Burnham`s celestical handbook auf Deutsch????

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Berberich

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Liebe Astrofreunde,

gerade in einem anderen Thread hatten wir es von diesem wohl recht bekannten dreiteiligen Werk.

Dieses hat wohl, wie ich meine, fast jeder, der über 30, sagen wir mal auch 35 Jahre alt ist.

Mein Wunsch seit Jahren wäre, die Rechte daran zu erwerben und es, korrigiert auf das Jahr 2000 (mit den Daten), auf DEUTSCH herauszubringen. Er würde gut in unseren Verlag passen, man könnte ihn auf ein modernes Neveau bringen mit modernen, neuen Aufnahmen, wobei ich den Inhalt bis auf die Korrektur der Daten belassen würde, da gerade Burnhams Sprache und Auffassung der Dinge dieses Werk ausmachen.

Meine Frage nun an die Astrogemeinde: Besteht hierfür ein Bedarf oder hat ihn so und so jeder und ist mit den Daten und dem englischen zufrieden?

Wir könnten ihn mit Sicherheit aufgrund einer völligen Überarbeitung nicht zu dem jetzigen Preis anbieten, grobe Schätzungen würden den doppelten Preis, sprich ca. 160 € ergeben, wobei ich mich nicht festlegen möchte und auf die Hilfe vieler Astrofreunde angewiesen wäre.

Antworten würden uns helfen, eine Entscheidung zu treffen.
Unser Wolkenatlas kommt übrigens Ende März auf den Markt.

Klare Nächte (und weniger Sturm...) wünscht
Winfried
 
Zitat von Berberich:
Dieses hat wohl, wie ich meine, fast jeder, der über 30, sagen wir mal auch 35 Jahre alt ist.
Ich hab ihn nicht und bin über 35. Wer hat ihn noch nicht?

160€ auf einen Schlag wären mir persönlich zu viel. Machen die Bände auch einzeln Sinn? Da könnte man sich dann nach und nach eins zukaufen. Müsste aber auch bibliophil etwas hermachen! Zum Vergleich: Hab' mir vor kurzem Ronald Stoyan's Atlas der Messier-Objekte (60€) gekauft und bin begeistert! So, in der Art etwa.

Alternativ, als Nachfolger, würde mich auch eine Taschenbuchausgabe für etwa 20€ der Band interessieren.

Thomas

P.S. Etwas skeptisch bin ich, was die "mythologischen Anteile" im Buch angeht. Wie viel ist das etwa? Das würde mich nicht interessieren.
 
Hallo Winfried,

es ist zwar ein schöner Gedankenansatz - ich denke, in letzter Zeit das Rad zu oft neu erfunden.

Ich bin mit dem Burnham voll zufrieden - nutze ihn inzwischen eher selten. Inzwischen gibt es genügend Software mit deren Hilfe man sich Touren zu bestimmten oder ausgesuchten Objekten zusammenstellen kann. Die dazu passenden Infos bekomme ich anschließend im Internet viel ausführlicher und habe dort auch mehr Vergleichsmöglichkeiten.

Burnham hatte seine Zeit, ob man so ein Werk überhaupt noch in seiner heutigen Komplexität auf unsere Zeit adaptieren kann, sei dahingestellt. Den angestrebten Verkaufspreis halte ich ebenfalls für zu hoch (der Arbeitsaufwand der dahinter stecken würde, ist mir schon bewußt).

Viele Grüße
Michael

P.S. Vielleicht verhält sich so ein Projekt dann ähnlich dem Brockhaus.
 
Hallo Winfried,

bei mir steht die Paperback-Ausgabe im Schrank. Ich habe mir die drei erst relativ spät gekauft, denn bis 2001 hatte ich an meiner früheren Sternwarte darauf Zugriff.

Ich weiß eigentlich, dass ich mir das Werk eher Nostalgie-Gefühl gekauft habe, allerdings wird das dem Werk nicht gerecht. Trotzdem ist es für heutige Verhältnisse veraltet. Man muss auch ganz klar festhalten, dass Aufgrund der Beschäftigung von Burnham ein besonderer Schwerpunkt Veränderliche und Novae sind, während der Umfang an Deepsky-Objekten deutlich hinter heutigen Standardwerken für Amateure zurücksteht. Insbesondere Nebelfilter einerseits und die generelle Abnahme der Himmelsqualität andererseits.
Trotzdem ist es immer wieder gut, auch mal im Burnhams nachzuschlagen, sei es als Nachbereitung oder bei der Ideensuche nach Beobachtungsobjekten.
Wohin ich bei einem Buch in dieser Richtung denken würde, dass wäre im Prinzip das, wo viele gehofft hatten, dass die neue Auflage des Reiseführers es umsetzen würde, also noch vollständiger die Objekte eines Sternbilds aus Amateursicht beschreiben und kategorisieren. Ergänzt mit Zeichnungen und Fotos, also so, als würde man den Umfang des Burnham an Objekten aktualisieren und so aus Amateursicht schildern, wie es der DSR führt. Dabei Rücksicht auf Himmelsbedingungen und Teleskopgrößen nehmen, so dass für den Normalanwender schwierige Objekte auch als schwierig unter typischer Himmelsqualität erkennbar sind.
Was Burnham da eigentlich recht geschickt gemacht hat, und im DSR findet man das wieder, war eine tabellarsiche Übersicht vor der Sternbildbeschreibung, unterteilt nach Sternen und Deepsky-Objekten.
Was also fehlt wäre ein modernes Objekt-Nachschlagewerk im Stile eines modernen Burnhams. Das macht aber nur Sinn, wenn es ähnlich vollständig ist, und dabei eben auf moderne Amateurbeobachtungen ausgerichtet ist. "Unvollständige Werke" gibt es schon. Mir ist aber klar, dass das ein Mammutprojekt ist.

Clear Skies
Sven
 
Hallo @all,

danke für die Antworten. Habe mir diese so in etwa auch erwartet. Ich denke, wenn wir daran gehen würden, wäre auch dieses Buch schon wieder veraltet, bevor es das Licht der Welt erblickt.

Alleine in unserem Verlag könnten wir das wohl kaum schaffen. Mal sehen, an der Idee knabbere ich schon seit mindestens zwei Jahren, vielleicht tue ich mich mal mit Ronald zusammen und wir gehen das gemeinsam an.

Auch wenn veraltet, finde ich ihn immernoch als Nachschlagewerk interessant und gut. Aber die Erweiterungen und Ergänzungen, die notwendig sind, würden gut den doppelten Umfang ergeben.

Zu Thomas: der mythologische Teil wäre (bei mir) auf jeden Fall mit drinnen, ggf. sogar ausgebaut. Schließlich hatten die Sternbilder auch Ihre praktische Bedeutung, Hesiod und Aratus bedienten sich ihrer in der damaligen "Landwirtschaft", so z.B. um die Zeitpunkte für Aussaat und Ernte zu bestimmen.
Ein Beispiel: Hesiod = "...gehen die Plejaden im Osten auf, ist die Zeit der Ernte gekommen, gehen die Plejaden im Westen unter, ist die Zeit der Aussaat da...."

Das ist (für uns) ansich heute nicht mehr all zu wichtig, aber den Sinn und Zweck der Sternbilder darzustellen, finde ich eine schöne Sache und ich erwähne sie immer bei meinen Sternführungen. Gerade Jugendliche habe ich da schon zu weiterführender Literatur wie den Schadewald gebracht (Mytholigie der Sternbilder, Fischer-Verlag, 1. Ausgabe 1952). Ein Buch, das ich immer wieder gerne zitiere.

Auch die christliche Seefahrt (und schon weit davor) bediente sich der Sternbilder, auch das sollte mit erklärt sein.

O.k., nochmals Dank für Eure Antworten, ich grüble weiter, da der Wolkenatlas endlich fertig und zwei größere Kunstbände kurz vor Einzug in die Druckerei stehen. Ich hab`wohl gerade zuviel Zeit zum Nachdenken....

Viele Grüße und CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

zur Mythologie mal eine Stellungnahme von mir. Ich begrüße diesen Teil des Burnham ausdrücklich, nicht weil mir ein mythologischer Hintergrund wichtig wäre, sondern weil die historische Herkunft der Sternbilder durchaus interessant ist und weil sich auch archäologische Querbeziehungen ergeben. Es wird ja auch auf die unterschiedliche Bedeutung der Sternbilder in den frühen Hochkulturen eingegangen. Das ist definitiv ein hochinteressantes Fachgebiet.
Burnahms Darstellung hat ja auch nichts mit Horoskopen zu tun, für den Fall, dass jemand den Eindruck hätte, ohne die Bücher zu kennen.

Clear Skies
Sven
 
Hallo Winfried,
ich finde deine Idee klasse.
Bei mir steht Burnham`s celestial handbook direkt neben dem Deep Sky Reiseführer und ich benutze die drei Bände immernoch, um mich auf Beobachtungen vorzubereiten.
Das ganze in einem neuen modernem Gewand wäre wirklich genial.
Vielleicht bin ich ja altmodisch, aber ich benutze und lese auch im Internet Zeitalter noch Bücher.
:biggrin:
Vor einer Beobachtungsnacht liegen bei mit Bücher und Karten auf dem Schreibtisch und der PC sorgt für die notwendige Aktualität.
Den DSR finde ich auch recht gut, aber er hat viel zu wenig Objekte.

Gruß
Peter
 
Hallo Sternfreunde !

Ja, ich habe Burnhams Bände im Schrank und fände eine Neuauflage , vielleicht auch in Deutsch toll - jedoch:
Es ist ein Mammutprojekt. Es ist viel Zeit ins Land gegangen. Was muss , was kann neu aufgenommen werden ohne den eigenen Charakter Burnhams zu verfälschen, der gerade das Werk ausmacht. Ich habe seinerzeit die drei Bände wie ein Roman gelesen. Dieses Lesevergnügen, die stellenweise Detailverliebtheit, den historischen Querbezug - Archäoastronomie. Ich nutze das Werk wenn ich Informationen suche , die über die Informationen eines Nachschlagewerkes hinausgehen. Vielleicht sollte man das Werk nur überarbeiten, auch den Scheibmaschinentyp des Satzes beibehalten, bunte, moderne Bilder einfügen und die Angaben auf den neuen, gesicherten Stand bringen - nicht mehr.

Sternklare Nächte
Berthold
 
Mal ein kleines Statement, warum wir mal an die Sache rangehen möchten, anhand unserer "Beobachtungspraxis":

Wir stehen auf der Terasse oder in der Sternwarte und beobachten. Ich habe vielleicht gerade mal das zweite Objekt eingestellt, das zweite Okular drinnen, auf einmal ist meine Frau verschwunden.

Komme ich zurück ins Haus, liegen die drei Burnhams auf dem Tisch und meine Frau studiert das, was sie eben gesehen hat. Und ist von den Büchern nicht mehr wegzubringen.

Nach vielleicht einer halben Stunde kommt sie wieder raus, eine Liste in der Hand, was ich ihr den bitte einstellen möchte.

Die Kombination zwischen visuellem Beobachten und dem Hintergrundwissen durch den Burnham haben uns nun schon seit 16 Jahren fasziniert. Einzig das Englisch stört mich etwas. Zwar ist er einfach geschrieben und klar verständlich, aber in der Nacht sich auch noch mit übersetzen rumschlagen und manche Begriffe einfach nachschlagen zu müssen trübt etwas den Genuß.

Die Mythologie finde ich dabei sehr interessant und lehrreich. Leider wird in heutiger Zeit viel zu wenig darauf eingegangen, obwohl doch fast alle Sterne Namen aus dem Ägyptischen tragen und viel zu wenige wissen, was sie bedeuten. Orion z.B. ist der Name für Sihu, die Incarnation des Gottes der Unterwelt, Osiris. Viele andere Namen (fast alle Sterne mit Eigennamen) werden im Burnhams so beschrieben. - Schadet auch einem Hobbyastronomen nicht, das zu wissen und ist, gerade bei Sternführungen, für unsere Besucher immer wieder interessant. Auch oder gerade für die Kids.


