finger weg von den Justageschrauben! Den Hinweis zum Hamburger GvA-Anfänger-Workshop hatte ich auch schon gegeben.
 
Moin Moin

ich habe gestern eine webcam so umgebaut, dass ich damit jetzt problemlos in den himmel gucken und auch bilder/videos machen kann, es war sehr viel leichter als erwartet.
Dabei ist mir aufgefallen, dass der kleine Spiegel der das Licht vom Hauptspiegel in das Okular leitet einen kleine schwarzen Fleck hat.
Soll/Kann ich den ersetzen oder soll ich es erstmal ignorieren, denn mir sind keine fehler oder unreinheiten aufgefallen beim beobachten durch das Teleskop. Erst die Webcam hat das verraten.

Ansonsten wollte ich Fragen, ob es eine gute Software gibt, die ihr empfehlen könnt um gute Bilder vom Mond zu machen mit der Webcam? Dort gibt es ja die Möglichkeit, viele Bilder über einander zu setzen, wie macht man das?

Viele Grüße, Shahin
 
Hallo Shahin,

erscheint der Fleck ungefähr in der Mitte des Fangspiegels? Wenn ja, zumindest bezüglich der kleinen Achse, dann wurde er absichtlich angebracht und dient der Justage.

Wenn nicht, würde ich ihn dennoch lassen und abwarten, wie er sich verhält. Nur bei Pilzbefall muß man zügig reagieren, aber das Problem taucht bei Teleskopspiegeln sehr selten auf.

Grüße

fquadrat
 
:D Giotto hab ich mir gestern noch runtergeladen....und auch meine selbstgebastelte montierung sieht gut aus und hält einwandfrei.
Das Programm ist sehr klasse aber auch ein wenig kompliziert, ich werde mir die Woche Zeit nehmen mich da ordentlich reinzulesen und die Bildbearbeitung damit zu üben.

Könnte man denn im Zweifelsfall den Spiegel ersetzen ? Es stört nicht im geringsten aber sollte das schlimmer werden, wäre das ne Idee, bevor man das Rohr wegwerfen muss :D

 
Ich hab gestern in Kiel mir eine tolle Ecke gesucht, bin dort den abend über gewesen und hab gesehen, dass ich kein wackeliges Stativ habe und ich nicht ständiges geruckel habe, was mich sehr milde gestimmt hat obwohl ich mit dem Programm Stellarium sehr gut zueckt komme, finde ich keine der großen Nebel am Himmel, obwohl es keine Wolke gab....gibt es da vielleicht einen besonderen Trick den ich kennen muss oder muss man einfach mit dem kleinen okular(20mm z.B.) den Bereich absuchen wo man meint dass es sein müsste?

Gruß, Shahin
 
Hi Shahin,

große Nebel sind oft sehr schwach und daher nicht sichtbar. Den Nordamerikanebel wirst Du unter solchen Bedingungen ohne Filter nicht sehen.

Ein guter Start ist der Hantelnebel. Der Ringnebel in der Leier ist mit 76mm Öffnung jedenfalls kein ganz einfaches Objekt.
Suche die Nebel erst einmal im 20mm Okular und vergrößere dann weiter. Schwierig wird es bei denjenigen Nebeln, die im 20mm Okular wie ein Stern aussehen - man braucht den Überblick bei 20mm um sie zu finden, und die Vergrößerung von 6mm, um zu sehen, dass man den Nebel gefunden hat. Z.B. passt der Katzenaugen-Nebel darauf.

Clear Skies
Sven
 
was für filter brauch ich denn?
 
Hallo Shahin,

brauchen... am 76/700...
Also nützlich ist ei OIII-Filter, wenn man aus der Stadt heraus Nebel beobachten will. Zumindest bei den Nebeln, die OIII Aussenden. Das sind zwar die meisten, aber bei 7,6cm Öffnung fragt sich halt doch, ob sich die mindestens 50 Euro für den Filter lohnen. Achso, und... in 24,5mm habe ich bislang noch keinen OIII gesehen.

