Bresser Spiegelteleskop Galaxia EQ-Sky 114/900 Teleskop mit EQ-3 Montierung

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glencoe61

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Guten Tag zusammen, schon in der Schule interessierte ich mich sehr für das Thema Himmelsbeobachtung mit all seinen Facetten. Nun würde ich mir gerne ein Equipment zulegen. Wie ist denn die einhellige Meinung zum von mir beabsichtigten Spiegelteleskop der Marke Bresser? Vielen Dank vorab.
 
Hallo ??,

erst mal willkommen im Forum.

Was ich so grundsätzlich über dieses Set weiß, dass die Optik ganz passabel sein soll, es aber wohl an der Montierung hapert.

Aber was viel interessanter wäre:
- was möchtest Du beobachten?
- wo möchtest Du beobachten?
- wie möchtest Du beobachten?
- wieviel Geld hast Du zur Verfügung?
- Transportabilität?
 
Hallo und willkommen im Forum!

wir sprechen uns hier mit Klarnamen an, das meinte Matthias mit den Fragezeichen.

Wie bist Du denn auf das Bresser Teleskop gekommen? Ist natürlich schön günstig, aber das Stativ und die Montierung sind halt für dieses Teleskop zu schwach. Wenn Du zum Beispiel Planeten in hoher Vergrößerung anschauen willst, dann tanzen die Planeten im Bild hin und her, weil das Teleskop schon wackelt, wenn Du scharfstellen willst. Dieses lange Teleskop hat halt einen ziemlichen Hebel und dem ist die EQ3 nicht gewachsen.

Wenn Du was kleines, günstiges für den Einstieg suchst, dann überleg mal ob das Skywatcher Dobson Teleskop N 130/650 Heritage FlexTube DOB was wäre. Das ist stabiler, hat etwas mehr Öffnung bei kompakteren Abmessungen insgesamt.

Wenn Du wert auf eine parallaktische Montierung legst (warum brauchst Du das?), dann solltest Du Dir im Klaren sein, dass eine stabile Montierung für dieses Teleskop deutlich teurer ist als das Teleskop selbst. Das ist für Einsteiger immer schwer einzusehen, deshalb werden praktisch alle Einsteiger-Sets mit zu schwachen Montierungen angeboten, um die Preise niedrig zu halten.

Wenn Du uns - wie Matthias schon geschrieben hat - mehr Infos zu Deinen Beobachtungswünschen und Deinen Beobachtungsbedingungen gibst, dann können wir konkret raten was zu tun ist. Das Bresser Set würde ich so nicht kaufen, um Deine Frage klar zu beantworten.

CS.Oli
 
Seeeeeehr günstiges "Komplett"-Set, f7,9 und keine Aussage zum Spiegel. Bei mir gehen 3 rote Lichter an, wenn ich sowas lese... Egal für welchen Einsatzzweck außer zu Deko-Zwecken im Wohnzimmer.

Nachtrag: Nein, auch nicht zur Dekoration, könnte ja einer vorbeikommen, der sich auskennt. :eek::D
 
Guten Morgen zusammen, herzlichen Dank für Eure Antworten. Da es für mich Neuland ist, informiere ich mich vorher bei den Fachleuten, bevor ich mir einfach etwas hole und ärgere mich danach. Nun, ich wohne sehr ruhig. Habe allerdings links von mir eine Straßenlaterne. Nun zur Beantwortung der Fragen von Mathias:
1. Beobachtung von Mond, Planeten und wenn möglich ein wenig Deep Sky Objekte (dies aber nicht zwingend)
2. Beobachtung bei mir auf der Terrasse/im Garten
3. ab und an auch Bilder vom Gesehenen machen per Handyadapter
4. max. 300€ habe ich dafür veranschlagt für den Anfang
5. ob ich es transportieren möchte, weiß ich noch nicht

Vielen lieben Dank.

Werner
 
Hallo Werner,

für Mond und Planeten ist die längere Brennweite auf jeden Fall keine schlechte Idee, aber ich würde für das Geld dann dieses Teleskop empfehlen:


Das gibts auch von anderen Herstellern. Geh bitte zum Fachhandel, wenn Du einen in der Nähe hast!!!

