bresser messier nt203/1000

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quiies

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Guten Tag zusammen
Nach langem studieren, habe ich mich nu entschieden das Bresser Messier nt 203/1000 zu kaufen.
Brauche das Teleskop im jetzigen Zeitpunkt nur um den Mond anzusehen und allenfalls ein paar Sternen gruppen wenn ich was sehe. /Habe eben keine Ahnung,,,habe das Teleskop einfach nur zum durchschauen gekauft.)Würde aber gerne mehr wissen über dies alles.
Jedoch bin ich noch ein völliger Neuling und wollte mal so in die runde fragen, ob mir wer gute okulare empfehlen kann zu diesem Teleskop.
Bis jetzt habe ich ein 9mm und ein 25mm die okulare die es Standard zu dem Teleskop gibt. (inbegriffen im Paket)
Habe mir nun noch ein 83Grad 12mm Okular gekauft plus einen Nebelfilter.

Was könnte ich zusätzlich noch für Okulare verwenden?

Wäre super wenn ich ein paar Meinungen und Ratschläge bekommen würde (auch ob mein Kauf eine völlig schlechte Wahl ist) :D

Schon mal vielen Dank

Liebe Grüsse
 
Hallo,

so pauschal kann ich Dir keine Okulare empfehlen, das hängt hauptsächlich davon ab, was Du beobachten bzw. wie hoch Du vergrössern möchtest. Generell gilt Telekopbrennweite/Okularbrennweite=Vergrößerung. Ob Du hoch oder gering vergrößern SOLLTEST hängt davon ab, was Du sehen willst (Objekte mit einem geringen scheinbaren Durchmesser z.B. Planeten wirst Du eher höher vergrößern müssen, große Nebelobjekte eher gering) und wie hoch Du vergrößern KANNST ohne nur noch Matsch zu sehen hängt maßgeblich von den Wetterbedingungen ab. Die sinnvolle Minimalvergrößerung Deines Teleskops liegt bei etwa 30fach, die Maximalvergrößerung bei 350-400fach, dieser Rahmen bildet das Spektrum an möglichen Vergrößerungen. Wenn dein Teleskop aber z.B. stark dejustiert ist (d.h. Hauptspiegel, Fangspielgel und Okularauszug sind nicht korrekt zueinander eingestellt, das ist im Auslieferungszustand leider öfters mal so) sind diese Abwägungen nicht umsetzbar, dann muss es erstmal eingestellt werden. Ich würde Dir empfehlen Dich erstmal in dieses Thema einzulesen mittels "Einstieg in die Amateurastronomie"-Büchern oder im Netz. Es spielen eigentlich so viele Faktoren (wie stark ist z.B. der Himmel an Deinem Standort durch Kunstlicht aufgehellt? Auf welcher Art von Montierung sitzt Dein Teleskop und wie suchst Du die Objekte auf, die Du beobachten möchtest?) eine Rolle, dass man die hier kaum gut geordnet beschreiben kann und Einsteigerbücher sind da insofern gut aufgebaut als sie in der Regel mit den grundlegenden Dingen beginnen und dann vertiefen.

 
Hallo Quiies,

meine Empfehlung wäre erstmal Beobachtungserfahrung zu sammeln. Die Einsteigerokulare sind nicht so schlecht und die Anfängerobjekte nicht so schwierig als dass man damit nicht direkt Spaß haben könnte. Karkoschkas Atlas für Himmelsbeobachter oder ähnliche Literatur helfen beim Auffinden. Ein absoluter Fehlkauf ist der Messier NT sicher nicht. Eventuell etwas untermontiert (Exos 2 ?), kann ich aber nicht wirklich beurteilen.

CU Klaus

 
Hallo quiis,

ich habe mich gerade hier angemeldet, damit ich Dir antworten kann. ;)

Also: ich besitze ein solches Teleskop seit Jahren und kann Dir von Licht und Schatten aus meiner Sicht berichten:

Der Spiegel selbst ist ok, "beugungsbegrenzt" geht aus meiner Sicht in Ordnung. Das gilt aber nur für mein Exemplar.
Der Okularauszug war ein billiger Zahnstangenauszug aus Plastik und wurde durch einen anderen OAZ ersetzt. Bresser scheint ein Einsehen gahabt zu haben und den OAZ ersetzt. Also keine Altware kaufen. "Hexafoc"?
Die Spiegelhaltung ist nicht sooo justierstabil, Du solltest Dir eine Filmdose mit Loch machen und die Kollimation vor der Beobachtung kontrollieren. (Justierlaser, falls das Budget da ist).
Die Montierung ist, entgegen der Werbung unseriöser Astrodealer, nicht stabil genug für Astrofotografie. Falls das ein Aspekt Deiner Entscheidung gewesen sein sollte, vergiss es.
Für die Beobachtung des Mondes sollte unbedingt ein Filter beschafft werden (ND0.9 oder so). Der Mond ist irre hell und dauerhafte Beobachtung blendet viel zu viel. An Okularen wurde ich Dir ein Zoom empfehlen (Baader Hyperion mit Barlow), das schafft f/5 locker und reicht für 80% der Beobachtungen aus.
Gut ist der beleuchtbare Fadenkreuzsucher, vom Goto weiss ich nichts zu berichten.

Viele Grüsse

Andreas
 
Nachtrag: Für die Beobachtung wirklich grosser Objekte (Plejaden, M31, Mond) habe ich mir ein 2" 30mm - 35 mm ED Okular. Gab es letztes Jahr noch bei TS. Möglicherweise braucht es dazu eine 2" Verlängerungshülse 35 - 40mm, damit man in den Fokus kommt.
Ansonsten ist schon viel schlaues über Okulare geschrieben worden: Die Einsteiger-Ecke von Sven Wienstein fällt mir spontan ein: http://www.svenwienstein.de/HTML/einsteiger-ecke.html

Karkoschka, [zensiert] Sky Reiseatlas, Kosmos Himmelsjahr, etc sind grosse Hilfen.

Aber ich würde erst einmal beobachten, lesen, beobachten. Die Beschäftigung mit Astronomie ist unglaublich vielschichtig und jeder findet einen anderen Zugang, ob Astrosketching, Spiegelschleifen oder Doppelsternbeobachtung.

Viele Grüsse

Andreas
 
Hallo Quiis,

Fotografie hin oder her, ein Schrittmotor für die Rektaszensionsachse bringt eine Menge Komfort, muß nicht gleich GoTo sein. Du kannst dann die Objekte Deiner Wahl länger (mal eine Viertelstunde am Stück) beobachten und Deine Augen trainieren ohne daß das Bildfeld vom ständigen Kurbeln mit der Hand wackelt. Da gibt es oft für <50€ eine Lösung aus Fernost.

Gruß, Stephan
 
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