C14 Deep Sky - Welche Kamera?

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svenmoog

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Hallo,
und noch eine Frage zur Fotografie mit dem C14. Mir ist klar, dass ich eine Kamera mit nicht zu kleinen Pixeln benötige. Es soll auch noch einigermaßen erschwinglich bleiben.
Was haltet Ihr von der ALccd 8L color? Habt Ihr alternative Vorschläge?
Ich würde das Ganze gern mit einem hochwertigen Korrektor / Reducer kombinieren. Das könnte z.B. der ASA 2" Schmidt-Cassegrain Reducer Korrektor 0,77x sein.
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Gruß
Sven
 
Hallo Markus,
das C14 wollte ich ursprünglich "nur" visuell und für Planetenfotographie einsetzen. Für die Fotografie von Nebln und Galaxien wollte ich einen TS Boren-Simon 8" f/2,8 PowerNewton Astrograph mit ATIK 420M einsetzen.
Das C14 würde ich gern im Bereich kleiner Objekte testen und ggf. einsetzen. Hängt davon ab, ob es meine Montierung schafft.
Beim Stativ machen es einem die SC nicht ganz so leicht. Für visuell und ggf. Foto setze ich das Berlebach Planet ein. Da kann ich vernünftig stehen oder sitzen.
Ich kann aber für Fotographie auch eine Euro EMC Säule ausweichen. Da geht visuell nur im "Liegen". Die ist aber natürlich extrem stabil und schwingungsarm.
Gruß
 
Hallo Sven,

versteh mich bitte nicht falsch, aber aus deinen Anfragen bez. Montierung, Stativ und auch hier bez. der Kamera kann ich leider kein wirkliches Konzept erkennen. Alles was du hier und dort an Austrüstung ins Rennen wirfst, ist zwar alles für sich genommen sehr gut, aber ich denke, du wirst damit nicht das erreichen, was du dir vorstellst.

Der 8" PowerNewton mit dem kleinen Sensor der ATIK 420M erzeugt ein sehr enges Feld, so dass du von Nebeln nur Teile aufnehmen kannst, aber nur in seltenen Fällen den ganzen Nebel, gleiches gilt auch für das C14.

M52, M81, M82 gehören meiner Meinung nach schon zu den kleineren Objekten, die man hier von der Erde aus noch einigermaßen gut fotografieren kann, aber selbst die nehmen mit 2m Brennweite und meiner DSLR schon einen recht großen Teil des Bildfelds ein. Wenn du da mit 4m Brennweite rangehst und der Sensor noch kleiner wird als mein APS-C-Sensor, dann bekommst du vermutlich nur Pixelmatsch und Teile der Objekte auf den Sensor.

Da du scheinbar auch noch keine Erfahrungen mit der Astrofotografie hast (falls doch überlies das folgende), würde ich dir dringed davon abraten mit dem C14, bzw. dem 8" Powernewton einzusteigen. Die Brennweite ist für einen Einsteiger schlichtweg nicht beherrschbar, geschweige denn ohne Vorkenntnisse zu guiden und der Powernewton muss perfekt kollimiert sein, damit du damit eine ordentliche Sternabbildung über das Feld erreichst.

Eine entsprechend stabile Montierung zu kaufen, die die o.g. Geräte trägt, würde ich immer befürworten, aber zum Einstieg würde ich etwas "pflegeleichtes" mit moderater Brennweite nehmen, z.B. einen ordentlichen ED APO und dann nach und nach aufrüsten, Autoguider, SW-CCD, Filterrad, ...
 
Hi Marcus,
gleich noch eine Frage hinterher. Wäre das ein APO, der sinnvoll wäre? Welche Kamera würde dazu passen?
Gruß
 
Hallo Sven,

ja das ist ein APO und als Kamera kannst du entweder eine umgebaute DSLR nehmen, oder falls du direkt eine SW-CCD, allerdings brauchst du dann auch ein Filterset und ggf. ein Filterrad, dafür wärest du aber recht "zukunftssicher".

Mit einem 80er ED oder wegen meiner auch einem um 100mm Öffnung und einem Reducer hast du lange Zeit Spass und ne Menge Motive, auch wenn du irgendwann in die Schmalbandfotografie einsteigen willst.

Die Moravian G2-8300 mit Filterrad oder auch eine Atik 4000 wären da so die Modelle die ich mir mal näher anschauen würde. Allerdings brauchst du dabei ein Laptop zum Fotografieren, eine DSLR ist da etwas flexibler...
 
