Canon 10 x 42 LIS eingetroffen

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MLudes

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Nachdem es dieses neue Canon Fernglas in Deutschland für Händler noch nicht gibt, habe ich es mir am Donnerstag in USA Bestellt und ist heute eingetroffen. Erster Eindruck am Tag:

- Liegt super in der Hand
- Hat recht großes Gesichtsfeld
- Macht einen sehr scharfen Eindruck bis zum Rand
- aufgrund der nur 10-Fachen Vergrößerung auch ohne Stabimodus sehr ruhig in der Hand liegend

Mehr später diese Woche , nachdem es unterm Himmel war
 
Hi Markus,

was mich speziell interessieren würde, ob die Schärfe im Stabi-Modus ebenfalls so "verschmiert" wie bei den anderen.
 
Hallo Jochen,

das wäre wirklich toll, wenn der "Gelee-Effekt" bei diesem Canon nicht zu beobachten wäre. Der hat mich nämlich bislang davon abgehalten, ein Canon-Fernglas mit Stabilisierung zu kaufen.

Hoffnungsvoll

Manfred
 
Hallo Jochen

hatte letzte Nacht gelegeneheit zu beobachten. Zum Vergleich mußte ein Fuji 10 x 50 FMT-SX 2 herhalten, hier meine Ergebnisse

1, canon hat sichtbar besseren Kontrast. Am Tage zeigt das Canon ebenfalls sichtbar bessere Randschärfe, in der nacht mit Freihandhalten des Fuji sind sie inetwa gleich, um die möglicherweise feinsten Randschärfe unterschied zu sehen, müßte mann die Gläser auf ein Stativ setzen.

2, Jupiter als kleines Flächenobjekt war gut, aber nicht rasiermesserscharf , weder mit Stabi Modus noch ohne. Ich werde hier auf jeden mal ein Stativ nehmen, um zu sehen ob es an meiner Hand liegt oder am Glas selbst.

3, der Stabimodus ist ähnlich wie beim ersten 15 x 45 canon, knopf gedrückt halten, jedoch habe ich in erinnerung das beim alten Canon das gedrückthalten unsensibler war.

4, heute Nacht werde ich das Canon gegen das 14 x 40 antreten lassen, bin selbst auf das ergebniss gespannt

5, Farbkorrektur beim Canon ist excellent, wenn mann superkritisch schaut, kann beim Canon am Rand minimalste Fehler sichtbar gemacht werden, aber absolut nicht störend und mann muß schon suchen ums zu sehen.

Erstes Fazit: das bisweilen Beste Glas mit superhartem Kontrast
 
Hallo,

das hört sich ja wirklich gut an.

Hier noch mal der alte Thread mit ersten Beurteilungen des Glases.

10x42is

(W. Henseler, Jülich-Forum, 2.4.2004)

CS

Roland Krebs
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Markus,

von dem Fujinon halte ich sehr viel - wenn das Canon einen besseren Kontrast und sogar eine bessere Randschaerfe mitbringt, dann ist es ein guter Kandidat - selbst ohne IS.

Ich wuerde ebenfalls noch einmal die IS Performance testen, indem ich das stabilisierte Bild mit dem Eindruck auf dem Stativ vergleiche. Neben dem Schaerfeeindruck koennte man hier auch mal abschaetzen, wie weit sich die Grenzgroessen in den beiden Modi unterscheiden.

Gruss,
Holger
 
Hallo Volker

werde diesen Vergleich auf Stativ zum Wochenende Tun, war selbst überascht, denn ich war bisher vom Fuji 10 x 50 ebenfalls so sehr angetan, das es mein Lieblingsfernglas war. Das Fuji ist aber dennoch in seiner Preislage wohl das beste 50 mm Glas überhaupt und legt sich mehr als nur an mit wesentlich teureren Gläsern.

Dennoch hat micht dieses 10 x 42 Canon extrem positiv überrascht. Letzte Nacht hatte ich es im Einsatz gegen das NIKON 14 x 40 Stabil, we´lches ebenfalls ein Super Glas ist. Das canon überzeugt gegen das NIKON durch das deutlich größere Gesichtsfeld, durch noch bessere Farbwiwedergabe und durch höheren Kontrast, hier mußte das NIKON echt kleinbeigeben. Das NIKON Gewinnt jedoch am Himmel wegen der höheren Vergrößerung, hier hat das 10 x Canon keine Chance, währe auch unlogisch
 
Hallo,

in meinen Versuchen am Tage im Laden hatte ich beim 10x42 den Eindruck, dass z.B. im Vergleich zum 15x50 auch der IS-Mechanismus verbessert wurde. Aufgrund der unterschiedlichen Vergrößerungen ist es natürlich nicht ganz einfach, die Qualität seiner Arbeitsweise zu vergleichen. Doch folgende Beobachtungen veranlassen mich zu dieser Annahme. Man kann beim 10x42 nach Aktivieren der Stabilisierung förmlich zusehen, wie sich alle Einzelheiten im Sehfeld konsolidieren und zu einem festen, sehr scharfen und detailreichen Bild gerinnen. Dieser Vorgang dauert vielleicht eine Sekunde. Verglichen mit dem 15x50 wirkt der Ablauf geradezu sanft und gleichmäßig. Die Stabilisierungsartefakte schienen mir ebenfalls geringer, wenn ich die Bilder jeweils mit, als auch ohne Stabilisiersung direkt miteinander verglich. Ansonsten kann ich die Angaben von Markus zur Optik bestätigen. Das 10x42 zeigt ein helles, sehr kontrastreiches Bild mit hoher Schärfe über das gesamte Sehfeld. Ich denke, diese Optik wird auch höchsten Ansprüchen gerecht und glaube ernsthaft, dass wir hier die Zukunft des Fernglasbaus vor Augen haben.

Steve
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Vielleicht testet man das neue Canon mal gegen ein "altes" 10-fach stabilisierendes Glas? Dann kann man besser einen eventuellen Fortschritt abschätzen.
 
Auch ich konnte Canon 10 x 42 L IS WB testen

Vom 20. bis 25. Mai (gestern) stand auch mir ein neues Canon 10x42 L IS WP leihweise zum Testen zur Verfügung. Ich kann in wesentlichen die positiven Eindrücke bestätigen. Das Sehfeld ist für ein Glas mit 42 mm Öffnungsdurchmesser sehr groß (wie man es sonst fast nur von guten 32-mm-Gläsern kennt). Die Schärfe ist exzellent und bis zum Rand sehr gut. Hier ist mein Maßstab das Nikon 10x32 HG, zu dem praktisch kein Unterschied in Schärfe und Kontrast zu erkennen war. Die Verzeichnung ist leicht kissenförmig, ähnlich wie bei Leica-Gläsern, vielleicht ein wenig geringer, während das genannte Nikon nahezu verzeichnungsfrei ist, dafür aber natürlich den Globuseffekt deutlicher zeigt (was mich aber im Gegensatz zu manchem anderen aber gar nicht stört). Farbneutralität und Transmission sowie Reflexarmut liegen auf dem Niveau der Topklasse von Leica, Nikon, Swarovski und Zeiss (in alphabetischer, nicht wertender Reihenfolge).

Im Vergleich mit beiden Leica Duovids 8x42/12x42 und 10x50/15x50 zeigt sich in etwa derselbe Schärfe- und Kontrasteindruck (die Leicas sind wegen leichter Bildfeldwölbung für mich weniger randscharf), auch bei extremem Gegenlicht (dunkle dünne Aste gegen sehr hellen Himmel bleiben dunkel und kantenscharf, während die beiden Canon-Gläser 10x30 IS und 12x36 IS II die Äste dann schon grau und nicht mehr so konturenscharf zeigen). Das Sehfeld ist deutlich größer als bei den Duovids, deren größtes Manko meiner Ansicht nach eben das gegenüber z.B. den Trinovids und Ultravids kleinere Sehfeld ist.

Im Stabimodus ist das Glas derzeit unschlagbar gut. Es zeigt dann Details, die man mit keinem anderen mir bekannten Fernglas freihändig erkennen kann - ungeachtet der Vergrößerung. Ein „Verschmieren”, wie es den Canon-IS-Gläsern immer wieder nachgesagt wird, konnte ich nicht feststellen, sofern man das Glas halbwegs ruhig hält (übrigens habe ich das bei meinen Canon 10x30 IS und 12x36 IS II sowie meinem früheren 15x50 IS auch nie festgestellt). Ich vermute, daß das „Verschmieren” nur dann auftritt, wenn das Handwackeln bzw. -zittern zu stark für den von der Stabilisierung bewältigten Winkelbereich ist. Wenn ich absichtlich das Glas nicht ruhig halte, sonder leicht wackele oder zittere, dann kommt es bei allen IS-Modellen zu sich wiederholenden kurzzeitigen „Flimmereffekten” mit vorübergehender leichter Unschärfe. Der Grund liegt darin, daß die zur Wackelkompensation erforderliche Prismenwinkeländerung an die mechanische Grenze stößt, dann eine weitergehende Kompensation nicht möglich ist, die Prismen wieder auf ihre Ruhestellung (= Kippwinkel 0°) zurückspringen und eine erneute Kompensation für die nun leicht verschobene Bildlage versucht wird. Die kann dann bei starkem Wackeln oder Zittern aber evtl. genauso fehlschlagen wie zuvor, wodurch sich die Unschärfephase verlängert, bis wieder ein stabiler Zustand erreicht wird.

Man muß also klar sagen, daß alle Canon-IS-Gläser bereits eine halbwegs ruhige Hand voraussetzen, um dann aber das verbleibende schwache Zittern sehr gut kompensieren zu können. Wer keine ruhige Hand hat oder aus anderen Gründen (z.B. aus dem vibrierenden Hubschrauber, einem fahrenden Auto, einem unruhigen Segenboot usw.) stärker wackelt oder zittert als üblich, sollte das Nikon StabilEyes 14x40 mit seinen zwei Stabi-Modi in Erwägung ziehen, weil der eine seiner Modi für einen viel größeren Schwankungsreich (bei vermutlich leicht reduzierter Präzision und/oder höherem Stromverbrauch) ausgelegt ist, während der andere ähnlich wie bei Canon arbeitet und dann eine ebenso perfekte Feinmotorik innerhalb des kleinen Schwankungsbereichs liefert.

Einer Angabe von Markus Ludes muß ich widersprechen: Der Aktivierungsknopf muß nicht während des Beobachtens ständig gehalten werden wie bei 10x30 IS und 12x36 IS II, sondern wird einmal gedrückt, um dann eingeschaltet zu bleiben (grüne LED leuchtet zur Kontrolle), bis der Stabi-Modus durch erneutes Drücken wieder abgeschaltet wird. Angeblich soll sich der Stabi-Modus auch selbständig abschalten, wenn das Fernglas senkrecht nach unten zeigt (am Trageriemen hängt), aber das hat bei meinem Test nicht funktioniert, und da ich keine Bedienungsanleitung dazu hatte, konnte ich nicht überprüfen, ob dort diese angebliche Abschaltfunktion angegeben ist.

Leider habe ich auch einige Kritik mitzuteilen:

1. Das 10x42 L IS WP ist ein Riesenklotz und schwer. Sogar das Duovid ist bei aller relativen Schlankheit (es sieht neben dem Canon 10x42 L IS WP geradezu putzig aus) ungewöhnlich schwer, aber das Canon ist nicht nur sehr, sehr viel größer, sondern auch nochmals deutlich schwerer (das in den technischen Daten von Canon mit 1030 g angegebene Gewicht stimmt nicht, mein Testgerät war inkl. Batterien ca. 200 g schwerer).

2. Die schon immer bei Canon miserabelen Augenmuscheln sind hier zwar insofern besser, als sie jetzt nicht mehr umständlich umgestülpt werden müssen, sondern durch Drehen aus- und einfahren, aber sie sind billigst ausgeführt und wackeln wie ein Kuhschwanz. Man spürt beim Drehen, daß da wohl irgendwo zwischen beiden Endanschlägen noch Raststufen dazwischen sein sollen, die aber so leicht überfahren werden, daß man sie gar nicht richtig wahrnimmt und die auch die eingestellte Position nicht sicher halten. Offensichtlich waren die fähigen Canon-Konstrukteure durch die zahlreichen zu lösenden Aufgaben so ausgelastet, daß man die Konstruktion der bei Canon auf der Prioritätenliste ganz weit unten stehenden Augenmuscheln vom Lehrbuben ausführen ließ. Der Präzisionseindruck ist miserabel, schlechter als bei 50-Euro-Chinagläsern, und das bei einem VK von 1599,- Euro. Canon-Leute, schämt Euch! Schaut Euch mal an, wie die Drehaugenmuscheln bei den Nikon-HG-Gläsern aussehen; die sind vorbildlich, und so ähnlich sollten sie auch bei diesem neuen Canon-Glas sein.

3. Als sich bei meinem Test immer wieder die Dioptrienkorrektur am rechten Okular verstellte und ich sie daraufhin neu justierte, merkte ich auch da einen Murks. Normalerweise wird die Dioptrieneinstellung durch Niederdrücken eines Knopfes oder Rings arretiert und durch Anheben des Knopfes oder Rings zum Verstellen gelöst. Canon scheint aber nicht zu interessieren, was allgemeiner Usus ist, sondern hat es genau umgekehrt gemacht: Man muß den Drehring nach oben ziehen, um die Einstellung zu arretieren. Auch das gibt bei mir Minuspunkte.

4. Ein ganz wichtiger Kritikpunkt ist die (jetzt schränke ich vorsichtshalben ein: für meine Hände) völlig unergonomische Anordnung der Aktivierungs-/Abschalttaste der Bildstabilisierung. Während diese Taste für mich bei den großen Modellen 15x50 IS und (beim mechanisch baugleichen) 18x50 IS günstig liegt und ohne Hinschauen und Suchen vom Finger „blind” getroffen wird, ist die in der Mitte liegende Taste bei 10x30 IS und 12x36 IS II schon nicht mehr ganz so ergonomisch, aber immer noch gut zu finden und aufgrund der Mittellage auch für Linkshänder ebensogut benutzbar. Aber beim neuen 10x42 L IS WP muß man herumtasten und dabei z.B. den rechten Mittel- oder Ringfinger regelrecht verrenken, wenn man gleichzeitig den Zeigefinger an der Fokussierwalze lassen will. Ich bin dann, weil mich das fast zu Wutausbrüchen über die Dummheit der Canon-Design-Ergonomen veranlaßt hat, immer wieder dazu übergegangen, mit der linken Hand zu fokussieren (für mich als Rechtshänder nicht komfortabel), um die rechte Hand für die zum Betätigen der Aktivierungstaste erforderlichen Fingerübungen frei zu haben. Es hat auch noch am vierten Tag nicht funktioniert, wie gewohnt mit der rechten Hand zu fokussieren und die Aktivierungstaste ohne Absetzen des Fernglases und Hinschauen auf Anhieb zu treffen. Mein Urteil dazu: schwerer Konstruktionsfehler.

5. Vergleichsweise nebensächlich und für viele Anwender sicher bedeutungslos ist meine Kritik an dem etwas bauchig-barocken Design. Aber wenn man sich japanische Autos der 60er und 70er Jahre ansieht, als man noch nicht italienische Designer anheuerte, um mit der europäischen Konkurrenz auch im Aussehen der Fahrzeuge mithalten zu können, verwundert das nicht. So ästhetisch beispielsweise japanische Gärten gestaltet sind und auch japanische Architektur sein kann, im Produktdesign bleibt das Niveau noch auf einer tieferen Stufe. Man ahmt nach und orientiert sich an den Designansprüchen der Kunden, und das sind aufgrund der Stückzahl primär Cowboys und Erdölverschwender und nicht stärker designorientierte Deutsche (oder Italiener oder Skandinavier). Gut, auch bei uns gibt es beim Vergleich von Gelsenkirchener Barock und Bauhaus eine klare Mehrheit für ersteren, und Häkeldeckchen sowie Häkel-Klopapierrollenverkleidungen stehen in weiten Teilen der Bevölkerung Deutschlands hoch im Kurs. Aber bei einem so teuen Produkt sollte man angesichts der dafür in Frage kommenden Zielgruppe doch etwas höhere Ansprüche ans Design stellen dürfen.

Soweit meine Eindrücke. Leider mußte ich das Glas gestern wieder zurückschicken. Seine exzellente optische Qualität und seine bei meiner relativ ruhigen Hand perfekt arbeitende Bildstabilisierung haben in mir leider Begehrlichkeit ausgelöst, und so werde ich mir sehr wahrscheinlich über kurz oder lang dieses Fernglas (aufgrund seiner Volumens und Gewichts aber nur für besondere Anlässe) kaufen „müssen”, wenn es die Finanzlage zuläßt. Ich kann nur hoffen, daß es auch von anderen Seiten zu meinen obigen Kritikpunkten ähnliche Reaktionen von Anwenderseite gibt und Canon sich veranlaßt sieht, so nachzubessern, wie man es bei einem 1599-Euro-Fernglas erwarten kann, speziell bei Augenmuscheln und Lage der Aktivierungstaste. Dann könnte mein Kaufentschluß sehr schnell positiv ausfallen.

Da ich morgen früh in Urlaub fahre, kann ich mich in der folgenden Diskussion bis Mitte Juni nicht beteiligen. Weil sich bis dann aber einige Arbeit aufgehäuft haben dürfte, rechne ich damit, auf eventuelle Antworten und Fragen erst Ende Juni reagieren zu können. Ich bitte daher um etwas Geduld.

Walter E. Schön
 
Re: Auch ich konnte Canon 10 x 42 L IS WB testen

Hallo Walter,

ein paar kurze Anmerkungen zu deinem exzellenten Bericht
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1, Einer Angabe von Markus Ludes muß ich widersprechen: Der Aktivierungsknopf muß nicht während des Beobachtens ständig gehalten werden wie bei 10x30 IS und 12x36 IS II, sondern wird einmal gedrückt, um dann eingeschaltet zu bleiben (grüne LED leuchtet zur Kontrolle), bis der Stabi-Modus durch erneutes Drücken wieder abgeschaltet wird.
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Hier hast du recht, ich bin selbst erst bei der Nutzung drübergestolpert, hatte den Knopf vorher einfach nur festgehalten

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2, Die schon immer bei Canon miserabelen Augenmuscheln sind hier zwar insofern besser, als sie jetzt nicht mehr umständlich umgestülpt werden müssen, sondern durch Drehen aus- und einfahren, aber sie sind billigst ausgeführt und wackeln wie ein Kuhschwanz. Man spürt beim Drehen, daß da wohl irgendwo zwischen beiden Endanschlägen noch Raststufen dazwischen sein sollen, die aber so leicht überfahren werden, daß man sie gar nicht richtig wahrnimmt und die auch die eingestellte Position nicht sicher halten. Offensichtlich waren die fähigen Canon-Konstrukteure durch die zahlreichen zu lösenden Aufgaben so ausgelastet, daß man die Konstruktion der bei Canon auf der Prioritätenliste ganz weit unten stehenden Augenmuscheln vom Lehrbuben ausführen ließ. Der Präzisionseindruck ist miserabel, schlechter als bei 50-Euro-Chinagläsern, und das bei einem VK von 1599,- Euro. Canon-Leute, schämt Euch! Schaut Euch mal an, wie die Drehaugenmuscheln bei den Nikon-HG-Gläsern aussehen; die sind vorbildlich, und so ähnlich sollten sie auch bei diesem neuen Canon-Glas sein.
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Walter, eventuell hast du ein Montagsgerät inder Hand gehabt. Bei meinem Glas sitzen die Augenmuscheln richtig fest, wackeln nicht und die Einrastfunktion auf beiden Seiten funktioniert einwandfrei, so wie mann es erwartet

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3. Als sich bei meinem Test immer wieder die Dioptrienkorrektur am rechten Okular verstellte und ich sie daraufhin neu justierte, merkte ich auch da einen Murks. Normalerweise wird die Dioptrieneinstellung durch Niederdrücken eines Knopfes oder Rings arretiert und durch Anheben des Knopfes oder Rings zum Verstellen gelöst. Canon scheint aber nicht zu interessieren, was allgemeiner Usus ist, sondern hat es genau umgekehrt gemacht: Man muß den Drehring nach oben ziehen, um die Einstellung zu arretieren. Auch das gibt bei mir Minuspunkte.
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Walter ist das nicht mehr eine persönliche geschmacksache ? Mir selbst ist egal ob ich die Blockierung nach oben oder unten drücken muß

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4. Ein ganz wichtiger Kritikpunkt ist die (jetzt schränke ich vorsichtshalben ein: für meine Hände) völlig unergonomische Anordnung der Aktivierungs-/Abschalttaste der Bildstabilisierung. Während diese Taste für mich bei den großen Modellen 15x50 IS und (beim mechanisch baugleichen) 18x50 IS günstig liegt und ohne Hinschauen und Suchen vom Finger „blind” getroffen wird, ist die in der Mitte liegende Taste bei 10x30 IS und 12x36 IS II schon nicht mehr ganz so ergonomisch, aber immer noch gut zu finden und aufgrund der Mittellage auch für Linkshänder ebensogut benutzbar. Aber beim neuen 10x42 L IS WP muß man herumtasten und dabei z.B. den rechten Mittel- oder Ringfinger regelrecht verrenken, wenn man gleichzeitig den Zeigefinger an der Fokussierwalze lassen will. Ich bin dann, weil mich das fast zu Wutausbrüchen über die Dummheit der Canon-Design-Ergonomen veranlaßt hat, immer wieder dazu übergegangen, mit der linken Hand zu fokussieren (für mich als Rechtshänder nicht komfortabel), um die rechte Hand für die zum Betätigen der Aktivierungstaste erforderlichen Fingerübungen frei zu haben. Es hat auch noch am vierten Tag nicht funktioniert, wie gewohnt mit der rechten Hand zu fokussieren und die Aktivierungstaste ohne Absetzen des Fernglases und Hinschauen auf Anhieb zu treffen. Mein Urteil dazu: schwerer Konstruktionsfehler.
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Walter, eigentlich bin ich Rechtshändler, dennoch ist meine Starke Seite die linke Hand. Mir kommt die Position des Druckknopfes den ich mit dem rechten Zeigefinger drücke extrem entgegen und mit der Linken hand kann ich wunderbar scharfstellen. Meine Hände sind auch nicht die kleinsten, mein persönlicher Bedarf wurde bei der Ergometrie voll getroffen, ich kann das Glas auch ohne Stabimodus dadurch wackelfreier Halten, als es wenn zu dünn währe
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Fazit, vielleicht bist du als Fernglasfreak zu sehr verwöhnt oder aber Personen unterscheiden sich doch erheblicher als du meinst, denn einiges was du als Kritik ansiehst, ist für meine eigene Person als Vorteil anzusehen
 
