CAM84 Selbstbau CCD

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Erik
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Hallo Andreas,
ich mag diese 3 Punkte Geschichte nicht so recht... ja klar definieren 3 Punkte eine Ebene und nichts kann Wackeln etc. aber du stellst eine Achse des CCDs ein und verstellst dir unweigerlich die andere mit - nerv ;) .

Ich glaube nicht, dass er unter 50€ bleibt mit Versand, Dichtung und evtl Eloxiert auf KEINEN Fall - bis zu 10Stück ist auch noch ein deutlicher Weg...
Nur so als Gegenfrage: Wie möchtest du bzw. alle Anderen es denn sonst machen? Die Kamera muss vorne dicht sein, sodass das Silicagel die Luftfeuchte aufnehmen kann --> Dichtung und Filtereinschraubmöglichkeit muss der Adapter liefern. Alternativ ginge evtl mit dem Baader-Protective-Ring etwas aber die sind doch recht teuer. Die 8 Bohrungen werden preislich den Braten bestimmt nicht fett machen ;) dafür fällt dann aber das fummelige Justieren der Platine weg.
Falls jemand eine andere Idee hat, wo wir das Produzieren lassen können sagt bitte Bescheid.

CS Tobias
 
Hallo Tobias,
ich finde den Adapter von dir sehr gut, nur würde ich gerne erst mal das Board ans laufen bekommen und dann erst das Gehäuse bauen (Kühlung und Adapter).
Wenn es nämlich nicht laufen sollte, warum auch immer, dann sind die 50-60€ für den Adapter nicht für die Tonne...

Ich frag mal in die "Runde", wer hat das Board schon fertig (oder fast), oder warten alle auf die Möglichkeit zum "Bestücken"?

Gruß
Andreas
 
Hallo Andreas,
ah das verstehe ich, nur wird die Fertigung etwas dauern und wenn dann die Cam fertig ist und du nicht weiter arbeiten kannst, da der Adapter fehlt ... ;) Sonst würde ich das auch erst machen, wenn die Elektrik funktioniert. Allerdings wenn sie nicht funst, bau ich eben eine neue oder suche den Fehler... bis ich den Adapter brauche.

Lieder hat noch keine eine Rückmeldung zum Warenkorb gegeben und ich war jetzt mit dem Adapter beschäftigt - ist der Fehlerfrei? Welche Teile sind bereits Multipliziert (ich möchte die Bauteile für 2 Cams bestellen)? Daher kann ich noch nichts zur Bestückung sagen. Wie sieht es denn nun preislich mit der Teilbestückung aus?
Gibt es Stencils?

Gibt es jemanden, der die Gehäuse bearbeitet, oder macht das jeder selber?

Viele Grüße
Tobias
 
Hallo Tobias,

Erik war so nett und mir einen seiner Stencils zuzusagen. Nach mir wird ihn Tom benützen, mit dem ich die Sache gemeinsam angehe. Erik meinte, dass ich sein Stencil weiterreichen soll. Insofern kannst Du ihn nach Tom bekommen.


Gruß

Martin
 
Hallo zusammen,
besteht die Möglichkeit die Stencils auch zu bekommen?
Würde mich gerne auch ans "Ende" stellen, falls es eine Reihenfolge gibt.
Ich bestelle im laufe der nächsten Woche erst einmal die Bauteile, also es reicht mir die Stencils in 3-4 Wochen (oder später) zubekommen.

Gruß
Andreas
 
Hallo Martin,
ah das klingt natürlich sehr gut! Ich habe Zugriff auf einen geregelten Ofen (allerdings mit leichtem Überschwinger und Messung der Lufttemp) von 20°C - 1200°C ... ich vermute auf 150°C den Ofen vorheizen, dann die bestückte Platine dazu, anschließend ausgasen lassen (gibt es hier schon eine bekannte Zeitskala?), dann den Ofen auf 260°C und angucken, wann die Paste schmilzt und dann Ofen aus und auf...
Klingt das richtig?

Mal eine andere Idee: Wo sind wir eigentlich lokalisiert? Vieleicht kann man sich ja treffen und dann die Bestückung oder so gemeinsam machen?

Viele Grüße
Tobias
 
Hallo zusammen,
das wäre eine Idee, ich komme aus der nähe von Münster, NRW.

Gruß
Andreas
 
Hallo Andreas,
bei mir steht zwar noch MG im Profil, aber ich bin momentan in Duisburg wohnhaft... nicht schön aber da ist eben die Uni.
--> das sind ca 1Std. Auto bzw Bahnfahrt
Vieleicht wäre bei dieser Nähe ein Treffen machbar / sinnvoll.

Hast du die Sensoren schon vom Alu befreit? Ich wollte demnächst DMSO bestellen und das dann in unserem chem. Labor im Abzug ablösen... ob ich da jetzt noch nen Sensor dazu tue oder nicht ;)


Cs Tobias
 
Hallo Zusammen,

ACHTUNG: wie eben im Cloudy Nights Forum beschrieben wurde, gibt es in der Digikey-Bestelliste einen Fehler: die Widerstände R29 und R30 sind dort 5,6 kOhm, es müssten korrekt aber 5,6 Ohm sein !
Bitte verwendet zum Bestellen die aktuelle Liste von hier: BOM-Liste Rev B.
Ich werde die entsprechenden Widerstände bei mir austauschen.


Gruß

Erik
 
Hallo Zusammen,

noch einen Vorschlag: wenn man schon einen Adapter beim Profi fertigen lässt, sollte man da nicht gleich noch den Kupferkühler auf Maß zuschneiden lassen und die Gehäusemodifikationen am Alugehäuse für den Adapter und für das Peltierelement ? Das müsste nur jemand ausmessen und zeichnen.

Gruß

Erik
 
Hallo Tobias,
ich habe bis jetzt noch keine Nikon ersteigert, wollte ja die "Kosten" am Anfang gering halten. ;-)

Duisburg ginge ja noch, ich werde erst einmal die Teile ordern.
Wenn wir dann zusammen die Platinen "Bestücken und Backen" könnten, das wäre schon nicht schlecht.

Wenn der USB Verbindung steht, die Spannungen passen, dann erst wollte ich den CCD kaufen....war so meine Idee...

Gruß
Andreas


 
Hallo Erik,
HERZLICHEN DANK! Das ist natürlich eine SEHR wertvolle Info. Du scheinst da den Überblick zu haben, wie unterscheidet sich dein Warenkorb von dieser Bomliste? Wenn ich für 2 Kameras bestellen möchte, alles mal 2 oder sind da schon etliche Bauteile mehrfach enthalten?


Diese Diskussion ist eigentlich vom Adapter vollständig losgelöst. Die Gehäusemodifikationen lassen sich eigentlich recht gut mit einer Standbohrmaschine erledigen... und der Kupferfinger soll angeblich ein Standartmaß haben... Sollte das jemand in Auftrag geben wollen, wird sich der Preis wohl nur um den zusätzlichen Versand, gegenüber eine vollständigen Gemeinsamen Bestellung erhöhen, da es ja nichts am Aufwand des Adapters ändert.
Diese Ausfräsung im Gehäuse für das Pelztier halte ich für Humbug. Es ist viel sinnvoller, dass das Pelztier nur den Kupferfinger berührt und die heiße Seite das Alugehäuse bzw direkt den Kühlkörper, der wiederrum mit dem Alugehäuse verbunden ist. So wie ich das sehe, wird sonst neben dem Kühlfinger auch noch das Gehäuse mitgekühlt bzw zumindest nicht gut entkoppelt.

Eine weitere Geschichte ist übrigens die Trockenpatrone... da habe ich außer komplizierter Anfertigung noch keine gute Idee gehabt.... evtl eine Aluwelle mit einem Außengewinde versehen und ein Langloch hineinbohren, in das Gehäuse ein passendes Innengewinde und noch ein Dichtring…?


Viele Grüße
Tobias

PS @ Andreas Die gemeinsame Bestückung und das Backen lässt sich bestimmt irgendwie machen - in den Raum mit dem Ofen darf ich dich allerdings nicht mit nehmen, da der er zu unseren Laboren gehört und dir dafür die Sicherheitsbelehrungen fehlen... Falls das jemand sähe oder etwas passiert käme ich in Teufelsküche.
 
Zitat von tobi88:
Hallo Martin,
ah das klingt natürlich sehr gut! Ich habe Zugriff auf einen geregelten Ofen (allerdings mit leichtem Überschwinger und Messung der Lufttemp) von 20°C - 1200°C ... ich vermute auf 150°C den Ofen vorheizen, dann die bestückte Platine dazu, anschließend ausgasen lassen (gibt es hier schon eine bekannte Zeitskala?), dann den Ofen auf 260°C und angucken, wann die Paste schmilzt und dann Ofen aus und auf...
Klingt das richtig?

