Bresser-Messier Einsteiger-Teleskop

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Hi Alberto,

oftmals wird auch dazu geraten mit einem Fernglas und evtl. einem Stativ einzusteigen. Ich habe z.B. mit einem 10x50 Fernglas angefangen und finde, dass das ein ganz guter Weg war. Man kann damit überhaupt erst mal die Sternzeichen und Orientierung am Nachthimmel kennen lernen, sowie die hellsten Messier-Objekte (z.B. Orionnebel, Andromedagalaxie und viele offene Sternhaufen) sehen. Noch dazu bist Du damit sehr mobil. Dazu kann ich Dir folgendes Buch empfehlen: http://freebook.fernglas-astronomie.de

Viele Grüße,
Marcus
 
Zitat von *entfernt*:
Hallo Alberto,

für alle Geräte, die du hier vorgestellt hast, gilt meine Frage: Hast du genug Platz zuhause, um sie aufzustellen. Ein guter Platz könnte hinter/neben einem Sofa sein. Denn sie werden wohl kaum dein Haus verlassen und zur Beobachtung dienen.
...

Ja ich werde das Teleskop sicher auch bei mir zuhause einsetzen. Ich wohne etwas ausserhalb der Stadt und habe eine gute Aussicht aus meinem Wohnzimmer, sowie vom Balkon aus.

Zitat von KlausTietzel:
Servus,

geeignet schon, ob du die noetigen okulare bezahlen kannst bzw. mit guenstigen aternativen zufrieden bist ist ne andere frage.

Wie dietrich schon sagt: Du musst das zeug tragen. Hast du schon mal ausprobiert nen rucksack mit sagen wir 15kg aufm ruecken und noch 1-2 taschen in der hand nachts bei dunkelheit und leichten minusgraden 30min lang durch die gegend zu tragen?
...

Ich hab mal in einer Band gespielt und musste weiss ich was alles tragen was einem Menschen den Rücken zerstören kann, Verstärker die alleine 30kg wiegen und Gitarren in Flightcases und alles zusammen. Dies jedoch immer nur vom Bus bis zur Bühne :) mir ist klar, dass das schwer werden wird und 30min zu Fuss wohl unrealistisch sein werden. Ein Auto wird wohl oder übel sein müssen, bzw. Fahrschein. Ein guter Grund, dies endlich anzugehen! :D

Zitat von Marcus_Zengl:
Hi Alberto,

oftmals wird auch dazu geraten mit einem Fernglas und evtl. einem Stativ einzusteigen. Ich habe z.B. mit einem 10x50 Fernglas angefangen und finde, dass das ein ganz guter Weg war. Man kann damit überhaupt erst mal die Sternzeichen und Orientierung am Nachthimmel kennen lernen, sowie die hellsten Messier-Objekte (z.B. Orionnebel, Andromedagalaxie und viele offene Sternhaufen) sehen. Noch dazu bist Du damit sehr mobil. Dazu kann ich Dir folgendes Buch empfehlen: http://freebook.fernglas-astronomie.de

Viele Grüße,
Marcus

Danke, ja ich werde definitiv mein altes Fernglas hervorholen und schauen ob es auch am Nachthimmel was taugt. Und danke für den Buchtipp - ich hab grosse Lust mich theoretisch sowie auch praktisch einzuarbeiten und dazu scheint das Buch super passend.

 
Servus,

das mit dem Sofa war wohl ironisch gemeint ... :smiley61:

Nun gut, dann zieh mal mit dem Fernglas los. Bis Dun Auto hast wird's ja noch ne Zeit dauern ...

Grüßlis

 
Ich hab gerade geschaut, mein alter Fernglas (wir nennen das in der Schweiz ja "Felsstecher") ist ein 8x25 ... taugt das was für den Nachthimmel?
 
Hallo Alberto,

Feldstecher sagt man hier auch, wo oder ob es sich da um spezielle Versionen von Ferngläsern handelt, weiss ich nicht.

Was ich aber weiss:
Nimm Dein Fernglas raus zu den Sternen und schau selber, ob es was taugt.
Mein 10x43 ist definitiv ein Glas zur Vogelbeobachtung, von einem Ornithologen als Minimumstandard empfohlen und ich habe
darin bereits zwei Kometen beobachtet und erreiche viele Objekte wie Sternhaufen, Andromeda, M81 und M82, Venus blickweise als Sichelgestalt, Saturn "fühlt sich länglich" an, Mond ist spektakulär etc.
Also, Du entscheidest, ob es was für Dich taugt.
Mit der geringen Vergrößerung ist es bestimmt was für die Milchstrasse.

Viel Spass,

Henning
 
Schnelle Frage: ist es möglich das Mak Bresser Messier MC-152/1900 auf ein Vixen Super Polaris EQ mount anzubringen? Hab soeben ein günstiges Angebot gefunden
 
Hallo Alberto,

ja, möglich ist das.
Aber ob du damit glücklich wirst, weiß ich nicht.

Und du?

Weißt du, ob ein recht langbrennweitiger 6-Zöller das ist, womit du beobachten willst?

Hast du schon einmal durch die Geräte mit den verschiedenen Öffnungen und Brennweiten geschaut?

Günstige Angebote gibt es immer wieder mal.
Ich möchte nicht, daß du das nächste gibst, wenn es deinen Anforderungen nicht entspricht.

