portaball
Aktives Mitglied
Nachdem mein erstes Richfieldprojekt ja leider kläglich gescheitert ist besinne ich mich wieder auf die guten, alten Spiegeloptiken - ich finde einfach keinen richtigen Zugang zu Refraktoren...
Also ein weites Feld soll er haben, so viel wie möglich Licht sammeln und dennoch wenig Koma und vor allem keine Spikes zeigen.
Wie praktisch, dass ich gerade gestern über einen gebrauchten Bresser Messier MN 152 Maksutov Newton mit 6" und 740mm Brennweite gestolpert bin.
Das identische Gerät wird auch heute noch als Explore Scientific MN 152 Comet Catcher vermarktet.
Da ich mich seit ich zum ersten mal mit einem Astroscan gespielt habe auch nicht mehr für parallaktische oder alt/az Montierungen begeistern kann ist auch klar, dass dieses Teleskop in eine Kugel gesetzt wird.
Ein "Kugellager" für alle Achsen ohne "Zenitproblematik" inclusive Drehung um die eigene Achse, um den Okularauszug immer optimal positionieren zu können ist einfach genial.
Hier mal ein Bild des MN 152 in seinem schicken Carbonkleid, den Sucher habe ich schon demontiert, hier nutze ich einen Rigel:
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/comet01.jpg
Das Ding wiegt in diesem Zustand 5,6 Kilo
Und hier die zugehörige Carbonkugel mit 340mm Durchmesser, vor vielen Jahren mal von einem sehr netten Forenmitglied für mich laminiert und seitdem auf die passende Optik wartend:
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/comet02.jpg
Jetzt mal grob alles zusammengesteckt - Passt !
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/comet03.jpg
Für mein Portaball habe ich eine EQ Plattform auf die auch diese kleinere Kugel noch perfekt passt
Die Abschattung durch die zentrale Fangspiegelhalterung beträgt 49mm Durchmesser und führt zu 32% Obstruktion, so steht es auch in den Daten des Teleskopes.
Als ich aber von vorne in den Tubus schaute sah es so aus, als wäre der Fangspiegel sogar noch grösser als seine Halterung.
Das liess mir keine Ruhe und ich habe nachgesehen:
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/comet04.jpg
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/comet05.jpg
Satte 52mm und somit sogar 34% Obstruktion - AUA
Das geht gar nicht und deshalb werde ich mir eine neue Fangspiegelhalterung basteln und einen 40mm Intes Fangspiegel einbauen, den ich hier noch liegen habe.
Die Bohrung in der Korrektorplatte hat 42mm Durchmesser, ich denke mit einem Millimeter mehr sollte es mir gelingen die Halterung sicher an der Platte zu fixieren.
Diese 43mm Durchmesser senken die Obstruktion auf 28% was immer noch nicht der Knaller, aber halbwegs zufriedenstellend ist.
Das Gerät soll ja nicht in erster Linie ein Planetenkiller werden, wobei ihm die Testberichte in den US Foren selbst mit 34% Obstruktion noch hervorragende Kritiken am Planeten geben.
Das lässt mich hoffen hier ein kleines, feines und Portables "Universalgerät" zu bekommen.
Grüsse Jochen
Also ein weites Feld soll er haben, so viel wie möglich Licht sammeln und dennoch wenig Koma und vor allem keine Spikes zeigen.
Wie praktisch, dass ich gerade gestern über einen gebrauchten Bresser Messier MN 152 Maksutov Newton mit 6" und 740mm Brennweite gestolpert bin.
Das identische Gerät wird auch heute noch als Explore Scientific MN 152 Comet Catcher vermarktet.
Da ich mich seit ich zum ersten mal mit einem Astroscan gespielt habe auch nicht mehr für parallaktische oder alt/az Montierungen begeistern kann ist auch klar, dass dieses Teleskop in eine Kugel gesetzt wird.
Ein "Kugellager" für alle Achsen ohne "Zenitproblematik" inclusive Drehung um die eigene Achse, um den Okularauszug immer optimal positionieren zu können ist einfach genial.
Hier mal ein Bild des MN 152 in seinem schicken Carbonkleid, den Sucher habe ich schon demontiert, hier nutze ich einen Rigel:
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/comet01.jpg
Das Ding wiegt in diesem Zustand 5,6 Kilo
Und hier die zugehörige Carbonkugel mit 340mm Durchmesser, vor vielen Jahren mal von einem sehr netten Forenmitglied für mich laminiert und seitdem auf die passende Optik wartend:
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/comet02.jpg
Jetzt mal grob alles zusammengesteckt - Passt !
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/comet03.jpg
Für mein Portaball habe ich eine EQ Plattform auf die auch diese kleinere Kugel noch perfekt passt
Die Abschattung durch die zentrale Fangspiegelhalterung beträgt 49mm Durchmesser und führt zu 32% Obstruktion, so steht es auch in den Daten des Teleskopes.
Als ich aber von vorne in den Tubus schaute sah es so aus, als wäre der Fangspiegel sogar noch grösser als seine Halterung.
Das liess mir keine Ruhe und ich habe nachgesehen:
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/comet04.jpg
Link zur Grafik: http://www.arsmachina.de/astro/comet05.jpg
Satte 52mm und somit sogar 34% Obstruktion - AUA
Das geht gar nicht und deshalb werde ich mir eine neue Fangspiegelhalterung basteln und einen 40mm Intes Fangspiegel einbauen, den ich hier noch liegen habe.
Die Bohrung in der Korrektorplatte hat 42mm Durchmesser, ich denke mit einem Millimeter mehr sollte es mir gelingen die Halterung sicher an der Platte zu fixieren.
Diese 43mm Durchmesser senken die Obstruktion auf 28% was immer noch nicht der Knaller, aber halbwegs zufriedenstellend ist.
Das Gerät soll ja nicht in erster Linie ein Planetenkiller werden, wobei ihm die Testberichte in den US Foren selbst mit 34% Obstruktion noch hervorragende Kritiken am Planeten geben.
Das lässt mich hoffen hier ein kleines, feines und Portables "Universalgerät" zu bekommen.
Grüsse Jochen