Mal eine andere Idee: Wo sind wir eigentlich lokalisiert? Vieleicht kann man sich ja treffen und dann die Bestückung oder so gemeinsam machen?

Viele Grüße
Tobias

Ich habe bisher noch nie selbst eine SMD Platine gebacken, aber die Temperaturkurve hängt von Deiner verwendeten Paste ab. Meine Paste bäckt bei 180°C. Ich werde in dem Projekt auch meine ersten Reflow-Erfahrungen sammeln, bisher war ich nur old school unterwegs.
Ich habe mir nee Reflow Bastellösung zugelegt. Ich denk mir je niedriger die Paste bäckt, desto weniger Stress für die Bauteile.

Mit Treffen meinst Du so eine Art Workshop? Ich glaub für ein gemeinsames Treffen sind wir zu weit auseinander, aber lokale Grüppchen gehen bestimmt.

Gruß

Martin
 
Zitat von Erik:
Hallo Zusammen,

noch einen Vorschlag: wenn man schon einen Adapter beim Profi fertigen lässt, sollte man da nicht gleich noch den Kupferkühler auf Maß zuschneiden lassen und die Gehäusemodifikationen am Alugehäuse für den Adapter und für das Peltierelement ? Das müsste nur jemand ausmessen und zeichnen.

Gruß

Erik

Hallo Erik,

grundsätzlich eine gute Idee, das macht es halt teurer. Die Frage ist, ob man das Loch im Gehäuse nicht selbst hin bekommt.

Gruß

Martin
 
Hallo,
ich bin mir nicht sicher ob das Peltier, wenn es im Gehäuse ist, nicht die Abwärme über das Alu-Gehäuse wieder in´s Gehäuse einbringt und die Kühlleistung zu sehr herabsetzt.
Ich dachte daran den Kupferfinger durch eine Silikon-Dichtung (Ring) nach Außen zuführen und da erst das Peltierelement anzubringen, dann ein CPU-Kühler drauf.

Ein Alurohr mit Silica-Gel zum Einschrauben als Trockenmittelpatrone wäre eine Idee.

Oder wollt ihr das Gehäuse mit Edelgas füllen? (Absolut Luftdicht)

Ich habe leider keine Erfahrung was das vereisen angeht.

@Tobias, OK - dann muss ich wohl draußen bleiben...;-)

Gruß
Andreas

 
Hallo zusammen,
@Martin: Ich muss mir erst noch eine Paste suchen, wird in Hinblick auf Reflow ebenfalls mein erster Versuch. Sonst habe ich immer mit Kolophonium und Handlötkolben gelötet und das geht unter Zuhilfenahme einer Entlötlitze ziemlich gut. Kannst du eine Paste empfehlen?
Ja es bleiben wohl nur lokale Grüppchen, aber auch das kann Fehler verhindern - vermute ich ;)

@Andreas Ein Alurohr ist eine gute Idee. Bei Ebay gibt es ein 10mm mit 2mm Wandstärke; da müsste man eigentlich ein M10 Draufschneiden können. M10 ist auch händisch noch gut machbar, somit spricht da nichts gegen. Wenn man dann das andere offene Ende mit Epoxi verschließt, kann man sogar die Farbe des Silicalgels sehen... ich denke das ist eine gute Lösung und für wenige Euro machbar.
Bist du auf der ATT?

CS Tobias
 
Zitat von tobi88:
Hallo zusammen,
@Martin: Ich muss mir erst noch eine Paste suchen, wird in Hinblick auf Reflow ebenfalls mein erster Versuch. Sonst habe ich immer mit Kolophonium und Handlötkolben gelötet und das geht unter Zuhilfenahme einer Entlötlitze ziemlich gut. Kannst du eine Paste empfehlen?

Such mal in der Bucht nach "Niedrigtemperatur Lötpaste", die habe ich bestellt. Ob sie was taugt, muss sich erst noch raus stellen.

Gruß

Martin
 
@Erik

Prüfst Du bitte nochmal ob Du das richtige Gehäuse verlinkt hast? Dein Link für zu einem Gainta G106. Auf Cloudy Nights
schreibt der Enwickler der Kamera er hat es für Gainta G107 entworfen.
Soweit ich den Bildern entnehme sind beim G106 die Bestigungsgewinde an einer anderen Position.