Ich habe den Vorschlag, zur Aufbewahrung hinter dem Sofa nicht ganz in purer Ironie gemacht. Ich kenne Geräte, die so dastehen und nur Raumschmuck sind. Und nach einiger Zeit werden die dann zu "günstigen Angeboten".

Das möchte ich dir ersparen.

Deshalb mein Vorschlag, zuerst einmal Kontakt zu Beobachtern aufzunehmen und wirklich durch die verschiedenen Geräte zu schauen.

Bevor du was kaufst!

Grüße

*entfernt*
 
Ich hab ein Angebot eines Refraktors Vixen 80/910mm mit Vixen Super Polaris Mount für €500 gefunden... das scheint zum einen super portabel und zum anderen recht passend für ein Einsteiger-Teleskop für Planeten, Mond und ein bisschen DSO... oder?
 
Ich geb's auf.

Du willst also irgendetwas kaufen, von dem du nicht weißt, was dich erwartet.
Also tu's.

Dann ein wenig rumprobieren und schließlich feststellen, daß Astronomie nichts für dich ist.

Naja, denn mach mal.

Grüße

*entfernt*
 
Saersn,

ja, passend für Einsteiger mag sein, obs für Dich optimal ist sei dahingestellt. Das Gerät ist ein Klassiker kann man fast sagen. Meiner Meinung nach von gestern, gerade für Einsteiger. Insbesondere die Montierung: evtl. von guter Qualität aber schwer nachrüstbar.
Man kriegt heutzutage einfach fürs gleiche Geld viel mehr Öffnung, und das ist wichtig grad für Einsteiger. Mit 80mm unter normalen hiesigen Bedingungen wirst Du mit diesem Setup zwar in besserer Qualität aber wenig sehen.

Ich hab auch die Karriere Lidl-Scope, 6" Newton auf eq5, 8"/F6 und weiter gemacht. Und erst der Schritt auf 8" brachte die Offenbarung.

Kuck mal hier:

http://deepsky-brothers.de/

und dort insbesondere den Punkt Fernrohransichten. Dann siehst Du was ich meine.

Du hast jetzt das Problem Transport, deswegen sind 8" mit Kompromissen behaftet. Ich würd trotzdem nicht runtergehen, wenns gar nicht geht dann vielleicht 6". Ob was für Dich transportabel ist oder nicht ist ja eigentlich nicht soo schwer rauszufinden: kuck was Du für Tragemöglichkeiten hast (Tourenrucksack ab 50-70l, Bollerwagen, whatever), bring per Webpage das Gewicht der GESAMTausrüstung in Erfahrung und schreib die Abmessungen auf. Dann kannst zuhause mal probieren wie sich das Gewicht z.B. im Rucksack anfühlt und wie groß die teile sind, halt irgendwas ähnlich großes (Plastikrohre, Besenstiele, Kartonattrappen) zum Vergleich besorgen.

Dann wirst Du z.B. sehen, dass der ach so kompakte 6"-F5-Newton für nen Rucksack schon ganz schön groß ist und die super transportable Super Polaris samt Stativ und Gegengewicht schon ganz schön schwer. Beispiel: Ein 6"F5-Newton ist nämlich nicht nur 20cm im Durchmesser, sondern auch 80cm lang, dann sind noch Rohrschellen dran die sich andauernd verheddern, der Okularauszug, der dann doch nen Rucksack mit 30cm erforderlich macht usw. Und das ganze fürs Stativ in ähnlicher Form nochmal ...

Und wenn Du Dich für ein Prozedere entschliesst wirst Du wie fast alle Stargazers feststellen, dass das was am Anfang gut beherschbar aussieht nach 3 Einsätzen nur noch ätzend ist. d.h: das ganze muß betont leicht sein, betont kompakt sein und einfachst zu handeln.

Grüßlis

Klaus



 
Hallo Alberto, hallo in die Runde,

und vorab einen Gruß aus der Fahrradstadt Münster, womit ich auch beim Thema bin: In unserem Verein gibt es einige Studenten, die sich zwar kein Auto aber ein Fahrrad plus Dobson leisten können/wollen. Soll heißen:
- kein Auto/Führerschein = Fahrrad
- 8 Zoll Dobson im Rucksack oder auf dem Gepäckträger
- Budget weniger als 1500 Euro

Hier bei uns in Münster in solchen Fällen gerne benutzt:
8 Zoll Hofheim Dobson (Gesamtgewicht 8 Kg)
3 preiswerte Okulare- für den Anfang muss man bei f4 zwar Abstriche machen, aber teuerer geht auch später.

Das Gerät: http://www.hofheiminstruments.com/konzept.html
der Preis: http://www.hofheiminstruments.com/preisliste_d.html

Ich denke, dass passt in Deinem Fall wie A auf E :-)

Einen Volltubusdobson oder ein parallaktisch montiertes Teleskop per Pedes durch die Gegend zu schleppen ist Humbug.

clear skies
Michael
 
Servusla,

jo, ist ja nicht schlecht :)

Viel spass!

cs

klaus
 
Hallo Alberto,

viel Spaß mit deinem neuen Gerät und Freude an den großen und kleinen Wundern des Nachthimmels! Auch wenn es zu spät ist ;-), Michaels Worte waren schon sehr weise!

Viele Grüße und gutes Spechteln!

Christoph Lohuis

www.avgb.de

14. PaS am 21. Oktober 2017 in der Sternwarte und dem Planetarium Neuenhaus
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben