Lots
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Hallo Sternfreunde,
von mir gibts mal wieder einen kleinen Astrotest, diesmal das Canon 10x30 IS. Als ich das Glas vor ca. 4 Wochen zu einen zähneknirschenden guten Preis bei meinem Optiker kaufe, dachte ich ein 10x30 Glas = Tagglas, das taugt wenig für die Astronomie. Ich wurde eines besseren belehrt.
War ja Gestern super tranparent mit gutem Seeing, also 8" f/6 Dobson + 10x30 IS geschnappt und raus in den Garten.
Bedingungen: visuelle Grenzgrüße 4m5, gutes Seeing.
Mit dem Dobson habe ich die üblichen Verdächtigen wie M5, M13, M92, NGC6826 (Blinkender Nebel), NGC6543 (Katzenauge), NGC6503 (Galaxie im Draco), M57, M56, IC4665 (offener Haufen) und M27 (Hantel) abgesaugt. Mein 7mm Speers Waler machte eine super Figur, das Gesichtsfeld ist fast genauso groß wie das 9mm Skywatcher (66°) aber es hat natürlich die höhere Vergrößerung, besseren Kontrast und kleinere AP.
Von M13, M5 und dem Katzenaugennebel konnte ich mich kaum mehr trennen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" /> Auch M92 war super!
Meine Güte jetzt werde ich auf meine alten Astrotage nicht nur Öffnungswahnsinnig sondern auch noch Ultra-Wide-Okular-Wahnsinnig. Man steht ja praktisch im Raum bei über 80° Gesichtsfeld, unbeschreiblich.
Ein 5mm Okular fehlt mir ja noch, au weia, da kommt ja fast nur moch das 5mm T6 Nagler in Frage? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/tongue.gif" alt="" />
Jetzt aber zum Fernglastest:
Alberio im Schwan (3.37/ 4.68 34.2"/ 58°) ist für das 10x30 IS ein Kinderspiel, auch hier schön der Farbkontrast sichtbar.
Wer behauptet 10x kann man freihändig und verwacklungsfrei tragen, dem sage ich hier definitv nicht möglich. Bei eingeschaltetem Bildstabi eine ganz andere Welt.
Jetzt zu was häterem STF1850 (7.11/ 7.56 2002: 25.5"/261°). Da musste ich mich schon hinsetzen und genau gucken, aber auch hier Erfolg, der weißliche Doppelstern mit den beiden fast gleich hellen Komponeneten deutlich mit Zwischenraum getrennt.
So und jetzt der Höhepunkt: STF2732 (6.45/ 7.73 2003: 24.8"/ 82°). Eine Helligkeitsunterschied von fast 1m5 bei nochmal geringerem Abstand. Aber auch hier war das 10x30 IS erfolgreich.
Es waren überigens Sterne jeneseits der 8m sichtbar. Um die Grenzgröße im Canon 10x30 IS zu testen, werde ich mal im Spessart, bei dunklem Himmel, die visuelle Grenzgröße schätzen und dann in diesem Gebiet die Grenzgröße im Canon ermitteln. Darauf bin ich schon gespannt.
Fazit: So ein 10x30 IS ist gerade in der aufgehellten Großstadt, praktisch optimal. Das hätte ich vorher nicht gedacht, das ein Fernglas mit nur 3mm AP, so am Himmel überzeugen kann. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die fast völlig farbreine Darstellung des Glases. Die Fraben der Sterne kömmen super realistisch zur Geltung.
P.S. Am Jupiter, der als ovale Scheibe erscheint waren 3 der 4 Monde leicht sichtbar, einer Stand jedoch so nah am Gasriesen, das er im Fernglas überstrahlt wurde.
Das Canon 10x30 IS kann es locker mit jedem 10x50 Noname Fernglas unter Großstadtbedingungen aufnehmen.
Clear Skies
Lothar
von mir gibts mal wieder einen kleinen Astrotest, diesmal das Canon 10x30 IS. Als ich das Glas vor ca. 4 Wochen zu einen zähneknirschenden guten Preis bei meinem Optiker kaufe, dachte ich ein 10x30 Glas = Tagglas, das taugt wenig für die Astronomie. Ich wurde eines besseren belehrt.
War ja Gestern super tranparent mit gutem Seeing, also 8" f/6 Dobson + 10x30 IS geschnappt und raus in den Garten.
Bedingungen: visuelle Grenzgrüße 4m5, gutes Seeing.
Mit dem Dobson habe ich die üblichen Verdächtigen wie M5, M13, M92, NGC6826 (Blinkender Nebel), NGC6543 (Katzenauge), NGC6503 (Galaxie im Draco), M57, M56, IC4665 (offener Haufen) und M27 (Hantel) abgesaugt. Mein 7mm Speers Waler machte eine super Figur, das Gesichtsfeld ist fast genauso groß wie das 9mm Skywatcher (66°) aber es hat natürlich die höhere Vergrößerung, besseren Kontrast und kleinere AP.
Von M13, M5 und dem Katzenaugennebel konnte ich mich kaum mehr trennen. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" /> Auch M92 war super!
Meine Güte jetzt werde ich auf meine alten Astrotage nicht nur Öffnungswahnsinnig sondern auch noch Ultra-Wide-Okular-Wahnsinnig. Man steht ja praktisch im Raum bei über 80° Gesichtsfeld, unbeschreiblich.
Ein 5mm Okular fehlt mir ja noch, au weia, da kommt ja fast nur moch das 5mm T6 Nagler in Frage? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/tongue.gif" alt="" />
Jetzt aber zum Fernglastest:
Alberio im Schwan (3.37/ 4.68 34.2"/ 58°) ist für das 10x30 IS ein Kinderspiel, auch hier schön der Farbkontrast sichtbar.
Wer behauptet 10x kann man freihändig und verwacklungsfrei tragen, dem sage ich hier definitv nicht möglich. Bei eingeschaltetem Bildstabi eine ganz andere Welt.
Jetzt zu was häterem STF1850 (7.11/ 7.56 2002: 25.5"/261°). Da musste ich mich schon hinsetzen und genau gucken, aber auch hier Erfolg, der weißliche Doppelstern mit den beiden fast gleich hellen Komponeneten deutlich mit Zwischenraum getrennt.
So und jetzt der Höhepunkt: STF2732 (6.45/ 7.73 2003: 24.8"/ 82°). Eine Helligkeitsunterschied von fast 1m5 bei nochmal geringerem Abstand. Aber auch hier war das 10x30 IS erfolgreich.
Es waren überigens Sterne jeneseits der 8m sichtbar. Um die Grenzgröße im Canon 10x30 IS zu testen, werde ich mal im Spessart, bei dunklem Himmel, die visuelle Grenzgröße schätzen und dann in diesem Gebiet die Grenzgröße im Canon ermitteln. Darauf bin ich schon gespannt.
Fazit: So ein 10x30 IS ist gerade in der aufgehellten Großstadt, praktisch optimal. Das hätte ich vorher nicht gedacht, das ein Fernglas mit nur 3mm AP, so am Himmel überzeugen kann. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die fast völlig farbreine Darstellung des Glases. Die Fraben der Sterne kömmen super realistisch zur Geltung.
P.S. Am Jupiter, der als ovale Scheibe erscheint waren 3 der 4 Monde leicht sichtbar, einer Stand jedoch so nah am Gasriesen, das er im Fernglas überstrahlt wurde.
Das Canon 10x30 IS kann es locker mit jedem 10x50 Noname Fernglas unter Großstadtbedingungen aufnehmen.
Clear Skies
Lothar