Gruß
Wolfgang
 
Hi Tobias,
ja ich will auch zur ATT, wir können uns da ja treffen.

Hab noch mal auf CN nachgelesen, da hatten ein paar Leute Probleme mit dem PWM des Peltierelement und Störungen im CCD Signal, evtl. Weil das Peltierelement zu nah am CCD war.
Gute Idee mit dem Epoxy als Fenster!

Gruß Andreas

 
Hallo Andreas,
ja das wäre bestimmt ganz nett.

Ja PWMs sind etwas nervig... habe mir damit die tollsten Störungen auf dem CMOS meiner 1000d gezaubert. Ich werde wohl erstmal ein normales zu starkes verwenden ich glaube TEC1203 heißt das. Das kann man dann im Sekundentakt ein und ausschalten (so macht es wohl auch die eigentliche Schaltung) und braucht da nicht noch die 12V umwandeln.

Ja ich mag Epoxy und es gibt nichts ärgerliches als alles fertig zu haben und dann hat man Eis auf dem Sensor, dass ist der Grund warum meine 450d noch immer nicht im Einsatz ist. Daher bin ich da gebranntes Kind und ahbe beim Adapter auch evtl. eine Heizung des Filters vorgesehen - falls der Filter zutauen sollte ;).

Gainta G107.... hm das Ding hat nur 63mm Breite --> mein Adapter passt nicht richtig! Sollen wir ein anderes Gehäuse suchen? Muss ja nur die passenden Befestigungen haben... :( . Oder es wäre auch möglich einfach eine passende Aluplatte aufzukleben! Das hätte dann mehrere Vorteile:
- man kann sich verbohren und muss dann nur die Platte wegschmeißen
-die nötigen Gewinde sind dann auch gleich dicht
-es lässt sich direkt eine 4-Eckige Blende einsetzten um Reflexe zu verhindern
Nachteil:
- noch ein nötiges Teil
- sieht sicher komisch aus
Jemand ne Idee, wie man den Adapter anpassen kann?


CS Tobias

PS Mir gefällt diese Paste http://www.ebay.de/itm/SMD-BGA-Lote...219714?hash=item464c7188c2:g:CgUAAOSwMmBVqRxr schön mit Blei, so wie es soll. Habe noch kein Pb freies Lot gefunden, was so schön fließt und "Brückenphob" ist.... und genau das möchte ich ja bei SMD.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ähm, hast das G107 nicht 125*80*40mm und das G106 115*65*35mm? Hab jetzt nicht die Platine hier um nachzumessen...

Ja, treffen wir uns auf der ATT!

Gruß Andreas
 
Hallo zusammen,
so wie es momentan aussieht, gäbe es wohl eine Möglichkeit den Adapter für ~20€ / Stück anfertigen zu lassen... vielleicht hilft das bei der Entscheidungsfindung ;)