Der Skyliner 150 hat einfach den stabileren Unterbau, ist viel einfacher zu handeln als eine parallaktische Montierung, weil das Ausrichten auf den Polarstern entfällt. Ausserdem ist hier schon ein 2" Auszug dran, der Dir eben auch die Nutzung von 2" Okularen ermöglicht. Die sind aber für den Anfang erstmal noch zu teuer (gibts so ab 100 EUR aufwärts pro Stück). Bei 150 mm Öffnung hast Du zumindest die Chance bei guten Bedingungen auch mal Deep Sky zu schnuppern, auch wenn hier das Feld durch die Brennweite begrenzt wird.

Damit hast Du was Solides und kannst Erfahrungen sammeln.

Stichwort Okulare: da solltest Du zumindest mittelfristig noch etwas Geld einplanen: 5 oder 7 mm für Planeten möglichst bald, denn die Planeten kann man grad morgens schön beobachten. Tipp für günstige Okulare sind hier TMB Okulare bei Amazon. Und wenn Du Dir was Gutes tun willst, dann kauf Dir spätestens für Herbst ein 38mm in 2" für einen schönen Überblick und mehr Licht aufs Auge für DSO.

CS. Oli
 
grad noch auf der Bresser-Homepage gesehen zu dem 114/900:
  • Vergrößerung: 45- bis 675x
  • Stabile äquatoriale EQ-3 Montierung
wer so einen Bullshit behauptet, dem sollte man eigentlich kein Teleskop abkaufen!! Faustformel für maximale Vergrößerung ist 2 x die Öffnung. Hier also ca 228fach. Dazu müssen aber die optischen Komponenten auch eine entsprechende Qualität haben und optimal justiert sein. Und dann müssen die Bedingungen stimmen - Stichwort Luftunruhe oder "Seeing" wie wir sagen.

Meine Erfahrung ist, dass man in unseren Breiten maximal 300fach noch sinnvoll nutzen kann (mit einem Celestron CPC800 in meinem Fall). Bei guten Bedingungen. Und auf einer wirklich stabilen Montierung. Sicher nicht auf der EQ-3 mit diesem Teleskop dran.

CS.Oli
 
Tipp: Okulare kann man hier auch im Bereich Marktplatz eventuell günstig erwerben. Im Moment zum Beispiel passend für Dich hier das TS Planetary 5 mm:

TMB scheint es bei Amazon so nicht mehr zu geben... sorry. Gabs vor einem Jahr ca noch zuhauf im Angebot.

Schönen Karfreitag
Oli
 
Hallo Werner,

wie Du siehst, findet meine vorsichtige Andeutung Bestätigung.

Bei Deinen angegebenen Bedingungen ist wohl der Vorschlag eines Dobson von Oli ein guter Start
Das limitierende ist Dein Budget. Damit fällt eine stabile parallaktische Montierung aus.
Du wirst auch an weiteren Ausgaben nicht vorbei kommen.

Mit einem Dobson hast Du eine stabile Konstruktion und quasi einen "Allrounder".
Ist intuitiv zu bedienen und auch bis ca. 10" noch transportabel.
Allerdings sind mit einem Dobson nicht mehr als Schnappschüsse mit einem SmartPhone möglich.
 
Hallo ihr Lieben, eine tolle Community ist das hier. Ich sauge den Input geradezu auf. Ich bedanke mich für die ganzen Tipps bei Euch und werde mir die vorgeschlagenen Dinge einmal genauer ansehen.
 
Hallo Werner,

mit etwas weniger Konfort und dafür mehr Ausdauer sind auch mit einem Dobson schon gute Planeten / Mondfotos möglich.
Mit Selbstbau EQ-Plattform sogar ein wenig Deepsky.
Also ich Reize da die Möglichkeiten mit viel Eifer und teils dürftigen Eigenbaukonstruktionen extrem aus, siehe meine zahlreichen Bilder hier im Forum.

Gruß,
Holger
 
Hallo Werner,

mit so einem 150/750 Newton habe ich auch angefangen.
Schon genügend Öffnung und Brennweite.
Damit gehen Planeten schon recht gut und Deep Sky ist auch schon möglich.
Zur Ausführung und Qualität von Bresser kann ich nicht's sagen.