Hallo Sven

recht ordentlich, wie du in das Lager der Astrofotografen einsteigen willst.
Mal fragst du nach einer Montierung die ein C14 tragen kann, auf der anderen Seite schreibst du was von einem 8" Boren Newton, auf der anderen Seite erwähnst du ein C11.
Einzig eine Frage möchte ich nun stellen : NA WAS DEN NUN , willst du dir auch noch einen 20" Apo zulegen ;-)

Meine Meinung zu dem Thema : Don´t feed the [zensiert]...

Servus
 
Hi,
aktuell habe ich den 8" Boren und das C11. Ich habe aber ein super Angebot für ein C14 und spiele ein paar Optionen durch.
Gruß
 
Hi Sven,

ich hab bis jetzt still mitgelesen. Nun möchte ich ein paar Anmerkungen machen, weil bislang alles furchtbar durcheinander geht bei Dir.

das C14 wollte ich ursprünglich "nur" visuell und für Planetenfotographie einsetzen.Für die Fotografie von Nebln und Galaxien wollte ich einen TS Boren-Simon 8" f/2,8 PowerNewton Astrograph mit ATIK 420M einsetzen.

a) mach Dir erstmal klar, was konkret Du fotografieren möchtest. Beschränke Dich fürs erste (so ca. 2-3 Jahre) entweder auf Sonnenflecken, Mondkrater und Planeten oder auf Deepskyobjekte. Auf keinen Fall beides auf einmal! Das geht sowas von in die Hose...

Warum? Weil das völlig unterschiedliche Anforderungen an Montierung, Stativ, Teleskop(e) und Kameras sowie dem (Auto-)Guiding sind.

Neben den unterschiedlichen Anforderungen an die Hardware sind das auch völlig unterschiedliche Anforderungen bei der Bildbearbeitung. Um diese Bildbearbeitung zu lernen brauchst jeweils mehrere Monate zum reinfinden...

Ich lese aus Deinen Fragen zwischen den Zeilen, daß Du von der Astrofotografie nur sehr verschwommene/rudimentäre Vorstellungen hast.

Es ist richtig, daß bei der Astrofotografie die Montierung das A und O ist. Montierung so groß, tragekräftig und leider auch teuer, wei Du Dir eben leisten kannst.

Visuell brauchst viel Öffnung, um was zu sehen bei Deepsky. Fotografisch ist das anderst. Da brauchst viel Belichtungszeit und wenig Brennweite.

Visuell stellst die Vergrößerung über die Wahl eines passenden Okulars ein. Fotografisch mußt je nach gewünschtem Gesichtsfeld unterschiedliche Brennweiten (also Teleskope) nehmen. Da kommst net drum rum.

Wenn Du das C14 schon hast, kannst direkt mit der Videografie von Sonnensystemobjekten (Sonnenflecken, Mondkrater, Planeten) anfangen. Dazu benötigst lediglich noch ne vernünftige Planetenkamera. Z.B. die ALCCD5L-IIc. Die kannst später auch als Guidingcam für Deepsky nehmen.

Ohne Erfahrung mit Autoguiding ist es völlig sinnlos, mit 8" (egal ob mit oder ohne Reducer) in die Deepsky-Fotografie einzusteigen. Das gibt Frust ohne Ende, weil nix bei rauskommt.

Die Erfahrung holst Dir vernünftigerweise mit kurzer Brennweite. Maximal 500 mm Brennweite und Blende 5.6. Alles, was länger in der Brennweite ist oder ein höheres Öffnungsverhältnis hat (Blende 7, 9, 12 ...), macht zuusätzliche Probleme, weil dann die Belichtungszeiten um den Faktor 10, 20 oder 30 steigen und Du das definitiv nicht mehr ordentlich geguidet bekommst!

Es gibt jede Menge mittel- und großflächiger Nebel, die mit Teleobjektiven bis 300 mm oder kleinen, kurzen Refraktoren bis 500 mm auf den Chip einer Kamera passen. Um die Bildbearbeitung für Deepsky-Fotos zu lernen, brauchst Rohdaten, die die Bearbeitung auch lohnen. Also runde Sterne und genügend Signal im Nebel. Anfänger unterschätzen immer den Aufwand bei der Bildbearbeitung gewaltig. Nach der ersten Euphorie, weil "irgendwas" total verpixelt auf den Fotos zu sehen ist kommt der Frust, weil es sich nicht wirklich ansprechend rausarbeiten läßt... Da fehlt dann einfach die notwendige Belichtungszeit. Und ohne Autoguiding kriegst die nicht zusammen.


garnix. Wenn gekühlte Astro-CCD, dann nur s/w mit "richtiger" Kühlung auf -55°C und gute Farbfilter. "Kühlung" lediglich auf 30-35 °C unter Umgebungstemperatur ist zwar besser als garkeine Kühlung, aber im Sommer (für all die hübschen Nebel) ein fauler Kompromiß, den *ich* nicht eingehen würde. Lieber etwas länger sparen und dann was richtiges kaufen. 1x. Ist schlußendlich günstiger ...