Re: Auch ich konnte Canon 10 x 42 L IS WB testen

Besten Dank, Walter, fuer die vielen Details! Jetzt kann ich mir schon ein recht genaues Bild dessen machen, was mich erwartet, wenn ich das Fernglas kaufe (und das duerfte langfristig wohl passieren :-). Es scheint ja, dass die Konstruktion der Augenmuscheln noch fluktuiert und sich hoffentlich bald auf brauchbarem Niveau stabilisieren wird. Als einziges echtes Manko bleibt dann noch dessen Groesse und Gewicht - aber freuen wir uns lieber ueber die vielen Vorteile und nehmen wir die Unvollkommenheit der Welt grosszuegig hin ...

Gruss,
Holger
 
Re: Auch ich konnte Canon 10 x 42 L IS WB testen

Hallo Walter,

bei meinem Modell gab es auch keine Probleme mit den Augenmuscheln. Im Gegenteil: im Vergleich zu den missratenen Augenmuscheln der 15x bzw. 18x50er Geräte (Gibt es überhaupt jemand. der die mit ausgeklappten Augenmuscheln benutzen kann?) empfand ich sie als großen Fortschritt. Auch die Klickstopps waren präzise zu fühlen. Allerdings war ich wohl der erste Benutzer des Geräts, es gab noch keinerlei Abnutzung. Mit dem Stabiknopf hatte ich ebenfalls keine Probleme. Doch wie ich schon an anderer Stelle schrieb, vermute ich, dass das Gerät aufgrund seines hohen Gewichts und seiner Klobigkeit sich primär an Bedürfnissen orientiert, wie sie auf dem Wasser herrschen oder anders formuliert: es soll Nikon und Fujinon dort Konkurrenz machen und deren Monopolstellung mit den technologischen Mitteln aufbrechen, welche Canon derzeit zur Verfügung stehen. Yachting und Wassersport sind für Fernglasbauer eine ganz wichtige Zielgruppe. Diese Leute sind wohlhabend und können sich teure Ausrüstung leisten und sie brauchen wirklich alle ein Fernglas. Die Fa. Steiner gibt es wohl nur noch, weil es diesen Absatzmarkt gibt und es ist sicher auch kein Zufall, dass Zeiss neben dem 8x56 ClassiC/Dialyt noch das 7x50 im Programm hält - beides Gläser, die technisch nicht mehr auf der Höhe der Zeit (Hier soll kein Besitzerstolz getroffen werden) sind aber über eine Kundschaft verfügen, die konservativ und betucht ist, so dass es sich für den Hersteller weiterhin lohnt, so etwas anzubieten.

So toll das Canon 10x42 IS optisch auch ist - es braucht sicher keinen Vergleich mit irgendeinem anderen Modell zu scheuen - für ein Fernglas mit Stabilisierung würde ich mir eine höhere Vergrößerung wünschen, da ich 10x schon sehr gut ruhig halten kann. Das 10x30 und das 12x36 Canon IS II kann ich sogar mit einer Hand gut halten und bedienen. Das ist mit diesem geschrumpften Abbild der großen 15/18x50 IS leider nicht möglich.

Steve
 
10x42 L IS WP: Stabi für 10fach, Augenmuscheln

„... für ein Fernglas mit Stabilisierung würde ich mir eine höhere Vergrößerung wünschen, da ich 10x schon sehr gut ruhig halten kann”

Hallo Steve,

so (siehe Zitat) hatte ich mit relativ ruhiger Hand auch immer gedacht. Aber erst seit ich mit diversen IS-Gläsern selbst beobachte und ausgiebig Vergleiche anstellen konnte, denke ich anders darüber (hierzu Dank an „hanz”, der immer schon vom 10x30 IS schwärmte und dessen Lobeshymnen der Anlaß für mich waren, mich mit diesem bis dahin von mir unterschätzten Fernglas näher zu befassen und schließlich ein 12x46 IS II zu kaufen, dem kurz darauf ein 10x30 IS für meine Frau folgte, weil sie es lieber kleiner und leichter mag). Natürlich sehe ich dank ruhiger Hand auch unstabilisiert mit 10facher Vergrößerung freihändig etwas mehr Details als mit 8facher, aber sobald ich die Bildstabilisierung benutze (nicht erst beim neuen 10x42 L IS WP, sondern auch schon beim vergleichsweise nicht so guten Canon 10x30 IS), erkenne ich noch viel feinere Details, die mir – um bei einem fairen Vergleich mit einen Modell gleicher Vergrößerung und fast identischer Öffnung sowie fast gleichem Gewicht zu bleiben – selbst das hervorragende Nikon 10x32 HG vorenthält.