Adapter 2" ~ 20€
-Tobias 2x
-Erik 2x
-Martin 1x
-Tom 1
----
6 Stück

Viele Grüße
Tobias
 
Hallo Zusammen,
ich wollte mal vorstellen wie weit ich mit der CAM84 schon gekommen bin. Die Wartezeit auf die Platine habe ich genutzt alle Teile zu bestellen und mir eine SMD Schablone selber zu machen. Es gibt dazu Anleitungen wie man es mit einem Schneideplotter machen kann. Nach dem Eintreffen der Platine hab ich mich gleich an die Arbeit gemacht. Lötpaste aufgetragen und unter einem Stereomikroskop die ICs plaziert. Dann die "großen" Kondensatoren. Das hat schon solange gedauert, und ausserdem habe ich schon liegende Teile immer wieder verschoben, dass ich beschloss diese Teile erstmal zu löten und den Rest dann mit dem Lötkolben zu machen. Gelötet habe ich mit einem umgedrehten Bügeleisen, auf das ich noch zur besseren Wäremverteilung, eine Kupferplatte legte. Darauf kam da die Platine bis überall das Lot flüssig wurde. Dann die Platine runter und abkühlen lassen. Das Löten hat sehr gut geklappt. Nur beim FT2232 musste ich zwei Brücken entfernen. Die restlichen Teile mit dem Lötkolben hat dann wieder sehr lange gedauert. Man muss halt immer suchen was kommt wo hin. Als alles bestückt war hab ich, ohne die Jumper ,Spannung angelegt und alles nachgemessen. Was mir dabei auffiel, ist dass die +15V und die -8V sich sehr langsam aufbauen, dann aber stabil anstehen. Bei der ersten Messung denkt man vielleicht es geht nicht. Danach hab ich die Software wie auf CloudyNights beschrieben installiert die Jumper gesetzt und alles ausprobiert. Es hat sofort funktioniert. Später stellte sich heraus dass das Zufall war. Die CAM84 lief nur an einem einzigen USB-Port. Sobal ich einen anderen nahm oder auch einen anderen PC wurde die CAM84 nicht mehr erkannt. Ich hab dann herausgefunden dass ich die UBS-Verdrahtung zu sorglos gemacht habe. Ich hatte einen Pfostenstecker mit 10cm Flachbandkabel an ein USB Kabel gelötet von dem ich einen Stecker abgeschnitten hatte. Dieser Übergang war das Problem. Bei USB 2.0 müssen D+ und D- exakt gleich und mit dem richtigen Wellenwiderstand verdrahtet werden. Sonst gibt es Fehlanpassungen. Jetzt hab ich das USB Kabel direkt an den Stecker gelötet und es läuft überall stabil.
Beim Betrieb werden die Spannungsregler, der AD-Wandler und der FT2232 merklich warm. Ich denke das ist aber normal. Wenn man die Schaltung mit 12V versorgt und alles runtergereglt wir d ensteht eben Verlustleistung. Ich habe mit einer Wärmebildkamera mal gemessen. Der AD-Wandler und der FT2232 haben bei mir ca. 45 Grad und die Spannungsregler zwischen 50 und 70 Grad. Ich betreibe die Schaltung jetzt mit 6V. Für den AD und den FT2232 ändert sich nichts, die Spannungsregler werden aber nicht mehr so warm. Aus den 70Grad sind jetzt 50 geworden.

Für den Adapter zum Teleskop habe ich mir auch eine Lösung gebastelt. Das Hauptproblem war für mich das Fenster vor dem CCD Sensor. Ich habe einfach nichts bezahlbares leicht erhältliches gefunden. Ich bin dann auf die Idee gekommen einen Objektivfilter einer Kamera zu verwenden. Um an das passende Gewinde, ohne Gewinde zu schneiden, zu kommen habe ich ein altes Objektiv geschlachtet und das nötige Teil abgesägt. Das Teil wurde dann in das CAM84 Gehäuse geklebt. Das macht es gleich Luftdicht und etwas Abstand zwischen Fenster und Sensor hab ich auch damit es keine Betauung gibt. Darüber hab ich den eigentlichen Flansch plaziert. Er hat bei mir einen Bajonetanschluss so das ich wahlweise normale Objektive oder einenT2 Adapter anschliessen kann. Den Flansch habe ich selber gedreht. Hat aber auch ewig gedauert so das ich leider keine Aufträge annehmen kann.


Jetzt fehlt mir nur noch die Kühlung. Da bin ich aber noch zu keiner Entscheidung gekommen wie aufwändig man das machen sollte wenn innerhalb der Kamera doc h einiges an Wärme erzeugt wird. Das ist bei anderen Kameras besser gelöst wo die Spannungserzeugung nicht in unmittelbarer Nähe zum CCD ist.
So das ist viel länger geworden als ich dachte. Aber ich hoffe der eine oder andere Hinweis hilft euch.
Gruß
Wolfgang
 

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Hallo Wolfgang,
das sieht doch schon sehr gut aus!
70°C sind aber doch wirklich sehr warm... da sind doch eigentlich kaum Verbraucher drin, wo soll denn da der ganze Strom herkommen, dass in den Dingern so viel Abfällt, dass die so heiß werden? Evtl hast du ja doch irgendwo eine niederohmige Verbinden - kann mir das nicht vorstellen, dass das so warm wird... schrieb er nicht irgendwo man soll da fühlen und wenn es heiß wird stimmt was nicht (ersten paar Seiten auf der englischen HP)?

Ne andere Frage: Wie viel Platz ist da im Gehäuse noch? Welchen Abstand zum Sensor bekommt man hin? Ist da für nen CCD-Sockel noch genügend Platz?
Da der Adapter ja noch nicht gedreht ist, könnten wir jetzt evtl einen schönen runden Abstand realisieren....
Magst du auch einen Adapter für eine zweite Cam, oder die nächste Version ;) ?

