CCD Kamera und Okular gleichzeitig an Teleskop?

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iPC1de

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Hallo Astrogemeinde,

ich (Anfänger) habe mir eine ASI 290MC angeschafft und stehe vor folgendem Problem:
Das Alignment funktioniert mit meinem C8 nur so mittelmäßig. Ich führe das zuerst mit einem 40mm und dann dem 12,5mm. Ich habe leider kein Fadenkreuzokular.

Die Planeten laufen mir dann aus dem Fokus und somit ziemlich schnell aus dem Bild der ASI. Dann muss ich wieder auf Okular umstecken und neu mittig justieren.
Gibt es nicht eine Möglichkeit Kamera und Okular gleichzeitig angesteckt zu lassen und bei Bedarf durch das Okular zu schauen?

Leider kann ich nur so 10-20 Sekunden Videos mit Firecapture erstellen, da der Planet ziemlich schnell aus dem Bild läuft.

Hier mein erstes Marsbild (Autostakkert2 + Nachbearbeitung mit Affinity Photo und Luminar 2018):
Link zur Grafik: http://ipc1.de/images/astrofotos/Mars1.jpg
 
Hallo,

dafür nimmt man einen Flip mirror, gibt es von verschieden Hernstellern und mit unterschiedlichen Anschlußmöglichkeiten.
Hier wird das ganz gut erklärt.


CS, Rüdiger

 
Hallo Namenloser,

wenn das Objekt schnell aus dem Bildfeld äuft,ist entweder keine Nachführung vorhanden,oder nicht eingeschaltet ;)
Oder die Aufstellung der Montierung Richtung Norden/Polhöhe ist komplett daneben.

Was für eine Montierung sitzt denn unter dem C8?

Grüße Rainer
 
Hallo Ipc1de (auch wenn ich Dich gern mit Namen ansprechen würde)

Deiner Signatur nach betreibst Du Deinen 8-Zöller auf azimutaler
Montierung, ohne Guiding. Wenn bei der kurzen Belichtung
der Planet bereits so weit aus dem Bild läuft, kann schon etwas mit
dem Allignment nicht stimmen. Abgesehen davon ist Dein Setup
tendenziell nicht für Fotografie prädestiniert, es sei denn, Du hast
eine Polhöhenwiege darunter gebaut. Fotografie mit azimuthaler
Montierung bedeutet, daß - aber erst bei langen Belichtungszeiten-
eine Drehung des Objektes im Bild stattfindet (Bildfeldrotation).
Auch dann, wenn die Montierung eigentlich perfekt nachführt.

Deinen Wunsch nach direktem Umschalten zwischen Okular
zum Finden, Einstellen und grob Fokussieren, und Kamera ,
kannst Du Dir , wie Rüdiger schon schrieb, am besten mit einem
Flip-Mirror erfüllen.
Das wird aber Dein Problem mit weglaufenden Objekten nicht lösen.
Hier ist die Montierung gefragt, bzw. deren Aufstellung und Einrichtung.
Wie richtest Du Deine Gerätschaften ein, wenn Du beobachtest,
bzw. wenn Du fotografieren möchtest?

CS

Dietmar





 
Hallo,

sorry ich habe vergessen meinen Namen drunter zu schreiben -> Markus.
Der Tipp mit dem Flipmirror ist schon mal gut. Welchen könnt ihr empfehlen und welchen Adapter benötige ich um ihn an mein Celestron 8SE anzuschliessen?

Das Alignment führe ich immer per SkySafari 6 Pro durch. Leider kann ich dort zum Beispiel nie den Mars anfahren, da er angeblich zu tief für meine (azimutale) Montierung liegt. Fahre ich ihn dann manuell an, funktioniert die automatische Nachführung nicht.
Ich habe das Teleskop ohne Anleitung gebraucht gekauft, daher weiß ich nicht ob es egal ist in welche Richtung die Montierung steht.
Das Alignment führe ich zZt. an Arktur, Saturn und Jupiter durch, da es die einzigen hellen Elemente ab 22 Uhr aus meiner Balkon-Blickrichtung Richtung Süden sind.

