Adson
Aktives Mitglied
Re: Bresser Hunter bei Penny - nur 390 EUR
Hallo Pascal,
das ist grundsätzlich richtig.
Wenn Du meine Beiträge hier liest, wirst Du feststellen, dass ich auch für Beobachtungen mit einfachen Geräten zu haben bin.
Der Punkt ist jedoch folgender: Es kommt immer darauf an, womit man vergleicht. Kopernikus hatte keine Auswahl, für den wäre beinahe jede Optik eine geniale Sache gewesen.
Vergleichst Du aber heute, dann sind die Präferenzen ganz anders. Ein gutes Fernglas kann locker 30 Jahre und länger genutzt werden. Ob das Penny-Fernglas in 1 Jahr noch funktioniert, mag noch sein. Ob es noch benutzt wird, wage ich zu bezweifeln. Außerdem dürfte der Marktwert bereits bei 0 liegen, wenn man ehrlich ist fallen sogar noch Entsorgungskosten an. Dafür bekommt man ein unterdurchschnittliches Bild serviert.
Nun nimm einfach mal an, Du würdest Dir 30 Jahre lang jedes Jahr ein neues Penny-Fernglas kaufen. Sind 390 EUR. Dafür bekommst Du einen bescheidenen Seh"genuss" und grenzwertige Qualität. Für das gleiche Geld kannst Du Dir schon ein Fernglas der wesentlich besseren Sorte kaufen, welches auch noch in 10, 20 oder 30 Jahren ein gutes Bild bietet. Ein altes Carl Zeiss Jena war damals nicht billig, aber geht heute noch locker für 150 - 200 EUR weg. Der effektive Wertverlust tendiert bei einem guten Fernglas über diesen Zeitraum (unter Berücksichtigung von Inflation usw.) gegen 0. Nebenbei ist es natürlich ein interessanter Gedanke, dass ein gutes Fernglas einen Sachwert darstellt, weil es neben dem praktischen Nutzen und dem ästhetischen Genuss auch noch einen realen Wert enthält.
Und alles das fehlt dem 390 EUR Schäppchen vom Penny.
Meiner Tochter (3 Jahre) gefallen aber Billigferngläser auch ungemein, vor allem guckt sie schon sehr gern den Mond an ... Insoweit haben auch diese Gläser eine Berechtigung.
Meint zumindest
Adson
Hallo Pascal,
das ist grundsätzlich richtig.
Wenn Du meine Beiträge hier liest, wirst Du feststellen, dass ich auch für Beobachtungen mit einfachen Geräten zu haben bin.
Der Punkt ist jedoch folgender: Es kommt immer darauf an, womit man vergleicht. Kopernikus hatte keine Auswahl, für den wäre beinahe jede Optik eine geniale Sache gewesen.
Vergleichst Du aber heute, dann sind die Präferenzen ganz anders. Ein gutes Fernglas kann locker 30 Jahre und länger genutzt werden. Ob das Penny-Fernglas in 1 Jahr noch funktioniert, mag noch sein. Ob es noch benutzt wird, wage ich zu bezweifeln. Außerdem dürfte der Marktwert bereits bei 0 liegen, wenn man ehrlich ist fallen sogar noch Entsorgungskosten an. Dafür bekommt man ein unterdurchschnittliches Bild serviert.
Nun nimm einfach mal an, Du würdest Dir 30 Jahre lang jedes Jahr ein neues Penny-Fernglas kaufen. Sind 390 EUR. Dafür bekommst Du einen bescheidenen Seh"genuss" und grenzwertige Qualität. Für das gleiche Geld kannst Du Dir schon ein Fernglas der wesentlich besseren Sorte kaufen, welches auch noch in 10, 20 oder 30 Jahren ein gutes Bild bietet. Ein altes Carl Zeiss Jena war damals nicht billig, aber geht heute noch locker für 150 - 200 EUR weg. Der effektive Wertverlust tendiert bei einem guten Fernglas über diesen Zeitraum (unter Berücksichtigung von Inflation usw.) gegen 0. Nebenbei ist es natürlich ein interessanter Gedanke, dass ein gutes Fernglas einen Sachwert darstellt, weil es neben dem praktischen Nutzen und dem ästhetischen Genuss auch noch einen realen Wert enthält.
Und alles das fehlt dem 390 EUR Schäppchen vom Penny.
Meiner Tochter (3 Jahre) gefallen aber Billigferngläser auch ungemein, vor allem guckt sie schon sehr gern den Mond an ... Insoweit haben auch diese Gläser eine Berechtigung.
Meint zumindest
Adson