 
Nachtrag,

,
aktuell habe ich den 8" Boren und das C11. Ich habe aber ein super Angebot für ein C14 und spiele ein paar Optionen durch.
Gruß

Willst Du anfangen zu Fotografieren oder jahrelang spielen?

Auf welcher Montierung sitzt aktuell das C11? Davon hängt es ab, ob Du Sonnenflecken, Mondkrater und Planeten mit dem C11 oder aber Deepsky mit nem wirklich kleinen APO oder nem guten Teleobjektiv machen kannst.

Und ich würde Dir für den Anfang auch zu einem DSLR-Body raten. Den auf Astro umbauen lassen und erste Erfahrungen machen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi,

also ich weiß nicht so recht. Hört sich alles irgendwie unentschlossen an was Du da machen willst. Ein C14 ist ein riesenteil welches auch noch recht lichtschwach ist. Für Planeten sicherlich Top, aber Deeep Sky? Du wärst zwar mit einem Reducer wieder bei f6.3 aber die laaange Brennweite (2,2 Meter) hast Du trotzdem bei nem C14. Dazu noch der problematische Tubus der eigentlich nach nem Umbau schreit. Denn ohne sind die Auskühlungszeiten unerträglich lange. Ebenso das permanente zutauen der Schmidt-Platte. Alles nicht so einfach handlebar. Ich hatte schon ein SC 8", daher kann ich da von meinen Erfahrungen schildern.
Teste doch Spaßhalber mal ein SC 8", die gibt es wirklich öfters sehr günstig hier. Selbst das Teil hat 2 Meter Brennweite. Schau mal ob Dir die Abbildung überhaupt gefällt. Du hast ja aktuell ein Newton, das SC bildet ganz anderst ab. Mein Geschmack trifft es eher weniger, der Newton schon eher. Aber eigentlich gibt es mit Deinem 8" genügend Objekte zum Fotografieren.
Wenn Du aber das 14" so günstig bekommst dann teste es doch einfach und verkaufe es wieder weiter wenn Du die Nase voll hast. Aber als Montierung sollte es dann schon eine EQ8 sein. Gebraucht sind die aber eher selten, denn wer eine hat gibt sie in der Regel nicht mehr her außer wg. Hobbyaufgabe.

Gruß Markus
 
Hallo,

nicht nur der Thread ersteller wirft hier einiges durcheinander die Tipgeber ebenso.

-- ersteinmal wird geraten mit einem kleinem APO anzufangen, dann später auf größere Equipment zu gehen.
-- Der/Die selbe Tippgeber schreibt zwei Sätze später

Lieber etwas länger sparen und dann was richtiges kaufen. 1x. Ist schlußendlich günstiger ...

ja hallo ? Was denn nun ?

Unterscheide nicht zwischen kleiner u. großer Brennweite wenn es um guiden geht.
Unterscheide lieber zwischen schlechten und gutem Equipment.
Wenn man das Prinzip des Autoguidings verstanden hat, funktioniert das auch einwandfrei mit größeren Brennweiten wenn das Equipment gut ist. Ansonsten funktioniert es auch nicht bei kleineren Brennweiten. Das gilt für Anfänger sowie auch für Fortgeschrittene.

Wenn Du mit viel Brennweite fotografieren willst, dann fang auch damit an. Die Krux der Frustration und des Lernens wird die so oder so nicht erspart bleiben.

-- Ich empfehle eine gute Montierung. Für ein C14 minimum EQ8, kann auch beim Boron Simon nicht schaden. Die kriegste sogar zusammen drauf.
-- ein für das System gerechneten Reducer oder gar F2 Hyperstar
-- eine gute CCD Kamera mit möglichst großen Pixeln (ATIK 4000 oder ATIK 11000
-- guten Guider oder PHD mit Planetenkamera
-- bei arretierbaren Spiegel Guiding Rohr ansonsten Off Axis Guiding (da kommt dann richtig frust auf)

Ansonsten kaufst Du Dich dumm um dämlich.
Meine Meinung.

Gruß Jens




 
Hallo Markus,
Hallo Jens,
Erst mal vielen Dank für Euer Feedback. Sorry, wenn das Alles etwas durcheinander erscheint.
Wie schon gesagt. Eigentlich ist das Boren für Deepsky vorgesehen. Das C14 war für visuell und Planetenfotographie gedacht. Ich wollte mir die Option für Deepsky beim C14 offen halten. Das C14 ist ein Umbau. Es hat zwei Lüfter mit Temperatursteuerung zum besseren Auskühlen. Außerdem hat es eine Spiegelfixierung, was es natürlich deutlich einfacher macht mit dem Crayford zu focusieren. Das Guiding würde ich versuchen beim C14 über OffAxis zu machen und beim Boren über Leitrohr. Ich werde mir es aber dreimal überlegen, ob ich das C14 wirklich für Deepsky ready mache. Ds wäre schon eine stattliche Investition. Allein die Kamera...