Grüße
Markus
 
Hallo Markus,
wir verwenden diesen hier:

TS Flip Mirror

Mit dem sind wir total zufrieden. Er ist relativ günstig,
und hat uns unter drei Kandidaten am besten gefallen.
Um uns das lästige Adaptieren und Schrauben zu sparen,
haben wir teleskopseitig einen 2" Fokaladapter dran gemacht:

Fokal Adapter 2"

so können wir einfach umstecken:
Zenitspiegel raus -Flip Mirror rein.
Allerdings haben wir an unseren Teleskopen 2" Aufnahmen
(ClickLock)für Zenitspiegel, Okulare, Flip und Gedöns.

Was hast Du denn direkt am Teleskoptubus verbaut?

Wenn ich richtig liege, ist Dein Zenitspiegel am Tubus mit
einer Überwurfmutter verschraubt. Das Ganze müsste aber teilbar sein,
in VisualBack + Spiegel.
Das VisualBack müsste dann ein T2 Außengewinde haben,
auf das der FlipMirror direkt aufgeschraubt werden kann.

Zum Alignment:
Versuche doch einmal. das Alignment nur mit dem Handcontroller zu machen.
Und verwende die vorgeschlagenen Sterne. Sind vorgeschlagene Sterne nicht anfahrbar,
wählst Du einen alternativen Stern aus.
Die Liste der Alternativen sollte auch für Deine Beobachtungsrichtung ausreichen.
Aber Alignment mit Planeten? .....ich weis nicht.......

Hast du ernsthafte Astrofotografie im Sinn wirst Du um eine Polhöhenwiege nicht herumkommen.
Natürlich kann man die auch selbst bauen, doch oft sind Eigenbauten entweder zu schwach ausgelegt,
oder einfach zu schwer. Machst Du nach Alignment noch ein Polaralignment, (falls softwaremäßig vorhanden),
dann wirst Du einen fein einstellbaren und soliden Polblock
ganz sicher zu schätzen wissen!

CS

Dietmar
 
Hallo Dietmar,

die Lieferzeit von dem TSFlipL ist ja zZt. schon ziemlich lang, wahrscheinlich war der Bedarf im Moment ziemlich hoch. Bei eBay sind auch alle weg.
Was hälst du von dem Teil: TS Flip kurz ?
Ich habe am Tubus einen 2" Zenitspiegel verbaut.

Vermutlich werde ich mir mal eine andere Montierung zulegen. Die Polhöhenwiege für meine Montierung kostet in etwa genauso viel wie eine Skywatcher EQM-35 Pro
Das Teil ist leicht und kann auch den Tubus tragen.

Gruß
Markus
 
Hallo Markus

Wenn Du keine Bedienungsanleitung für Dein Celestron NextStar 8SE hast dann schau mal hier hinein.

Gruß Peter
 
Hallo Markus,

bei ebay gibt es gerade einen von Meade, der hat ein SC-Anschlußgewinde und würde direkt passen, ist aber nicht gerade preiswert.... (und nicht meiner....)

CS, Rüdiger

 
Danke euch beiden!

Der Flip-Mirror bei eBay hat also einen SCT Anschluß der an mein Teleskop passt. Allerdings würde ich gerne zwischen Teleskop und Flip meinen 2" Neodym Filter setzen. Dann müßte ich mit Adapter von SCT auf 2" und dann wieder zurück auf SCT..!?

Gruß
Markus
 
Hallo Markus,
der FlipMirror TSFlipL ist baugleich mit einer Reihe
anderer, mit ein bisschen Suche sind einige Angebote
zu finden, aber leider nicht zu dem Preis von TS.
Das aktuelle Angebot ist anscheinend zurzeit unschlagbar.

Der Kurze ist ja ein Off-Axis-Gerät, keine Ahnung ob
die Abbildung für Zentrieren usw. mit Okular reicht.

Die Überlegung, anstatt rund 350 Euronen in eine Wedge
zu investieren, dasselbe draufzulegen für eine
parallaktische Montierung mit allem Drum und Dran,
ist natürlich angebracht.
Ob allerdings die EQM-35 die Richtige dafür ist,
solltest Du Dir gut überlegen.
Die Tragfähigkeit für visuellen Betrieb wird
mit maximal 10 Kg angegeben.
Für fotografischen Einsatz ist sie erheblich geringer.
Ich schätze mal 5-6 Kg,

Dein 8-Zöller bringt schon allein 5,7 Kg auf die Waage.
Rechnest Du Sucher, ggf. Guider, Spiegel (Flip), Kamera,
Taukappe usw. dazu, ist die Montierung an, wenn nicht über
der Grenze für vernünftige Fotografie.
Die 8-Zöller werden typischerweise eher in Kombination mit Montierungen
der HEQ5- oder AVX-Klasse angeboten, Tragfähigkeit 12 - 14 Kg.

Ich kenne die EQM-35 nicht, wohl aber EQ3, EQ5, HEQ5
und die größeren Schwestern EQ6 und AZ-EQ6.
Fotografietauglich würde ich ab HEQ-5 sehen.

Vielleicht hat jemand bereits fotografische Erfahrungen,
mit EQM-35 und C8.

CS

Dietmar
 
Zitat von alphaastro:

.......aber 130 Euronen ist schon mal ein Preis.......

Was mir an dem Meade nicht gefällt, ist der Drehknopf für
den Spiegel. Andere haben dafür einen Hebel, an dem man
sofort erkennt, in welcher Stellung der Spiegel steht.
Da gibt es einfach weniger Irrtümer.
Aber selbst mit eindeutigem Hebel gibts bei uns manchmal
Dialoge wie: "Papa, was ist los? Bild schwarz!!!".......
"Ah, Spiegel unten...."
Aber das ist nur eine Kleinigkeit.
Grüße

Dietmar
 
Hi!

Zitat von iPC1de:
ich (Anfänger) habe mir eine ASI 290MC angeschafft und stehe vor folgendem Problem:
Das Alignment funktioniert mit meinem C8 nur so mittelmäßig. Ich führe das zuerst mit einem 40mm und dann dem 12,5mm. Ich habe leider kein Fadenkreuzokular.

Die Planeten laufen mir dann aus dem Fokus und somit ziemlich schnell aus dem Bild der ASI. Dann muss ich wieder auf Okular umstecken und neu mittig justieren.
Gibt es nicht eine Möglichkeit Kamera und Okular gleichzeitig angesteckt zu lassen und bei Bedarf durch das Okular zu schauen?
Die Kamera hat einen 1,25"-Anschluss, zumindest das 12,5-mm-Okular auch. Wenn es nicht auf das letzte Photon ankommt, könnte man an einen Binokularansatz hoher Qualität denken ...

Grüße

fquadrat
 
Zitat von fquadrat:
Wenn es nicht auf das letzte Photon ankommt, könnte man an einen Binokularansatz hoher Qualität denken ...

Hast Du schon einmal durch Binoansatz fotografiert und mit Aufnahme
ohne Binoansatz verglichen? Ich fürchte, daß der Unterschied größer
ist, als ein paar zählbare Photonen...

Und so ein Binoansatz hoher Qualität ist doch, wenn Du nicht gerade einen
herumfliegen hast, eine recht kostspielige Angelegenheit, oder?

CS

Dietmar
 
Zitat von MeisterDee:
Hallo Markus,

Vielleicht hat jemand bereits fotografische Erfahrungen,
mit EQM-35 und C8.

Hallo Dietmar,

im Forum Astrotreff hat jemand sein 7kg Teleskop angebaut.
Warum macht es eigentlich so einen großen Gewichtsunterschied zwischen optischer und fotografischer Nutzung?
Die ASI wiegt ja nicht so viel, und selbst meine Canon M5 bringt nur 427g auf die Waage.

Alternativ könnte ich für DeepSky Fotografie vielleicht die M5 mit meinem 150-600mm Sigma Objektiv verwenden, und dazu dann die EQM-35 nutzen. Hier habe ich interessante Fotos gefunden: Stellarum
Ich weiß nur nicht ob das auch für Planeten sinnvoll ist. Ich habe gestern Nacht mal mit dem Sigma Objektiv F6,3/600mm und 1/4000s Mars, Saturn und Jupiter fotografiert. Alle waren gut sichtbar. Mit 1/30s konnte man sogar die vier großen Jupiter Monde fotografieren.
Der Saturn hatte eine Auflösung von 14x9 Pixel, zu klein um Strukturen ausser den Ringen zu erkennen.