Ich halte derzeit unter den nicht stabilisierenden Ferngläsern das Nikon 10x32 HG für unübertroffen (superscharf, großes Sehfeld, noch leicht, sehr hell, fast verzeichnungsfrei; wegen des sehr scharfen Randbereichs sogar dem früher von mir bevorzugten Leica 10x32 leicht überlegen, obwohl dieses wiederum mit einem noch geringfügig größeren Sehfeld auftrumpft und als Ultravid eine winzige Spur heller und deutlich leichter ist). Aber freihändig sehe ich trotz des im Kontrast klar unterlegenen Canon 10x30 IS bei aktivierter Stabilisierung dennoch mit diesem noch deutlich (!) mehr bzw. feinere Details als mit dem Nikon. Ich habe z.B. im Garten an einer Vogeltränke diverse Pflanzen (u.a. Frauenmantel), die auf ihren Blättern ganz feine Härchen haben, die ich von meinem Terrassensitzplatz mit keinem einzigen meiner Ferngläser freihändig erkennen kann, ausgenommen Canon 10x30 IS, 12x36 IS II (auch mit meinem früheren 15x50 IS) und Canon 10x42 L IS WP. Da letzteres aber in Kontrast so hervorragend ist und ich gegenüber dem Nikon 10x32 HG keinerlei Schwäche erkennen konnte, betrachte ich derzeit eben dieses neue Canon-Glas als die neue Referenz.

Nochmals kurz zu den Augenmuscheln. Die saßen bei dem leihweise erhaltenen, aber natürlich noch völlig neuwertigen 10x42 L IS WP schon im eingefahrenen Zustand etwas wackelig mit ziemlich viel Spiel zwischen dem verschiebbaren Gummizylindern und dem feststehenden Tubus der Okuare. Aber wenn sie herausgezogen waren, wackelten sie ganz fürchterlich: an der Oberkante etwa um ±2 mm! In der voll ausgefahrenen Position hatte man fast das Gefühl, daß nur wenig Kraft nötig sein, um die Augenmuscheln ganz vom Fernglas abzutrennen. Wenn Ihr beide, Du und Markus, so etwas nicht bemerkt habt, dann muß an meinem Leihgerät wohl ein Defekt vorgelegen haben (allerdings verhielten sich beide Augenmuscheln darin absulut gleich, so daß ich eine Beschädigung z.B. durch Fehlbedienung durch einen früheren Benutzer des Glases ausschließe. Ich konnte, da ich wegen dieses störenden Wackelns sehr genau hingeschaut hatte, auch keinerlei Spuren von Gewaltanwendung sehen, sondern einfach nur eine viel zu große Tolerenz zwischen Innendurchmesser des beweglichen Teils zum Außendurchmesser des feststehenden Teils. Beim Nikon 10x32 HG und allen anderen Nikon-HG-Gläsern dagegen laufen die Augenmuscheln beim Heraus- und Hineindrehen wie auf Präzisionsschienen, es ist eine Freude, damit zu spielen. Ich werde also versuchen, nach Rückkehr aus dem Urlaub noch irgendwo mal ein zweites Canon 10x42 L IS WP in die Hände zu bekommen, um zu sehen, wie dort die Augenmuscheln funktonieren.

Schließlich noch zur für mich völlig unbequemen Lage der Aktivierungstaste. Markus kann ich hier nicht folgen, denn er sagt ja selbst, daß er trotz seiner Rechtshändigkeit bei diesem Glas mit der linken Hand fokussiert. Also ist das entweder nicht repräsentativ für andere Rechtshänder, die doch sicher fast ausschließlich mit der Rechten fokussieren, oder es ist der Beweis, daß Markus mit der Linken fokussieren MUSSTE, weil er eben auch nicht mit der Rechten gleichzeitig mit dem Drücken der Taste und dem Fokussieren klarkam. Wenn ich das Fernglas ganz intuitiv greife, ohne mich zunächst einmal darum zu kümmern, wo welches Bedienelement liegt, verschwindet die Aktivierungstaste irgendwo unterhalb der dritten Fingerglieds meines rechten Zeige- oder Mittelfingers (ich kann's jetzt nicht mehr ganz präzise beschreiben, da ich das Glas ja seit gestern nicht mehr habe). Wenn ich dann ohne Hinsehen mit dem Zeige-, Mittel- oder Ringfinger der rechten Hand die Taste erfühlen will, suche ich (wohlgemerkt: ohne hinzusehen!) lange, bis ich irgendwann mit ziemlich stark gekrümmtem Finger auf der Taste lande. So etwas ist für mich schlechte Ergenomie. Natürlich finde ich die Taste gleich, wenn ich schon beim Greifen des Fernglases auf die Taste schaue und darauf achte, sie unter einen der Finger zu bekommen. Aber auch dann ist die Handhaltung bzw. Fingerkrümmung in Beoachtungsposition (d.h. Fernglas vor den Augen) für mich unangenehm und das Halten des Fernglases mit der rechten Hand nicht bequem oder unsicher. Diese Tastenlage wäre für mich dann, wenn man die Taste ständig niederdrücken müßte (wie beim 10x30 IS und 12x36 IS II), ein absolutes K.o.-Kriterium. Glücklicherweise ist das nicht der Fall.