Ich habe gelernt, das das Boren nicht die optimale Wahl war. Mich hat einfach die Lichtstärke und die dadurch kurze Zeit für die Aufnahmen gereizt. Ich muss jetzt leider damit leben. Hätte früher eine Anfrage im Forum stellen sollen.
Zweitens habe ich nicht die optimale Kamera (ATIK 420M) für das Boren. Hier bräuchte ich einen größeren Sensor. Die Kamera kann ich sicher verkaufen. Habt Ihr eine Empfehlung als Alternative?
Vg
Sven
 
Hallo Jens,

wo genau liegt denn da der Widerspruch? Man kaufe genau 1mal eine EQ8 und Teleskope hat der geneigte Astrofotograf eh 2 oder 3, denn DAS Teleskop, mit dem man alles machen kann gibt es nicht, warum also kein ED APO als Einstieg/Ergänzung?

Und was die Unterscheidung nach Brennweite bzw. Qualität betrifft, bin ich da völlig anderer Meinung. Du kannst das beste 14" SC bei voller Brennweite nicht mit dem besten 8x50-Finder und der besten Planetenkamera guiden, selbst mit Subpixelguiding usw. kommst du nicht an das SC ran. Darüber hinaus, ne Planetencam am OAG bei 4m Brennweite??

Und dann am besten noch das Prinzip des Autoguidens lernen/verstehen, mit Planetencam am OAG bei 4m Brennweite?
Ok, das 14" SC hat Lüfter und ne Spiegelklemmung, daher könnte man auf ein Leitrohr mit entsprechender Guidingkamera gehen und dann auf zum munteren Fehlersuchen, warum die !§)(&§$"-Sterne nicht kreisrund sind...

Ich bleibe dabei, auf jeden Fall die stabilste Montierung kaufen, die man sich leisten kann/will und dann bei der Fotografie klein anfangen. Weder mit einem 14" SC noch mit dem Boren und dann vor allem auch EBV lernen.

Kamera? Einfach oben noch einmal lesen, es wurden hier schon einig genannt.
 
Hi,

wieso denkst Du das der Boren nicht die richtige Wahl war? Das ist doch ein super flexibles Teil!. Kauf Dir dazu nen GPU und Du hast zwei Teleskope. Lerne es einzustellen mit nem Concenter und am Himmel. Das ist problemlos in den Griff zu bekommen. Und die Atik ist soo schlecht auch wieder nicht, aber ich hätte da lieber eine Kamera in APS-C Größe genommen. Dieses Bildfeld wird noch ganz gut ausgeleuchtet und Du hast ein geniales Widefield Setup mit dem Du gut für den Sommer gerüstet wärst.

Gruß Markus
 
Hi Jens,

-- ersteinmal wird geraten mit einem kleinem APO anzufangen, dann später auf größere Equipment zu gehen.
-- Der/Die selbe Tippgeber schreibt zwei Sätze später

Lieber etwas länger sparen und dann was richtiges kaufen. 1x. Ist schlußendlich günstiger ...

ja hallo ? Was denn nun ?

genauer lesen. Das "was richtiges kaufen" bezog sich auf die Kamera. ;)

Unabhängig von der gekühlten CCD-Kamera hab auch ich zur stabilsten Montierung geraten. Und zu ner kleinen Brennweite für den Anfang, weil sofort loslegen mit C14 + Leitrohr oder OAG auf massiv überlasteter HEQ-5 sowas von in die Hose geht...

 
Du scheinst gut flüssig zu sein, bitte keine DSLR kaufen hole dir eine gekühlte Ccd.
8300er o.Ä.
Du hast dort die Möglichkeit des Binnings.

Ob der Unterschied von Delta 20grad was ausmacht, dazu äußere ich mich aufgrund von Unwissenheit nicht.
Aber alles was unter Null Grad ist bringt richtig was.
Grüße
Mark.
 
Hi Mark,

aus der Erinnerung raus z.B. unsere ST-10 ...

natürlich liegt die preislich mit den notwendigen Filtern und Filterrad in ner anderen Liega als die ALccd 8L color. ;)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Moin Fee,

die ST-10 kommt aber nur bei Außentemperaturen im Minusbereich auf solch einen Wert.

LG Micha
 
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