Canon IS Serie

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andreas_72764

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Hallo zusammen,

überlege mir statt einem Sucher ein Canon IS zu kaufen, d.h. dieses Fernglas soll die Sucherfunktion übernehmen ... im Auge habe ich 10x30 oder 12x36, ich denke das 8x25 ist zu klein was die Öffnung angeht, das 15x50 ist preislich eben schon deutlich höher positioniert.

Freue mich über Erfahrungen und Meinungen - aber bitte keine hitzigen Streitgespräche über den Sinn und Unsinn von bildstabilisierten Ferngläsern, ich habe ja auch welche "ohne".

Gruß + CS

Andreas
 
Hallo Andreas,

besitze schon seit vielen Jahren das IS10x30, funktioniert wie am ersten Tag mit einer Bildqualität die absolut Top ist.


Grüsse Manfred

 
Hallo Manfred,

taugt es um Messier-Objekte aufzufinden ... und sie dann im Teleskop zu beobachten?

Gruß
Andreas
 
Hallo Andreas,

über den Sinn und Unsinn von Stabi müssen wir doch gar nicht reden.

Mehr versuche ich dein Ansinnen des Grundes eines Bino mit 30mm Öffnung zu verstehen. Du willst das FG auch am Tage nutzen?
Erkläre mir mal bitte diese bedarfsorientierte Wahl.

Warum keinen 50mm Sucher?
Das sind im Vergleich zum 30mm Welten.
 
Hallo Dominique,

deine Frage ist berechtigt - meine Überlegung: bis ich einen wirklich guten Sucher mit entsprechend grossen Gesichtsfeld - 4° habe ich so schon mit meinem Teleskop - zusammengestellt habe, bin ich auch einiges an Geld los.
Alternative wäre eben ein Canon IS, das auch so gut verwendbar wäre, sicherlich auch bei Tag.
Die 30er Öffnung kann auch Vorteile haben, wenn man - als eher Anfänger - nicht von zu vielen Sternen "erschlagen" wird.
Aber sicherlich wären auch hier 50mm optimal, wenn auch um Potenzen teurer.

Gruß + CS

Andreas
 
Hallo Andreas,

dank für die Erläuterung.

Ich könnte mir ein Bild deiner Argumentation (die mir leider noch nicht schlüssig ist) machen, wenn du mir mal ein Beispiel bezogen auf dein verwendetes Teleskop und Beispielobjekt geben könntest.

Also, mit welchem Teleskop willst du welches Obejkt finden, Beispiele sollten dann auf den späteren Einsatzzweck des FG mit 30mm bezogen sein.

taugt es um Messier-Objekte aufzufinden ... und sie dann im Teleskop zu beobachten?

Wenn du die Grenzgrößen der M Objekte betrachtest und die max. des FG mit 30mm, dann ist die Frage beantwortet ;)
 
Hi,

vorrangig geht es mir mal um die Messier Objekte - ohne besondere Einschränkung.
Im Moment suche ich sie ohne "echten" Sucher mit Telrad und meinen 4´´ F7 ED APO Refraktor und einem 38mm Okular 70°.
D.h. hier habe ich zwar auch schon 4° Feld, aber seitenverkehrtes Bild ... was es dem Anfänger mit Sternkarte nicht so viel leichter macht.
Gruß
Andreas
 
........ und wie soll dann der Aufsuchprozess von statten gehen? Das FG auf die Montierung? Aus freier Hand vorab die Gegend, dass Objekt lokalisieren?

Also ich habe 4 Gläser im Bereich von 20/30/42 u.50mm. Das 20er und 30er bringen mir NICHTS, gar 0. Haben einen anderen Einsatzzweck.

Ab 42 wird das Aufsuchen bzw. Beobachten interessant.

Ich nehme einen Rotpunktsucher, ziele grob in die Gegend der Kartenposition, nähere mich der Grauzone. Im ähnlich deinem Teleskop ist die min. V - zu fast 98% ist dann das Objekt im Bild.

Außerdem kannst du auf dem Flohmarkt 50er Gläser in Masse kaufen. Für 30-50€ bekommst du da 2 Linsen, aus dem man supieinfach einen Sucher bauen kann, sogar mit professionellem Finish. Oder man nimmt eine Säge und trennt einen Tubus vom anderen ab, auf das Teleskop montiert - perfekt.

Wenn dich die Reizüberflutung der Menge an Objekten stört, blende die 50mm auf 30 ab, früher oder später wirst du die Pappblenden wieder entfernen. Ist günstiger als dann die ersähnte neue Anschaffung eines FG mit >30mm.

Viele M´s liegen über 9mag, demnach am oder außerhalb des Grenzbereiches der 30mm Öffnung (?) aus dem Kopf - ohne Gewähr.

AP´s um die 3mm im FG Einsatz am Himmel sind mir nach Adaption des Auges zu wenig. Min 4mm, besser 5.

Und für deinen erläuterten Grund dann dein aufgeführtes FG, ich bekomme es nicht zusammen.

Aber, probiere selbst, wichtig ist nur, dass du deinen Spaß daran hast und zu frieden bist - viel Erfolg.
 
Hallo Dominique,

danke für deine klare Rückmeldung, das ist vollkommen ok für mich, deshalb frage ich ja...

Ich habe ja ein 8x50 Fernglas ... das war wirklich eher ein Schnäppchen, gerade mal 20 EUR mit Versand und bildet dafür erstaunlich gut ab, mit etwas Randunschärfen.

Würdest du denn überhaupt bei meinem Refraktor einen Sucher nehmen, bringt der mit ca. 2 Grad mehr und der seitenrichtigen Abbildung genug um sich zu lohnen?

Gruß + CS

Andreas
 
Hallo Andreas,

klingt, als wenn du das Aufsuchen von Objekten vom GF abhängig machst.
Wenn man auf 1000m die Scheibe mit 100m Durchmesser nicht trifft, warum sollte man sie mit 102m Duchmesser besser treffen ;)

Ja, weil man immer genau um diesen einen Meter daneben schießt?
Da stellt sich dann die Frage, ist´s besser einen größeren Durchmesser zu nehmen oder besser zielen zu lernen ;)
Spaß.

Nein, ich denke es ist Kombination von beiden, vor allem aber von Beobachtungserfahrung. Also Training. IMO werden dich die 2° keineswegs weiter bringen, schon gar nicht, wenn die 30er Öffnung weniger als die vorhandene 50er zeigt. WO ist da die Logik? Bei einem nicht ganz so transperenten Himmel, wenn das Wetter also mal wieder..........., dann geht dem 30er ruckzuck das Licht aus.

Vll. habe ich auch einen falschen Denkansatz.

Aber das ist wie immer und auch gut so, eine Sache der persönlichen Sicht. Jedenfalls benötigt man für das AUFSUCHEN keinen Stabi, also in meinen Augen.

Gib dir selbst mal die Chance und teste mal so einen Rotpunktsucher, ich finde die Kombination von puristischer Zweckmäßigkeit und Funktionssicherheit einwandfrei.
Ich finde, man lernt mit der Funktion auch gut den Himmel kennen, da ja mit ihm die Himmelsregion ohne V-Bewaffnung für das Auge die Orientierung geschult wird. Ferner bleibt die Übersicht am Himmel für das unbewaffnete Auge zur Kartendarstellung im GANZEN erhalten. Die Trefferquote ist bei 4° im Teleskop m.E. vollkommen ausreichend.

Für mich ist das erwähnte FG im Hinblick auf den Einsatzzweck falsch ausgelgt.
 
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