So, nun ist aber endgültig Schluß, der Mac wird gleich abgeschaltet, ich muß Ferngläser (und noch ein paar andere Sachen) für die Reise packen, denn morgen ist für die Brennerautobahn eine Demo mit Autobahnblockade von ca. 11 bis 24 Uhr angekündigt, deretwegen ich schon sehr früh (ca. 6 Uhr) losfahren möchte, um nicht in der Blockade oder einem vorher schon entstehenden Stau hängen zu bleiben.

Walter E. Schön

PS.: In meinem vorherigen Beitrag hatte ich vergessen, noch darauf hinzuweisen, daß ein erheblicher Schwachpunkt der 15x50 IS und 18x50 IS, nämlich die schlechte Transmission mit einem merklich grünlichgelb verfärbten Bild, beim neuen 10x42 L IS WP nicht existiert. Die Transmission ist sehr gut, das Bild hell und farbneutral.
 
Re: 10x42 L IS WP: Stabi für 10fach, Augenmuscheln

Walter,

„... für ein Fernglas mit Stabilisierung würde ich mir eine höhere Vergrößerung wünschen, da ich 10x schon sehr gut ruhig halten kann”



Hallo Steve,

so (siehe Zitat) hatte ich mit relativ ruhiger Hand auch immer gedacht. Aber erst seit ich mit diversen IS-Gläsern selbst beobachte und ausgiebig Vergleiche anstellen konnte, denke ich anders darüber (hierzu Dank an „hanz”, der immer schon vom 10x30 IS schwärmte und dessen Lobeshymnen der Anlaß für mich waren, mich mit diesem bis dahin von mir unterschätzten Fernglas näher zu befassen und schließlich ein 12x46 IS II zu kaufen, dem kurz darauf ein 10x30 IS für meine Frau folgte, weil sie es lieber kleiner und leichter mag). Natürlich sehe ich dank ruhiger Hand auch unstabilisiert mit 10facher Vergrößerung freihändig etwas mehr Details als mit 8facher, aber sobald ich die Bildstabilisierung benutze (nicht erst beim neuen 10x42 L IS WP, sondern auch schon beim vergleichsweise nicht so guten Canon 10x30 IS), erkenne ich noch viel feinere Details, die mir – um bei einem fairen Vergleich mit einen Modell gleicher Vergrößerung und fast identischer Öffnung sowie fast gleichem Gewicht zu bleiben – selbst das hervorragende Nikon 10x32 HG vorenthält.

Mir ist vollkommen klar, dass man auch bei 10x mit aktiver Stabilisierung mehr Details sieht als ohne. Das ist übrigens sogar schon beim 8x25 Canon IS der Fall, so wie selbst ein 7x vergrößerndes fernglas davon profitiert, wenn man es auf dem Stativ befestigt. Dennoch ist mir 10x absolut gesehen zu wenig Vergrößerung, denn ich möchte ein solches Gerät vor allem als Ersatz für ein Spektiv nutzen, für alle Gelegenheiten, wo man ein solches samt Stativ nicht transportieren kann. Wenn es einem aber allein um den optischen Genuss geht, dürfte das neue 10x42 Canon sicher ganz oben auf dem Wunschzettel stehen. Noch einmal zum 10x30 Canon. Du hast nicht zufällig in letzter Zeit auch einmal ein gewisses Danubia oder Tento ausprobiert? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

Steve
 
Hallo,
also von verschmierten Bildern und "Gellee Effekt" habe ich bei meinen Canon Gläsern bisher noch nichts entdeckt. Habe mittlerweile 3 dieser Teile ( leider noch kein 10x42 - kommt noch ) und bin mit ALLEN zufrieden, jeweils für den Einsatzbereich, für den es benötigt wird.
Allerdings, das muß ich gestehen, habe ich noch Nie durch ein Zeiss geschaut. Nur durch ein Swarowski. Das allerdings muß ich sagen ( den Stabi mal weggelassen ) war auch prima.

Gruß
Stephan
 
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