Gruß
Markus

 
Hallo Markus,
bei Montierungen werden nicht ohne Grund zwei Nutzlasten genannt:
Die maximale Belastung, für visuellen Einsatz, und die fotografische.
Bei maximaler Belastung ist es völlig normal, daß das Ganze bei
Berührung oder ein wenig Wind geringfügig unstabil wird.
Alles kann ein wenig in Bewegung geraten und benötigt mehr oder weniger Zeit,
sich zu beruhigen. Da wird hier auch mal über Ausschwingzeit gesprochen.
Bei Montierungen an der Grenze kann bereits ganz wenig Wind,
oder auch zaghafte Berührungen den Aufbau leicht zum schwingen bringen.
Nicht toll, aber das geht vorüber.

Was bei visueller Nutzung noch tolerierbar ist, geht bei Fotografie überhaupt nicht.
Du weißt, daß selbst kleine Schwingungen oder Wackler Aufnahmen komplett versauen
können.


Daher wird für fotografische Anwendung eine Stabilitätsreserve
eingerechnet. Im Allgemeinen wird eine Belastung von 50-60%
von der Maximallast als fotografisch gesund angenommen.
Eine nicht ausgereizte Montierung steht einfach stabiler.

Darüberhinaus ist aber auch die Bauform des Teleskops relevant.
Bei kompakten Teleskopen, wie SC, MAK oder RC tut das Gewicht
weniger weh als bei einem gleichschweren Newton.
Der lange, voluminöse Tubus stellt mehr Fläche in den Wind,
und die Hebelwirkung belastet zusätzlich.

7 Kg Teleskop auf der EQM-35 ist absolut in Ordnung. Visuell.
Bei Dir rechne ich mal 5,7 Kg für Dein C8, 300gr für Sucher,
450gr für FlipMirror mit Okular, 450gr für Kamera und Kabel,‘
500gr für Leitrohr und Guider und 300gr für Tauschutzkappe.
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Das macht 7,7 Kg.

Damit bist Du noch sicher, was die maximale Last angeht,
doch ob das fotografisch Spaß macht? Überlege gut!

Aber vielleicht kann ja noch jemand berichten, der fotografische
Erfahrung mit der EQM-35 Pro gemacht hat?

Und denke daran, daß Deine Kamera bei jedem Bild schwerer wird!
.......äh, was wiegt eigentlich ein MB???........... :biggrin:

Grüße

Dietmar

 
Hallo Dietmar,

danke für die Erklärungen. Ich habe hier auch ein eher ernüchterndes Video gesehen: https://www.youtube.com/watch?v=stxwRpLxIEM

Ich denke ich werde erst mal nur mit Canon + Objektiv fotografieren und finde das ist eine gute transportable Nachführung: https://www.teleskop-express.de/sho...tierung---Astrofoto-Set-mit-Gegengewicht.html
Für das C8 muß ich wohl noch ein bisschen sparen, um eine stabile parallaktische Montierung zu bekommen.
Welche würdest du empfehlen?

Weitere Frage, die Tauschutzkappe benötige ich doch nur wenn ich aus warmen Räumen nach draussen gehe. Wenn das Teleskop aber immer auf dem Balkon (mit Schützhülle) steht, sollte ich keine Bebauung bekommen.

Gruß
Markus
 
Hallo Markus,

bei der Auswahl der „richtigen“ Montierung kannst Du ganz einfach
die gesamte Masse, die Du draufpacken möchtest mal zwei nehmen,
dann hast Du ausreichend Reserven für fotografischen Einsatz.
Eine kleine Aufstellung der gängigsten Lasten habe ich Dir ja schon
mal geschrieben.
Auf jeden Fall sehe ich für C8 plus Fotogedöns als brauchbar
alles ab HEQ-5 , wenn es um Sky-Watcher geht.
Die hat bei uns lange das 8“ RC mit Allem drum und dran
völlig klaglos getragen. Und das RC ist um einiges schwerer.
Gebraucht sind die ab und zu zu passablen Preisen zu bekommen.
Denkst Du an Reserven über das aktuelle Paket hinaus, bist Du mit
EQ6 oder EQ6-R gut bedient. EQ6 sollte aber mindestens VTSB
Polhöhenschrauben haben, besser noch mit Gegenlager.
Da ist die alte EQ6 „ein wenig unvollkommen“.