Nun denn, mal sehen, was daraus wird.

Vielen Dank
Winfried
 
Hallo Winfried,

falls Du Bedarf / Interesse bezüglich engl.- deutsch, oder engl.- franz. aber auch franz.-deutsch und natürlich auch umgekehrt, Übersetzungskompetenzen hast , kannst Du mich gerne per PN kontaktieren.


Grüße
Ulrich

P.S.:
Keine Angst - ich würde nicht selbst versuchen eine druckfertige Übersetzung abzuliefern...

 
Zitat von widato:

Aber Hallo! Das astrophysikalische Wissen - auch über so bekannte Sterne wie Wega und Betelgeuze - ist in den letzten Jahren geradezu explodiert. Vom Thema Exoplaneten ganz zu schweigen.

Aber man kann solch eine Neuauflage ja auch bibliophil angehen. D.h. *Wenig* ändern. Im Anhang könnte man Fußnoten zu den wichtigsten neuen Erkenntnissen bringen. Da hält sich die Arbeit vielleicht in Grenzen.

Thomas
 
Hi Thomas, hi Ulrich,

Dank für die Nachrichten, werde es mir merken.
Abspecken würden wir ihn nicht, dazu wäre mir das Projekt zu wervoll. Wenn, dann müsste es wieder ein Standardwerk der beobachtenden Astronomie werden. Und der kann garnicht ausführlich genug sein, speziell was Beobachtungen im Bereich der Zeichnung und Fotografie anbelangt.

Kleinplaneten sind schwierig. Dazu gibt es zu viele. Vielleicht als Liste, aber ansonsten nur mehr oder weniger erwähnt.

CS
Winfried
 
Hallo Winfried,

der Burnham war das erste englischsprachige Werk, das ich mir (etwas bange) als Schüler gekauft habe. Dank des Buches habe ich viele schöne Beobachtungen machen können.

Heute steht in meinem Regal fast ein Meter Literatur zur Deep Sky Beobachtung. Wenn ich wirklich in einem gedruckten Werk etwas nachschalgen will, dann greife ich zum "Night Sky Observers Guide" von Kepple und Sanner. Das Buch hat einige gravierende Mängel für den Feldeinsatz (m.E. sind die Aufsuchkarten praktisch nicht brauchbar), aber als Ideengeber oder zum Querchecken von interessanten "Funden" in Eye&Telescope benutze ich es durchaus gerne.

Es muss nicht unbedingt "alles" in *einem* Buch stehen. Zur Mythologie und der Herkunft der Namen gibt's das Buch von Allen ("Star Names, Their Lore and Meaning"), das kaum Fragen offen lässt. Zur Archäoastronomie gibt's auch massig Literatur, zur Numismatik (null Thema für mich) sicher ebenfalls.

"Aktuelle Daten" sind schon veraltet, wenn das Buch im Laden liegt.

Aus diesen Gründen ist der Burnham für mich in erster Linie eine nette Erinnerung an die Zeiten, in denen man ohne Internet und Astronomiesoftware auskommen musste. Die Lebensgeschichte seines Autors drängt sich in meine Erinnerung, seitdem ich von seinem Obdachlosendasein in den letzten Lebensjahren gelesen habe. Ein hoffnungslos idealistischer Mensch, dafür zwar bewundernswert aber auch nicht in ausreichendem Umfang in der Realität verankert.

Heutzutage gibt es bessere Quellen. Aber auch (oder gerade darum) heute ist der Burnham für mich ein "Bilderbuch", in dem ich besonders gerne bei einem Weizen oder Tee (je nach Jahreszeit) nach der Rückkehr vom Spechteln blättere. Für Recherchen und Planung gibt es bessere Werkzeuge. Zum Träumen und die Gedanken laufen lassen kaum...