Ich bin bloß skeptisch wegen der Einarm-"Rockerbox".
Der Tubus wiegt so knapp 5Kg. Das Ganze könnte m.E. etwas instabil sein.
Leider kenne ich die nicht aus eigener Anschauung und kann deshalb nicht's weiter dazu sagen.

Den Vorteil den diese Konstruktion mit sich bringt, ist dass der Tubus mit Rohrschellen und Prismenschiene ausgerüstet ist.
So ist es möglich diesen Tubus später auf eine stabile parallaktische Montierung zu packen.
2" Okularseitig ist auch sehr schön.

So ein 150/750 Newton auf einer EQ-5 wäre was.
 
Hallo Werner,

um die Stabilität sorge ich mich auch. Da würde ich eher zum 150 /1200 greifen, der kostet auch nicht mehr. Man sollte sich da nicht vertun, das ist schon recht sperrig. Aber die 1,20m Brennweite sind zum sitzenden Beobachten am Dobson eigentlich ideal. Bei der kurzen Brennweite muss da immer ein stabiler Tisch drunter, das bringt im Garten keine Vorteile.

Ein anderer Aspekt ist die Obstruktion. Der Fangspiegel ist bei deinem gewählten Modell mit 55mm sehr groß. Das zeichnet das Bild schon spürbar weich, ungut für Planeten. Beim 150/1200 von Skywatcher ist ein 34mm Sekundärspiegel im Strahlengang, viel besser für feinste Details.

Der kleine hat aber auch Vorteile: Die kurze Brennweite ermöglicht einen größeren Himmelsausschnitt, für große Objekte wie Nordamerikanebel oder Cirrus-Komplex ein großer Vorteil. Weitere positive Aspekte wie die Prismenschiene wurden ja schon genannt.

Dennoch wäre mir der Große für vorwiegend visuelle Nutzung lieber.

Wenn du gebraucht kaufst, bekommst du übrigens auch locker einen 8 Zöller (200/1200) für 300 Euro.

VG Klaus
 
Hallo,

oh ja... die Obstruktion ist schon ordentlich bei dem 150/750 Bresser.
Hab ich glatt übersehen :whistle: und mich wohl auf die Montierung konzentriert.
Da gibt es welche mit geringerer.
Leider sind die technischen Angaben bei den verschiedenen Händlern löchrig ;).

Ich würde auch eher einen klassischen Dobson empfehlen. Den vorgeschlagenen 150/1200 oder einen 200/1200.
Die Teile sind einfach stabiler und auf die visuelle Beobachtung "ausgelegt".
Ein auf visuelle Beobachtung ausgelegter Newton hat meist einen kleineren Sekundärspiegel, was mehr Kontrast bringt.
Mit f/8 bzw f/6 sind die auch nicht so kritisch mit den Okularen.
 
Hallo Werner,

eine vernünftige Entscheidung und die Wahl des Händlers ist auch gut. Karl Kloß wird Dir nichts verkaufen von dem er nicht absolut überzeugt ist, dass es für Dich passt. Frag ihn doch wegen der Okulare.

Ich würde ein Superplössl oder Planetary (etwas teurer) in 5 - 7 mm nehmen. Ein 7er TMB Planetary hab ich glaube ich noch übrig. Das könnte ich Dir günstig verkaufen. Falls das interessant ist, schick mir ne PN.

Dann wäre noch ein Weitfeldokular super. Aber das ist halt etwas teurer. Ein TSWA38 (2" Okular) bringt das was an Feld möglich ist und ist ein wirklicher Genuß. Kostet aber 130 EUR neu und vielleicht wartest Du damit noch bis Du erste Erfahrungen gesammelt hast. Oder frag mal im Bereich Marktplatz ob einer sowas gebraucht verkauft.

Aber sprich auch mit Karl Kloß was er meint.

Viel Spass mit dem neuen Gerät und immer klare Nächte!

Oli
 
Hallo Werner,

ein 2 Zoll Aufsuchokular um 40mm wäre schon schön für dich. Relativ günstig sind GSO Superviews zu bekommen:


An deinem f/8 Gerät sollte es gut funktionieren.