Zum Thema Tauschutz:
Trägst Du Dein Teleskop vom Kalten ins Warme, beschlägt es,
bis es auf Raumtemperatur aufgewärmt ist. Das kennst Du.
Das hat aber mit unserem Tauproblem nur indirekt zu tun.
Richtest Du Dein Teleskop im Winter in den klaren Himmel,
so gibt es - in Deinem Fall die Schmidt-Platte - Wärme in Richtung
All ab. Da ist es bekanntlich sehr, sehr kalt.
Die Schmidtplatte wird dann deutlich kälter, als die Umgebungstemperatur.
(Klingt komisch, is aber so )

Jetzt verhalten sich die Flächen so, wie Du es beim Beschlagen kennst.
Die Optik beschlägt, oder friert regelrecht zu.

Wir haben bei unserem C9 bei Umgebungstemperaturen
über 0° C eine völlig vereiste Schmidtplatte gehabt.

Seither vergessen wir unsere elektrisch beheizte Taukappe nicht mehr,
und für Leitrohre, Sucher und auch Okulare haben wir Heizbänder
dabei. Ja, auch für Okulare. Ich habe mich immer gewundert, warum
meine Augen zu tränen beginnen, wenn ich bei kaltem Wetter ins Okular
schaute. Es war das kalte Okular, das dem Auge massiv Wärme
entzieht, und zum Tränen bringt. Heizband dran, und der Blick bleibt klar.

Heizungen müssen aber nicht unbedingt sein, auch unbeheizte
Taukappen bewirken schon eine Menge.

Grüße

Dietmar
 
Hallo Dietmar,

danke für die Ausführungen. Ich habe mich nun etwas im Internet belesen, ich weiß nicht ob es stimmt, aber kann man Handcontroller und WLAN-Modul an der EQ6 nicht gleichzeitig anschließen? Das wäre für mich schon mal ein Ausschlusskriterium.
Benötigt man den Polarstern zum einrichten? Ist bei mir sehr ungünstig, da sich über mir ein Balkon befindet :(
Wenn man den Controller ausschaltet, verliert das Gerät dann seine Positionsdaten?
Mir ist bei den ganzen Montierungen aufgefallen, das es scheinbar noch kein Hersteller geschafft hat WLAN und GPS-Modul in den Controller zu integrieren.
Wir haben 2018, und nicht 1988...

Vermutlich werde ich auf eine Celestron CGM2 sparen, dann kann ich zumindest mein WLAN Modul weiter nutzen und muß mich auch nicht auf die Suche nach dem Polarstern (All-Star Polar Alignment) begeben...

Hat jemand Erfahrungen mit der CGM2 ?

Grüße
Markus
 
Hallo Freunde der Nacht,

ich habe mir aufgrund der Anschlussmöglichkeiten jetzt den kurzen TSFlip gekauft.
Mein erster Eindruck nach einer Testnacht:

Positiv:
- sehr kurz bauend
- 2" Anschluss am Teleskop, dort habe ich den 2"Neodymfilter platziert, um ihn für beide Öffnungen gleichzeitig nutzen zu können.
- am T2 Anschluss oben passt perfekt das 25mm Baader Fadenkreuzokular Polaris I, welches ich als gestochen scharf empfinde.
- am anderen T2 Anschluss habe ich wahlweise meine Canon bzw ASI Camera angeschlossen.
- als Off Axis Guider funktioniert es auch prima. 360 Grad einstellbar.

Negativ:
- das rein und herausziehen ist ja noch ok, aber diese friemlige kleine Feststellschraube hätte man besser machen können.
- das Ganze hätte ich mit Arretierungen oben, z.B. kleine Kugeln die die in Bohrungen schnappen konstruiert.
- die Führung des Prismas hätte man mit weniger Spiel ausstatten sollen

Fazit:
Ich bin froh es gekauft zu haben, trotz der kleinen Unzulänglichkeiten. Das Alignment funktioniert nun prima. Der Saturn konnte mit 4000 Frames aufgenommen werden, ohne aus dem Bild zu laufen.
Allerdings ist auf jeden Fall stabilere (parallaktische) Montierung fällig. Das habe ich nun auch begriffen.
Taukappe ist auch schon drauf.

Viele Grüße
Markus


Link zur Grafik: http://ipc1.de/images/astrofotos/TSFlip.jpg
 
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