Clear skies,
Tom
 
Hallo Winfried,

es gibt sicherlich Bedarf für einen deutschsprachigen Nachfolger des Burnhams. Nur eine Übersetzung des Burnhams ins Deutsche wird dem Anspruch heute nicht mehr gerecht. Wie Thomas und die Vorgänger richtig schreiben schwingt immer das Gefühl der Nostalgie mit, wenn der Name Burnham erwähnt wird und der eine Meter zusätzliche Literatur im Regal für die DS-Beobachtung zeigt uns all die Facetten auf, welche zwischen den 6 Buchdeckeln des Burnhams nicht enthalten sind. Der Hinweis auf den NSOG von Kepple und Sanner schließt in etwa die Lücke, welche beim Burnham klafft. Auch der DSR (in der ersten Auflage) von Stoyan hat in Ansätzen seinen Charme. Die Kunst besteht nun genau darin, aus diesem Wissen eine neue Generation von Nachschlagewerk für den DS-Beobachter zu machen (inklusive Aufsuchkarten). Für solch einen integralen Nachfolger der DS-Beobachtung würde ich sofort den Platz in meinem Bücherregal erweitern. I have a dream …

Clear skies

Paul
 
Hallo Winfried,

der Trend geht nach Meinung einiger bekannter Herausgeber und Autoren wohl leider eindeutig weg von der Schriftform, hin zum Internet.
Deswegen denke ich ist ein deutschsprachiges Werk wie der Burnham oder der NSOG zwar wünschenswert (zumindest meine ich das so), aber ich kann mir nicht vorstellen, dass der Absatz entsprechend sein wird...gerade bei einem angedachten Preis von 160€.

Eine vernünftige Realisierung eines solchen Werkes benötigt zumindest ein großes, erfahrenes und schlagkräftiges Team, welches langfristig Energie in das Projekt einfließen lassen kann. Ich kann mich noch gut an die Schwierigkeiten der Herausgabe des "Praxishandbuch Deep Sky" erinnern, wo es ein solches Team gab. Unterschätze deswegen die Arbeit nicht, solange du den Burnham nicht nur "deutsch umkopieren" möchtest.

Wie schon angesprochen wurde sind die Ansprüche an ein solches "Infowerk" sehr hoch, gerade wegen der aktuellen und vollständigen Informationen aus dem Netz. Deswegen muss so ein Werk neben Zeichnungen, Fotos auch Dinge wie Geschichte zum Objekt bzw. dessen Physik enthalten. Das in ein Werk zu packen ist ein "Mordsaufwand". Respekt wenn du an dessen Realisierung denkst. Aber vor der Herausgabe der 3 Burnham Bände stand der Autor sicher vor der gleichen Problematik und hat sie gemeistert. Viel Erfolg also von meiner Seite.

Viele Grüße, uwe
 
Hallo,
so zwischendurch mal wieder meinen herzlichen Dank für Eure Kommentare. Bin halt immernoch hin und hergerissen, aber es scheint sich heraus zu kristallisieren, daß dieses Thema von uns wohl so nicht gestemmt werden könnte, dazu ist das "Staff" zu klein und vor allem ja auf die Kunstgeschichte ausgerichtet, was unser Hauptthema ist und auch bleiben wird.

Trotzdem wird es nach dem Wolkenatlas noch ein weiteres Buch aus dem Bereich der Astronomie geben, lasst Euch überraschen.

Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe, sie scheint mir eine Menge Geld zu sparen.....

CS
Winfried
 
Hallo Marco,

da muß ich Dich enttäuschen. Ich verwende zwar mehrere Ferngläser, habe aber von diesem Merier keine Ahnung.

Zudem wird man gerade in diesem Bereich von vielen Besserwissern gerne verissen, wie ich hier schon oft gelesen habe. Daher wäre mir dieses Thema zu heikel, schließlich sollen unsere Kunden die Bücher kaufen und nicht gleich vereißen....

Grüße von
Winfried
 
Hallo zusammen,

ich habe den Burnham auch schon viele Jahre (gekuft für insgesamt 90DM seinerzeit....) und finde die Kombination von Hintergrundwissen und Faktensammlung immer noch sehr überzeugend. Auch die Umgebungskärtchen im gleichen Massstab sind prima.