Außerdem ist eine Art von Peilsucher, zum Beispiel ein Red Dot Finder, ein enormer Gewinn. Die Nutzung des optischen Geradsichtsuchers kann enorm auf den Nacken gehen.

Mit einer passablen Barlow kann man sicher arbeiten, das hat sich bei mir aber nie richtig durchgesetzt. Gut soll die Q-Turret Barlow von Baader sein. Kostet aber auch schon 50 Euro.


VG Klaus
 
Hallo Werner,

die Wahl des Händlers ist auch gut. Karl Kloß
dies kann ich nur bestätigen.
Bei meinem Neuerwerb meines C8 bin ich von Herrn Kloß bestens beraten worden, auch bezüglich des ein oder anderen Zubehör.
Das geht sowohl telefonisch oder per eMail sehr zügig.

Denke auch, dass Du mit dem Dobson gut fahren wirst und Deine ersten Erfahrungen im Beobachten sammeln wirst.
Bei Okularen halte ich mich immer etwas zurück, da dass doch sehr individuell sein kann.
Ich habe gute Erfahrungen mit der Hyperion Serie von Baader gemacht.
Es sind ja zwei Stück dabei und Du kannst sofort los legen ;).
Lass Dich beraten und kaufe nach und nach zu, bis Du Dein für Dich passendes Okular-Set zusammen hast.

Zur Barlow, aus meiner Erfahrung, ich nutze sie fast nur an meiner Planetenkamera und da auch hauptsächlich an meinen beiden Refraktoren FH. Beim C8 bin ich noch in der Testphase :D.
 
Hallo Werner,
wir haben den in 2“. Funktioniert tadellos.
Besonders gut gefällt dabei die „Dimmerfunktion“.
Ein Teil ins Okular geschraubt, das andere in den Zenitspiegel,
dann kann die Helligkeit einfach durch Verdrehen des Okulars nach Belieben eingestellt werden.
Am Dobson gibt es zwar keinen Spiegel, aber bei Verwendung einer Verlängerungshülse klappt das auch.

Sehr angenehm, so ein Polfilterpäärchen.

CS

Dietmar
 
Hallo Werner,

auch schöne Ostern :D.

Bezüglich des Suchers, was Klaus angesprochen hat, wäre auch ein Telrad oder die preiswertere Variante, von Omegon, der Radiant empfehlenswert. Die geradesichtigen Dinger sind wirklich äußerst unbequem.
Vielleicht auch ein 90° Winkelsucher.
Aber da sind die Geschmäcker verschieden ;).
Winkelsucher sind mir am liebsten an meinen Refraktoren FH und C8.
Telrad hat mir an meinem Dobson, so lange ich ihn benutzt habe, in Kombination mit einem "Telrad-Atlas", gute Dienste geleistet.

Mit Filtern, auch mit einem Mondfilter oder einem einfachen Graufilter, würde ich noch warten.
Mond beobachtest Du eh nicht bei Vollmond.
Beobachtung am Mond, so mache ich es zumindest, laufen am Terminator entlang. Schattenwurf, Details etc. usw. sind dann besser zu beobachten.
Du musst ausprobieren, ob Dir der Mond zu hell ist oder blendet.
Lieber das Geld sparen und in Okulare investieren.

Farbfilter kann man auch aufschieben.
Vielleicht ein Violett- oder Blaufilter für die Venus um evtl. Nuancen in der Atmosphäre zu erhaschen.

UHC- und OIII-Filter sind sicherlich, später, angesagt.
Da sind die Filter von Astronomic, nach einhelliger Meinung ?, die besten, aber haben halt ihren Preis.
Da kostet so ein kleines, rundes, gefasstes Scheibchen in 2" locker 200,-€.
 
