Anette_Aslan
Aktives Mitglied
Liebe Astrogemeinde,
wenn es hier Enthusiasten für Variable gibt, kann ich nur das Buch Starlight Night von Leslie C. Peltier empfehlen. Ein amerikanischer Amateuerastronom, der seine Jugend-und Einsteigergeschichte in die Astronomie erzählt und was sich sonst so abspielte auf dem Lande in Ohio um 1907.
Er schuftete einen ganzen Sommer als 15 jähriger auf den Erdbeerfeldern als Picker um sich 18 Dollar zusammenzusparen für einen französischen Zweizöller (2inch/36 inch), den er bei einem Versandhaus bestellen konnte und wartete wochenlang fiebernd auf den Postkurier, der die einsame Landstrasse bis zur abgelegenen Farm einbiegen muss .....denn mit 15 erst entdeckte er die Sterne, wenngleich er unter paradiesische Magnituden lebte ...1907....da braucht man ja in Punkto elektrischer Beleuchtung kein Wort mehr zu erklären.
Leslie leiht sich in der Ortsbücherei jahrelang immer das gleiche Sternenbüchlein aus und bestellt sich dann bei einem Verein für die Beobachtung variabler Sterne professionelle Sternkarten, mal ohne den griechisch-mythologischen Firlefanz und sendet ab da 46 Jahre lang 552 monatliche Beobachtungsberichte an den Verein!!!!!!!!!!! Sein Wecker schmiss ihn pünktlich jeden Morgen um Vier raus.....
Wie glücklich er mit seinem Zwei-zöller (so´n Typ von Captain Cook - Piratenfernrohr) war, damals noch edle Handarbeit in Leder und Messing beschreibt er sehr, sehr eindrucksvoll und wie er sich seine geniale Montierung dazu selbst aus Holzresten der Farm baut....bevor er später immer genialere Montierungen erfndet...warum kennen wir die hier nicht?????????????????????
Sein Comet-catcher von 6" hat er in einem fahrbaren Häuschen, (nicht größer als ein Klo-häus-chen) worin er selbst unterm Teleskop auf einem drehbaren Stuhl sitzen kann, das Scope schaut aus diesem Kasten auf vier Rädern aus einer Luke, darinnen ist es stockdunkel, selbst steuert er den Kasten mit einem Lenkrad....geniaaaaaaal, ich bin hin und weg...die Lösung für eine Gartensternwarte mit flexibler Aufstellung und trotzdem geschützte Instrumente!
Der Mann beschreibt seine leidenschaftliche Liebe für die Variablen sehr mitreißend, sein Name ist in den USA ein Begriff.
Allerdings nur auf Englisch.....und ich erinnere mich: ...ich hab die Sterne auch immer als göttlichen Landhimmel über mir gehabt aber niemals bemerkt, erst als ich Aufnahmen des Sternenhimmel in einem Buch von Heinz Haber sah, schaute ich mal zum Himmel und war.....ja....eeeeeeeeben...bis heute..unerklärlich, unerklärlich...kann sich hier einer erinnern, wann er...sie ...die Sterne erstmal wahrgenommen hat?
Gruss von Anette
wenn es hier Enthusiasten für Variable gibt, kann ich nur das Buch Starlight Night von Leslie C. Peltier empfehlen. Ein amerikanischer Amateuerastronom, der seine Jugend-und Einsteigergeschichte in die Astronomie erzählt und was sich sonst so abspielte auf dem Lande in Ohio um 1907.
Er schuftete einen ganzen Sommer als 15 jähriger auf den Erdbeerfeldern als Picker um sich 18 Dollar zusammenzusparen für einen französischen Zweizöller (2inch/36 inch), den er bei einem Versandhaus bestellen konnte und wartete wochenlang fiebernd auf den Postkurier, der die einsame Landstrasse bis zur abgelegenen Farm einbiegen muss .....denn mit 15 erst entdeckte er die Sterne, wenngleich er unter paradiesische Magnituden lebte ...1907....da braucht man ja in Punkto elektrischer Beleuchtung kein Wort mehr zu erklären.
Leslie leiht sich in der Ortsbücherei jahrelang immer das gleiche Sternenbüchlein aus und bestellt sich dann bei einem Verein für die Beobachtung variabler Sterne professionelle Sternkarten, mal ohne den griechisch-mythologischen Firlefanz und sendet ab da 46 Jahre lang 552 monatliche Beobachtungsberichte an den Verein!!!!!!!!!!! Sein Wecker schmiss ihn pünktlich jeden Morgen um Vier raus.....
Wie glücklich er mit seinem Zwei-zöller (so´n Typ von Captain Cook - Piratenfernrohr) war, damals noch edle Handarbeit in Leder und Messing beschreibt er sehr, sehr eindrucksvoll und wie er sich seine geniale Montierung dazu selbst aus Holzresten der Farm baut....bevor er später immer genialere Montierungen erfndet...warum kennen wir die hier nicht?????????????????????
Sein Comet-catcher von 6" hat er in einem fahrbaren Häuschen, (nicht größer als ein Klo-häus-chen) worin er selbst unterm Teleskop auf einem drehbaren Stuhl sitzen kann, das Scope schaut aus diesem Kasten auf vier Rädern aus einer Luke, darinnen ist es stockdunkel, selbst steuert er den Kasten mit einem Lenkrad....geniaaaaaaal, ich bin hin und weg...die Lösung für eine Gartensternwarte mit flexibler Aufstellung und trotzdem geschützte Instrumente!
Der Mann beschreibt seine leidenschaftliche Liebe für die Variablen sehr mitreißend, sein Name ist in den USA ein Begriff.
Allerdings nur auf Englisch.....und ich erinnere mich: ...ich hab die Sterne auch immer als göttlichen Landhimmel über mir gehabt aber niemals bemerkt, erst als ich Aufnahmen des Sternenhimmel in einem Buch von Heinz Haber sah, schaute ich mal zum Himmel und war.....ja....eeeeeeeeben...bis heute..unerklärlich, unerklärlich...kann sich hier einer erinnern, wann er...sie ...die Sterne erstmal wahrgenommen hat?
Gruss von Anette