Natürlich ist die Astrophysik im Burnham heute völlig überholt. Aber seien wir ehrlich: welches 30 Jahre alte Buch entspricht heute noch dem Stand der Wissenschaft?

und auch die Bilder stammen alle aus der vor-ccd-Zeit. Aber man muss gar nicht sooo viele Jahre in SuW zurückblättern, um noch die anfängliche Diskussion über chemische vs. CCD Fotographie nachlesen zu können....

Klar, heute gibt es besseres (wir fahren ja auch keine 30 Jahre alten Autos mehr - es sei denn als Oldtimer - und wundern uns über die "mangelhafte" Technik....) aber die Konzeption halte ich immer noch für unerreicht. was für eine Fleissarbeit, alles das zusammenzutragen! und es ist wirklich leicht lesbar! da gibt es ganz andere Englisch-Texte.

Ich schmökere immer noch gerne abends vor dem Einschlafen in diesem Buch (ich habe natürlich alle drei), finde es immer noch interessant und spannend und empfehle es immer noch jedem Astronomie-Interessierten zur genüsslichen Lektüre - zur Beobachtungsvorbereitung für den high-tech-freak, der wenig Zeit zum Zusammentragen aktuellster Infos spendieren will und/oder der nicht mal mehr weiss, wie man 1950 nach 2000 umrechnet, ist es weniger geeignet.

aber wenn man nur das technisch neueste akzeptiert, wird man wohl auch den guten alten POSS nicht mehr nutzen wollen......was in meinen Augen ein großer Fehler wäre.....

ich glaube nicht, dass es Sinn macht, das Buch zu übersetzen und es komplett neu zu schreiben und mit aktuellen Bildern zu versehen (die man ja mittlerweile eh kennt) dürfte eine Arbeit sein, die sich kaum lohnt. Wer das Buch schon auf englisch hat, wird es kaum nochmal auf Deutsch kaufen, und ein Preis, der 3x so hoch ist dürfte auch kaum akzeptiert werden.


ach ja, über 35 bin ich natürlich auch schon einge Zeit......

Gruß
Heinrich



 
Hallo @all,

ich glaube, ihr habt mich überzeugt.
Das Risiko wäre zu groß, die Arbeit zu viel für unser Team und der Preis, brächte man ihn auf einen modernen Stand, der allen gerecht wird, zu hoch.

Ich glaube langsam, ich lasse doch lieber die Hände davon.

Aber ich danke allen für Eure objektive Meinung zu diesem Vorhaben. Behalten wir den "Alten" und freuen uns weiterhin am nostalgischen, aber schönen Erscheinungsbild!

Vielen Dank,
Winfried
 
Moin Winfried
Wie wäre es die Bücher der Patrick Moore REIHE zuübersetzen
oder STARRY Nights von Lesly Peltier oder die beiden Bücher
die in der neuen IS vorgestellt werden sind bestimmt für viesuelle Beobachter bestimmt interessant ?
clear skys
Thomas
 
lieber Winfried,

ich habe den "Burnham" auch schon seit 20 Jahren und er war und ist mir vor allem eine Quelle der Inspiration, und der Anregung zum Beobachten. Heute ist er ja fast schon ein historisches Werk, aber Sterne, Galaxien und Nebel veralten nicht, und auch die vielen Geschichten rundherum sind es wert wiedergelesen zu werden. Als Quelle der Astrophysik kann er freilich nicht mehr dienen, aber die Begeisterung und Liebe die in ihm stecken sind wahrlich ansteckend, und ich möchte ihn nicht missen.

Ihn neu und überarbeitet herauszubringen wäre eine Mammutaufgabe, vor der gewarnt werden muss. Und wenn, dann auf Englisch, denn der deutsche Sprachraum ist viel zu klein für so ein Nischenprodukt um damit halbwegs erfolgreich zu sein.

Die Idee ist jedenfalls ausgezeichnet, möge sie aufgegriffen werden!

lg Tommy
 
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