Du schreibst von "sehr lang" wie lange hat die Bestückung, nicht löten, denn gedauert ca.?


Freut mich auf alle Fälle, dass die Cam bei dir läuft! Erstes first light schon gehabt?


Viele Grüße
Tobias
 
Hallo Tobias,
70°C ist zwar ganz schön hoch aber ich glaube nicht das ich da einen Fehler hab. Der Reger mit den 70°C ist U4 der für den Analogteil des ADC zuständig ist. Laut Datenblatt des ADC zieht der dort typisch 75mA. Da nur ein Kanal des ADC verwendet wird mag es etwas weniger sein. Wenn es nur 50mA sind, muss der Spannungsregler 12V-5V=7V * 0,05A = 350mW in Wärme umsetzen. Das ist für so ein kleines IC schon ganz schön viel. Laut Datenblatt vom Spannungsregler hat das IC-Gehäuse einen Wärmewiderstand von 200°/Watt.
Auf der englischen Seite gibt es diese dazu http://www.cloudynights.com/topic/497530-diy-astro-ccd-16-bit-color-6mpx-camera/?p=7082337

Die Anagbe auf der englischen Seite habe ich auch gelesen. Das ist aber bevor alle Bauteile aufgelötet sind und die Schaltung in Betrieb ist. Ich kann an meiner Platine auch schön sehen wie der Strom vom Betriebsmodus abhängt.
Wenn die 12V angschlossenen sind un der USB mit dem PC verbunden ist habe ich ca. 70mA bei 12V. Wenn ich dann mein Program starte (Nebilosity) und die CAM84 auswähle steigt der Strom auf ca. 90mA. Beim Aufnehmen sid es dann ca.95mA während der Belichtung und 150mA während des Auslesens. Wenn man also lange belichtet und dem entsprechend selten ausliest ist die Verlustleistung geringer als wenn man kurze Belichtungsphasen mit häufigem Auslesen hat.
Für das Bestücken der Platine habe ich ein ganzes Wochenende gebraucht. Da meine Augen nicht mehr die besten sind habe ich eigentlich alles mit dem Mikroskop gemacht. Da muss man natürlich wegen der Augen und auch wegen des Rückens öfter mal eine Pause einschieben. Ich hatte auch erst überlegt alle Bauteile mit doppelseitigem Klebeband erst auf ein Bild der Platine zu kleben. Dann braucht man bei der echten Platine nicht mehr zu suchen. Ich hatte aber kein Klebeband wo man die winzigen Teile auch sicher wieder ab bekommt.
Ich habe die Platine mit 5mm Abstandsstücken in das Gehaüse montiert. Es gibt sonst Kurzschlüsse. 5mm hatte ich gerade rumliegen, mit weniger wäre es auch gegangen. Die Glasscheibe vom CCD ist jetzt bei mir 11,5mm unterhalb der Gehäuseoberfläche. Den Flansch habe ich dann so lang gemacht das ich das richtige Auflagemass für Objektive mit Pentax-K Anschluss habe. Das heisst wenn ich mich nicht verechnet habe sollte die unendlich Einstellung am Objektiv auch ein scharfes Bild vom Himmel geben.

First Light des Nachthimmels habe ich leider noch nicht. Ich wohne nördlich von Hamburg und da sind die Bedingungen selten gut genug :-(

Gruß
Wolfgang
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tobias,
bei 20-30€ nehmen ich auch einen Adapter. :super:
Gruß
Andreas
 
Hallo zusammen,
ich überlege jetzt, da ja doch viel Wärme in den Reglern entsteht, evtl. doch das ganze Gehäuse zu kühlen (auf den Reglern kleine Kühlerkörper drauf und über die kalte Luft zu kühlen) oder mehrere Kühlfinger am Gehäusedeckel bis zu den Reglern zu legen um die heisen "Punkte" direkt zu kühlen.
Das Peltierelement müsste zwar etwas mehr Leistung haben aber am Deckel könnte dann ein großer Kühler mit Lüfter drauf.
Wenn zwei Peltierelemente in Reihe sind ist auch die Fläche auf dem Gehäuse besser verteilt und die Montage des Kühlkörpers ist einfacher, weil nichts kippeln kann.
Gruß Andreas
 
Hallo Tobias,

bei 20€/Stück nehm ich gleich 3 Adapter.

Die Platine werden bei der Bestückung versiegelt (d.h. wasserabweisend mit einer Art Teflon überzogen).

MfG

Denny
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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