Hallo zusammen,
ich finde sowohl den Burnham als auf die NSOG äußerst
empfehlenswert, und möchte beide Bücher nicht missen.
Natürlich sind beide Werke schwer zu vergleichen. Die NSOG
benutze ich häufig zur Beobachtungsplanung, oder einfach zum
schmöckern. Die vielen nicht zu tief durchbelichteten
Aufnahmen, sind häufig auch auf dem Feld eine gute Hilfe.
Der Burnham hingegen überdeckt sich wenig mit der NSOG. Er
zeigt eher die bekannteren DS-Objekte, aber auch viele
helle Sterne, variable Sterne und Doppelsterne.
Die Hintergrundinfos in diesem Buch sind einfach erstklassig,
sei es nun die Astrophysik, die Mythologie uvm. Hier kann
man sich Apetit holen, und wenn man mehr wissen will kann
man den schon von Tom Pfleger erwähnten Links folgen.
Da läßt es sich verschmerzen, das die Infos in dem Buch
nicht frisch aus der Forschung sind, und das Buch statt
Hochglanzoptik eher Schreibmaschinen-Look bietet.
Im übrigen sind ja auch die Daten aus der NSOG nicht aktuell
und ich habe schon etliche Fehler in dem Buch entdeckt.
Einige Bsp: Die Beschreibung von NGC 7748 - einem nicht existenten
Objekt (siehe NGC/IC-Projekt), das aber von Steve Coe mit
13" in aller Ausführlichkeit beschrieben wird.
Oder: Einige Objekte, die im Buch als Mitglieder der Lokalen
Gruppe erwähnt werden, haben diesen Status mittlerweile
verloren.
Aber wie gesagt, trotzdem sind die Bücher ihr Geld wert.
clear skies
Matthias
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