Schönen Guten Oster Sonntag und ein Willkommen im Forum
das Spiegel Teleskope wie andere hier schon beschrieben haben, find auch keine schlechte Lösung. bei der Montierung ist es wichtig das sie das Ganze sehr stabil trägt.
hier im Forum hab ich schon gute hilfreiche, Lösungen gefunden / gegeben / gelesen. über Okulare hier im Forum gefunden.

nur als hinweis: meine Celestron Nexstar Evolution 8"EHD ist für das Beobachten eine gute GOTO Station, die eine Schwachstelle die du vielleicht nicht benötigst da du nur Visuell arbeitest: für die Fotografie musste ich die Montierung verkaufen zu schwach für das Fotoequipment. mit ÖV reisten Freundin und ich 1 Woche ins Tessin zum Wandern und für die Mondfinsternis und Mars 2018, wo das Profilbild endstand.

ich hab ein Tisch / Stativ Transportplatte Projekt in meinem Profil; jeder der möchte oder was in der art Sucht: BITTE KOPIEREN UND NACHBAUEN. Bei Fragen meldet euch.

ich weiss die Bilder sind nicht die besten. die Folgen noch.

Wünsch uns allen in Europa schöne Ostern und bleibt gesund
*entfernt*
;) (y) :)
 
Liebe Community,

nach mehreren Mails und Anrufen mit Herr Kloss (sehr kompetenter und netter Kontakt) möchte ich Euch mitteilen, dass ich folgendes Equipment nun bei ihm bestellt habe:
1. Bresser Messier 5" Dobson Newton
2. ED Barlow Linse 3x 1,25"
3. Sky-Watcher SP Serie Super Plössl Okular 32mm ppp

4. Variable Polfilter Mondfilter 1,25''

Ich freue mich schon sehr darauf und halte Euch auf dem Laufenden, wie es mir damit so ergeht.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende. Bleibt alle gesund.
 
Hallo Werner

Sorry, aber diesen "einarmigen Bandit" hätte ich mir nicht geholt!
Die kurze Brennweite verspricht vordergründig ein großes Gesichtsfeld welche jedoch faktisch durch den kleinen Okularauszug auf maximal 2 Grad beschränkt ist.
Außer dem verlangt das schnelle Öffnungsverhältnis nach hochwertigen, vergleichsweise teuren Okularen.
Weiterhin hat dieses Teleskop einen vergleichsweise riesigen Fangspiegel welcher die Kontrastleistung deutlich herabsetzt!
Der Skywatcher Dobson SkyLiner-150P, wie schon weiter oben empfohlen, ist hier klar das bessere Angebot!
-mehr Gesichtsfeld durch 2"-Okularauszug ( größerer nutzbarer Bildkreis von 46MM zu 27MM )
-besserer Kontrast durch deutlich weniger Obstruktion
-mehr Öffnung und Leistungsfähiger
-bessere Okularverträglichkeit
-weniger empfindlich bei Justagefehler ( Justage ist einfacher )
-steht stabiler

einzig bei der kleineren, leichteren Abmessung kann das Bresser Messier 5" Dobson punkten.

Den Mehrpreis von rund 70 Euro währe mir das Skywatcher aber wert!

Gruß Peter
 
Hallo Werner,

naja etwas wertiger wäre der lange Dobson schon gewesen. Einem Testbericht zufolge hat der Messier Dobson ziemlich viel Plastik und trotz des großen Fangspiegels eine zu geringe Feldausleuchtung. Das kann zu Vignettierung führen, zumindest nutzt man dann die Hauptspiegel-Fläche nicht voll aus. Der Fangspiegel hat glaube ich 40mm, das ist nicht ganz so dramatisch wie beim 6er, aber immer noch recht viel. Einen Feldgewinn gegenüber dem langen Rohr gibt es kaum wegen des kleineren 1,25 Zoll Auszuges, wie Peter schon schrieb.

Ich meine einerseits haben wahrscheinlich die meisten mit schlechteren Instrumenten angefangen, und ich will dir die Freude auch nicht nehmen, andererseits kann ich die Empfehlung nicht so ganz nachvollziehen.

VG Klaus
 
Hallo Klaus

Der Fangspiegeldurchmesser liegt am Bresser Messier 5" bei 47MM und die Obstruktion somit bei satten 36%.
Beim F8-Newton hat der Fangspiegel eine Größe von 34,5MM. Da sind es 23%.

Gruß Peter
 
Oh. Das war aus einem Thread im blauen Forum, da hatte sich dann wohl jemand vermessen. Na das ist dann ja genauso schlecht wie beim 6er.

VG Klaus
 
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