Clear Skies
Sven
 
Du hast recht, ich glaube mit sowas lehn ich mich dann doch mit dem Rohr ein wenig zu weit aus dem Fenster :D
Nur war ich letztens draußen um zu gucken und da der Mond und der Jupiter nicht zu sehen waren, wollte ich ein wenig was neues entdecken und hab nichts gefunden *G* was natürlich auch daran liegt, dass man als anfänger wohl nicht alles auf anhieb hinbekommt.
ich werde mich aber, sofern heute das wetter besser sein sollte draußen hinsetzen und mir ein wenig die sterne angucken und vielleicht finde ich ja auch was gutes :)
 
Hallo Shahin,

man darf das Teleskop halt nicht überfordern. Schau mal im Nordosten, da wandert Stunde um Stunde das Sternbild Perseus Richtung Osten. Dort gibt es den Doppelsternhaufen H & Chi, der in deinem Gerät auch bei störendem Stadtlicht einen guten Eindruck machen sollte. Schwächste Vergrößerung.
Wenn es dunkel genug ist, bemerkt man ein Fleckchen schon mit bloßem Auge. Die beiden sehen übrigens auch im Feldstecher toll aus.

Clear Skies
Sven
 
Nachdem ich die letzten Tage ein wenig über das Wetter und den nicht sichtbaren Himmel über Hamburg gemeckert habe, wurde ich wirklich belohnt mit tollem Blick auf die Sterne die letzten zwei Tage und bin fasziniert, wieviel Spaß es macht einfach nur von einem Objekt am Himmel zm nächsten zu springen.
Besonders der Jupiter war wunderbar zu sehen und auch das Spiel seiner Monde. Auch euer Rat mit dem 5mm Ortho hat sich wirklich bezahlt gemacht, der Blick auf den Planeten war fantastisch damit.

Vielen Dank euch allen soweit für die tolle Hilfe, das Sternegucken macht ordentlich Spaß....obwohl ich mit Mütze und Schal draußen saß !!!

Als Zusatz hab ich erst bei der großen Vergrößerung mit dem 5mm Okular in meinem Fall erst gemerkt, welche Vorzüge eine EQ Montierung hätte zu einer AZ.... :D zwar wackelt bei mir nichts aber ich bin schon ordentlich am drehen und schrauben gewesen um den Jupiter im Bild zu behalten :D
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Shahin,

toll, dass Du uns an Deinen Erfolgen mit Deinem Rohr teilhaben lässt, das rückt die eine oder andere Perspektive wieder gerade!

Mach weiter so und VIEL FREUDE Dir mit Deinem Teleskop!

Jörg
 
Hallo Shahin,

dann kommt wohl als nächstes
eine parallaktische Montierung
dran, oder wird es doch ein
großer Dobson?

Grüße aus Hamm
Dirk

PS: Je kälter das Wetter, desto
schöner die Durchsicht!
 
Hallo,

ich bin keiner von denen die gleich die großen Geschütze auffahren wenn sie mit etwas anfangen :D
Aber die Wahrheit ist, dass es mich auf jeden Fall in den Fingern juckt eine gute Montierung zu kaufen. Zumal ich damit sehr gut alles nachführen kann und auch mit der Webcam oder mit der Kamera bessere Bilder erzielen kann(Ich hab mir mal eine umgebaut wie es im Inernet steht und es funktioniert einwandfrei bei Tageslicht).
Welche Montierung sollte ich auswählen und was sollte sie kosten, damit man kein Wackelgestell hat?
Vielleicht doch ein Dobson?

Bis dahin bin ich aber wirklich erfreut über das, was ich grad habe und machen kann.
 
Hallo Shahin,

da hast Du sicherlich recht.
Reize erst mal den 76/700 aus und
guck mal was da geht.
Außerdem braucht es seine Zeit herauszufinden
was man will. Bei mir war es so, daß ich sehr
schnell das Bedürfnis hatte, eine EQ auszuprobieren,
andere Kollegen sind glühende Verfechter der
Rockerbox.
Mit dem Fotografieren würde ich es langsam
angehen lassen, das wird ganz schnell teuer
(oder unbefriedigend).
Wenn Du visuell weitermachst kommst Du mit
der jüngeren EQ-5 mit VA-Stativ gut hin (das
sind die Stative, bei denen die Beine mit einem
Gußteil auseinandergedrückt werden).
Ich packe z.B. einen 6" f/8 und einen 8" f/5
drauf. Sehr kurze Ausschwingzeit beim
Scharfstellen und gebraucht schonmal ab 100,-
zu haben.

Grüße aus Hamm
Dirk
 
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